Die Vorteile des Netzwerks


zivilgesellschaftliche Akteure umfassen. Minilaterale oder plurilaterale Allianzen bieten Ansätze für eine neue, flexiblere Form des „modularen Multilateralis- mus“, der sowohl in der internationalen Handels- als auch in der Klimapolitik viel Potenzial hat. Kleinere Gruppen einigen sich schneller und die Kooperationsforschung zeigt, dass Gruppen mit einer begrenzten Anzahl von.

Durch Protektionismus entstehen sowohl handelsschaffende Effekte trade creation effects als auch handelsablenkende Effekte trade diversion effects. Während einer Rezession entsteht oft starker innenpolitischer Druck zum Schutz der heimischen Wirtschaft durch Erhöhung der Zölle. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Dieses Kontra-Argument erhielt in der Wissenschaft und Gesellschaft um herum sehr viel Aufmerksamkeit.

Wirkung komparativer Kostenvorteile

Was sind die Vorteile des internationalen Handels? Verbesserte finanzielle Performance und reduziertes Risiko sind nur einige der vielen Vorteile, die der internationale Handel Ihrem Unternehmen bringen kann. Verpassen Sie nicht. Kontaktieren Sie ExportWorldwide, um jetzt weltweit zu gehen.

Der Gehalt dieser Einteilung verliert daher an Bedeutung und dient lediglich noch als politische Parole Vgl. Wagner et al , S. Eine sehr viel gehaltvollere Einteilung liefert Michael P. Er stellt folgende Indikatoren auf, um den Entwicklungsstand eines Landes zu messen:.

Im Allgemeinen ist die Wirtschaft zusätzlich vom Export von Rohmaterialien abhängig, wie z. Handel zwischen Staaten kommt aufgrund von zwei grundlegenden Gründen zustande. Erstens betreiben Länder Handel miteinander, weil sie unterschiedliche Produktionsstrukturen aufweisen.

Zweitens betreiben Länder Handel, um economies of scale 1 in der Produktion zu erzielen Vgl. Wie bereits oben erwähnt, treten Länder miteinander in Handelsbeziehungen, weil sie unterschiedliche Güter und Fertigkeiten besitzen.

Der Handel eröffnet es ihnen, durch Spezialisierung und Tausch absolute und relative Produktionsvorteile sowie eine optimale Allokation der Ressourcen zu erreichen Vgl. Der Umkehrschluss impliziert, dass es zusätzlich die Produktion der Güter, bei denen das Inland einen relativ geringen Kostenvorteil hat aufgeben oder zumindest einschränken muss.

Der Inlandsbedarf dieser Güter wird folglich mit Importen gedeckt, die durch Exporte der relativ kostengünstigeren Güter finanziert werden Vgl. Maennig et al , S. Deutschland und Brasilien seien in der Lage, je zwei gleiche Güter zu erzeugen. Mit den vorhandenen Ressourcen können in Deutschland entweder Einheiten Maschinen produziert werden oder Einheiten Textilien.

Brasilien dagegen kann entweder Einheiten Maschinen oder 90 Einheiten Textilien herstellen. Brasilien ist offensichtlich in der Produktion beider Güter unterlegen, denn es hat bei beiden einen absoluten Produktionsnachteil. Deutschland hingegen ist am deutlichsten überlegen bei der Produktion von Maschinen, es besitzt hier einen komparativen Produktionsvorteil.

Nehmen nun beide Länder Handel miteinander auf, so kann Brasilien sein Einkommensniveau erhöhen, indem es sich auf die Produktion von Textlilien spezialisiert. Deutschland hingegen spezialisiert sich auf die Produktion von Maschinen und erhöht ebenfalls das inländische Einkommensniveau. Vergleicht man die inländischen Austauschverhältnisse vor und nach Aufnahme des Handels, wird deutlich, dass die Spezialisierung für beide Länder vorteilhaft ist.

Textilprodukte sind in Brasilien also relativ günstiger als in Deutschland. Nach Aufnahme des Handels zwischen beiden Ländern bildet sich ein Weltmarktpreisverhältnis, das zwischen den nationalen Preisverhältnissen liegen muss. Brasilien erhält dann durch den Verzicht von 0,9 Einheiten Textilien 1,2 Einheiten Maschinen, gegenüber einer Einheit zuvor auf dem Inlandsmarkt.

