Methode der Makroökonomik



Neben diesen beiden Faktoren führen insbesondere die höheren Primärausgaben Ausgaben ohne Zinszahlungen zu einem Abschmelzen der Haushaltsüberschüsse.

Die vielen Gesichter der Verteidigung


In den Fällen, in denen Investoren die Fundamentaldaten eines Unternehmens überprüfen und die Firma auf Grundlage der Fähigkeit zu Erzielung eines langfristigen Ertragswachstums bewerten, hat ein Unternehmen mit stabilen Bilanzen, einer kompetenten Geschäftsführung sowie einem angesehenen und geschützten Geschäftsmodell, das sich monetarisieren lässt, das Potenzial zum Erzielen einer kräftigen und stabilen Wertentwicklung.

Warren Buffett beschreibt Unternehmen mit einem solch starken Geschäftsmodell als Unternehmen mit einem wirtschaftlichen Wallgraben.

Wir würden sie als Qualitätsunternehmen bezeichnen, aber die Vorteile dürften in jedem Fall klar sein. Unternehmen mit stabilen Bilanzen verfügen darüber hinaus über das Potenzial, unter den richtigen Bedingungen als Konsolidierer innerhalb ihrer Industrie zu agieren, den Marktanteil zu erhöhen, Mitbewerber auszuschalten und über einen Drei- bis Fünfjahreszeitraum möglicherweise das Gewinnwachstum zu steigern.

Yuan way or the other Auch die Entscheidung der chinesischen Währungsbehörden zur Abwertung des Yuan trug zur Besorgnis der Anleger bei, die diese Tatsache sogleich als ein weiteres Anzeichen für die zunehmende Schwäche der Wirtschaft aufnahmen.

Zwar haben wir nicht vorhergesehen, wie plötzlich dieser Schritt kommen würde, jedoch war die Richtung nach der langen und nachhaltigen Abwertung keine Überraschung. Wir sehen dies als Teil einer allmählichen Öffnung des Marktes und der Währung in China, während sich die Regierungsbehörden auf die Möglichkeit vorbereiten, dass der Yuan anderen Ländern im Kreis des Sonderziehungsrechts des Internationalen Währungsfonds Gesellschaft leisten wird, was symbolisch das Ansehen der Währung fördern würde.

Kurzfristig gehen wir nicht davon aus, dass weitere umfangreiche Schritte unternommen werden. Dazu zählt die jüngste Entscheidung der chinesischen Behörden, die kurzfristigen Zinssätze zu senken und Liquidität in den Bankensektor zu pumpen, was den Markt zusätzlich unterstützen dürfte. Please find the full document attached on the left. Please find the Quarterly Outlook for Q3 here. Zwar habe sich das makroökonomische Umfeld negativ entwickelt, es sei allerdings noch nicht rezessiv.

Dessen ungeachtet sei die Verschlechterung der Wachstumsaussichten an den Kapitalmärkten aber heftig eingepreist worden. In diesem Szenario seien europäische Aktien, für die das globale Umfeld eher vorteilhaft sei, Papieren aus den Schwellenländern vorzuziehen. Gleichzeitig seien US-amerikanische Aktien für das gegenwärtige Umfeld zu teuer. Die Details finden Sie im links beigefügten Dokument in englischer Sprache. Demgegenüber fiel die Bewegung des Yuan geradezu geringfügig aus.

Und dennoch reagierten die Märkte mit schweren Kursverlusten. Andere Analysten werteten die Abwertung als Versuch, die Exporte erneut anzukurbeln, da der chinesischen Regierung die Kontrolle über ihre Wirtschaft entglitte. Man fürchtet, der Yuan sei in eine Abwärtsspirale geraten. Chinas Wechselkursregime funktionierte bisher so: Die Zentralbank setzte jeden Morgen den Mittelwert bzw.

Kritiker werfen China seit Langem Wechselkursmanipulationen vor, um den Yuan künstlich auf niedrigem Niveau zu halten. Daraus ergab sich während der letzten vier Monate faktisch ein fester Wechselkurs von 6,20 Yuan gegenüber dem Dollar. August angekündigte Reform änderte diese Dynamik grundlegend. Nach Angaben der chinesischen Zentralbank sollte der Mittelwert nunmehr dem Schlusskurs des Vortages entsprechen und nicht mehr hinter verschlossenen Türen bestimmt werden.

Dadurch konnte die Währung effektiv zu einem vom Markt bestimmten Kurs gehandelt werden. Andererseits bestand dabei aber auch das Risiko einer kurzfristigen Schwächung. Die Sorge, der Yuan könne langfristig gegenüber allen anderen Währungen deutlich abwerten, wuchs, als der Yuan am August nach dem Fixing bei 6, wiederum absackte. Doch China hatte nichts anderes getan, als den Worten Taten folgen zu lassen, denn der Schlusskurs am Eine verbreitete These lautet, dass dies geschah, um das lahmende Wachstum anzukurbeln.

Doch das erscheint nicht plausibel. China ist damit unter 60 Ländern das teuerste mit Ausnahme von Venezuela. Insofern ist die winzige Abwertung des Yuan kaum dazu angetan, die Wettbewerbsfähigkeit des Exportsektors zu stärken. Auch gebe es keinen Grund für einen anhaltenden Abwärtstrend. Dementsprechend ist es den Währungshütern bereits gelungen, den Devisenkassakurs während der letzten paar Tage auf einem Niveau von ca. Weitere Wechselkursreformen sind bereits in Arbeit, wie beispielsweise die Ausweitung der Handelszeiten für den Yuan.

Die neue Realität ist, dass es keinen festen Wechselkurs für den Yuan mehr gibt. Der tägliche Mittelkurs wird jetzt durch den Kassakurs bestimmt. Das zeigt sich auch an der Annäherung zwischen eigentlichem Kassakurs und täglichem Fixing von über acht Basispunkten zu nunmehr nahezu null. Doch bevor der Yuan eine Währung mit gleitenden Wechselkursen ist, gibt es noch einiges zu tun.

Noch übt die Zentralbank erhebliche Kontrolle aus und scheint entschlossen zu sein, den Kassakurs bei 6,40 zu belassen, bis der Abgabedruck nachlässt. Im Endeffekt kommt es dadurch zu einem beschleunigten Abbau der Devisenreserven. Doch die Gründe für Optimismus überwiegen: Die Entwicklung des Yuan wird ab jetzt transparenter sein. Die europäischen Aktienmärkte haben seit dem August eine scharfe Korrektur erlebt Müssen wir uns über den Ausverkauf in China sorgen?

Die Marktunsicherheit ist nicht irrational: Die Wirtschaft des Landes sendet vermehrt Signale von Fragilität. Die Behörden haben Fehler gemacht, als sie veraltete Daten zur Stabilisierung des Aktienmarktes heranzogen. Und während die gelenkte Abwertung des Yuan mit Blick auf den Verfall der Emerging Market-Währungen gerechtfertigt erscheint, hat dies global gesehen eine Panikwelle an den Märkten ausgelöst. Wie entwickelt sich die chinesische Wirtschaft weiter? Obwohl sich die Wirtschaftsleistung eindeutig abschwächt, befindet sie sich vor allem in einer Transformationsphase.

