Von Medan nach Ubud


Die Insel hat eine Ausdehnung von 50 x 15 km und der Toba-See, der größte in Abholzungen einer Palmölfirma. gilt als die größte Blume der Welt.

April Beiträge 4. Desa Sekonyer sieht aus wie ein Freilichtmuseum. Doch es ist alles andere als umwelt- und menschenfreundlich. Gute Ernten sind die Konsequenz. Sie brauchen einen organischen Anbau hier!

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Wilmar ist der weltweit größte Palmölverarbeiter: dass das Gebiet durch die Palmölfirma PT Palma Satu dem Hafen Dumai, in Länder der Welt verkauft.

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Coop und Migros nehmen Gift-Mittel aus dem Regal www. Und um den Besuchern aus den reichen Ländern eine Simulation indigener Kultur vorzutanzen, während sie ihre Identität längst verloren haben. Beteiligt sind sie an solchen Plänen und Umsetzungen in der Regel nicht. Indigene in marktwirtschaftliche Systeme wie den Tourismus einzubinden, vermag aber ihre Armut, die durch die Vertreibungen erst entstanden ist, allenfalls zu lindern.

Eher zementiert es die Ungleichheit, denn die rund Millionen Jobs, die der Tourismus weltweit bietet, sind meist prekär oder im informellen Sektor. Wenn für Indigene und Kleinbauern nur noch Platz ist, wenn sie sich in die Wertschöpfungsketten von kommerziellen Schutzprojekten zwängen lassen, führt das zwangsläufig zu Konflikten: Dort werden 70 Prozent der Wälder und des Agrarlandes von Konzernen kontrolliert, Nationalparks und Wälder, die geschützt sind oder restauriert werden sollen, bilden fast den ganzen Rest und dienen auch als Legitimation dafür, dass die Palmöl-Monokulturen erhalten bleiben und weiter wachsen können.

Demgegenüber stehen etwa 50 Millionen Indigene, die von den Wäldern abhängig sind, und 50 Millionen landlose Kleinbauern.

Für die Errichtung von Nationalparks werden fast immer Menschen umgesiedelt oder gewaltsam vertrieben — und zwar in Gebiete, in denen sie sich nicht oder nur schlecht selbst versorgen können. Der Vertreibung folgt eine Verelendung, die rund um Nationalparks manifest ist. Armut und Hunger zwingen viele Heimatlose, illegal Holz zu schlagen oder Tiere zu jagen, um überleben zu können. Das ist auch in Tanjung Puting der Fall.

Sie ragen bis in den Nationalpark hinein. Das ist zwar verboten. Auch in Desa Sekonyer ist den Dorfbewohnern ihre Lebensgrundlage weggebrochen.

Nur noch ein Fünftel des Waldes, von dem sie einst lebten, ist ihnen geblieben. Darüber hinaus sind sie in einen Landkonflikt verwickelt, nach dem eine Palmölfirma 22 Quadratkilometer ihres Landes illegal gerodet hat.

Doch davon bekommen die seligen Ökotouristen nichts mit. Sie haben ja das Privileg, sich nur die schönen Orte der Welt aussuchen zu können. Die Klotoks schaukeln weiter den Fluss hinunter — vermutlich in eines der vielen Öko-Ressorts.

Bana schaut ihnen nach sagt: Mein Haus werde ich wohl verkaufen müssen. Der Palmölkonzern Bumitama Agri jedenfalls kratzt schon lange an seiner Tür. Sie möchte zu gern glauben, dass ihr Ältester sein Drogenproblem in den Griff bekommen hat. Mareike Mikat inszeniert den Bühnenklassiker nun am Stadttheater Konstanz.

Wenn der sogenannte Ökotourismus was bringen würde Vielleicht regt das zum Umdenken an Dazu gehört auch ein Gastgeschenk?! Unsere Ökobilanz ist verheerend. Derweil wird den Nachwachsenden eingeredet, sie müssten nun unbedingt um die Welt reisen Danke für diesen Beitrag.

Wie viele genügen sich als ökoveranspruchte Tourkonsumisten beim Buchen wohlfeilst selbst - wenn nur ein herziges buntes "Wir-sind-die-Guten"-Label am Angebot prangt. Könnte da ein "TÜV" Tourismusüberwachungsverein etwas ausrichten? Es gibt keinen Ökotourismus.

Tourismus an sich ist schon das falsche Lebens Konzept. Jeder Tourist ist antiökologisch und unverantwortlich sich selbst gegenüber. Die Frage ist eigentlich: Wieso will Mensch in den Urlaub? Ist es zu hause zu unerträglich? Nur wer noch nie da war, will immer weg Ökotourismus zerstört, was er zu schützen verspricht.