Wem gehört und dient die Fed?



Während wir dankbar dafür sind, dass jemand die Weitsicht hatte, sich hinzusetzen und Quigley aufzunehmen, bevor er einige Jahre später verstarb, kann ich nicht anders als enttäuscht sein über die verpasste Chance, schwierige Fragen zu stellen und über sie in dem Artikel, der folgte, tatsächlich zu berichten. Den Absprachen und Manipulationen waren Tür und Tor geöffnet.

Widerstand! – Entzieht der BRD das Steuergeld!


Zu diesem Sachverhalt befragte ich neben Ellen Brown auch den deutsch-amerikanischen Historiker und Wirtschaftsforscher F. Würden Sie als Historiker sagen, dass es eine übertriebene Aussage wäre zu sagen, dass die gesamte Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika bis zum Jahr die Geschichte des Kampfes einer Republik gegen eine Zentralbank ist, die sich hochkonzentriert in den Händen von ein paar Männern befindet? Ich denke, das ist eine sehr interessante Möglichkeit, um diese Geschichte zu betrachten.

Viele, auch amerikanische Historiker, haben den Eindruck, dass sei eine nationale Bank gewesen, die der US-Regierung gehörte. Das, was die Briten während des Unabhängigkeitskrieges nach verloren, versuchten sie also durch die Hintertür durch den Besitz der Bank, die die US-Staatsverschuldung verwaltete, wieder zu erlangen.

Die Charta dieser Bank wurde nicht erneuert, es gab erbitterte Kämpfe in der Geschichte darüber. Es wurde einige Jahre später eine zweite Bank der Vereinigten Staaten geschaffen und Andrew Jackson war als Präsident ein erbitterter Feind der Idee, dass die Schulden der Vereinigten Staaten von einem privaten Unternehmen gehandhabt werden sollten.

Und dann während des Bürgerkriegs gab Lincoln Greenbacks heraus. Das war eine Form von Papiergeld in einer Notsituation, aber was es bewerkstelligte, wenigstens teilweise, war, dass es die Kontrolle über die US-Schulden vorübergehend aus den Händen der Londoner und New Yorker Banken nahm. Man kann also Rückschlüsse ziehen, wer ein Interesse an der Beseitigung von Lincoln hatte, obwohl wir es natürlich niemals endgültig wissen werden.

Die andere Sache war der Krieg von Ein sehr bizarrer Krieg, wenn man sich die amerikanische Geschichte anschaut. Sie fingen an, Washington zu bombardieren und erklärten den Krieg, und dann versuchten sie sich von Kanada aus nach unten zu bewegen.

Von daher hat viel von der Geschichte der Vereinigten Staaten bis mit diesem Kampf zu tun. Auch die ganze Frage von Silber gegenüber Gold. Wenn also die Vereinigten Staaten auf einem Silberstandard oder auch nur einen zweigeteilten Metall-Standard gegangen wären, würde das erheblich die Macht der JP Morgan, Rothschild und deren Freunde in London, Barrings und andere, verringert haben.

Sehr viel der amerikanischen Geschichte hat also mit diesen Kämpfen zu tun, ja. Hierbei ist es unerlässlich, sich zumindest kurz mit folgender Gegebenheit auseinanderzusetzen: Jahrhundert sowie dem ersten Drittel des Jahrhunderts hindurch immer wieder zu periodisch auftauchenden Krisen des US-amerikanischen Finanzsystems. Während Präsident Grant am Die Menschen konnten nun ihre Hypotheken nicht bezahlen: Es ging um mehr als Jay Cooke. Die Krise lag begründet in einem System, das seiner Natur nach chaotisch war und in dem nur die Reichen sicher waren.

Es war ein System periodischer Krisen — , , und später: Riesige Monopole entstanden im Stahl-, Eisenbahn, Öl- und Finanzsektor, die nach und nach miteinander verwoben wurden, um auf diese Weise nur noch mehr Gewinne einzufahren.

Den Absprachen und Manipulationen waren Tür und Tor geöffnet. Bisweilen mag es ja vorkommen, dass eine Gruppe von Menschen zueinander findet, die ein Ziel vereint, welches von einer anderen Gruppe — nehmen wir als Beispiel eine Gesamtbevölkerung — nicht mitgetragen wird, sondern Ablehnung erfährt.

Gleichwohl möchte die Gruppe 1 ihr Ziel partout erreichen. Da bietet es sich an, eine künstliche Krise zu schaffen, sodass die Gruppe 2 in echter Panik reagiert. Hat Gruppe 1 zum Beispiel die Massenmedien im Rücken, die die Meinungsbildung von Gruppe 2 prägen, so stehen die Chancen recht gut, dass eben dies auf Dauer gelingt. Jedenfalls existierte keine Zentralbank in den USA, die das Geldmonopol innehatte, und die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung lehnte es über die Jahrzehnte ab, sich mit der Etablierung einer solch machtvollen Institution einverstanden zu geben.

Angesichts der stetig wiederkehrenden Bankenkrisen wurde ihr jedoch in ebenso stetig wiederkehrender Weise die Idee nahe gebracht, dass eine Zentralbank in der Lage wäre, solchen Krisen vorzubeugen, indem sie, einmal geschaffen, den privaten Geschäftsbanken als Kreditgeber in einem elastischeren Kreditsystem beispringen könnte, um sie vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren.

Stellvertretend seien hierfür die Einschätzungen von zwei in Amerika tätigen Bankern wiedergegeben, die ursprünglich aus Deutschland stammten. Wenn sich die Dinge nicht bald ändern, wird über dies Land eine Börsenpanik hereinbrechen, gegen die sich alle früheren als harmlos ausnehmen werden. Und da war zum anderen Jacob H. Alsbald wurde von James Stillman und Frank A.

Rothbard schreibt darüber in seiner Abhandlung zu den Ursprüngen der Federal Reserve:. Morgan gesteuert gewesen scheint. Der fragliche Vorgang war kurz gefasst dieser: Aufgrund der vielfachen Geschäftsverbindungen, die unter den New Yorker Banken und anderen Vermögensverwaltungsgesellschaften bestanden, begann sich erhöhte Panikstimmung breit zu machen, die nicht zuletzt von der New York Times angeheizt wurde, indem jene verbreitete, dass auch die Trust Company of America dem Untergang geweiht wäre.

Der Ansturm auf die Banken in New York wuchs mit jeden Tag und weitere Finanzinstitute mussten dichtmachen, da die Kontoguthaben nicht durch entsprechende Reserven gedeckt waren. Das Krisenmanagement übernahmen unterdessen insbesondere J. Morgans bei der Bankenpanik betraf. Als Antwort auf die Frage: Er hatte seine Botschaft überbracht, erklärt Frederick Allen:. Er entschied sich, die Banken zu unterstützen, die mit ihm in irgendeiner Weise verbunden waren, ob sie nun von seinen Freunden oder Kollegen oder Beziehungen geführt wurden oder in denen er nur finanzielle Interessen laufen hatte.

Es gibt nicht einen von Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie es würden, wissen Sie im Voraus, dass sie nie im Druck erscheinen würde.

Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Ansicht aus der Zeitung, mit der ich verbunden bin, herauszuhalten. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Fäden, und wir tanzen. Seitens der praktischen Politik wurde am Als Vorsitzender der Nationalen Währungskommission führte Aldrich ein Expertenteam an, das in Europa das dortige Zentralbankensystem studierte.

In einem dortigen Anwesen, das teilweise J. Morgan gehörte, dem Jekyll Island Club, fand sich im November bei mildem Sudstaatenklima eine illustre Runde ein, die es auf strengste Geheimhaltung abgesehen hatte:. Warburg Teilhaber von M. Davison Repräsentant der J. Ich berichte der Welt zum ersten Mal die wahre Geschichte, wie der berühmte Wahrungsbericht von Aldrich, die Grundlage unseres neuen Wahrungssystems, geschrieben wurde. Weshalb sahen sich diese gestandenen Männer, die auf Jeckyll Island zusammenkamen, veranlasst, eine derart hohe Geheimhaltung zu wahren?

In einem Beitrag, der erst sehr viel später am 9. Wäre es öffentlich geworden, das ausgerechnet diese Gruppe von Menschen zusammengekommen war, um ein Bankgesetz zu formulieren, hätte es nicht den Hauch einer Chance gehabt, durch den Kongress zu kommen.

Noch schrieb Paul, der sich nach wie vor an das Schweigegelöbnis hielt: Insbesondere war er bewandert, was den Aufbau und die Funktionsweise der Deutschen Reichsbank anging. Doch das stellte noch alles Zukunftsmusik dar, als Warburg das nächste Mal am Banken, die Schuldverschreibungen von Unternehmen annahmen, legten sie ins Portefeuille, statt sie in Form flüssiger Mittel auf den Markt zu bringen. Dadurch, dass die Diskontpolitik später mit dem Federal Reserve Act tatsächlich ermöglicht wurde, wurden die New Yorker Banken in die Lage versetzt, der Konkurrenz in der City of London den Platz Nummer eins in der globalen Finanzwelt ernsthaft streitig zu machen.

Im Dezember traf Warburg erstmals auf Senator Aldrich, der von seinem Fachwissen, wie die Reichsbank Schatzwechsel ausgab, sehr beeindruckt war. Anfang begann Warburg sodann eine Vortragsreihe zu halten, die sich dem Thema der zurückliegenden Panik und der Frage, wie sie hätte verhindert werden können, widmete.

Die Vorlage verlangte die Einrichtung eines nationalen Währungsausschusses zur Bewertung ausländischer Bankensysteme, der dem Kongress einen Bericht vorlegen sollte und als dessen Vorsitzender Senator Nelson Aldrich in Betracht gezogen wurde.

Da dieser aber nicht über die erforderlichen Detailkenntnisse im Bankwesen verfügte, stützte er sich weitgehend auf Pauls Fachwissen. Zusammen mit den anderen Ausschussmitgliedern und Senator Aldrich brach Paul Warburg zu einer Bildungsreise gen Übersee auf, um das europäische Zentralbankensystem zu studieren, deren Exponenten in London, Paris und Berlin allesamt private Institutionen darstellten.

Seine Überlegungen, die vom herkömmlichen Aufbau der genannten Zentralbanken abwichen, lauteten: Mit der Kommission wollte man ferner erreichen, dass die eher unpopuläre Angelegenheit weitestgehend aus dem politischen Geschehen herausgehalten wurde — wie sich Senator Aldrich ausdrückte: Lamont, Jacob Schiff und J. Davison war, der den Einfall hatte, eine kleine Gruppe von Top-Führungskräften zu einer super-geheimen Konklave einzuberufen, um das Gesetz für eine Zentralbank zu entwerfen.

Morgan, wie ich in dem Buch beschreibe, die es ihnen erlaubte, sich überhaupt auf Jekyll Island treffen zu können. Dies war ein sehr exklusiver Club zu der Zeit; man musste Mitglied sein. Keine dieser Personen war Mitglied, und J. Morgan war nicht bei dem Treffen dabei, das stattfand. Tatsächlich plante Nelson Aldrich noch nicht einmal, nach Jekyll Island zu gehen oder darum zu bitten; er wollte, dass diese Sitzungen auf seinem Anwesen in Rhode Island stattfinden würden, gewiss immer noch weg von der Öffentlichkeit, aber auch, um auf seinem eigenen Anwesen zu sein, das nördlich von New York und sicherlich nördlich von Georgia lag, was dort ist, wo sich Jekyll Island befindet.