Die nächste Runde der chinesischen Statistiken könnte durch Effekte aus dem Tianjin-Desaster verzerrt werden. Dennoch prognostizieren wir, dass sich das Wachstum bis Ende des Jahres stabilisieren wird. Was ist an den europäischen Märkten in diesem Umfeld zu erwarten? Während sich die Märkte auf die schlechten Nachrichten aus China fokussieren, neigen sie dazu, die guten Nachrichten aus Europa zu ignorieren.

Der Anstieg der europäischen Indikatoren zu Beginn des Monats sorgte für Erleichterung nach einigen enttäuschenden Wochen. Dennoch bleiben wir für die Eurozone optimistisch, die nach wie vor von einer positiven Ertragslage profitiert. Herr Bell, was um Himmels Willen ist an den Börsen los? Die jüngsten Turbulenzen in China, ganz generell in den Schwellenländern und an den Rohstoffmärkten haben die Volatilität rapide nach oben getrieben, die Aktienmärkte der Industrienationen empfindlich getroffen und eine Rallye an den Anleihenmärkten ausgelöst.

Die Lage in China beurteilen wir weiterhin skeptisch, die Kursverluste in den Industriestaaten hingegen sehen wir als Kaufgelegenheit. Sehen wir uns die Märkte im Detail an: Wie bewerten Sie die Entwicklung in China? China hat echte — strukturelle und konjunkturelle — Probleme, die durch einige der gut gemeinten Reformen in letzter Zeit noch verschärft wurden. Überdies hat das Kreditproblem in der Region am Markt generell zu höherer Risikoaversion geführt. Mit den Kursverlusten geht es der Übertreibung am chinesischen Aktienmarkt an den Kragen: Seit dem Kurshöhepunkt im Juni sind die Aktienmärkte um 37 Prozent gefallen, sie liegen aber immer noch 56 Prozent über dem Durchschnitt der ersten sechs Monate des Jahres Hat Sie die Schwäche des Rohstoffmarktes überrascht?

Dass die Rohstoffpreise sowie die regionalen Aktienmärkte und Währungen wie etwa der australische Dollar daraufhin gesunken sind, ist keine Überraschung. Beim Öl ist die Schwäche Ausdruck des aktuellen und erwarteten Angebots die Nachfrage steigt deutlich.

Ganz grundsätzlich trennen sich die Börsenteilnehmer aktuell von Risiken und liquidieren Positionen. Die entwickelten Märkte sind nach unserem Dafürhalten mittlerweile über das Ziel hinausgeschossen. Es besteht keine Inflationsgefahr, und auch Deflation zumindest durch sinkende Rohstoffpreise ist nicht zu erwarten. Die Bewertungen sind nicht übertrieben hoch, und die Geldpolitik bleibt nach wie vor extrem expansiv.

Die US-Notenbank hat mehrfach angekündigt, dass sie in der zweiten Jahreshälfte die Zinsen erhöhen will, sich bei dieser Entscheidung aber von der Datenlage leiten lässt. Da in den USA kaum etwas auf Inflation hindeutet, erfolgt der Zinsschritt nur bei realwirtschaftlichen Verbesserungen. In Europa und Japan ist nur die Frage, ob die Geldpolitik noch weiter gelockert werden soll.

Sie sehen also durchaus Potenzial für bestimmte Aktienmärkte? Aus fundamentaler Sicht entwickeln sich die Aktienkurse in Abhängigkeit der Unternehmensgewinne, der Diskontsätze und der Risikoneigung. Da die Geldpolitik in den übrigen Industrienationen nach wie vor extrem expansiv ist, bleibt der Diskontsatz niedrig.

Die Gewinnprognosen für Europa und Japan sind gut. In Europa setzt sich der Konjunkturaufschwung fort, und die Gewinne übertrafen in den vergangenen zwei Quartalen die Erwartungen. Für die nächsten Jahre sind ausgehend vom heutigen Niveau durchaus Wachstumsraten von plus 20 Prozent denkbar.

Japan erlebt echte Reformen mit stärkerer Konzentration auf den Shareholder Value. Umgekehrt sind die Gewinnprognosen für die USA wenig beeindruckend — bei den Margen besteht nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial, und die Lohnstückkosten steigen trotz lediglich moderat höherer Löhne. Der US-Dollar bleibt besonders gegenüber den Schwellenländerwährungen stark. Und gegenüber den Währungen der Industriestaaten? Grund hierfür sind Auflösungen bestehender Positionen und Sicherungsgeschäfte besonders im Aktiensegment.

Beliebt sind bei Anlegern derzeit Übergewichtungen in europäischen Aktien, wobei das Währungsrisiko in Dollar abgesichert wird. Wenn die Kurse dieser Aktien fallen, müssen zur Anpassung der Sicherungsgeschäfte Euro gekauft werden. Konnten Anleger sich auf eine Entwicklung, wie wir sie gerade an den Märkten beobachten, vorbereiten? Wir gehen davon aus, dass sich die Märkte in den nächsten Tagen beruhigen, und planen, unsere Übergewichtungen in europäischen Aktien — mit einer Euro-Währungssicherung — und allgemein in den Industriestaaten auszubauen.

Die Währungen werden wir absichern. Über Aktien-Kaufoptionen halten wir eine Long-Position in Volatilität, die wir auch beibehalten wollen. Die jüngste Spitze bei der implizierten Volatilität halten wir allerdings für übertrieben. USD an Mittelzuflüssen verbuchen, die negative Stimmung gegenüber Gold wurde durch steigende Preise wieder verbessert. Short-Positionen am Futures Markt verringerten sich seit 4 aufeinanderfolgenden Wochen.

Dies signalisiert, dass sich die Marktstimmung signifikant gedreht hat. Traditionell gilt Gold in schwierigen Marktsituationen als wichtigster sicherer Hafen. Die Suche nach günstigen Einstiegsmöglichkeiten setzte sich vergangen Woche fort. Investoren gehen bei den niedrigen Preisen von rückläufigen Investitionen aus, was zu einer möglichen Produktionskürzung führen könnte.

Zudem stieg die Anzahl an US-Ölförderanlagen wieder an. Erdgaslagerbestände steigen weniger als erwartet 53Bcf vs. Die saisonal starke Nachfrage für Erdgas aus dem Energiesektor für Klimaanlagen wird voraussichtlich im Herbst zu Ende sein und könnte daraufhin zu einem Preisrückgang bei Erdgas führen. Die Ernte in Brasilien geht dem Ende zu und die Dürre im vergangenen Jahr führte dieses Jahr zu kleineren Bohnenstangen, was den Preis in den vergangenen Wochen nach oben trieb. Zucker konnte vergangene Woche um 1,2 Prozent steigen, da ein schwacher Monsunregen in Indien wohl zum ersten Mal seit 6 Jahren zu einem ausgeglichenen Markt führt.

USD an Mittelzuflüssen verbuchen. Die Automobilnachfrage aus China ist weiterhin schwach und die Nachfrageaussichten für Autokatalysatoren, welche 70 Prozent der Palladiumnachfrage ausmachen, bleiben damit eingeschränkt. Aktien Verstärkte Volatilität an den Aktienmärkten seit China den Yuan abgewertet hat und damit über 5 Billionen an den globalen Aktienmärkten verloren gingen. Halbjahr zum nächsten Opfer der fallenden Rohstoffmärkte wurde.