Die Einkommenspositionen beider Länder haben sich somit verbessert. Pa repräsentiert das inländische Preisverhältnis bei Autarkie. Es wird deutlich, dass Brasilien einen komparativen Produktionsvorteil bei der Produktion von Textilien aufweist, da es bezogen auf das Weltmarktpreisniveau Textilien günstiger herstellen kann.

Brasilien wird daher die Produktion von Textilien bis zum Punkt D ausweiten, weil dort der relative Weltmarktpreis dem inländischen Grenzkostenverhältnis entspricht. Durch diese Konzentration auf die Produktion mit einem komparativen Kostenvorteil entstehen also zusätzliche Gewinne: Der Handelsgewinn besagt, dass beide Länder ohne jede Veränderung der Produktionsstruktur, durch internationale Umverteilung der Güter einen zusätzlichen Nutzen erzielen.

Voraussetzung hierfür ist allerdings die völlige Immobilität der Produktionsfaktoren. Hebt man diese unrealistische Bedingung auf, gelangt man zum Spezialisierungsgewinn. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, stellt diese Politik das genaue Gegenteil der Importsubstitution dar. Ziel ist es nun, die wirtschaftliche Entwicklung und die Steigerung der Wohlfahrt durch Eingliederung in das System der weltwirtschaftlichen Arbeitsteilung zu beschleunigen.

Diese Integration, die Spezialisierung auf Güter mit komparativen Kostenvorteil und die Realisierung von Wohlfahrtsgewinnen durch internationalen Handel bilden den theoretischen Hintergrund der Exportdiversifizierungsstrategie. Wichtige Voraussetzung ist es, die Produktion exportfähiger Güter zu erhöhen.

Hohe Einkommenselastizitäten der Nachfrage nach Industriewaren lassen insbesondere für diese Produkte günstige Wachstumschancen erwarten. Wenn forcierte Anstrengungen zur Qualitätssteigerung, Weiterverarbeitung und Standardisierung unternommen werden, sind die Wachstumsaussichten auch bei rohstoffintensiven Produkten keineswegs ungünstig. In diesem Zusammenhang ist darüber hinaus sehr wichtig, dass schon früh auf die Exportfähigkeit der Produkte geachtet wird und das die heimischen Produzenten ebenfalls frühzeitig ausländischer Konkurrenz ausgesetzt werden.

Gerade dieser Faktor ist es, der eine Umstrukturierung der inländischen Produktion entsprechend den sich wandelnden komparativen Produktionsvorteilen fördert. Als weitere wichtige Voraussetzung zum Gelingen dieser Strategie wird in der Literatur angeführt, dass die Produktqualität gesteigert werden muss, bei gleichzeitiger Verringerung der Produktionskosten.

Ebenfalls wird für die Einrichtung von Freihandelszonen plädiert Wagner et al , S. Welches Ziel hat diese Politik nun? In der einfachen Form wird versucht, durch ausgeweiteten Export die Deviseneinnahmen eines Landes zu erhöhen. Dies ermöglicht es wiederum knappe oder nicht erhältliche Güter und Leistungen zu importieren, die für die weitere Entwicklung wichtig sind Investitionsgüter, Know-how etc. In diesem Sinne hat die Exportförderung einen indirekten Entwicklungseffekt.

Zumeist wird aber der direkte Entwicklungseffekt der Exportförderung betont. In LDCs bestehen solche Potentiale zumeist in Form von offener oder verdeckter Arbeitslosigkeit, aber auch die verstärkte Nutzung natürlicher Ressourcen fällt darunter.

Zusätzlich ermöglicht der Weltmarkt, zunehmende Skalenerträge auszunutzen und die Produktivität zu steigern. Ferner wird argumentiert, dass die verstärkte Konkurrenz auf dem Weltmarkt die Exportindustrie zwingt, durch ständige Innovation und Effizienzsteigerung ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Zusätzlich wird als Sekundäreffekt erwartet, dass das im Exportsektor erhöhte Einkommen über den Konsum im Sinne des Multiplikatoreffekts das Wirtschaftswachstum verstärkt Vgl. Im folgenden sollen die Wirkungen auf die Wohlfahrt durch die Einführung eines Importzolls analysiert werden.