Er befand sich noch auf dem Wege der Besserung und war sich nicht sicher, ob er überhaupt hingehen würde, und das war der Zeitpunkt, als J. Morgan vorschlug, in dieses Gebiet zu gehen, um dies zu erledigen, und die Einladung gab. Viele Vorkehrungen wurden auf Jekyll Island getroffen, um diese Menschen kommen zu lassen, weil es immer noch November war; es war noch keine Saison. Jekyll Island war im Dezember und Januar in Saison, wenn alle reichen Familien für den Urlaub kommen, und all die reichen Männer reden und all die reichen Damen und Kinder herumhängen und spielen würden.

Aber dieses Treffen geschah wegen J. Diese Familienlinie, die in dieser Zeit der Federal Reserve begann, war bis vor kurzem also ebenfalls evident. Und von der amerikanischen Regierungssicht betrachtet, von William Taft, der der Präsident nach Teddy Roosevelt war, und Woodrow Wilson, der Präsident nach ihm — sie beide glaubten, dass eine Federal Reserve erforderlich war — und das ist nicht das, was oft in Geschichte diskutiert wird, aber es ist in meinem Buch —, um die Macht Amerikas im neuen Jahrhundert zu fördern.

Diese Idee, eine konkurrenzfähige Zentralbank zu haben, die sich mit den Privatbanken deckte, war etwas, das diesen Präsidenten beider Parteien sehr wichtig war; beide hatten sehr starke persönliche Verbindungen zu den Morgans, zu den Aldrichs und den Rockefellers und zu anderen Familien, die den Geld-Trust zu der Zeit lenkten. Aber ihre Hauptaufgabe war es, den Rang der Vereinigten Staaten in globalen Finanzaktivitäten im Vergleich zu europäischen Zentralbanken zu erhöhen, und als ein Ergebnis dessen die amerikanische Banker-Dominanz daheim wie in Übersee zu stärken.

Sie diente als die doppelte Rolle der Verewigung der Macht des Präsidenten und die der Banker, und als solche, trotz der publizierten Meinungsverschiedenheiten in der Sache, diente sie der Allianz der beiden.

Die entscheidende, weil nunmehr konkret werdende Phase auf dem Wege dorthin begann am Es ist amüsant, dass die Banker die politisch Scharfsinnigeren waren, während der Politiker Aldrich auf politische Überlegungen verzichten wollte. Warburg und die Banker siegten, und der endgültige Entwurf war im Grunde der Warburg-Plan mit einer dezentralen Patina, die von Morawetz übernommen wurde. Nach dem Treffen auf Jekyll Island hätte Senator Aldrich eigentlich in Washington intern einen Bericht dazu vorlegen sollen; da er aber noch immer nicht ganz genesen war, übernahmen diese Aufgabe stattdessen Frank Vanderlip und Henry Davison.

Umso wichtiger war es, den Kandidaten der Demokraten auf der eigenen Seite zu wissen. Wilson gewann die Präsidentenwahl von für die Demokraten — welche zudem die Mehrheit im Kongress und im Senat errangen. Was den neuen Präsidenten anging, so wurde Wilson vor allem von Edward Mandell House im Sinne der finanzstarken Interessen, die im Hintergrund wirkten, betreut. Diese Aufgabe fiel insbesondere dem demokratischen Kongressabgeordneten Carter Glass zu, der Paul Warburg zunehmend in den Hintergrund drängte.

Zuvor war der Aldrich-Plan dem Senat im Januar vorgelegt worden und prompt durchgefallen. Darüber hinaus hätten die Banker bevorzugt, dass der Vorstand der Federal Reserve von den Bankern selbst ernannt worden wäre, aber den meisten Reformern war klar, dass dies politisch nicht schmackhaft gewesen wäre.

Sie kann benutzt werden, um Wohlstand zu schaffen oder zu zerstören, um Verknappungen und Paniken zu verhindern oder herbeizuführen. Durch künstlich hervorgerufene Verknappung des Geldes können die Zinssätze beliebig angehoben und die Banksteuer auf jegliche Art von Geschäften und die Lebenshaltungskosten erhöht werden, zum Profit jener Banken, denen diese regionalen Zentralbanken gehören und ohne den geringsten Nutzen für das Volk.

Diese zwölf Unternehmen decken zusammen das gesamte Land ab und bilden ein Monopol, und benutzen jeden einzelnen Dollar der allgemeinen Währung und die gesamten Staatseinnahmen der Vereinigten Staaten für ihren privaten Gewinn.

Nicht ein Dollar kann ohne die Zustimmung dieser zwölf privaten Geldtrusts von der Regierung im Volk in Umlauf gebracht werden und das nur zu ihren Bedingungen. Dezember unterzeichnet zu werden. Indem die Banker ein ihnen genehmes Gesetz erhielten, das ihnen nicht zuletzt erlaubte, nunmehr Zweigstellen in Übersee zu eröffnen, 70 endete zugleich strenggenommen auch die Verschwörung — ganz in diesem Sinne:.

Sie ist ein Hybrid. Eine genauere Beschreibung könnte lauten, sie ist ein von Bundesgesetzen geschütztes Kartell. Das Federal Reserve System ist auch nicht wirklich durch und durch unabhängig; zum einen ist es die Bank des U. Treasury, zum anderen unterliegt es der nominalen Aufsicht des Kongresses. Andererseits ist zu unterstreichen: Es gibt keine anderen Behörden, die die Aktionen, die wir vornehmen, überstimmen können.

Letztlich verschmolzen durch den Glass-Owen Bill die konkurrierenden Ansätze, die schon vor der Bankenpanik von auftauchten — sprich der Vorschlag für eine Zentralbank, die sich in reinem Privatbesitz befinden sollte, und der Vorschlag für eine Zentralbank, die Teil des U. Treasury hätte sein sollen. Interessant an der Konstellation der regionalen Ableger des Federal Reserve Systems ist, dass diese zwar einerseits mit der Aufsicht über die Banken beauftragt sind, dass sie andererseits aber letztlich von eben jenen Banken kontrolliert werden.

Auch darf man sich getrost die Frage stellen, in welchem Interesse eine solche Einrichtung im Endeffekt agiert. Es hat für den Reichtum der Banken gearbeitet und sie mit der Liquidität versorgt, die sie wollten. Für die breite Öffentlichkeit hat es kläglich gearbeitet. Sie bescherte uns den Finanz-Crash im Dezember Sie beschert uns das aktuelle, beispiellose Drucken von US-Dollar.

Also, vom Standpunkt der Öffentlichkeit ist sie nachweislich ein Fehler, aber für die Banken als Anbieter endloser Liquidität ist sie erfolgreich gewesen.

Und die Banken wollten einen Kreditgeber der letzten Instanz, und im Laufe der Zeit waren sie erfolgreich bei der Umwandlung der Federal Reserve zu ihrem direkten Funktionär. Zunächst musste sie verkleidet werden, weil die Öffentlichkeit gegen die Banken war, aber wie die Zeit voranschritt, waren die Banken in der Lage, die Fed mehr und mehr offen zu verwenden, auch wenn sie noch immer nicht vollständig offen sein können.

Zum Beispiel wird uns gesagt, dass das aktuelle Ziel der Quantitativen Lockerung jenes ist, die Wirtschaft anzukurbeln, um sehr niedrige Zinsen anzubieten und um die Kreditvergabe an Verbraucher und Investitionen zu stimulieren, um so eine wirtschaftliche Erholung herbeizubringen, die nach fünf Jahren der Quantitativen Lockerung noch immer zu fehlen scheint.

Alle Schuldenpreise steigen zusammen; wenn sie also die US-Treasury-Anleihe auf einen sehr hohen Preis und sehr niedrigen Zinssatz bekommen, hebt das die Preise der mit Schulden verbundenen Derivate in den Bilanzen der Banken und macht sie solvent.

Aber wieder ist es wirklich wichtig zu wissen, dass … sie vom Beginn der Fed an die Fed benötigten. Diese Banken handeln mit der Öffentlichkeit, wir geben ihnen unsere Einlagen, die Steuerzahler subventionieren ihre Fehler und ihre Rettungsaktionen. Aber zur gleichen Zeit sind die Philosophien der politischen und finanziellen Elite-Mitglieder von Amerika hinter der Fed in Linie gebracht.

Brauchen wir also die Fed? Die Öffentlichkeit braucht die Fed nicht. Ja, es ist hilfreich, über eine Entität zu verfügen, um die Zinssätze zu halten, aber das ist nicht wirklich das, was die Fed als ihre volle Arbeit tut; was sie tut und was sie getan hat, ist, ein fehlerhaftes Bankensystem in der Verkleidung der Regulierung dieses Bankensystems zu subventionieren und die Gesamtkreditverfügbarkeit an das Land zu schützen, worüber sie tatsächlich keine Macht hatte.

Das war eine der Lügen, unter denen sie vor Jahren geschaffen wurde. Und ist die Fed nicht zu einer internationalen Rettungsbank geworden?

Ja, aufgrund der ganzen Globalisierung des Finanzwesens, die in unterschiedlicher Weise während des vergangenen Jahrhunderts stattfand. Die amerikanischen Banken sind nicht die einzigen Banken, die sich gegenüber Finanzkrisen in Gefahr befinden.

Diese Krisen sind zunehmend global und werden es auch in Zukunft sein. Aber nicht nur das — die Politik der Fed selbst, die Idee, um zu subventionieren, und die Philosophie dahinter globalisiert sich ebenso. Die Fed hat ihre Politik, wie wir in den letzten Jahren gesehen haben, in Europa hineingedrückt. Dies ist eine institutionalisierte Politik, die die Fed fördert, genauso wie das Finanzministerium und die Regierung der Vereinigten Staaten. Das ist eine Kooperationsförderung, die ebenfalls global geworden ist.

Ich wandte mich an F. William Engdahl mit der Frage, ob es normal sei, dass eine Zentralbank von einem privaten Banken-Kartell gebildet wird, das in diesem Fall die Geldpolitik der USA durchführen kann — worauf er antwortete:.

Die Federal Reserve wurde, wie Sie wissen, im Jahre geschaffen. Es war ein sehr umstrittener Gesetzesvorschlag, um den schon lange vor der Finanzkrise von gestritten wurde.

Tatsache ist, und nur wenige Amerikaner sind sich dessen überhaupt bewusst — sie denken, dass der Präsident einen Vorsitzenden der Federal Reserve vorschlägt, und also ist die Federal Reserve eine staatliche Behörde.

Das ist sie mitnichten. Louis Fed, und vor allem als das primäre Zwischenstück: Und das ist der Kern des Problems. Der Vorsitzende der Federal Reserve hat einen wesentlichen Auftrag: Und das sind in Wirklichkeit nur etwa acht oder höchstens neun Institutionen, würde ich schätzen, die wirklich die weltweiten Multi-Billionen-Derivate, den Verbriefungsbetrug und die Politik des US-Finanzministeriums in Washington völlig dominieren.