Die weiterhin schwachen Ölpreise lasten schwer auf dem kanadischen Dollar. Es wird eine Zeit zum Wiedereinstieg geben, aber es ist am besten, auf die Fed und eine nochmalige Ausweitung der Emerging Markets Spreads zu warten.

Die Gesamtrenditen der Anleger liegen bei 0 oder sogar darunter, denn sowohl die Renditen sicherer Staatsanleihen als auch die Credit Spreads haben sich nach oben bewegt. Allenfalls könnte es sich derzeit auszahlen, auf höhere Durationen zu setzen, denn das Risk-Off-Sentiment zum Ende des Sommers könnte dazu führen, dass Core-Staatsanleihen sich bald wieder auf dem niedrigen Renditeniveau bewegen, das wir in der ersten Jahreshälfte gesehen haben.

In den Schwellenländern sei die Situation dagegen nicht so einfach: Allerdings sei dieser Paradigmenwechsel schmerzhaft, und der Rest der Welt fühle den Schmerz ebenfalls. Am deutlichsten gelte das jedoch für die übrigen Schwellenländer, die unter der nachlassenden Rohstoffnachfrage und dem sinkenden Handelsvolumen Chinas ebenso litten wie unter der Stärke des US-Dollar, die auf der Erwartung der Marktteilnehmer basiere, dass es in den USA bald zu Zinserhöhungen komme.

Das gegenwärtige Zaudern ist jedenfalls nicht hilfreich. Trotz der zunehmenden Marktschwankungen sprechen Unternehmensdaten und globales Umfeld weiter für Aktien. Was wir sehen, ist eine Korrektur und nicht der Start eines Bärenmarkts. Einerseits mehren sich die Zeichen für eine Wachstumsabkühlung. Etliche Indikatoren wie der Autoabsatz, Stromverbrauch und Einkaufsmanagerindex bewegen sich im negativen Terrain.

Andere Indikatoren wie die Einzelhandelsumsätze und die Kreditvergabe wachsen langsamer. Auch der Reformmotor ist ins Stottern geraten. Beim Umbau der Staatsbetriebe scheint der Eifer der Privatisierung und für mehr Wettbewerb zu erlahmen und einer Konsolidierung von Wirtschaftszweigen Platz zu machen.

Diesen Grundsatz scheint man in den letzten Wochen fallen zu lassen zugunsten verstärkter Eingriffe in den Markt. Trotzdem gehe ich davon aus, dass wir es in China mit einer Abkühlung und nicht mit einem Einbruch zu tun haben.

Denn auch wenn die Reformen aktuell etwas stocken, werden sie fortgesetzt. Eine Panikreaktion auf die Wirtschaftsentwicklung sehe ich darin nicht.

Sie dürften der Wirtschaft und den Aktienmärkten helfen. Aktuell ist der japanische Aktienmarkt in einer zwischenzeitlichen Konsolidierungsphase. Insgesamt ist er allerdings aufgrund seiner günstigen Bewertungen und dem positiven Ausblick für das Gewinnwachstum der Unternehmen im Vergleich zu den übrigen entwickelten Märkten gut aufgestellt. Zudem sind die japanischen Unternehmen dabei, ihre Corporate Governance — lange ein Schwachpunkt Japans — zu verbessern. Das ist nicht gerechtfertigt.

Dabei muss man berücksichtigen, dass nur rund Prozent der Erträge deutscher Unternehmen aus China kommen. Zudem nicht alle Exportgüter, die von Investitionsgütern bis hin zu Luxusartikeln reichen, von einer Wachstumsabkühlung gleich stark betroffen. Insgesamt gehe ich davon aus, dass die Gewinne deutscher Unternehmen in diesem Jahr um Prozent steigen werden.

Tatsächlich haben die meisten Unternehmen mit ihren Gewinnausblicken im zweiten Quartal positiv überrascht. Unterstützt wird dieser Ausblick auch von einem der wichtigsten Indikatoren, dem Einkaufsmanagerindex, der weiter von globalem Wachstum ausgeht. Die Krise in China trifft weite Teile des europäischen Aktienmarkts. Schwer zu leiden haben deutsche Autohersteller.

Weil sich in China die Wirtschaft abschwäche und das Wachstum in Europa wieder anziehe, verschiebe sich die Nachfrage geografisch. Damit sei zwar ein relativ gleichbleibendes Absatzvolumen gesichert, tiefere Margen jedoch unvermeidlich.

Um diese Schwankungen zu vermeiden, bevorzugt der Fondsmanager bei seinen Investitionen seit langem Automobilzulieferer, wie den Reifenhersteller Continental: Der Onlinehändler Zalando baut seinen Marktanteil in den Hauptabsatzmärkten weiter aus und erwirtschaftete im letzten Halbjahr einen Ertragszuwachs von über 30 Prozent.

Laut Gallagher habe auch das Finanztechnologieunternehmen Wirecard überzeugende Zahlen präsentiert, unter anderem ein Umsatzwachstum von rund 30 Prozent. Wirecard startete mit der Verarbeitung von Onlinezahlungen, doch mit wachsendem Kundestamm entwickle sich das Unternehmen derzeit weiter und baue das Angebot aus. So dürfte das Unternehmen besonders vom Trend hin zu neuen Zahlungsformaten im Onlinehandel profitieren.

Zudem würden über 20 Prozent der Einnahmen aus Asien stammen, wo die Perspektiven noch attraktiver seien als in Europa. Wirtschaftliche Schwäche, eine wachsende Zahl von Firmenpleiten, rapide ansteigende Arbeitslosenzahlen, höhere Zinsen, rückläufiges Kreditgeschäft, schwächelnde Währung — all das erhöht zwangsläufig den Druck auf das politische System.

Nach rund fünf Jahren rückläufigen Wirtschaftswachstums und wiederholter Wechselkurskorrekturen nehmen die Spannungen in den aufstrebenden Volkswirtschaften deutlich zu. Das zeigt sich unter anderem am Finanzsystem: Die Zahl der Firmenpleiten steigt, während die Gewinne der Banken rapide sinken.

Aber auch gesellschaftlich und politisch macht sich der Abschwung bemerkbar: Steigende Arbeitslosenzahlen und Zinsen höhlen die Kaufkraft aus, während die Regierungen mit wachsenden Defiziten und sinkendem Rückhalt in der Bevölkerung zu kämpfen haben. Es braucht Reformen, um der Wirtschaft eine Atempause zu verschaffen, doch die Furcht vor unpopulären Entscheidungen lähmt jetzt das System. Nicht von ungefähr kommen Korruptionsskandale gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ans Licht.

Jedes Land geht anders mit zunehmenden wirtschaftlichen Problemen um. In Ländern mit autokratischer Tradition verschärfen die Regierungen die staatliche Kontrolle; Pressefreiheit und Bürgerrechte leiden. Offizielle Antikorruptionskampagnen sowie Konflikte mit ausländischen Mächten dienen dabei zur Ablenkung von den wahren Problemen im Land.