Aufgrund des erhöhten Inlandspreises und der gleichzeitigen Mengenausweitung steigt die Produzentenrente um a. Hat das Land hingegen Einfluss auf den Weltmarktpreis, steigern sich die Zolleinnahmen des Staates um e. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Handelsbarrieren immer die Weltwohlfahrt verringern, ebenfalls aber auch in den meisten Fällen die Wohlfahrt des erhebenden Landes.

Die Eingliederung dieses Punktes bei den Vorteilen des internationalen Handels scheint daher gerechtfertigt. Als eines der wichtigsten Argumente gegen internationalen Handel wird das Infant Industry Argument angeführt, welches mit dem Erziehungszollgedanken von Friedrich List übereinstimmt.

List forderte schon im vorletzten Jahrhundert Schutzzölle gegen die damals übermächtige britische Industrie, um den Aufbau einer deutschen, wettbewerbsfähigen Industrie voranzutreiben. Er ging davon aus, dass es schwierig bzw. Zu hoch wären die Anfangskosten aufgrund der geringen Erfahrung der Manager und Arbeiter.

Um dieser Problematik auszuweichen, soll ein temporärer Zollschutz der heimischen Wirtschaft die Möglichkeit geben, sich genau diese Kenntnisse und Erfahrungen anzueignen. Nach dieser Lernphase sollte die eigene Wirtschaft für den internationalen Wettbewerb gewappnet sein. Wichtig bei dieser Sichtweise ist, dass sich die geschützte Industrie auf die Produktion der Güter konzentriert, bei der sie komparative Kostenvorteile besitzt.

Wenn dies nicht der Fall ist, wird sie niemals international konkurrenzfähig werden. Weiter spricht für die Einführung eines Schutzzolls das Auftreten externer Effekte. Andere Unternehmen partizipieren also kostenlos am Know-how des Innovators, der dadurch möglicherweise wieder aus dem Wettbewerb gedrängt wird.

Des weiteren wird bei der Einführung neuer Techniken das Personal speziell geschult und weitergebildet. Inländische Produzenten sind bestrebt, sich vor billiger oder besserer ausländischer Konkurrenz zu schützen. Viele Entwicklungsländer versuchen, Importe von Industriegütern zum Schutz der eigenen, teilweise noch jungen Industrie sowie zur Einsparung von Devisen zu reglementieren oder zu verhindern. Aber auch viele Industrieländer wollen die eigene Industrie durch Einfuhrrestriktionen vor der Konkurrenz billiger produzierender Entwicklungs- und Schwellenländer schützen, um Arbeitsplätze zu erhalten.

Mit Subventionen und Steuervorteilen versuchen viele Industrieländer, eigenen Produkten im internationalen Wettbewerb Vorteile zu verschaffen. In den Entwicklungsländern haben nicht tarifäre Handelsschranken insgesamt ein höheres Gewicht als in Industrieländern. In den Industrieländern ist es vor allem die Textil- und Bekleidungsindustrie, die durch nicht tarifäre Handelshemmnisse geschützt wird.

Die weniger entwickelten Länder setzen dem technischen Vorsprung der Industrieländer ihre geringeren Produktionskosten entgegen und bieten ihre Erzeugnisse zu niedrigeren Preisen an.

Das Welttextilabkommen, das seit gilt und im Rahmen der Uruguay-Runde des GATT erneuert wurde, dient dem Zweck, den Industrieländern die Anpassung an den verstärkten internationalen Wettbewerbsdruck zu erleichtern. Das Abkommen zielt darauf, den Welthandel mit Textilien bis Ende zu liberalisieren und dann den allgemeinen Regeln der WTO über den weltweiten Freihandel anzupassen.

Der Marktzugang im Agrarbereich ist für viele Entwicklungsländer sowohl durch tarifäre wie nicht tarifäre Handelshemmnisse eingeschränkt.