Die privat geführte Federal Reserve ist, glaube ich, eines der Hauptprobleme für den Ruin der amerikanischen Industrie- und Sozialwirtschaft seit, sagen wir, der Abkopplung vom Gold im August ganz gewiss, und selbst noch davor. Wenn all dies wahr ist, dann ist es umso wichtiger zu verstehen a , wie der Federal Reserve Act in Kraft gesetzt wurde, und b , wie das Federal Reserve System tatsächlich funktioniert.

Ich denke, in Bezug auf a könnten Sie vielleicht ein bisschen über die Bankenpanik von sprechen. Na ja, Überraschung, Überraschung: Es waren das House of Morgan und seine Freunde. Sie verwandelte sich in eine industrielle, wirtschaftliche Depression in Amerika mit einer riesigen Arbeitslosigkeit. Durch die Panik und ihre Lobbyarbeit bekamen sie den Kongress dazu, für die Einrichtung einer nationalen Währungskommission zu stimmen, um zu prüfen, wie zukünftige Paniken zu verhindern wären.

Nun, es war eine Panik, die durch das House of Morgan und Freunden entwickelt wurde, und der Weg, um in der Zukunft Paniken zu verhindern, würde der sein, ihnen die Kontrolle über das Geld der Nation zu geben — weg vom Kongress, wo es nach Artikel 1, Abschnitt 8 der Verfassung hingehörte, und hin zum Kartell der Privatbanken, die die New Yorker Federal Reserve Bank bilden, welche bewusst so gestaltet wurde, dass sie die mächtigste aller Banken im Federal Reserve System ist.

Und dann wurde der Federal Reserve Act verabschiedet. Wie funktioniert das Federal Reserve System? Grundsätzlich hat es unbegrenzte Macht, Geld zu drucken, um es im populären Jargon auszudrücken.

Sie kaufen all die giftigen Abfälle auf und legen sie auf die Bilanz der Federal Reserve, und dafür geben sie den Banken dreifach A bewertete US-Schatzanweisungen zurück. Sie treffen sich alle sechs Wochen, um die Zinspolitik festzulegen, im Wesentlichen bis heute. Also nicht alle elf Banken sind zu allen Zeiten vertreten. Sie sind daher immer im FOMC. Aber einer der realen Ergebnisse der Fed scheint die anhaltende Abwertung des US-Dollar in einer recht bemerkenswerten Art und Weise zu sein — was sich seit den er Jahren beschleunigte.

Ganz einfach, weil das zum Vorteil der Wall Street war. Solange US-Schulden dreifach A bewertet werden, und absolut notwendig: Diese werden in gewisser Weise durch die Dollar-Ansammlungen in den Zentralbanken Asiens und anderswo in der Welt finanziert.

Es ist also ein diabolisches und sehr cleveres Arrangement, das sie erkannt haben. Sie konnten es tun, nachdem die Abkopplung des Dollars vom Gold im Jahr stattfand. Die Folgen der Gesetzgebung, die die Federal Reserve ins Leben rief, waren beeindruckend für das Zahlungsmittel, welches das Kartell mit dem ihm anvertrauten Geldmonopol emittiert: Zugleich haben die Vereinigten Staaten von Amerika recht viele Schulden.

Noch einmal dazu eine Frage an Ellen Brown. Technisch gesprochen ist man bankrott, wenn man seine Verbindlichkeiten nicht erfüllen kann. Private Schulden werden bezahlt und erlöschen. Nur die Staatsschulden werden Jahr für Jahr refinanziert und sind als mehr oder weniger permanente Geldmenge weiterhin Teil der Wirtschaft.

Wie es der Leiter der Fed in den Vierzigerjahren ausdrückte, wenn wir keine Staatsschulden hätten, hätten wir auch kein Geld. Kim, den ich übersetzte. Die beiden Aussagen, die ich nachfolgend abdrucke, sind die einzigen zwei Aussagen, die Sie lesen brauchen, um zu verstehen, dass die Banker unser derzeitiges globales Währungssystem für den alleinigen Zweck der Manipulation und Kontrolle des Reichtums der Nationen hervorgebracht haben. Dies ist ein erstaunlicher Gedanke. Wir sind völlig abhängig von den Geschäftsbanken.

Irgendwer muss jeden Dollar, den wir im Umlauf haben, leihen, sei es Bargeld oder Kredit. Wenn die Banken genügend synthetisches Geld erzeugen, sind wir wohlhabend; wenn nicht, verhungern wir.

Wir stehen absolut ohne ein permanentes Geldsystem da. Wenn man ein komplettes Verständnis des Bildes erlangt, wird die tragische Absurdität unserer hoffnungslosen Lage fast unglaublich, aber es ist so.

Es ist das wichtigste Thema, das intelligente Personen untersuchen und reflektieren können. Es ist so wichtig, dass unsere gegenwärtige Zivilisation zusammenbrechen könnte, wenn es nicht allgemein verstanden und seine Mängel sehr bald beseitigt werden würden. Den US-amerikanischen Finanzanalysten Michael Maloney fragte ich diesbezüglich in einem Interview, ob es nicht ein wenig bizarr sei, dass die wichtigste nationale Zentralbank der Welt, die Federal Reserve, in Wirklichkeit eine Komposition von privaten Banken ist, die aus dem Geldschöpfungsprozess und der wachsenden Verschuldung der Öffentlichkeit Gewinn erzielen.

Im Grunde genommen ist das einzige, was Sie tun müssen, auf die Webseite der Fed zu gehen, die Seite mit den häufig gestellten Fragen aufzurufen und die Antwort auf die Frage: Und die Antwort lautet: Aber dann liest man die Antwort auf die Frage: Ein Aktionär ist der Eigentümer eines Unternehmens.

Natürlich gab es seit der Gründung der Fed im Jahre all diese Fusionen, weshalb man nicht genau sagen kann, wem die Fed gehört, aber das gesamte Geldsystem ist nun eine Art Betrugsmanöver, ein absurdes sogar, denn es gibt viel mehr Schulden, als es Geld gibt, um sie zu begleichen!

Nun muss dazu gesagt werden, dass es um keine herkömmlichen, öffentlich gehandelten Unternehmensaktien geht, von denen Maloney spricht, die Sie und ich erwerben könnten. Die Geldschöpfung, die über das Machen von Schulden läuft, ist via Zins und Zinseszins letzthin mit einem exponentiellen Wachstum verbunden.

Das könnte schlimm enden. Denn wohin treibt ein aus dem Nichts und durch Schulden geschöpftes Geld, das an Zinseszinsen gekoppelt ist, letztlich hin? Vielleicht in eine stets beschleunigte Zerstörung? Da ist es das Wachstum eines Tumors in einem nicht mehr entsprechend wachsenden Organismus.

Auf einer solchen Grundlage beruht das bestehende Geldsystem. Freilich soll nicht unterschlagen werden, dass es auch Denkrichtungen gibt, denen zufolge die Zinseszins-Problematik keine wirkliche ist, und dass es auch kein Problem darstellt, dass im Gesamtsystem der Zins fehlt.

Erstens werden im Gesamtsystem nie sämtliche Zinsen in voller Höhe gleichzeitig getilgt, zweitens kann der Zins unter Umständen aus den laufenden Einnahmen und nicht allein durch einen weiteren Kredit aufgebracht werden, und drittens kann eine geleistete Teil- Zinszahlung durch Ausgaben und Investitionen den Weg zurück in die Wirtschaft finden und für neuerliche Zinszahlungen verwendet werden.

Mit der Zeit ist zudem zu beobachten, zum Beispiel an den diesbezüglichen Staatsausgaben der USA, dass immer mehr Geld für Zinszahlungen fällig werden. Im Kern ist die Rechnung, die vorliegt, diese: Unser gegenwärtiges Geldsystem erfordert ständiges Wachstum, um die Bedienung der Zinsen auf diejenigen Schulden zu ermöglichen, die das Geld überhaupt erst geschaffen haben.

Da billige Energie die Grundlage des Wirtschaftswachstums ist, durch dessen Vorhandensein das Finanzsystem vor dem sofortigen Absaufen bewahrt wird, sind wir auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, beständig, wenn nicht gar steigend Energie zu verbrauchen.

Sind die Energieressourcen nicht konstant bis steigend vorhanden, sondern eher abnehmend, von abstürzend ganz zu schweigen, vermag das Finanzsystem nicht gut zu funktionieren. So gesehen befinden sich hier zwei gegensätzliche Blöcke auf Kollisionskurs: Desgleichen ist ein im Wesentlichen auf Erdöl-basierendes Energiesystem ein physisch abgeschlossenes System, da man auf ein System angewiesen ist, das auf nicht erneuerbaren Energiequellen gründet. Wenn man ein solches System, bei dem Energie immerzu verloren geht, sobald sie eingesetzt wird, mit dem Finanzsystem koppelt, erhält man auch eine Art abgeschlossenes Finanzsystem.

Ohne Energie, insbesondere Erdöl, hätte es den derart raschen Aufbau unserer Industriegesellschaften so nicht geben können; sie lieferte die unabdingbare Grundlage. Für eine geraume Weile wiesen Finanzen und Energieressourcen also eine Gemeinsamkeit auf: Woher kommt dann das Geld, um damit die Zinsen auf diese Anleihen und Kredite zu bezahlen? Letztendlich muss dieses Geld aus neuen Krediten kommen, die andere an irgendeiner anderen Stelle innerhalb des Finanznetzwerks unserer Wirtschaft aufgenommen haben.

Wenn keine neuen Kredite mehr gegeben werden, wird es irgendwo in diesem Netz Leute geben, die die Zinsen ihrer aufgenommenen Kredite nicht mehr zahlen können und daraufhin Bankrott gehen. Daher ist die Notwendigkeit eines ständigen Wachstums der Geldmenge ein Strukturmerkmal unseres Finanzsystems.

All das kann nur so lange reibungslos gewährleistet werden, so lange auch die Realwirtschaft wächst — wofür es ein stetiges, wenn nicht sogar wachsendes, vor allem aber: Nimmt das Energieangebot ab und der Preis zu, nimmt die Produktivität zwangsläufig ab und das Schuldenproblem ebenso zwangsläufig zu; das eine Wachstum ist ohne das andere ausreichende, billige Energie nicht zu haben. Oder anders gewendet, die Finanzwirtschaft diktiert auf den kürzesten Nenner gebracht die Ausrichtung der Realwirtschaft: Laut den Rechenschaftsberichten … von besitzen die kombinierten Banken von Rothschild, Rockefeller und Warburg immer noch die Kontrolle über das Big Oil.

Chemical Bank war Nummer 4 und J. Morgan war Nummer 5. Jahrhundert bis ins Jahrhundert hinein ziemlich offensichtlich ist, dass die Rockefeller-Familie massiven Einfluss bei der Gestaltung der sozio-politischen und wirtschaftlichen Landschaft der Gesellschaft ausgeübt hat.