In Ländern, in denen demokratische Traditionen stärker verwurzelt sind oder die Regierungen weniger Kontrolle über Gesellschaft und Institutionen ausüben können, eskalieren die Konflikte in der Regel im politischen System. Korruptionsskandale werden instrumentalisiert, um politische Rechnungen zu begleichen.

Südafrika und vor allem Brasilien und Malaysia sind Paradebeispiele für diese Kategorie. Der Schmiergeldskandal rund um den brasilianischen Ölkonzern Petrobras und die Protestwelle gegen Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff haben das Land in Aufruhr versetzt; wie es weitergehen soll, ist ungewiss.

Dieser Skandal könnte das prekäre Gleichgewicht in Malaysia, mit seinen unterschwelligen ethnischen Spannungen, völlig aus dem Lot bringen. Die politischen Risiken in den aufstrebenden Volkswirtschaften — ob erster oder zweiter Kategorie — steigen rapide. Das erklärt zumindest teilweise, warum es an den Anleihe- und Devisenmärkten weiterhin abwärtsgeht.

Korruptionsskandale, Regierungskrisen und zunehmende Repressalien unterminieren die Reformbestrebungen. Und Reformen sind dringend geboten, um die wirtschaftlichen Ungleichgewichte abzubauen, das Investitionsklima zu verbessern und die Weichen für erneutes Wachstum zu stellen. With many market participants thinking the change in Chinese currency policy was a competitive devaluation rather than a move to introduce more market dynamics, fears that the authorities have become desperate to reignite economic growth has led to a sell-off in cyclical commodities.

At the same time, the gold price has benefited, reversing some of the negative sentiment towards the metal we have seen in past months. As the dust settles, we believe that industrial metals will grind higher as supply tightens and the market realises that Chinese demand is not bad as feared. Although consensus expectations are for a Federal Reserve rate hike in September, recent Fed minutes indicate it is not a sure thing and so some of the US dollar pressure on commodities may ease. The capitulation in oil prices has driven demand higher and will likely provide high-cost producers the incentive to cut back on production.

Die Erträge aus Investitionen in Gewerbeimmobilien im Vereinigten Königreich UK haben im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal erstmals wieder zugelegt, nachdem die Entwicklung in den drei vorangegangenen Quartalen jeweils rückläufig war.

Im vorherigen Dreimonatszeitraum waren es 2,9 Prozent. Angesichts der anhaltend positiven Entwicklung hat der Asset Manager die Prognose für die Wertentwicklung im gesamten Jahr erneut leicht nach oben korrigiert.

In den Märkten in Central London sowie im wirtschaftsstarken Südosten des Landes werden die Immobilienerträge in den kommenden Jahren voraussichtlich über dem landesweiten Durchschnitt liegen. Grundsätzlich bieten laut BMO REP die wirtschaftlich starken Regionalzentren sowie kleinere Städte mit günstiger Wirtschaftsstruktur und hoher Attraktivität als Tourismusziel ebenfalls die Perspektive auf stabile bis steigende Immobilienerträge.

Die Gesamtrenditen werden sich in Zukunft wieder stärker aus dem laufenden Ertrag speisen, nachdem sie aktuell und in der jüngeren Vergangenheit vor allem auf das Wertwachstum zurückgehen bzw. Auch zwei Monate nach der Öffnung der saudischen Börse Tadawul für ausländische Investoren gilt es vorsichtig zu bleiben — trotz des gestiegenen Anlegerinteresses. Trotz des aktuellen Markt-Hypes rechnet der Experte damit, dass die Kapitalzuflüsse wieder abnehmen werden: Marktteilnehmer hatten denn auch weitgehend positiv auf die Öffnung des Aktienmarktes für qualifizierte Finanzinvestoren vor zwei Monaten reagiert.

Sie erwarten, dass die Marktöffnung zu einem schrittweisen Zufluss ausländischen Kapitals führen wird. Mit der Öffnung des Marktes will Saudi-Arabien ausländisches Kapital anziehen, um die fehlenden Deviseneinnahmen aus dem gesunkenen Ölpreis zumindest teilweise kompensieren zu können. Für die zweite Jahreshälfte meiden wir den Energie-, Material- und Finanzsektor, deren Ertragsdynamik vor dem Hintergrund niedriger Ölpreise und der Abwesenheit einer restriktiveren Geldpolitik herausfordernd bleibt.

Alleine der Energie- und Finanzsektor zusammen repräsentierten zusammen derzeit zirka 75 Prozent der Gesamtmarktkapitalisierung des Tadawul-Index. Dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass der positive Performance-Trend auf breiter Ebene zu deutlichen höheren Bewertungen geführt habe. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis liege derzeit bei rund Bekommt Deutschland einen Schnupfen, wenn China niest?

August rief an den globalen Märkten Volatilität und Unbehagen hervor. Auch in Deutschland, wo erfolgreiche Exportunternehmen in den letzten zehn Jahren ein expansives Umsatzwachstum durch den Handel mit China verzeichneten, trübte sich die Marktstimmung ein.

Unserer Einschätzung nach war die Reaktion auf diese externen Faktoren übertrieben. Aus diesem Grund haben wir die jüngste Marktschwäche als Kaufgelegenheit zulasten unserer Kasseposition genutzt. Bei Unternehmen mit umfangreichem Exportabsatz nach China, in die wir investiert sind, zeigen unsere Analysen, dass die Wechselkursveränderungen den Ausblick für unsere Investitionseinschätzungen nicht wesentlich verändert haben.

Wir gehen also nicht davon aus, dass der stärkere Wechselkurs von Euro zu Yuan ein Niveau erreicht hat, das die Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen signifikant schädigen könnte. Ein auf Unternehmen ausgerichteter Ansatz Wir vermeiden einen obsessiven Fokus auf die gesamtwirtschaftliche Lage, die die Marktstimmung leicht drehen kann, und konzentrieren uns stattdessen auf solche Faktoren, auf die es bei Aktienanlagen hauptsächlich ankommt, nämlich die Qualität der Unternehmen an sich.

Wir sehen viele Beispiele für deutsche Qualitätsunternehmen, die weltweit und auch in China expandieren, obwohl sich die Konjunktur dort abschwächt. Mercedes Benz ist ein solches Beispiel. Der deutsche Autohersteller verfügt über eine attraktive, gefragte Produktpalette, die auf dem chinesischen Markt nach wie vor erfolgreich ist. Der Erfolg von Mercedes beruht nicht auf gesamtwirtschaftlichen Trends, sondern vielmehr auf der Tatsache, dass es ein gut geführtes Unternehmen mit einer attraktiven Produktpalette ist, die gefragter ist als die von vielen Mitbewerbern.

Ausblick Wenn wir uns den deutschen Aktienmarkt insgesamt anschauen, sind wir optimistisch. Deutsche Aktien bieten im Vergleich zum breiteren europäischen Markt die Aussicht auf ein überdurchschnittlich hohes Ertragswachstum. Unserer Auffassung nach dürfte dies sogar leicht konservativ geschätzt sein. Mit einem erwarteten KGV über 12 Monate von 15,3 im Vergleich zu 16,7 werden deutsche Aktien trotz dieser Tatsache aktuell mit einem Abschlag zu europäischen Aktien gehandelt.

