Podiumsdiskussion: Fairer Handel - Lokaler und globaler Nutzen


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News - Tests are to increase cyber resilience in Denmark.

Fairer Handel bewegt global wie lokal

Weltläden sowie zahlreicher lokaler Fair-Handels-Initiativen als Orte der politischen Bildung und des parteiübergreifenden zivilgesellschaftlichen Engagements hervor. Die Abgeordneten und die Vertreter/innen des Forum Fairer Handel tauschten sich darüber aus, wie die Parlamentarier/innen im Rahmen ihrer Arbeit den Fairen Handel und seine politischen Anliegen unterstützen können. An drei.

News - Tests are to increase cyber resilience in Denmark. Analysis - Central government borrowing strategy Analysis - New financing of social housing strengthens the market for Danish government securities. In recent years, the proportion of fixed-rate mortgage loans and loans with instalments have increased whereas the proportion of loans with variable interest rate and without instalments has decreased.

This also applies in where the development has been further supported by new guidelines from the Danish Ministry of Industry, Business and Financial Affairs as of 1 January The financial assets managed by Danish insurance companies and pension funds reached kr.

It corresponds to approximately two times Denmark's gross domestic product, GDP, and more than a doubling over the past ten years. The increase is among other things due to the Danish pension system still being in the build-up phase, i.

In addition there have been large returns in recent years. In October Danish sole proprietors and non-financial corporations increased their bank deposits to kr. This is an increase of 7 per cent compared to the year before.

At the same time the share of business deposits with a negative interest increased from 43 to 55 per cent. Denmark's international investment position, IIP, rose by kr. It has more than doubled over the last three years and now amounts to 65 per cent of the gross domestic product, GDP. Danmarks Nationalbank publishes on a monthly basis three statistics of Danish securities distributed by owner and securities type: Teile der Fairhandelsbewegung verbinden den eigentlichen Handel mit politischen Inhalten, indem den Verbrauchern Hintergrundinformationen über die Situation in den Herkunftsländern der Produkte und über die Weltwirtschaft vermittelt werden.

Teils werden gezielt politische Bewegungen in den Herkunftsländern unterstützt. Am bekanntesten waren die Kampagnen für den sogenannten Nica-Kaffee und Nica-Bananen, mit deren Verkauf die Sandinisten in Nicaragua unterstützt wurden.

Er setzt jedoch eine Bereitschaft der Kunden voraus, höhere Preise zu akzeptieren. Ebenso wie jedes Handelsunternehmen müssen sich die Fair-Handels-Unternehmen auf dem oft stark umkämpften Markt behaupten. In Deutschland liegt der Marktanteil von fair gehandeltem Kaffee bei ca. Die Umsatzzahlen steigen langsam an.

Der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Hans-Heinrich Bass erwartet, dass das Marktsegment fair gehandelter Ware weiter wachsen wird, da vom Verbraucher akzeptierte Qualitätssiegel zu einem sich selbst verstärkenden Wachstumsprozess führen würden: In Mitteleuropa wurde das besonders in der Diskussion um den Verfall des Milchpreises verwendet, um heimischen Kleinbauern wirtschaftliches Arbeiten zu ermöglichen.

Zwei Analysen aus den Jahren und , die zahlreiche Studien über den Fairen Handel ausgewertet haben, kommen zu dem Schluss, dass der Faire Handel einen bedeutenden Entwicklungsbeitrag leiste und meist das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien verbessere.

So hätten viele Studien ergeben, dass der Faire Handel Selbstvertrauen, Würde und Soziales Kapital der Bauern fördere, wobei dies nur schwer erfassbar ist.

Besonders hervorgehoben werden höhere wirtschaftliche Stabilität und besserer Zugang zu Krediten. Fairer Handel korreliere signifikant mit verbesserter Gesundheit, höherem Nahrungsmittelverbrauch und häufigerem Schulbesuch.

Er fördere stabile, langlebige Institutionen, verbessere den Marktzugang und führe zu diversifizierterer Produktion. Allerdings hänge der Grad des Erfolgs oft von den Umständen ab. So bringe der Faire Handel mit stärker entwickelten Ländern kaum noch ökonomische, sondern eher institutionelle Vorteile für die Produzenten. Kaum erforscht sei, inwieweit Fairer Handel Umweltverbesserungen bewirke. Der Faire Handel allein könne komplexe Probleme marginalisierter Regionen nicht lösen, sondern sollte als Teil einer differenzierten Entwicklungsstrategie gesehen werden.

Die für solche Analysen zur Verfügung stehende Auswahl an Studien wird allerdings als noch unbefriedigend eingeschätzt bzw. Ebenso wurde in den Studien beschrieben, dass diese Hersteller im Vergleich zu gewöhnlichen Kaffeeproduzenten einen leichteren Zugang zur Ausbildung hätten. Ebenso soll der Faire Handel die Herstellerorganisationen gestärkt und ihren politischen Einfluss erhöht haben. Das Ziel der Studie war es, die Auswirkung des Fairen Handels auf die Armutsreduktion der kleinen Kaffeebauern sowohl diejenigen, die unter Fairtrade-Bedingungen produzieren wie diejenigen, die unter herkömmlichen Bedingungen produzieren wie auf die Konfliktprävention zu untersuchen.

Die Autoren kamen zu den folgenden Schlüssen: Allerdings betonen die Autoren, dass diese vier Hypothesen in anderen Markt- und Konfliktsituationen weiter getestet werden müssten, um präzisere Aussagen über die Auswirkung des fairen Handels machen zu können. Fairtrade setzte bei nicaraguanischen Bauern um, dass diese ihre Produktion auf organischen Kaffee umstellen, was zu einem höheren Preis, aber niedrigerem Einkommen der Bauern aufgrund höherer Kosten und niedrigerer Erträge führte.