Doch bis die erste Hälfte des Im Laufe des Jahrhunderts verbanden sich ihre Interessen noch weiter, und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Rockefellers zur dominierenden Gruppe in Amerika, und wohl auch der Welt. Wie einige Forscher untersucht haben:. Wenn die Behörde prominente Bürger für ihre eigenen Schein- Unternehmen oder für andere besondere Unterstützungen benötigte, hat sie sich oft an Mitglieder des Rats gewendet.

Johnson, war während des gleichen Zeitraums auch ein Direktor des Rates. An der Spitze der Liste steht die Rockefeller-Stiftung, von neunzehn ihrer Direktoren im Jahre waren vierzehn auch Mitglieder des Rates; die Carnegie-Corporation folgte mit zehn von siebzehn; dann kam die Ford-Stiftung mit sieben von sechzehn; und der Rockefeller Brothers Fund mit sechs von elf Vorstandsmitgliedern, die auch Mitglieder des Rates waren.

Es sollte ebenfalls darauf hingewiesen werden, dass das Carnegie-Netzwerk über die Carnegie Corporation hinausging und auch das Carnegie Endowment, das Carnegie Institute of Washington und die Carnegie Foundation for the Advancement of Teaching umfasste. Von seiner Gründung bis hatte ein Viertel aller Direktoren des Rates auch als Treuhänder oder als Direktoren von mindestens einer der vielen Carnegie-Stiftungen gedient.

Von allen Netzwerken, die mit dem Rat einhergehen, ist das am stärksten vertretene das der New Yorker Finanzoligarchie. Dies bezieht sich allgemein auf die kapitalistische Klasse, und genauer gesagt auf die Elite der Finanz- und Bankengruppen. Die Finanzierung für den Rat wurde ebenfalls weitgehend aus dieser Gruppe bezogen, vor allem aus Stiftungen und Unternehmen sowie durch verschiedene Investitionen und den Abonnements für Foreign Affairs.

JP Morgan und Co. Drei von den Söhnen von John D. Rockefeller II, John D. Von bis wurde George S. Franklin der Geschäftsführer des Rates. Franklin war ein College-Zimmermitbewohner von David Rockefeller gewesen, und sie wurden durch Heirat miteinander verwandt, und er hatte bei der Anwaltskanzlei Davis — Polk innerhalb der Morgan-Gruppe gearbeitet, bevor er ein Assistent von Nelson Rockefeller wurde. In den folgenden Jahren wurden mehrere Führungspositionen im Rat von Organisationen innerhalb der Rockefeller-Gruppe besetzt.

Als die Jahre und Jahrzehnte vergingen, wurde die Rockefeller-Gruppe noch mächtiger und dominanter im amerikanischen Establishment und in der Tat auf der ganzen Welt, indem sie sich neben der Familie Rothschild als die prinzipiell dynastischen Herrscher der globalisierten Welt etablierte.

Selbstverständlich gab und gibt es mehrere Verbindungen zwischen diesen dynastisch herrschenden Familien, vielleicht sogar so sehr, dass es schwierig sein kann, sie völlig voneinander zu unterscheiden. Beide waren an der Gründung der Bilderberg-Gruppe beteiligt und bleiben in ihrer Führung eingebunden. In den er Jahren wurde es jedoch offensichtlich, dass die Rockefellers zur sicherlich einflussreichsten Dynastie in Amerika geworden waren, wenn nicht gar in der Welt denn Amerika war und ist der imperiale Hegemon der Welt.

Genauer gesagt, wuchs David Rockefeller zum vielleicht einflussreichsten Mann in Amerika, wenn nicht der Welt empor. Kennedy als auch von Lyndon Johnson diente, wo er eine zentrale Beraterfunktion für Fragen des Vietnam-Kriegs innehatte.

Kagan hat sehr viel über den Begriff der amerikanischen Hegemonie geschrieben. Wie er im Jahre in der Zeitschrift Foreign Policy schrieb: Diese Wahrheit, laut Kagan, ,ist, dass die wohlwollende Hegemonie, die durch die USA ausgeübt wird, gut für einen riesigen Teil der Weltbevölkerung ist.

Dies ist die Hauptstütze in der wissenschaftlichen Literatur und in den Politik-Planungskreisen gewesen, um die Existenz der amerikanischen Vorherrschaft in der Welt sowohl zu befürworten als auch zu rechtfertigen. Die Gelegenheit war, das mächtigste Imperium der Welt zu werden, das die Geschichte je erlebte; die Herausforderung war somit, es in explizit anti-imperialistischer Rhetorik zu rechtfertigen.

Amerika war also kein zögerndes oder zufälliges Imperium, noch war es, was das betrifft, ein wohlwollendes. Amerika wurde ausgewählt, um ein Imperium zu sein; es wurde strategisch angelegt, diskutiert, debattiert, geplant und umgesetzt. Die wichtigsten Architekten dieses Imperiums waren die Banker und Konzerne, die aus der Industriellen Revolution Amerikas im späten Jahrhundert entstanden, die philanthropischen Stiftungen, die sie im frühen Jahrhundert gründeten, die prominenten Denkfabriken, die in der ersten Hälfte des Kaum hatte der Zweite Weltkrieg begonnen, da begannen die amerikanische Strategen nach einem neuen globalen amerikanischen Imperium zu rufen.

Ein starker Befürworter der Republikanischen Partei und virulent antikommunistisch, war Luce auch ein überzeugter Verfechter des Faschismus in Europa — vor allem in Mussolinis Italien und in Nazi-Deutschland — als Mittel zur Verhinderung der Ausbreitung des Kommunismus.

Jahrhundert muss zu einem erheblichen Grad ein amerikanisches Jahrhundert sein. Es muss ein Internationalismus des Volkes, durch das Volk und für das Volk sein. Eines der wichtigsten Ziele, die es ausbreitete, war die Identifizierung jener Bereiche der Welt, die Amerika kontrollieren müsste, um ein starkes Wirtschaftswachstum zu erleichtern. Lateinamerika, Europa, die Kolonien des britischen Empire und ganz Südostasien. Während das Grand Area-Projekt für die Vereinigten Staaten im Laufe des Zweiten Weltkriegs gemacht und entworfen wurde, enthielt es Pläne für die Nachkriegszeit und umfasste in seiner Konzeption Kontinentaleuropa im Anschluss an die angenommenen Niederlage von Deutschland.

Dementsprechend trieben sie ihre Pläne für die Nachkriegszeit voran, die Grand Area dahingehend erweiternd, ,den gesamten Globus zu umfassen. Eine neue Weltordnung mit internationalen politischen und wirtschaftlichen Institutionen wurde projiziert, die alle Nationen der Erde unter der Führung der Vereinigten Staaten verbinden und integrieren würde.

Die Nachkriegs-Planer mussten ständig eine Idee von einer internationalen Ordnung konstruieren, die von den Vereinigten Staaten ausgerichtet war und nicht so leicht der formalen Kolonialzeit oder ihrer Methoden ausgeübter Hegemonie ähnelte. Empfehlungen des Rates schlugen vor, dass solche neuen internationalen Finanzinstitutionen notwendig wären im Sinne von ,Stabilisierung von Währungen und der Erleichterung von Programmen der Kapitalinvestition für konstruktive Unternehmungen in rückständigen und unterentwickelten Regionen.

Ein Mitglied des Rates schlug vor: Eines der Mitglieder des Rates, Isaiah Bowman, schlug einen Weg vor, um das Problem der Aufrechterhaltung wirksamer Kontrollen über schwächere Gebiete bei gleichzeitiger Vermeidung offener imperialer Eroberung zu lösen.

Alle von ihnen, mit Ausnahme von Hull, waren Mitglieder des Rates. Davis und Nathan L. Nun ist es vielleicht interessant zu erfahren, wo dieser überaus einflussreiche Council on Foreign Relations eigentlich herkommt, was er ist, und was er nicht ist.

Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit hervorzuheben, das veröffentlicht und in den 20 Jahren zwischen bis erschöpfend erforscht und geschrieben worden war.

Für alle, die nicht mit der historischen Bedeutung dieses einflussreichen Autors und Professors vertraut sind, sei gesagt, dass er in den Vordergrund des öffentlichen Bewusstsein gebracht wurde, als der ehemalige Student, Rhodes Scholar und Präsident der Vereinigten Staaten, William Jefferson Clinton, ihn öffentlich in seiner Rede auf der Democratic National Convention im Jahre anerkannte.

Während sein Einfluss auf seine Schüler, die Schule und Dozenten gut dokumentiert ist, ist er nunmehr besser für seine Bücher bekannt. A History Die Welt seit From Rhodes to Cliveden Das anglo-amerikanischen Establishment: A History Waffensysteme und politische Stabilität: Dank unabhängiger Forscher wurde eine Audio-Aufnahme von aus dem Archiv der Universität Georgetown geborgen, die das eigentliche Interview enthält, das für diesen Artikel durchgeführt worden war.

Die Audio-Aufnahme scheint seit mindestens in der Öffentlichkeit online gewesen zu sein. Während wir dankbar dafür sind, dass jemand die Weitsicht hatte, sich hinzusetzen und Quigley aufzunehmen, bevor er einige Jahre später verstarb, kann ich nicht anders als enttäuscht sein über die verpasste Chance, schwierige Fragen zu stellen und über sie in dem Artikel, der folgte, tatsächlich zu berichten.

Ob andere seinen Text unterschlugen, falsch interpretierten oder missverstanden, sei es ein Teil oder alles von Tragedy and Hope, ist unerheblich für das historische Erbe von Carroll Quigley und eine ehrliche Einschätzung seiner Forschungen und Werke.

Die Ansprüche von Insiderwissen über eine sehr komplizierte Geheimgesellschaft, die von Quigley selbst gemacht wurden, verdienten es im Jahre und dann zur Zeit der Veröffentlichung dieses Artikels, überprüft zu werden.

Forty Years of Anglo-American Fellowship tat. Die englischsprachige Rasse würde als Einheit neu organisiert worden sein, mit seinem zentralen Parlament, das abwechselnd in New York und London tagte, und es würde Frieden in der Welt gegeben haben. Worin lag der Unterschied zwischen ihren Standpunkten und warum hat sich Hamilton letztendlich gegenüber Jefferson durchgesetzt?

Hamilton, der erste Finanzminister der USA, sah sich gewaltigen Kriegsschulden gegenüber und hatte kein Geld, sie zu bezahlen, nachdem der Wert des Continental der Paper Scrip der Übergangsregierung zusammengebrochen war. Hamilton griff daher auf den Trick zurück, der in England angewandt wurde: Dieser Trick erlaubte es der Regierung, ihre Schulden loszuwerden und die Wirtschaft aufblühen zu lassen, aber das Ergebnis war das System privater Geldschöpfung durch Schulden, das wir heute haben.

Jefferson sah die potentiellen Probleme und warnte vor ihnen, aber es war zu spät. Er war daran beteiligt zu verhindern, dass die Charta der First U. Bank erneuert wurde, aber Nathan Rothschild antwortete angeblich , indem er den Krieg von herbeiführte und so Präsident Madison dazu zwang, der Second Bank of the United States die Charta zu erteilen.

Können Sie die wesentlichen Elemente dessen beschreiben, was er tat, warum er es tat und wie letztendlich die Reaktion aussah, die er daraufhin aus England erhielt? Dadurch vermied er es, sich bei den Banken hoch zu verschulden und es gelang ihm, den Krieg zu gewinnen. Die Räuberbarone sind immer noch da, und sie üben jetzt viel mehr Einfluss auf die Regierung aus.

