Ist der Verbraucherpreisindex (VPI) das beste Maß für die Inflation?



Die Veröffentlichung erfolgt um den In anderen entwickelten Staaten gelten ähnliche Verordnungen.

Ist der PPI für den Handel mit Forex oder CFDs bedeutsam? Wie wirkt er sich aus? Was kündigt er an?


Die Endprodukte betrachten die Statistiker am genauesten, denn hier spiegelt sich der Inflationsdruck am ehesten wider. Sämtliche Güter unterliegen der Differenzierung nach Konsumgütern aktuell rund 27 Prozent und Investitionsgütern 73 Prozent. Der PPI ist ein sehr aktueller Index, da die Daten stets aus dem Vormonat stammen und bereits in der zweiten bis spätestens dritten Woche eines Monats publiziert werden.

Der Revisionsfaktor bezieht sich auf einen Rhythmus von vier Monaten, nach dieser Zeitspanne erfolgt eine einmalige Revision der Daten. An den Finanzmärkten beobachten die Teilnehmer die Erzeugerpreise im Gleichklang mit den Verbraucherpreisen, in der Regel sollen diese beiden Werte mit einem gewissen Zeitverzug korrelieren.

Sollte diese Korrelation nicht ablesbar sein, wäre das ein Hinweis auf die unterschiedliche Bewertung der Wirtschaftslage von Produzenten und Verbrauchern, die durchaus vorkommt. Erzeugerpreise gelten als ein den Verbraucherpreisen etwas vorauslaufender Indikator, noch weiter voraus läuft eigentlich nur der Einkaufsmanagerindex. Das leuchtet ein, wenn eine Wertschöpfungskette in ihrer logischen Abfolge betrachtet wird: Zunächst werden Rohstoffe oder Vorprodukte eingekauft, dann wird produziert und am Ende verbraucht.

Wenn ein Wirtschaftsmotor rund läuft, reagieren die Verbraucherpreise auf die Erzeugerpreise, allerdings gibt es hier auch ein reflexives Verhältnis. Sollten Produzenten feststellen oder glauben, dass die Konjunktur sich abkühlen könnte, drosseln sie möglicherweise die Produktion - mit der Folge mancher Preissteigerungen innerhalb des PPI - oder leeren ihre Lager, was Preisdruck ausübt. Insgesamt werden für die Berechnung des PPI etwa 9.

Der Erzeugerpreisindex ermittelt die Preisveränderungen in einer frühen Phase der Wertschöpfungskette, bevor sie in den Endverbrauch geht. Alle Faktoren gemeinsam sorgen für ein umfassendes System und stellen die gesamtwirtschaftliche Preisentwicklung dar.

Durch verschiedene Faktoren können sich die Preise jedoch an verschiedenen Stellen der Wertschöpfung jederzeit verändern. Der Verbraucherpreisindex ist immer von der Nachfrage geprägt und kann auch dann steigen, wenn die Produktion nicht kostenintensiver geworden ist.

Die Stärken des PPI zeigen sich in der genauen und sehr zeitnahen Darstellung von Produktpreisen, wenn sie nach der Herstellung zu den gewerblichen Abnehmern geliefert werden und ebenfalls in der Kategorisierung nach industriellen Bereichen, die für die wirtschaftliche Entwicklung von Industrienationen essenziell sind.

Hierbei wird jedoch häufig bemängelt, dass dadurch ein eher einseitiges Bild entsteht, denn auch die von dem PPI nicht erfassten Daten können für die Wirtschaft ebenso essenziell sein. Aus dem allgemein gehaltenen Producer Price Index können Wirtschaftsforscher erkennen, ob es einen konjunkturellen Aufschwung oder Abschwung gibt, auch zeigt der Index die Dynamik von Wirtschaftsentwicklungen recht genau an.

Er liefert damit eine bedeutende Datenbasis für Konjunkturprognosen. Der Index kann branchenbezogen und allgemein dargestellt werden. Als Indexbasis dient aktuell in Europa das Jahr mit einem Indexwert von , die Werte zeigen die Veränderung gegenüber diesem Jahr an. Es erfolgt eine Rückrechnung auf frühere Jahre, die bei normaler wirtschaftlicher Entwicklung Werte von unter aufweist, während die Jahre nach in der Regel einen Wert über anzeigen.

Eine mögliche Art der Darstellung ist die folgende Unterteilung:. Für die Berechnung nutzen die Statistikämter die Preise ab Werk ohne Mehrwertsteuer, wie sie durch die Unternehmen für die Abnehmer fakturiert werden. Es handelt sich also um Transaktionspreise.