Thomson Reuters Datastream, Stand Daimler AG, Stand 6. Angesichts des Konjunkturrückgangs in China sind weitere Währungsschritte durch die chinesische Zentralbank wahrscheinlich.

Der Renminbi habe seit handelsgewichtet um mehr als 30 Prozent aufgewertet. Schwache Wirtschaftsdaten dürften deshalb zur weiteren Abwertung der chinesischen Währung führen. Dies hätte laut Owens allerdings weitreichende Auswirkungen: Für die Inflationsentwicklung gebe es mehrere Gründe. Einer der wichtigsten sei jedoch die Senkung der Staatsausgaben und die zeitgleiche Erhöhung von Steuern und Strompreis.

Zudem verschlechtere sich die Wirtschaft. Das Unternehmer- und Verbrauchervertrauen sei unter das Niveau von gefallen und die Arbeitslosigkeit steige.

Investoren wurden defensiver und verabschiedeten sich von zyklischen Vermögenswerten. Rohstoffsektoren die besonders dem chinesischen Wirtschaftswachstum ausgesetzt sind, wie Energie und Industriemetalle, sahen einen reflexartigen Preiserutsch Reaktion auf die Ereignisse.

USD und 12 Mio. Barrel sanken, knapp unter den Erwartungen. Allerdings zeigten der EIA Bericht auch, dass die Rohöllagerbestände das Vorjahresniveau um 86,5mn Barrel übertreffen und 93,2mn Barrel über dem Fünfjahresdurchschnitt liegen. Dies ist auf steigende Lagerbestände in Cushing zurückzuführen.

Offenbar nutzte China die niedrigeren Ölpreise für die eigenen Importe und nahm ein Rekordvolumen von 30,71 Mio. Verkäufe in Höhe von ,2 Mio. Woche in Folge von Nettomittelabflüssen. ETP Investoren nahmen Gewinn mit, woraufhin die Abflüsse sich erneut beschleunigten, nachdem in der Woche diese sich zu verlangsamen schienen.

Quartal hervorgehoben, wobei die Verbrauchernachfrage in Indien und China um 25 Prozent bzw. Das WGC erwartet jedoch, dass die aktuellen niedrigen Preise die Nachfrage der Verbraucher in diesen Ländern in ähnlicher Weise antrieben werden, wie sie es bereits in getan hatten. Agrarwirtschaft ETPs weiterhin mit starken Zuflüssen.

USD und 2,6 Mio. Preise für Arabica-Kaffee stiegen um 10,3 Prozent in der vergangenen Woche, woraufhin es zu Gewinnmitnahmen kam. Die europäischen Aktien Benchmarks öffneten die Handelswoche mit Verlusten, im Einklang mit anderen globalen Börsen, da die Anleger die potenziell negativen Auswirkungen eines schwächeren Renminbi für die chinesische Wirtschaft verdauten. Sektoren wie Grundstoffe, Luxusgüter und Autos waren am schlimmsten betroffen.

Im Gegensatz dazu haben die Chinesen Aktienmärkte nicht überreagiert, anders als viele andere Börsen, und die Woche mit Gewinnen abgeschlossen, trotz der schwächer als erwarteten Daten der Industrieproduktion und des Einzelhandels. Währungen Chinesischen Renminbi nach neuen Reformen um fast 5 Prozent abgewertet. Für beide Währungen wird weitere Schwäche erwartet, mit ihren jeweiligen Zentralbanken weiterhin im Lockerungsmodus.

In der Zwischenzeit war die schwedische Krone die stärkste GWährung, nachdem Inflations-Daten nach oben überraschten, was die Riksbank von einer etwaigen Zinssenkung in der nächsten Sitzung abhalten dürfte. Vier Portfoliomanager von Natixis Global Asset Management erläutern die jüngsten Ereignisse am Markt aus unterschiedlichen Blickwinkeln und gehen darauf ein, wie man trotz solcher Bedingungen erfolgreich investieren kann.

Wir bei Harris Associates sind langfristig orientierte Value-Investoren. Deshalb beschäftigen wir uns mit der Frage, wie sich das weltweite Bruttoinlandsprodukt BIP wohl in den nächsten fünf bis sieben Jahren entwickeln wird, anstatt über dessen Tendenz in den kommenden Quartalen nachzudenken.

Abgesehen davon halte ich es momentan für vielversprechender, in global tätige Unternehmen mit hohem Exposure in Schwellenländermärkten wie China zu investieren, statt Direktinvestments zu tätigen. Darüber hinaus schätzen wir die Rechtssicherheit und den Schutz hinsichtlich Corporate Governance bei Investments an etablierten Märkten. Allerdings sind aufgrund der jüngsten Entwicklungen dort auch die Kurse aller europäischen Aktien gesunken. Diese Sicht ist unabhängig davon, ob Griechenland letztlich aus der Eurozone ausscheidet oder ob es eine Art Restrukturierung gibt, die es Athen ermöglicht, seine Verbindlichkeiten zu bedienen.

Das jüngste Kapitel des Griechenland-Dramas hat im Endeffekt die Voraussetzungen für eine Neuorientierung der griechischen Politik geschaffen, im Zuge derer sich die griechische Bevölkerung eindeutig für den Euro ausgesprochen hat.

Offensichtlich war Griechenland der einzige noch verbliebene Faktor, der die Investoren davon abgehalten hat, den Euroraum als viel versprechende Anlageregion zu betrachten.

Vor diesem Hintergrund ist es für europäische Vermögenswerte ein beträchtlicher Vorteil, dass das Risiko im Zusammenhang mit Griechenland nun allmählich nachlässt. Im Gegensatz zum inzwischen weit fortgeschrittenen Griechenland-Drama wird diese neue Unsicherheit mit China aber so bald nicht nachlassen.

Für die Märkte waren die politische Entwicklung in Griechenland sowie die Tendenz der chinesischen Aktienmärkte jedoch nur kurzfristige Ablenkungen von der gewaltigen monetären Herausforderung, vor welcher die USA momentan stehen.

Gemeint ist die anstehende Normalisierung der Geldmarktpolitik durch die Fed — und zwar geht es dabei sowohl um deren Startschuss als auch um deren letztliches Tempo.

Mit dem erstgenannten Land treiben die USA so gut wie keinen Handel, während sich die Handelsbeziehungen zum letztgenannten Markt im Wesentlichen auf Importe beschränken.

Und bisher waren diese Mitglieder mit dem stetigen Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt sehr zufrieden, obwohl das BIP-Wachstum zu Beginn dieses Jahres zunächst noch recht schwach war. So haben sich nicht nur viele Arbeitsmarktindikatoren kontinuierlich verbessert, sondern auch die Arbeitslosenquote selbst.

Solange die US-Wirtschaft in nächster Zeit also keinen heftigen Rückschlag erleidet, sollten die FOMC-Mitglieder die Lage am Arbeitsmarkt im September immer noch genauso zuversichtlich beurteilen — wenn nicht sogar noch optimistischer als derzeit.