Die beiden führenden Räuberbarone des Gilded Age waren J. Morgan und John D. Zusammen mit Goldman Sachs und verschiedenen anderen bestimmen diese Banken heute im Kongress, wo es langgeht. Und ferner, ist der Einfluss der Familie Rockefeller jemals geschwunden? Rockefeller war an der Gründung des Council on Foreign Relations CFR und anderer heimlichtuerischer globalistischer Institutionen beteiligt, von denen man annimmt, dass sie heute international hinter den Kulissen die Fäden ziehen.

Über den Council on Foreign Relations wird späterhin noch zu sprechen sein. Zu diesem Sachverhalt befragte ich neben Ellen Brown auch den deutsch-amerikanischen Historiker und Wirtschaftsforscher F. Würden Sie als Historiker sagen, dass es eine übertriebene Aussage wäre zu sagen, dass die gesamte Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika bis zum Jahr die Geschichte des Kampfes einer Republik gegen eine Zentralbank ist, die sich hochkonzentriert in den Händen von ein paar Männern befindet?

Ich denke, das ist eine sehr interessante Möglichkeit, um diese Geschichte zu betrachten. Viele, auch amerikanische Historiker, haben den Eindruck, dies sei eine nationale Bank gewesen, die der US-Regierung gehörte. Das, was die Briten während des Unabhängigkeitskrieges nach verloren, versuchten sie also durch die Hintertür durch den Besitz der Bank, die die US-Staatsverschuldung verwaltete, wieder zu erlangen.

Die Charta dieser Bank wurde nicht erneuert, es gab erbitterte Kämpfe in der Geschichte darüber. Es wurde einige Jahre später eine zweite Bank der Vereinigten Staaten geschaffen und Andrew Jackson war als Präsident ein erbitterter Feind der Idee, dass die Schulden der Vereinigten Staaten von einem privaten Unternehmen gehandhabt werden sollten.

Und dann während des Bürgerkriegs gab Lincoln Greenbacks heraus. Das war eine Form von Papiergeld in einer Notsituation, aber was es bewerkstelligte, wenigstens teilweise, war, dass es die Kontrolle über die US-Schulden vorübergehend aus den Händen der Londoner und New Yorker Banken nahm.

Man kann also Rückschlüsse ziehen, wer ein Interesse an der Beseitigung von Lincoln hatte, obwohl wir es natürlich niemals endgültig wissen werden. Die andere Sache war der Krieg von Ein sehr bizarrer Krieg, wenn man sich die amerikanische Geschichte anschaut.

Sie fingen an, Washington zu bombardieren und erklärten den Krieg, und dann versuchten sie sich von Kanada aus nach unten zu bewegen.

Von daher hat viel von der Geschichte der Vereinigten Staaten bis mit diesem Kampf zu tun. Auch die ganze Frage von Silber gegenüber Gold. Wenn also die Vereinigten Staaten auf einem Silberstandard oder auch nur einen zweigeteilten Metall-Standard gegangen wären, würde das erheblich die Macht der JP Morgan, Rothschild und deren Freunde in London, Barrings und andere, verringert haben.

Sehr viel der amerikanischen Geschichte hat also mit diesen Kämpfen zu tun, ja. Hierbei ist es unerlässlich, sich zumindest kurz mit folgender Gegebenheit auseinanderzusetzen: Jahrhundert sowie dem ersten Drittel des Jahrhunderts hindurch immer wieder zu periodisch auftauchenden Krisen des US-amerikanischen Finanzsystems. Während Präsident Grant am Die Menschen konnten nun ihre Hypotheken nicht bezahlen: Es ging um mehr als Jay Cooke. Die Krise lag begründet in einem System, das seiner Natur nach chaotisch war und in dem nur die Reichen sicher waren.

Es war ein System periodischer Krisen — , , und später: Riesige Monopole entstanden im Stahl-, Eisenbahn, Öl- und Finanzsektor, die nach und nach miteinander verwoben wurden, um auf diese Weise nur noch mehr Gewinne einzufahren.

Den Absprachen und Manipulationen waren Tür und Tor geöffnet. Bisweilen mag es ja vorkommen, dass eine Gruppe von Menschen zueinander findet, die ein Ziel vereint, welches von einer anderen Gruppe — nehmen wir als Beispiel eine Gesamtbevölkerung — nicht mitgetragen wird, sondern Ablehnung erfährt. Gleichwohl möchte die Gruppe 1 ihr Ziel partout erreichen. Da bietet es sich an, eine künstliche Krise zu schaffen, sodass die Gruppe 2 in echter Panik reagiert. Hat Gruppe 1 zum Beispiel die Massenmedien im Rücken, die die Meinungsbildung von Gruppe 2 prägen, so stehen die Chancen recht gut, dass eben dies auf Dauer gelingt.

Jedenfalls existierte keine Zentralbank in den USA, die das Geldmonopol innehatte, und die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung lehnte es über die Jahrzehnte ab, sich mit der Etablierung einer solch machtvollen Institution einverstanden zu geben. Angesichts der stetig wiederkehrenden Bankenkrisen wurde ihr jedoch in ebenso stetig wiederkehrender Weise die Idee nahe gebracht, dass eine Zentralbank in der Lage wäre, solchen Krisen vorzubeugen, indem sie, einmal geschaffen, den privaten Geschäftsbanken als Kreditgeber in einem elastischeren Kreditsystem beispringen könnte, um sie vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren.

Stellvertretend seien hierfür die Einschätzungen von zwei in Amerika tätigen Bankern wiedergegeben, die ursprünglich aus Deutschland stammten. Wenn sich die Dinge nicht bald ändern, wird über dies Land eine Börsenpanik hereinbrechen, gegen die sich alle früheren als harmlos ausnehmen werden. Und da war zum anderen Jacob H. Alsbald wurde von James Stillman und Frank A. Rothbard schreibt darüber in seiner Abhandlung zu den Ursprüngen der Federal Reserve:.

Morgan gesteuert gewesen scheint. Der fragliche Vorgang war kurz gefasst dieser: Aufgrund der vielfachen Geschäftsverbindungen, die unter den New Yorker Banken und anderen Vermögensverwaltungsgesellschaften bestanden, begann sich erhöhte Panikstimmung breit zu machen, die nicht zuletzt von der New York Times angeheizt wurde, indem jene verbreitete, dass auch die Trust Company of America dem Untergang geweiht wäre.

Der Ansturm auf die Banken in New York wuchs mit jeden Tag und weitere Finanzinstitute mussten dichtmachen, da die Kontoguthaben nicht durch entsprechende Reserven gedeckt waren. Das Krisenmanagement übernahmen unterdessen insbesondere J. Morgans bei der Bankenpanik betraf. Als Antwort auf die Frage: Er hatte seine Botschaft überbracht, erklärt Frederick Allen:. Er entschied sich, die Banken zu unterstützen, die mit ihm in irgendeiner Weise verbunden waren, ob sie nun von seinen Freunden oder Kollegen oder Beziehungen geführt wurden oder in denen er nur finanzielle Interessen laufen hatte.

Es gibt nicht einen von Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie es würden, wissen Sie im Voraus, dass sie nie im Druck erscheinen würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Ansicht aus der Zeitung, mit der ich verbunden bin, herauszuhalten. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Fäden, und wir tanzen. Seitens der praktischen Politik wurde am Als Vorsitzender der Nationalen Währungskommission führte Aldrich ein Expertenteam an, das in Europa das dortige Zentralbankensystem studierte.

In einem dortigen Anwesen, das teilweise J. Morgan gehörte, dem Jekyll Island Club, fand sich im November bei mildem Sudstaatenklima eine illustre Runde ein, die es auf strengste Geheimhaltung abgesehen hatte:. Warburg Teilhaber von M. Davison Repräsentant der J. Ich berichte der Welt zum ersten Mal die wahre Geschichte, wie der berühmte Wahrungsbericht von Aldrich, die Grundlage unseres neuen Wahrungssystems, geschrieben wurde. Weshalb sahen sich diese gestandenen Männer, die auf Jeckyll Island zusammenkamen, veranlasst, eine derart hohe Geheimhaltung zu wahren?

In einem Beitrag, der erst sehr viel später am 9. Wäre es öffentlich geworden, das ausgerechnet diese Gruppe von Menschen zusammengekommen war, um ein Bankgesetz zu formulieren, hätte es nicht den Hauch einer Chance gehabt, durch den Kongress zu kommen. Noch schrieb Paul, der sich nach wie vor an das Schweigegelöbnis hielt: Insbesondere war er bewandert, was den Aufbau und die Funktionsweise der Deutschen Reichsbank anging. Doch das stellte noch alles Zukunftsmusik dar, als Warburg das nächste Mal am Banken, die Schuldverschreibungen von Unternehmen annahmen, legten sie ins Portefeuille, statt sie in Form flüssiger Mittel auf den Markt zu bringen.

Dadurch, dass die Diskontpolitik später mit dem Federal Reserve Act tatsächlich ermöglicht wurde, wurden die New Yorker Banken in die Lage versetzt, der Konkurrenz in der City of London den Platz Nummer eins in der globalen Finanzwelt ernsthaft streitig zu machen. Im Dezember traf Warburg erstmals auf Senator Aldrich, der von seinem Fachwissen, wie die Reichsbank Schatzwechsel ausgab, sehr beeindruckt war. Anfang begann Warburg sodann eine Vortragsreihe zu halten, die sich dem Thema der zurückliegenden Panik und der Frage, wie sie hätte verhindert werden können, widmete.

Die Vorlage verlangte die Einrichtung eines nationalen Währungsausschusses zur Bewertung ausländischer Bankensysteme, der dem Kongress einen Bericht vorlegen sollte und als dessen Vorsitzender Senator Nelson Aldrich in Betracht gezogen wurde. Da dieser aber nicht über die erforderlichen Detailkenntnisse im Bankwesen verfügte, stützte er sich weitgehend auf Pauls Fachwissen.

Zusammen mit den anderen Ausschussmitgliedern und Senator Aldrich brach Paul Warburg zu einer Bildungsreise gen Übersee auf, um das europäische Zentralbankensystem zu studieren, deren Exponenten in London, Paris und Berlin allesamt private Institutionen darstellten.

Seine Überlegungen, die vom herkömmlichen Aufbau der genannten Zentralbanken abwichen, lauteten: Mit der Kommission wollte man ferner erreichen, dass die eher unpopuläre Angelegenheit weitestgehend aus dem politischen Geschehen herausgehalten wurde — wie sich Senator Aldrich ausdrückte: Lamont, Jacob Schiff und J. Davison war, der den Einfall hatte, eine kleine Gruppe von Top-Führungskräften zu einer super-geheimen Konklave einzuberufen, um das Gesetz für eine Zentralbank zu entwerfen.

Morgan, wie ich in dem Buch beschreibe, die es ihnen erlaubte, sich überhaupt auf Jekyll Island treffen zu können. Dies war ein sehr exklusiver Club zu der Zeit; man musste Mitglied sein.