Dem Bericht folgte eine Resolution, die die Europäische Kommission dazu drängte, eine Empfehlung für den Fairen Handel abzugeben, und sie aufforderte, den Fairen Handel zu fördern. Der Bericht enthält auch eine Reihe von Mindestkriterien, die ein Produkt erfüllen sollte, um mit dem Fairen Handel in Einklang zu stehen.

Die Weltbank hat gegenüber dem Fairen Handel eine positive Haltung. Wydick [26] [27] kritisierte:. Grundsätzlich wird am Fairen Handel die fehlende, eindeutige Definition kritisiert. Zudem gibt es keinen gesetzlich verbindlichen Standard; jede Organisation definiert ihre Kriterien selbst. Je nach Siegel gibt es unterschiedliche Kriterienkataloge, Überprüfungsverfahren und -zyklen. Für den Verbraucher ist oft nicht genau nachzuvollziehen, wer in der Wertschöpfungskette welchen Anteil an den Mehrpreisen erhält.

Diesbezüglich wurde auf hohe Gewinnmargen des Handels hingewiesen. Auch wird die Struktur der Wertschöpfungsketten von Süd nach Nord kaum berührt. Dadurch würde dem Kunden suggeriert, der Preisunterschied würde den Kaffeebauern zugutekommen, hingegen betrage das tatsächliche Zusatzeinkommen lediglich einen halben Penny pro Tasse.

Neuneinhalb Pence pro Tasse gingen so möglicherweise an Costa Coffee. Es wird kritisiert, dass Produzenten für den Erhalt des Gütesiegels zum Teil hohe Preise zahlen müssten; die Fragmentierung des Marktes würde befördert, was zu einem Sinken des Lohnniveaus in der nicht-fairen Handelskette führen könne. Auch der soziale Effekt soll im Vergleich mit anderen Betrieben nicht vorhanden oder für sich genommen ineffizient sein. Ein weiterer Systemfehler liegt nach Colleen Haight von der San Jose State University darin, dass Fairtrade nicht die gesamte Ware eines Bauern abnimmt, sodass dieser versucht sei, die bessere Ware frei zu verkaufen, und an Fairtrade nur die quotierte Ware zu minderer Qualität abzugeben.

Aus ökonomischer Sicht wird kritisiert, dass der Preis nicht mehr vollständig durch Preisbildungsmechanismen gesteuert wird, sondern von Organisationen teilweise festgesetzt wird. Da ein gerechter Preis nicht objektiv feststellbar sei, sei der festgesetzte Preis willkürlich. Weiterhin bestehe die Gefahr von Korruption und Ineffizienz, weil der Erfolg der Produzenten nicht länger von ihrer Produktivität , sondern von der Mitgliedschaft in einer fairhandelszertifizierten Organisation abhängt.

Kaffeebauern seien vor allem deswegen arm, weil zu viel Kaffee produziert werde, was durch Fairhandelspreise nicht noch weiter ermutigt werden solle. Die Bewegung reflektiere ein antimodernes Idyll , da die Farmen klein und familienbetrieben sein müssen und moderne Agrartechnologien wie Mechanisierung , Skalenerträge , Pflanzenschutzmittel und Gentechnik vernachlässigt und sogar aktiv vermieden werden.

Andererseits wird die Industrialisierung der Landwirtschaft auch in Europa kritisch gesehen und die Bedeutung kleiner und familienbetriebener Bauernhöfe hervorgehoben für die Selbstbestimmung der Familien und den Erhalt der kulturellen Traditionen und der Natur.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass durch die Garantie von Mindestabnahmepreisen ein Anreiz für die Kaffeebauern besteht, nur solche Bohnen als Fairtrade zertifizieren zu lassen, die wegen mangelnder Qualität auf dem Weltmarkt nicht oberhalb des Fairtrade-Preises abgesetzt werden können. Ein Aufschlag für besonders hochwertige Bohnen wird nicht gezahlt, so dass diese bevorzugt unzertifiziert verkauft werden. Auf diese Weise würden nicht nur alle Hersteller, die nicht fairhandelszertifiziert sind, benachteiligt und geschädigt, sondern auch und vor allem jeder Händler, der keine Fairtrade-Artikel führt, diskriminiert.

Die Agrar- Märkte der Industrieländer, die momentan durch hohe Zollbarrieren vor Konkurrenz geschützt sind, sollten nach Ansicht mancher besser für alle Produzenten aus Entwicklungsländern geöffnet werden, anstatt durch Instrumente wie den Fairen Handel wenigen Produzenten einen privilegierten Zugang zu gewähren. Auch gibt es Stimmen, die die vom Fairen Handel verlangten Umwelt- und Sozialstandards als Diskriminierung der Entwicklungsländer im Handel und als verkappten Protektionismus ansehen.

Innerhalb der Fairhandelsbewegung gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, ob der faire Handel auf möglichst hohe Marktanteile und Umsätze abzielen oder sich auf eine kleine, jedoch effektive Marktnische beschränken sollte.

Die internationale Clean-Clothes-Kampagne etwa setzt nicht darauf, einzelne Produkte mit Gütesiegeln zu kennzeichnen, sondern möchte die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen in der gesamten Bekleidungsindustrie erreichen. Entwicklung des fairen Handels im deutschen Sprachraum. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.