Dennoch haben Investoren die Möglichkeit zuletzt als unwahrscheinlich abgetan, dass der FOMC bereits im September tätig wird und gehen davon aus, dass eine erste Zinsanhebung im Dezember oder sogar erst im März bzw. Diese Erwartungen des Marktes vernachlässigen aber nicht nur die Bereitschaft des FOMC selbst, noch in diesem Jahr mit einer Normalisierung des Zinsniveaus zu beginnen, sondern stehen auch im Widerspruch zu einigen technischen Faktoren, aufgrund derer der Dezember ein recht unwahrscheinliches Datum für die erste Zinserhöhung ist.

So treten zum Quartalsende bei den Kurzfristzinsen tendenziell lokale Verzerrungen auf. Vor allem der Interdealer-Repo-Zinssatz klettert in diesen Phasen wegen der immer engeren Bilanzlage üblicherweise nach oben.

Da der effektive Leitzins der Fed also durch das RRP begrenzt wird, würde die sowieso bereits schwierige Einleitung der ersten Zinserhöhung auf der Jahresendsitzung der Fed durch die Herausforderungen, die das aktuelle Umfeld am Geldmarkt dann mit sich bringt, noch zusätzlich erschwert werden.

Deshalb dürfte der FOMC eher nicht geneigt sein, ausgerechnet im Dezember mit der Normalisierung der Geldmarktpolitik zu beginnen. Letzteres Datum liegt für jene FOMC-Mitglieder, die sich dafür ausgesprochen hatten, noch in diesem Jahr mit einer Normalisierung des Zinsniveaus zu beginnen und dieses dann schrittweise anzuheben, aber zu weit in der Zukunft. Damit ist tatsächlich der September das wahrscheinlichste Datum für den Beginn eines Zinsanhebungszyklus durch die Fed — ein Szenario, das viele Marktteilnehmer zumindest nach heutigem Stand überraschen würde.

Investoren sollten sich deshalb darauf einstellen, dass die US-Notenbank eher früher als später aktiv werden könnte. Offensichtlich haben sich die Märkte mit dieser Einigung bereits arrangiert, so dass man sich wohl umgehend wieder auf mikroökonomische Aspekte wie etwa die Gewinnsaison der Unternehmen oder auf Themen aus dem Anleiheumfeld zum Beispiel die anstehende US-Zinsanhebung konzentrieren wird.

Allerdings dürfte dieses dritte Hilfspaket für Griechenland wohl auch das letzte sein. Darüber hinaus sind die Bedingungen dieses Pakets so streng, dass man sich durchaus die Frage stellen könnte, ob man bei seiner Konzeption vielleicht sogar ein zukünftiges Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone im Sinn hatte.

Auch wenn es Premierminister Alexis Tsipras nicht gelungen sein sollte, die Forderungen seiner Partei durchzusetzen, sollten Europa sowie einzelne Mitgliedstaaten, wie etwa Frankreich, deshalb nicht unbedingt in Triumphgeschrei verfallen.

Denn diese Vereinbarung die sich in ihrer historischen Bedeutung nicht von vorherigen Vereinbarungen unterscheidet hat die eklatanten Meinungsverschiedenheiten innerhalb Europas in Bezug auf die zu verfolgende Wirtschaftspolitik offen zutage gefördert. Allerdings kann man der Eurozone auch nicht vorwerfen, dass sie Griechenland komplett abgeschrieben hat.

Auch wenn die populistischen Parteien eine derartige Kritik zuletzt geschickt für ihre Zwecke genutzt haben. Man kann sich der Realität zwar verweigern, aber die Konsequenzen einer solchen Haltung lassen sich nun einmal nicht verleugnen.

So wird den Griechen wohl allmählich klar, dass ihnen die bevorstehenden Reformen einiges abverlangen werden. Darüber hinaus waren die Banken wochenlang geschlossen, während gleichzeitig das Misstrauen seitens der europäischen Partner gegenüber Athen sogar noch zugenommen hat. Ist es das, was die Griechen wirklich wollten? Da kann man durchaus seine Zweifel haben. Mit Blick auf das geopolitische Umfeld haben die Märkte auf die Einigung im Atomstreit mit Iran scheinbar erleichtert reagiert, was letztendlich auch die Ölpreise weiter nach unten drücken dürfte.

Und damit meine ich keinen kleinen Hügel wie jene, auf die ich in Vermont immer steige. Sie haben sich eher den Mount Everest hinauf gekämpft. Und wenn man einen derart hohen Berg erklimmt, merkt man, dass sich die Luft bzw. In einer solchen Phase befinden wir uns eindeutig aktuell. Ebenso wie ein Bergsteiger muss man zunächst weiter nach oben klettern, bevor man dann vielleicht einen halben Tag zurück zum Camp marschiert und sich ein wenig ausruht, um seinen Körper an diese Bedingungen zu gewöhnen — und um zu warten, bis das Unwetter vorbeigezogen ist.

Im letzten Jahr hat sich einiges verändert, was der Markt derzeit zu verarbeiten versucht. So sind allein seit mehr als neue Vorschriften erlassen worden, mit denen es fertig zu werden gilt. Angesichts all dieser Trends ist es unglaublich schwer einzuschätzen, wie sich das Wachstum und die Inflation in Zukunft entwickeln werden.

Aber diese beiden entscheidenden Faktoren müssen wir verstehen, um Portfolios entsprechend ausrichten zu können. Auch hat es den Anschein, als ob die Zinsen auf lange Sicht ansteigen werden, weil die Verschuldung innerhalb des Finanzsystems der meisten Industriestaaten zuletzt massiv zugenommen hat.

Angesichts der umfassenden Interventionen der Notenbanken weltweit und deren globalen Herausforderungen ist es für die USA allerdings nicht ratsam, zu handeln, ohne dabei das weltweite Umfeld zu berücksichtigen. Wir haben bereits vor anderthalb Jahren damit begonnen, das Zinsrisiko unserer Multi-Sektor-Portfolios zu reduzieren und viele unserer Positionen in hoch qualitativen Unternehmensanleihen, die stark an die Zinssätze gebunden sind, verringert.

Allerdings müssen wir bei der Einzeltitelselektion mittlerweile noch zurückhaltender agieren; denn es mehren sich die Anzeichen dafür, dass die USA allmählich in ein spätes Stadium des Kreditzyklus eintreten. In diesem Umfeld werden langfristig organisch wachsende Unternehmen aus den Sektoren Gesundheitswesen und Technologie immer attraktiver — Bereiche durch welche die US-Wirtschaft angetrieben wird und die sich sogar bei einem Abschwung positiv entwickeln sollten.

Diese können institutionellen Investoren, Beratern und Privatanlegern dabei helfen, mit den Herausforderungen des modernen Marktes fertigzuwerden. Das Unternehmen vereint das Fachwissen spezialisierter, in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien ansässiger Anlageverwalter, die ein breites Spektrum an Aktien-, Renten- und alternativen Anlagestrategien anbieten. Natixis Global Asset Management, S.

Wie präsentieren sich die globalen Aktienmärkte nach dem ersten Halbjahr , das geprägt war von der Griechenland-Krise, der Wachstumsschwäche in China und sinkenden Rohstoffpreisen? Diese Diskontierungssätze enthalten keine Finanzwerte.