Keine dieser Personen war Mitglied, und J. Morgan war nicht bei dem Treffen dabei, das stattfand. Tatsächlich plante Nelson Aldrich noch nicht einmal, nach Jekyll Island zu gehen oder darum zu bitten; er wollte, dass diese Sitzungen auf seinem Anwesen in Rhode Island stattfinden würden, gewiss immer noch weg von der Öffentlichkeit, aber auch, um auf seinem eigenen Anwesen zu sein, das nördlich von New York und sicherlich nördlich von Georgia lag, was dort ist, wo sich Jekyll Island befindet.

Er befand sich noch auf dem Wege der Besserung und war sich nicht sicher, ob er überhaupt hingehen würde, und das war der Zeitpunkt, als J. Morgan vorschlug, in dieses Gebiet zu gehen, um dies zu erledigen, und die Einladung gab. Viele Vorkehrungen wurden auf Jekyll Island getroffen, um diese Menschen kommen zu lassen, weil es immer noch November war; es war noch keine Saison. Jekyll Island war im Dezember und Januar in Saison, wenn alle reichen Familien für den Urlaub kommen, und all die reichen Männer reden und all die reichen Damen und Kinder herumhängen und spielen würden.

Aber dieses Treffen geschah wegen J. Diese Familienlinie, die in dieser Zeit der Federal Reserve begann, war bis vor kurzem also ebenfalls evident. Und von der amerikanischen Regierungssicht betrachtet, von William Taft, der der Präsident nach Teddy Roosevelt war, und Woodrow Wilson, der Präsident nach ihm — sie beide glaubten, dass eine Federal Reserve erforderlich war — und das ist nicht das, was oft in Geschichte diskutiert wird, aber es ist in meinem Buch —, um die Macht Amerikas im neuen Jahrhundert zu fördern.

Diese Idee, eine konkurrenzfähige Zentralbank zu haben, die sich mit den Privatbanken deckte, war etwas, das diesen Präsidenten beider Parteien sehr wichtig war; beide hatten sehr starke persönliche Verbindungen zu den Morgans, zu den Aldrichs und den Rockefellers und zu anderen Familien, die den Geld-Trust zu der Zeit lenkten. Aber ihre Hauptaufgabe war es, den Rang der Vereinigten Staaten in globalen Finanzaktivitäten im Vergleich zu europäischen Zentralbanken zu erhöhen, und als ein Ergebnis dessen die amerikanische Banker-Dominanz daheim wie in Übersee zu stärken.

Sie diente als die doppelte Rolle der Verewigung der Macht des Präsidenten und die der Banker, und als solche, trotz der publizierten Meinungsverschiedenheiten in der Sache, diente sie der Allianz der beiden. Die entscheidende, weil nunmehr konkret werdende Phase auf dem Wege dorthin begann am Es ist amüsant, dass die Banker die politisch Scharfsinnigeren waren, während der Politiker Aldrich auf politische Überlegungen verzichten wollte.

Warburg und die Banker siegten, und der endgültige Entwurf war im Grunde der Warburg-Plan mit einer dezentralen Patina, die von Morawetz übernommen wurde. Nach dem Treffen auf Jekyll Island hätte Senator Aldrich eigentlich in Washington intern einen Bericht dazu vorlegen sollen; da er aber noch immer nicht ganz genesen war, übernahmen diese Aufgabe stattdessen Frank Vanderlip und Henry Davison.

Umso wichtiger war es, den Kandidaten der Demokraten auf der eigenen Seite zu wissen. Wilson gewann die Präsidentenwahl von mit deutlichem Abstand für die Demokraten — welche zudem die Mehrheit im Kongress und im Senat errangen.

Was den neuen Präsidenten anging, so wurde Wilson vor allem von Edward Mandell House im Sinne der finanzstarken Interessen, die im Hintergrund wirkten, betreut.

Diese Aufgabe fiel insbesondere dem demokratischen Kongressabgeordneten Carter Glass zu, der Paul Warburg zunehmend in den Hintergrund drängte. Zuvor war der Aldrich-Plan im Januar zur Abstimmung im Parlament vorgelegt worden und prompt durchgefallen. Darüber hinaus hätten die Banker bevorzugt, dass der Vorstand der Federal Reserve von den Bankern selbst ernannt worden wäre, aber den meisten Reformern war klar, dass dies politisch nicht schmackhaft gewesen wäre.

Sie kann benutzt werden, um Wohlstand zu schaffen oder zu zerstören, um Verknappungen und Paniken zu verhindern oder herbeizuführen. Durch künstlich hervorgerufene Verknappung des Geldes können die Zinssätze beliebig angehoben und die Banksteuer auf jegliche Art von Geschäften und die Lebenshaltungskosten erhöht werden, zum Profit jener Banken, denen diese regionalen Zentralbanken gehören und ohne den geringsten Nutzen für das Volk.

Diese zwölf Unternehmen decken zusammen das gesamte Land ab und bilden ein Monopol, und benutzen jeden einzelnen Dollar der allgemeinen Währung und die gesamten Staatseinnahmen der Vereinigten Staaten für ihren privaten Gewinn. Nicht ein Dollar kann ohne die Zustimmung dieser zwölf privaten Geldtrusts von der Regierung im Volk in Umlauf gebracht werden und das nur zu ihren Bedingungen. Dezember unterzeichnet zu werden.

Wir alle wissen, dass eine rundum perfekte Gesetzesvorlage ein Ding der Unmöglichkeit gewesen wäre, und ich bin mir ziemlich sicher, dass redliche Männer zugeben werden, dass wir wahrscheinlich gar keine entsprechende Gesetzgebung gehabt hätten, wenn der Präsident in seiner Haltung nicht so fest geblieben wäre. Das Gesetz ist in vieler Hinsicht gelungen, jedenfalls für den Anfang, die Erfahrung wird uns zeigen, inwiefern es noch verbesserungswürdig ist, so dass wir es zu gegebener Zeit noch perfektionieren können.

Jedenfalls haben Sie allen Grund, mit dem Erreichten zufrieden zu sein. Ich denke, dieses Gefühl wird Ihre Ferienlaune heben und verbleibe mit den besten Wünschen. Zitiert in Charles Seymour: JPG-Kopien hier , hier und hier.

Indem die Banker ein ihnen genehmes, noch ausbau- und gestaltungsfähiges Gesetz erhielten, das ihnen nicht zuletzt erlaubte, nunmehr Zweigstellen in Übersee zu eröffnen, 72 endete zugleich strenggenommen auch die Verschwörung — ganz in diesem Sinne: Sie ist ein Hybrid. Eine genauere Beschreibung könnte lauten, sie ist ein von Bundesgesetzen geschütztes Kartell. Gewiss befindet sich eine Fed-Regionalbank wie die Federal Reserve von New York in privaten Händen wiewohl sich die Experten darüber bis zum heutigen Tage streiten, ob es sich bei ihnen auch tatsächlich um Privatbanken handelt ; anders sieht es aber mit dem Federal Reserve System selber aus.

Das Federal Reserve System ist auch nicht wirklich durch und durch unabhängig; zum einen ist es die Bank des U. Treasury, zum anderen unterliegt es der nominalen Aufsicht des Kongresses. Andererseits ist zu unterstreichen: Es gibt keine anderen Behörden, die die Aktionen, die wir vornehmen, überstimmen können. Nur der Präsident der New York Fed, wichtiger als jede andere, musste nicht teilen; er stimmte bei allen Treffen ab. Drum beschwerten sich Kritiker, dass die Regulierung des Geldes der Nation teilweise durch Repräsentanten von Privat-Interessen entschieden würde — den Banken.

Greider fährt fort in Sachen Fed-Struktur: Wenn ein regionaler Vorstand seinen neuen Präsidenten auswählte, konnte der Vorsitzende der Heimatbehörde der Fed Veto dagegen einlegen.

Greider unterstreicht, dass das Federal Reserve System von anderen Zentralbanken abwich, insofern es nach dem Zweiten Weltkrieg nicht demokratisiert wurde — bedeutend, dass die Fed keine direkte Order von der Regierung entgegennimmt.

Sie sind private Unternehmen, an denen die Regierung ein Interesse hält. United States im Jahre Die Gesellschafter-Geschäftsbanken wählen zwei Drittel des neunköpfigen Vorstands. Die übrigen drei Vorstandsmitglieder werden vom Federal Reserve Board ernannt. Dieses Urteil bezieht auf Schadensersatzrechte gegenüber staatlichen Behörden. A, B und C. Während das in Washington ansässige Board of Governors der US-Notenbank eine Bundesbehörde ist, die unter den Freedom of Information Act und andere staatliche Vorschriften fällt, bleiben die New York Fed und andere regionale Banken dabei, dass sie eigene Einrichtungen sind, die durch ihre Mitgliedsbanken besessen werden und nicht unter Einschränkungen des Bundes fallen.

Es scheint ein wenig, als läge wohl eher William Greider daneben, was den teilweise privaten Charakter der 12 Regionalbanken der Fed betrifft. Dieser geht nicht zuletzt auch aus einer Information hervor, die ich von der Steuerbehörde der Stadt New York einholte. Demnach ist die NY Fed gegenüber der Stadt New York von der Zahlung der Grundsteuer nicht befreit, müsste es aber eigentlich sein, wäre sie eine öffentliche Einrichtung durch und durch.

Sie erarbeitet Richtlinien, wie die Reserve-Banken ihrer Tätigkeit nachgehen sollten. Sie trifft die kritischen Entscheidungen. Sie haben Konten, verwalten Portfolios, haben Gesellschafter Geschäftsbanken und sind im Prinzip private Unternehmen mit einem speziellen Kundenkreis. Sie kauft oder verkauft Wertpapiere, um die Liquidität am Markt zu verringern oder zu erhöhen, und setzt den Zinssatz fest.

Die Federal Reserve in D. Er fügte hinzu, dass das System von den Ereignissen des September nicht betroffen war, weil es sich in East Rutherford, New Jersey, befindet.

September der Fall war , die Banken anrufen und die Zahlungen manuell vornehmen müssen. Alles in allem darf wohl konstatiert werden, dass das Federal Reserve System private Mitgliedsbanken umfasst, welche für ihre Beteiligung als Gesellschafter eine 6-prozentige Dividende aus den Gewinnen der regionalen Fed-Banken erhalten, die diese mit ihren Marktgeschäften erzielen.

Die Gesellschafter oder Mitgliedsbanken des Federal Reserve System haben Anspruch auf eine Dividende von 6 Prozent auf ihr eingezahltes Kapital pro Jahr, und wenn die laufenden Erträge des Federal Reserve System in einem Jahr nicht zur Mitteldeckung für das betreffende Jahr ausreichen, können Dividenden aus der Rücklage gezahlt werden.

Betreffend der Dividenden sollte hinzugefügt werden: Anzumerken ist, dass es sich nicht um Riesenbeträge handelt: Wie dem auch sei, letztlich verschmolzen durch den Glass-Owen Bill die konkurrierenden Ansätze, die schon vor der Bankenpanik von auftauchten — sprich der Vorschlag für eine Zentralbank, die sich in reinem Privatbesitz befinden sollte, und der Vorschlag für eine Zentralbank, die Teil des U. Treasury hätte sein sollen.