Die Industrieländer vergeben jährlich etwa Mrd. Am Beispiel der Baumwolle wird deutlich, wie infolge des Preisverfalls durch Subventionen kleine Produzenten in den Entwicklungsländern in den Ruin getrieben werden. Darunter leiden zum einen die Baumwolle exportierenden Entwicklungsländer, weil ihnen durch die sinkenden Rohstoffpreise wichtige Einnahmen verloren gehen. Zum anderen werden viele Kleinbetriebe in den Ruin getrieben, die vom Baumwollanbau leben, z. Demgegenüber müssen drei Viertel aller Afrikaner mit weniger als 2,00 Euro pro Tag auskommen.

Die Auffassungen über den Protektionismus und seine Wirkungen gehen jedoch stark auseinander. Das sind vor allem starke wirtschaftliche Interessengruppen, die Nachteile im internationalen Wettbewerb befürchten. Dazu gehören viele Entwicklungsländer, die beispielsweise im Rahmen der WTO nachdrücklich die Aufhebung des Agrarprotektionismus fordern.

Als Argumente für den Protektionismus werden beispielsweise angeführt:. An den Interessengegensätzen zwischen Industrieländern sowie den Entwicklungs- und Schwellenländern z. Start Lernhelfer Schülerlexikon Shop Suche. Der Warenkorb ist leer.

Protektionismus und Freihandel In den letzten Jahrzehnten ist der Welthandel stark angewachsen und schneller gestiegen als die Produktion. Freier Welthandel und Protektionismus Zu den Herausforderungen, die der globale Austausch von Waren und Dienstleitungen mit sich bringt, gehört die Bewältigung des grundlegenden Konflikts zwischen Freihandel und Protektionismus.

Regionalisierung und Protektionismus Die Ausweitung des Welthandels wird seit den er-Jahren auch durch starke gegenläufige Tendenzen begleitet. Formen des Protektionsmus Das protektionistische Instrumentarium umfasst tarifäre wie nicht tarifäre Handelshemmnisse.

Zölle verschiedener Art, z. Das führt dazu, dass die Importe sinken, während die inländische Produktion gleicher oder ähnlicher Güter steigt. Der Staat erzielt durch die Importzölle, die eine Art indirekter Steuern wie die Mehrwertsteuer sind, höhere Einnahmen und die inländischen Produzenten können mehr inländische Produkte verkaufen. Finanziert wird beides jedoch durch die inländischen Konsumenten. Das Ergebnis ist oft ein Verlust an Wohlstand aufgrund ineffizienter Produktion.

Die Konsumenten kaufen weniger Güter zu höheren Preisen. Exportsubventionen; mengenbezogene Beschränkungen des internationalen Waren- und Dienstleistungsverkehrs, z.

Import- und Exportkontingente, freiwillige Exportbeschränkungen; administrative Regelungen, z. Neuer Protektionismus In den Entwicklungsländern haben nicht tarifäre Handelsschranken insgesamt ein höheres Gewicht als in Industrieländern.

Subventionen im Agrarbereich Der Marktzugang im Agrarbereich ist für viele Entwicklungsländer sowohl durch tarifäre wie nicht tarifäre Handelshemmnisse eingeschränkt. Als Argumente für den Protektionismus werden beispielsweise angeführt: Vorübergehende Protektion ist nützlich für eine junge, neu entstehende Branche mit noch kleinen, international nicht wettbewerbsfähigen Unternehmen.

Alte Industrien , die sich nicht mehr gegen ausländische Konkurrenz behaupten können, sollen so lange protegiert werden, bis der strukturelle Umbau sozialverträglich erfolgt ist. Handelsbarrieren können helfen, Arbeitslosigkeit im Inland verringern, wenn sich die Nachfrage von teuren Importen hin zu inländischen Produkten verändert.

Zölle sind in vielen Entwicklungsländern oft eine wichtige Ersatzeinnahmequelle für den Staat, vor allem dann, wenn die Steuersysteme nicht funktionieren. Lernhelfer-App für dein Smartphone oder Tablet. Verwandte Lernkarten Verwandte Klausuren.

Umfang und Ausrichtung der EU-Entwicklungspolitik. Die europäische Entwicklungspolitik zielt vor allem aufdie Bekämpfung der Armut,die nachhaltige soziale Entwicklung Der Wechselkurs ist der Preis, zu dem zwei Währungen ausgetauscht werden. Terms of Trade engl. Instrumentarien in der Politik des internationalen Handels.