In der zweiten Jahreshälfte dürften sich zwei wichtige Trends fortsetzen: Der erste ist die Baisse am Rohstoffmarkt, der zweite das niedrige Zinsumfeld. Um von diesen Trends zu profitieren, richten wir unser Portfolio einerseits auf eine Übergewichtung von Konsumaktien aus, die von niedrigeren Materialkosten und höheren Konsumausgaben profitieren sollten. Andererseits begünstigen die niedrigen Zinsen Wachstumsaktien gegenüber Substanzwerten.

Angesichts der Ausrichtung des Inlandsmarktes auf Grundstoffe und Finanzen könnte es von der Performance dieser Sektoren abhängen, ob sich der britische Markt seinen eigenen Weg bahnen kann.

Für antizyklische Anleger halten diese Sektoren interessante Chancen bereit. Deshalb dürfte das Gewinnwachstum im Franken begrenzt sein.

Die Bewertungen des Schweizer Marktes liegen über den historischen Niveaus. Die anhaltend hohe Verschuldung der US-Konsumenten und das Fehlen signifikanter Lohnerhöhungen bleiben Hindernisse für ein robusteres Wirtschaftswachstum. Hinzu kommt der stärkere US-Dollar, der die Exporte belasten dürfte. Wichtig ist unserer Meinung nach jedoch, dass sich in der US-Wirtschaft nach wie vor kaum Anzeichen für Exzesse oder Extreme erkennen lassen, die als Vorboten der nächsten Rezession aufgefasst werden könnten.

Unserer Meinung nach sollten die Anleger flexibel und selektiv bleiben, um überbewertete Bereiche des Marktes zu vermeiden. Darüber hinaus könnte die Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage im Inland zusammen mit der Ankurbelung des Konsums die Unternehmensgewinne durch die Rekordzahl einreisender Touristen, höhere Löhne und mehr Investitionsausgaben auf einen weiteren historischen Höchstwert treiben.

In einem solchen Szenario bleiben japanische Aktien eine bevorzugte Anlage. Angesichts der niedrigen Durchdringungsquoten in vielen Märkten und Sektoren der indischen Wirtschaft bietet der Kauf von Unternehmen mit langfristiger Wertschöpfung enorme Chancen. Von diesen langfristigen Gewinnen werden aber nur diejenigen profitieren, die bereit sind, die kurzfristigen Faktoren zu ignorieren — seien es Monsunregen, Zinserhöhungen oder die Politik. Während die Wahlen im Oktober näher rücken, haben sich nach dem Ende der Ära Kirchner die politischen Gewichte in Argentinien signifikant verschoben.

Es dürfte an der Börse zu stärkeren Wertzuwächsen kommen, da die Bewertungen vom niedrigen Niveau aus steigen, aber immer noch günstig sind. Die Bereiche Versorgung, Landwirtschaft, Rohstoffe und Immobilien beurteilen wir ebenso positiv wie ausgewählte Banken. Auch Vontobel Asset Management hat wiederholt darauf hingewiesen, dass China seine Geldpolitik stärker lockern muss.

Die Anlegerstimmung könnte ebenfalls in Pessimismus umschlagen, was an den Aktienmärkten zu weiteren Kursverlusten führen und den Kapitalabfluss beschleunigen könnte. Das Modell für die Kaufkraftparität signalisiert, dass der Yuan bei rund 6,45 zum US-Dollar fair bewertet ist, was ungefähr dem aktuellen Währungskurs entspricht. Handelsgewichtet scheint der Yuan gegenüber den Währungen der wichtigsten Handelspartner des Landes jedoch um 10 bis 15 Prozent überbewertet.

Vontobel ist daher der Meinung, dass eine Abwertung auf 6,85 US-Dollar die chinesische Währung in einen angemesseneren Bewertungsbereich, auch im Vergleich zu den übrigen Handelspartnern, bringen würde.

Die Abwertung des Yuan zum US-Dollar von 3 Prozent in den vergangenen beiden Tagen bestätigt, dass die chinesische Wirtschaft unter enormem Druck steht, so dass die Entscheidungsträger gezwungen sind, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um das Wachstum zu stabilisieren. Die Schwäche der Rohstoffpreise und die Konjunkturabkühlung in China tragen zur globalen Disinflation bei, sodass die wichtigsten Notenbanken mehr Spielraum erhalten, um ihre akkommodierende Geldpolitik fortzusetzen. Wir halten an unserer Meinung fest, dass das Fed die Zinsen im September erstmals anheben wird, wobei eine Verschiebung des Zinsschrittes keinesfalls überraschen würde.

Sicheren Staatsanleihen sollte der Disinflationsdruck zugutekommen. Die Bewertungen sind unseres Erachtens jedoch unattraktiv. Wir bevorzugen daher US-Treasuries mit sehr langen Laufzeiten. Obwohl sich die Rohstoffpreise allmählich attraktiven Bewertungsniveaus nähern, kann ein weiterer Rückgang nicht ausgeschlossen werden, weil die Überversorgung des Marktes nicht konsequent angegangen wird. Wir sind jedoch nach wie vor der Meinung, dass Gold infolge des endemischen Überangebots voraussichtlich unter Druck bleibt.

Hinsichtlich der Aktienmärkte werden Sektoren mit China- und Rohstoffbezug wie Energie, Bergbau, Automobile oder Luxusgüter voraussichtlich unter Druck bleiben, weil die Anleger die Gewinnaussichten der Unternehmen infrage stellen. Der Grund seien schwächere Konjunkturdaten.

So hätten die gewerblichen Bauinvestitionen unter der Ölpreiskorrektur gelitten, und das Verbrauchervertrauen habe nachgelassen. Ebenso gut sei denkbar, dass er noch etwas warte. Insgesamt bleibe die Weltkonjunktur uneinheitlich. Aktien werden weiter übergewichtet, und zwar zu Lasten von Kasse. Die etwas schwächeren US-Daten würden daran nichts ändern.

Staats- und Unternehmensanleihen schätze man dennoch neutral ein. Zinserhöhungen sprächen gegen beide Arten von Festzinstiteln, das Restrisiko in Griechenland sei aber ein Argument für Staatsanleihen und die stärkere Konjunktur eines für Unternehmensanleihen. In der Summe ergäbe sich daraus eine neutrale Gewichtung. Die vollständige Investmentstrategie finden Sie hier: Als sich die Ängste vor einem Grexit legten, zogen europäische Aktien und Anleihen kräftig an.

In den meisten anderen Industriestaaten folgten die Aktienmärkte dem Beispiel. An Chinas Börsen kam es indessen zu einem regelrechten Ausverkauf. Gründe dafür waren die massenhaften Verkäufe von Kleinanlegern und die Panik hochverschuldeter chinesischer Anleger, die ihre Bestände weiter reduzierten. Sofern die institutionellen Vereinbarungen über die Zusammenarbeit und die Koordination im Bereich der Aufsicht angemessen sind, wird die Integration die Finanzstabilität in der EU erhöhen.

In Reaktion auf die laufende Konsolidierung innerhalb einzelner Finanzbranchen wie auch über die Branchengrenzen hinweg haben mehrere Mitgliedstaaten ihre Aufsichtsregelungen reformiert oder entsprechende Reformen eingeleitet.