Interessant an der Konstellation der regionalen Ableger des Federal Reserve Systems ist, dass diese zwar einerseits mit der Aufsicht über die Banken beauftragt sind, dass sie andererseits aber letztlich von eben jenen Banken kontrolliert werden. Auch darf man sich getrost die Frage stellen, in welchem Interesse eine solche Einrichtung im Endeffekt agiert.

Es hat für den Reichtum der Banken gearbeitet und sie mit der Liquidität versorgt, die sie wollten. Für die breite Öffentlichkeit hat es kläglich gearbeitet. Sie bescherte uns den Finanz-Crash im Dezember Sie beschert uns das aktuelle, beispiellose Drucken von US-Dollar. Also, vom Standpunkt der Öffentlichkeit ist sie nachweislich ein Fehler, aber für die Banken als Anbieter endloser Liquidität ist sie erfolgreich gewesen. Und die Banken wollten einen Kreditgeber der letzten Instanz, und im Laufe der Zeit waren sie erfolgreich bei der Umwandlung der Federal Reserve zu ihrem direkten Funktionär.

Zunächst musste sie verkleidet werden, weil die Öffentlichkeit gegen die Banken war, aber wie die Zeit voranschritt, waren die Banken in der Lage, die Fed mehr und mehr offen zu verwenden, auch wenn sie noch immer nicht vollständig offen sein können. Zum Beispiel wird uns gesagt, dass das aktuelle Ziel der Quantitativen Lockerung jenes ist, die Wirtschaft anzukurbeln, um sehr niedrige Zinsen anzubieten und um die Kreditvergabe an Verbraucher und Investitionen zu stimulieren, um so eine wirtschaftliche Erholung herbeizubringen, die nach fünf Jahren der Quantitativen Lockerung noch immer zu fehlen scheint.

Alle Schuldenpreise steigen zusammen; wenn sie also die US-Treasury-Anleihe auf einen sehr hohen Preis und sehr niedrigen Zinssatz bekommen, hebt das die Preise der mit Schulden verbundenen Derivate in den Bilanzen der Banken und macht sie solvent.

Aber wieder ist es wirklich wichtig zu wissen, dass … sie vom Beginn der Fed an die Fed benötigten. Diese Banken handeln mit der Öffentlichkeit, wir geben ihnen unsere Einlagen, die Steuerzahler subventionieren ihre Fehler und ihre Rettungsaktionen. Aber zur gleichen Zeit sind die Philosophien der politischen und finanziellen Elite-Mitglieder von Amerika hinter der Fed in Linie gebracht.

Brauchen wir also die Fed? Die Öffentlichkeit braucht die Fed nicht. Ja, es ist hilfreich, über eine Entität zu verfügen, um die Zinssätze zu halten, aber das ist nicht wirklich das, was die Fed als ihre volle Arbeit tut; was sie tut und was sie getan hat, ist, ein fehlerhaftes Bankensystem in der Verkleidung der Regulierung dieses Bankensystems zu subventionieren und die Gesamtkreditverfügbarkeit an das Land zu schützen, worüber sie tatsächlich keine Macht hatte.

Das war eine der Lügen, unter denen sie vor Jahren geschaffen wurde. Ja, aufgrund der ganzen Globalisierung des Finanzwesens, die in unterschiedlicher Weise während des vergangenen Jahrhunderts stattfand.

Die amerikanischen Banken sind nicht die einzigen Banken, die sich gegenüber Finanzkrisen in Gefahr befinden. Diese Krisen sind zunehmend global und werden es auch in Zukunft sein.

Aber nicht nur das — die Politik der Fed selbst, die Idee, um zu subventionieren, und die Philosophie dahinter globalisiert sich ebenso. Die Fed hat ihre Politik, wie wir in den letzten Jahren gesehen haben, in Europa hineingedrückt. Dies ist eine institutionalisierte Politik, die die Fed fördert, genauso wie das Finanzministerium und die Regierung der Vereinigten Staaten.

Das ist eine Kooperationsförderung, die ebenfalls global geworden ist. Ich wandte mich an F. William Engdahl mit der Frage, ob es normal sei, dass eine Zentralbank von einem privaten Banken-Kartell gebildet wird, das in diesem Fall die Geldpolitik der USA durchführen kann — worauf er antwortete:. Die Federal Reserve wurde, wie Sie wissen, im Jahre geschaffen. Sie wurde … zwei Tage vor Heiligabend im Jahre verabschiedet und innerhalb weniger Stunden von Präsident Woodrow Wilson unterzeichnet, von dem einige Leute sagen, dass er als Präsident eingesetzt wurde — er war zuvor der Präsident der Princeton University und dann Gouverneur von New Jersey —, dass er durch das Geld von JP Morgan, Rockefeller und so weiter als Präsident mit dem alleinigen Zweck eingesetzt wurde, um als Demokrat eine linke Verkleidung, wenn Sie so wollen, für die Schaffung der Federal Reserve zu geben.

Es war ein sehr umstrittener Gesetzesvorschlag, um den schon lange vor der Finanzkrise von gestritten wurde. Tatsache ist, und nur wenige Amerikaner sind sich dessen überhaupt bewusst — sie denken, dass der Präsident einen Vorsitzenden der Federal Reserve vorschlägt, und also ist die Federal Reserve eine staatliche Behörde. Das ist sie mitnichten. Louis Fed, und vor allem als das primäre Zwischenstück: Und das ist der Kern des Problems.

Der Vorsitzende der Federal Reserve hat einen wesentlichen Auftrag: Und das sind in Wirklichkeit nur etwa acht oder höchstens neun Institutionen, würde ich schätzen, die wirklich die weltweiten Multi-Billionen-Derivate, den Verbriefungsbetrug und die Politik des US-Finanzministeriums in Washington völlig dominieren. Die privat geführte Federal Reserve ist, glaube ich, eines der Hauptprobleme für den Ruin der amerikanischen Industrie- und Sozialwirtschaft seit, sagen wir, der Abkopplung vom Gold im August ganz gewiss, und selbst noch davor.

Wenn all dies wahr ist, dann ist es umso wichtiger zu verstehen a , wie der Federal Reserve Act in Kraft gesetzt wurde, und b , wie das Federal Reserve System tatsächlich funktioniert. Ich denke, in Bezug auf a könnten Sie vielleicht ein bisschen über die Bankenpanik von sprechen. Na ja, Überraschung, Überraschung: Es waren das House of Morgan und seine Freunde.

Sie verwandelte sich in eine industrielle, wirtschaftliche Depression in Amerika mit einer riesigen Arbeitslosigkeit. Durch die Panik und ihre Lobbyarbeit bekamen sie den Kongress dazu, für die Einrichtung einer nationalen Währungskommission zu stimmen, um zu prüfen, wie zukünftige Paniken zu verhindern wären.

Nun, es war eine Panik, die durch das House of Morgan und Freunden entwickelt wurde, und der Weg, um in der Zukunft Paniken zu verhindern, würde der sein, ihnen die Kontrolle über das Geld der Nation zu geben — weg vom Kongress, wo es nach Artikel 1, Abschnitt 8 der Verfassung hingehörte, und hin zum Kartell der Privatbanken, die die New Yorker Federal Reserve Bank bilden, welche bewusst so gestaltet wurde, dass sie die mächtigste aller Banken im Federal Reserve System ist.

Und dann wurde der Federal Reserve Act verabschiedet. Wie funktioniert das Federal Reserve System? Grundsätzlich hat es unbegrenzte Macht, Geld zu drucken, um es im populären Jargon auszudrücken. Sie kaufen all die giftigen Abfälle auf und legen sie auf die Bilanz der Federal Reserve, und dafür geben sie den Banken dreifach A bewertete US-Schatzanweisungen zurück.

Sie treffen sich alle sechs Wochen, um die Zinspolitik festzulegen, im Wesentlichen bis heute. Also nicht alle elf Banken sind zu allen Zeiten vertreten. Sie sind daher immer im FOMC. Aber eines der realen Ergebnisse der Fed scheint die anhaltende Abwertung des US-Dollar in einer recht bemerkenswerten Art und Weise zu sein — was sich seit den er Jahren beschleunigte.

Ganz einfach, weil das zum Vorteil der Wall Street war. Solange US-Schulden dreifach A bewertet werden, und absolut notwendig: Diese werden in gewisser Weise durch die Dollar-Ansammlungen in den Zentralbanken Asiens und anderswo in der Welt finanziert.

Es ist also ein diabolisches und sehr cleveres Arrangement, das sie erkannt haben. Sie konnten es tun, nachdem die Abkopplung des Dollars vom Gold im Jahr stattfand. Die Folgen der Gesetzgebung, die die Federal Reserve ins Leben rief, waren beeindruckend für das Zahlungsmittel, welches das Kartell mit dem ihm anvertrauten Geldmonopol emittiert: Zugleich haben die Vereinigten Staaten von Amerika recht viele Schulden.

Noch einmal dazu eine Frage an Ellen Brown. Technisch gesprochen ist man bankrott, wenn man seine Verbindlichkeiten nicht erfüllen kann. Private Schulden werden bezahlt und erlöschen. Nur die Staatsschulden werden Jahr für Jahr refinanziert und sind als mehr oder weniger permanente Geldmenge weiterhin Teil der Wirtschaft.

Wie es der Leiter der Fed in den Vierzigerjahren ausdrückte, wenn wir keine Staatsschulden hätten, hätten wir auch kein Geld. Kim, den ich übersetzte.

Die beiden Aussagen, die ich nachfolgend abdrucke, sind die einzigen zwei Aussagen, die Sie lesen brauchen, um zu verstehen, dass die Banker unser derzeitiges globales Währungssystem für den alleinigen Zweck der Manipulation und Kontrolle des Reichtums der Nationen hervorgebracht haben. Dies ist ein erstaunlicher Gedanke. Wir sind völlig abhängig von den Geschäftsbanken.

Irgendwer muss jeden Dollar, den wir im Umlauf haben, leihen, sei es Bargeld oder Kredit. Wenn die Banken genügend synthetisches Geld erzeugen, sind wir wohlhabend; wenn nicht, verhungern wir. Wir stehen absolut ohne ein permanentes Geldsystem da.

Wenn man ein komplettes Verständnis des Bildes erlangt, wird die tragische Absurdität unserer hoffnungslosen Lage fast unglaublich, aber es ist so.

Es ist das wichtigste Thema, das intelligente Personen untersuchen und reflektieren können. Es ist so wichtig, dass unsere gegenwärtige Zivilisation zusammenbrechen könnte, wenn es nicht allgemein verstanden und seine Mängel sehr bald beseitigt werden würden. Den US-amerikanischen Finanzanalysten Michael Maloney fragte ich diesbezüglich in einem Interview, ob es nicht ein wenig bizarr sei, dass die wichtigste nationale Zentralbank der Welt, die Federal Reserve, in Wirklichkeit eine Komposition von privaten Banken ist, die aus dem Geldschöpfungsprozess und der wachsenden Verschuldung der Öffentlichkeit Gewinn erzielen.

Im Grunde genommen ist das einzige, was Sie tun müssen, auf die Webseite der Fed zu gehen, die Seite mit den häufig gestellten Fragen aufzurufen und die Antwort auf die Frage: Und die Antwort lautet: Aber dann liest man die Antwort auf die Frage: Ein Aktionär ist der Eigentümer eines Unternehmens. Natürlich gab es seit der Gründung der Fed im Jahre all diese Fusionen, weshalb man nicht genau sagen kann, wem die Fed gehört, aber das gesamte Geldsystem ist nun eine Art Betrugsmanöver, ein absurdes sogar, denn es gibt viel mehr Schulden, als es Geld gibt, um sie zu begleichen!

Nun muss dazu gesagt werden, dass es um keine herkömmlichen, öffentlich gehandelten Unternehmensaktien geht, von denen Maloney spricht, die Sie und ich erwerben könnten. Die Geldschöpfung, die über das Machen von Schulden läuft, ist via Zins und Zinseszins letzthin mit einem exponentiellen Wachstum verbunden. Das könnte schlimm enden. Denn wohin treibt ein aus dem Nichts und durch Schulden geschöpftes Geld, das an Zinseszinsen gekoppelt ist, letztlich hin? Vielleicht in eine stets beschleunigte Zerstörung?

Da ist es das Wachstum eines Tumors in einem nicht mehr entsprechend wachsenden Organismus. Auf einer solchen Grundlage beruht das bestehende Geldsystem. Freilich soll nicht unterschlagen werden, dass es auch Denkrichtungen gibt, denen zufolge die Zinseszins-Problematik keine wirkliche ist, und dass es auch kein Problem darstellt, dass im Gesamtsystem der Zins fehlt.

Erstens werden im Gesamtsystem nie sämtliche Zinsen in voller Höhe gleichzeitig getilgt, zweitens kann der Zins unter Umständen aus den laufenden Einnahmen und nicht allein durch einen weiteren Kredit aufgebracht werden, und drittens kann eine geleistete Teil- Zinszahlung durch Ausgaben und Investitionen den Weg zurück in die Wirtschaft finden und für neuerliche Zinszahlungen verwendet werden.

Mit der Zeit ist zudem zu beobachten, zum Beispiel an den diesbezüglichen Staatsausgaben der USA, dass immer mehr Geld für Zinszahlungen fällig werden. Im Kern ist die Rechnung, die vorliegt, diese: Unser gegenwärtiges Geldsystem erfordert ständiges Wachstum, um die Bedienung der Zinsen auf diejenigen Schulden zu ermöglichen, die das Geld überhaupt erst geschaffen haben. Da billige Energie die Grundlage des Wirtschaftswachstums ist, durch dessen Vorhandensein das Finanzsystem vor dem sofortigen Absaufen bewahrt wird, sind wir auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, beständig, wenn nicht gar steigend Energie zu verbrauchen.

Sind die Energieressourcen nicht konstant bis steigend vorhanden, sondern eher abnehmend, von abstürzend ganz zu schweigen, vermag das Finanzsystem nicht gut zu funktionieren.

So gesehen befinden sich hier zwei gegensätzliche Blöcke auf Kollisionskurs: Desgleichen ist ein im Wesentlichen auf Erdöl-basierendes Energiesystem ein physisch abgeschlossenes System, da man auf ein System angewiesen ist, das auf nicht erneuerbaren Energiequellen gründet. Wenn man ein solches System, bei dem Energie immerzu verloren geht, sobald sie eingesetzt wird, mit dem Finanzsystem koppelt, erhält man auch eine Art abgeschlossenes Finanzsystem.

Ohne Energie, insbesondere Erdöl, hätte es den derart raschen Aufbau unserer Industriegesellschaften so nicht geben können; sie lieferte die unabdingbare Grundlage. Für eine geraume Weile wiesen Finanzen und Energieressourcen also eine Gemeinsamkeit auf: Woher kommt dann das Geld, um damit die Zinsen auf diese Anleihen und Kredite zu bezahlen?

Letztendlich muss dieses Geld aus neuen Krediten kommen, die andere an irgendeiner anderen Stelle innerhalb des Finanznetzwerks unserer Wirtschaft aufgenommen haben. Wenn keine neuen Kredite mehr gegeben werden, wird es irgendwo in diesem Netz Leute geben, die die Zinsen ihrer aufgenommenen Kredite nicht mehr zahlen können und daraufhin Bankrott gehen. Daher ist die Notwendigkeit eines ständigen Wachstums der Geldmenge ein Strukturmerkmal unseres Finanzsystems. All das kann nur so lange reibungslos gewährleistet werden, so lange auch die Realwirtschaft wächst — wofür es ein stetiges, wenn nicht sogar wachsendes, vor allem aber: Nimmt das Energieangebot ab und der Preis zu, nimmt die Produktivität zwangsläufig ab und das Schuldenproblem ebenso zwangsläufig zu; das eine Wachstum ist ohne das andere ausreichende, billige Energie nicht zu haben.

Oder anders gewendet, die Finanzwirtschaft diktiert auf den kürzesten Nenner gebracht die Ausrichtung der Realwirtschaft: Laut den Rechenschaftsberichten … von besitzen die kombinierten Banken von Rothschild, Rockefeller und Warburg immer noch die Kontrolle über das Big Oil. Chemical Bank war Nummer 4 und J. Morgan war Nummer 5.

Jahrhundert bis ins Jahrhundert hinein ziemlich offensichtlich ist, dass die Rockefeller-Familie massiven Einfluss bei der Gestaltung der sozio-politischen und wirtschaftlichen Landschaft der Gesellschaft ausgeübt hat. Doch bis die erste Hälfte des Im Laufe des Jahrhunderts verbanden sich ihre Interessen noch weiter, und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Rockefellers zur dominierenden Gruppe in Amerika, und wohl auch der Welt.

Wie einige Forscher untersucht haben:. Wenn die Behörde prominente Bürger für ihre eigenen Schein- Unternehmen oder für andere besondere Unterstützungen benötigte, hat sie sich oft an Mitglieder des Rats gewendet. Johnson, war während des gleichen Zeitraums auch ein Direktor des Rates. An der Spitze der Liste steht die Rockefeller-Stiftung, von neunzehn ihrer Direktoren im Jahre waren vierzehn auch Mitglieder des Rates; die Carnegie-Corporation folgte mit zehn von siebzehn; dann kam die Ford-Stiftung mit sieben von sechzehn; und der Rockefeller Brothers Fund mit sechs von elf Vorstandsmitgliedern, die auch Mitglieder des Rates waren.

Es sollte ebenfalls darauf hingewiesen werden, dass das Carnegie-Netzwerk über die Carnegie Corporation hinausging und auch das Carnegie Endowment, das Carnegie Institute of Washington und die Carnegie Foundation for the Advancement of Teaching umfasste.

Von seiner Gründung bis hatte ein Viertel aller Direktoren des Rates auch als Treuhänder oder als Direktoren von mindestens einer der vielen Carnegie-Stiftungen gedient. Von allen Netzwerken, die mit dem Rat einhergehen, ist das am stärksten vertretene das der New Yorker Finanzoligarchie.

Dies bezieht sich allgemein auf die kapitalistische Klasse, und genauer gesagt auf die Elite der Finanz- und Bankengruppen. Die Finanzierung für den Rat wurde ebenfalls weitgehend aus dieser Gruppe bezogen, vor allem aus Stiftungen und Unternehmen sowie durch verschiedene Investitionen und den Abonnements für Foreign Affairs.

JP Morgan und Co. Drei von den Söhnen von John D. Rockefeller II, John D. Von bis wurde George S. Franklin der Geschäftsführer des Rates. Franklin war ein College-Zimmermitbewohner von David Rockefeller gewesen, und sie wurden durch Heirat miteinander verwandt, und er hatte bei der Anwaltskanzlei Davis — Polk innerhalb der Morgan-Gruppe gearbeitet, bevor er ein Assistent von Nelson Rockefeller wurde.

In den folgenden Jahren wurden mehrere Führungspositionen im Rat von Organisationen innerhalb der Rockefeller-Gruppe besetzt. Als die Jahre und Jahrzehnte vergingen, wurde die Rockefeller-Gruppe noch mächtiger und dominanter im amerikanischen Establishment und in der Tat auf der ganzen Welt, indem sie sich neben der Familie Rothschild als die prinzipiell dynastischen Herrscher der globalisierten Welt etablierte.

Selbstverständlich gab und gibt es mehrere Verbindungen zwischen diesen dynastisch herrschenden Familien, vielleicht sogar so sehr, dass es schwierig sein kann, sie völlig voneinander zu unterscheiden. Beide waren an der Gründung der Bilderberg-Gruppe beteiligt und bleiben in ihrer Führung eingebunden.

In den er Jahren wurde es jedoch offensichtlich, dass die Rockefellers zur sicherlich einflussreichsten Dynastie in Amerika geworden waren, wenn nicht gar in der Welt denn Amerika war und ist der imperiale Hegemon der Welt. Genauer gesagt, wuchs David Rockefeller zum vielleicht einflussreichsten Mann in Amerika, wenn nicht der Welt empor. Kennedy als auch von Lyndon Johnson diente, wo er eine zentrale Beraterfunktion für Fragen des Vietnam-Kriegs innehatte.

Kagan hat sehr viel über den Begriff der amerikanischen Hegemonie geschrieben. Wie er im Jahre in der Zeitschrift Foreign Policy schrieb: Diese Wahrheit, laut Kagan, ,ist, dass die wohlwollende Hegemonie, die durch die USA ausgeübt wird, gut für einen riesigen Teil der Weltbevölkerung ist.

Dies ist die Hauptstütze in der wissenschaftlichen Literatur und in den Politik-Planungskreisen gewesen, um die Existenz der amerikanischen Vorherrschaft in der Welt sowohl zu befürworten als auch zu rechtfertigen.

Die Gelegenheit war, das mächtigste Imperium der Welt zu werden, das die Geschichte je erlebte; die Herausforderung war somit, es in explizit anti-imperialistischer Rhetorik zu rechtfertigen. Amerika war also kein zögerndes oder zufälliges Imperium, noch war es, was das betrifft, ein wohlwollendes. Amerika wurde ausgewählt, um ein Imperium zu sein; es wurde strategisch angelegt, diskutiert, debattiert, geplant und umgesetzt.

Die wichtigsten Architekten dieses Imperiums waren die Banker und Konzerne, die aus der Industriellen Revolution Amerikas im späten Jahrhundert entstanden, die philanthropischen Stiftungen, die sie im frühen Jahrhundert gründeten, die prominenten Denkfabriken, die in der ersten Hälfte des Kaum hatte der Zweite Weltkrieg begonnen, da begannen die amerikanische Strategen nach einem neuen globalen amerikanischen Imperium zu rufen.

Ein starker Befürworter der Republikanischen Partei und virulent antikommunistisch, war Luce auch ein überzeugter Verfechter des Faschismus in Europa — vor allem in Mussolinis Italien und in Nazi-Deutschland — als Mittel zur Verhinderung der Ausbreitung des Kommunismus. Jahrhundert muss zu einem erheblichen Grad ein amerikanisches Jahrhundert sein.

Es muss ein Internationalismus des Volkes, durch das Volk und für das Volk sein.