Da dabei unterschiedliche Modelle gewählt wurden, dürfte der Bedarf an klaren Regeln für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen nationalen Aufsichtsbehörden wachsen. Dass mehr "Corporate Governance" erforderlich ist, haben jüngste Ereignisse mit Auswirkungen auf die Finanzmärkte gezeigt. Um die Produktivität zu verbessern und das Wachstumspotenzial der europäischen Wirtschaft zu steigern, sind mehr und produktivere Unternehmensinvestitionen erforderlich.

Die Schaffung eines wettbewerbsfähigen unternehmerischen Umfelds mit adäquater öffentlicher Infrastruktur und einer modernen und effizienten öffentlichen Verwaltung spielt bei der Förderung von Unternehmensgründungen und -erweiterungen eine entscheidende Rolle.

Die vom europäischen Gipfel in Feira Juni angenommene Europäische Charta für Kleinunternehmen sollte auch dazu beitragen, das Kleingewerbe zu unterstützen. Gleichwohl herrschen für die Unternehmen in den einzelnen Mitgliedstaaten - vor allem in steuerlicher Hinsicht - noch immer sehr unterschiedliche Bedingungen. Es gibt daher noch viele Möglichkeiten, aus beispielhaften Vorgehensweisen zu lernen. Hemmnisse für die unternehmerische Initiative auf das absolute Minimum zurückfahren, auch indem der übliche Zeit- und Kostenaufwand für die Gründung neuer Unternehmen sowie der damit verbundene Verwaltungsaufwand reduziert werden;.

Auch sollten behördliche Dienstleistungen über das Internet bereitgestellt werden, und. Trotz der Fortschritte in letzter Zeit hinkt die Europäische Union sowohl bei der Entwicklung als auch der Verbreitung neuer Technologien nach wie vor hinter den Vereinigten Staaten her. Das von der Union kürzlich angenommene Galileo Satellitenfunknavigationsprojekt ist in dieser Hinsicht bemerkenswert.

Unternehmen, Sozialpartner und Bürger müssen ermutigt werden, die Möglichkeiten der wissensbasierten Wirtschaft zu nutzen. Bildungs- und Ausbildungssysteme müssen besser an die Bedürfnisse der typischerweise auf dem Arbeitsmarkt Benachteiligten angepasst werden.

Daher sollten die Mitgliedstaaten. Zwei Drittel dieser Investitionen sollten vom privaten Sektor kommen; dies beinhaltet die Verbesserung der für Unternehmen bestehenden Anreize zu FuE-Investitionen mithilfe einer integrierten Strategie, die den Wettbewerb an den Produktmärkten stärkt, den Zugang zu Risikokapital erleichtert, Rechte an geistigem Eigentum u.

Klare und konsequente Prioritäten für die öffentliche Forschung setzen;. Für den Schutz der ökologischen Ressourcen wie saubere Luft, Wasser und Boden, die Erhaltung der Artenvielfalt und das Verringern ökologischer Gefahren für die öffentliche Gesundheit bedarf es einer aktiven Umweltpolitik, durch die eine verantwortungsvolle Nutzung und Entwicklung knapper Naturressourcen und eine wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung langfristig sicherzustellen sind.

Der Europäische Rat von Stockholm hat gefordert, in den Grundzügen der Wirtschaftspolitik auch die Förderung der nachhaltigen Entwicklung zu behandeln. Dabei wird eine langfristige Perspektive eingenommen und das Wohlergehen der heutigen wie auch der künftigen Generationen berücksichtigt.

In diesem Abschnitt geht es um die Einbeziehung ökologischer Belange in die Wirtschaftspolitik, insbesondere um den Einsatz marktwirtschaftlicher Instrumente zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Klare und stabile Ziele für die nachhaltige Entwicklung könnten beträchtliche wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnen, denn sie bergen ein Potenzial für technologische Innovationen und Investitionen, durch die Wachstum und Beschäftigung entstehen.

In diesem Zusammenhang sollten die Mitgliedstaaten verstärkt auf wirtschaftliche Instrumente setzen. Diese Instrumente geben der Industrie die nötige Flexibilität, um die Umweltverschmutzung kosteneffizient zu verringern, und fördern technische Innovation. Das Verursacherprinzip lässt sich damit also konsequenter und wirtschaftlicher durchsetzen.

Koordinierte und allmähliche, aber stetige und glaubhafte Änderungen der Höhe und Struktur der Steuersätze bis zur vollständigen Einpreisung der externen Kosten würden strukturelle Anpassungsprobleme minimieren und dazu beitragen, dass sich die Unternehmen umstellen und innovative Lösungen anstreben. Bei diesem Ansatz würden auch die kostspieligen und in dieser Hinsicht wenig effizienten Ausnahmeregelungen für die am stärksten betroffenen Firmen und Sektoren minimiert werden.

Würde ein gemeinschaftsweiter Rahmen für den Einsatz wirtschaftlicher Instrumente geschaffen bzw. Dafür bietet sich vor allem der Verkehrssektor mit den verschiedenen Verkehrsträgern an; hier fehlt es noch immer an einem adäquaten stimmigen und integrierten System von Nutzungsgebühren und Steuern, die die externen Kosten angemessen wiedergeben und den Ressourcenverbrauch zum Ausdruck bringen;.

Mitgliedstaaten, die bereits Regelungen für den Handel mit Treibhausgasen getroffen haben oder darüber nachdenken, sollten sicherstellen, dass sie mit dem derzeit im Rat erörterten System der Gemeinschaft vereinbar sind.

Die Mitgliedstaaten sollten prüfen, wie die Emissionsrechte zugeteilt werden können. Mai die Veröffentlichung ökologischer Informationen in den Jahresbilanzen der Unternehmen fördern;. Die belgische Wirtschaftstätigkeit hat sich im Jahr stark verlangsamt. Gegenwärtig wird erwartet, dass sich die Wirtschaft in den ersten Quartalen des Jahres allmählich und in der zweiten Hälfte des Jahres kräftiger erholt, und sowohl die Ein- als auch die Ausfuhren erneut Dynamik entwickeln.

Allerdings wird nicht erwartet, dass das reale BIP-Wachstum im Jahresdurchschnitt den Vorjahreswert überschreiten wird. Obwohl der öffentliche Schuldenstand im Verhältnis zum BIP in Belgien zurückgeht, ist er nach wie vor sehr hoch und erfordert weitere Haushaltsanpassungen, insbesondere im Hinblick darauf, dass die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen angesichts der alternden Bevölkerung gewährleistet werden muss.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, muss die bereits eingeleitete Rentenreform weiterverfolgt werden, insbesondere was die Bestimmungen zur Frühverrentung, und die ergänzenden Rentenleistungen betrifft. Andere Bereiche, die besonderer Beachtung bedürfen, sind die niedrige Erwerbstätigenquote, die starken regionalen Unterschiede bei der Arbeitslosigkeit, der unzureichende Wettbewerb in bestimmten Dienstleistungsbranchen, die Belastung der Unternehmen durch Reglementierungen und die mangelnde Effizienz der öffentlichen Verwaltung.

Trotz der starken Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit im Jahre war der gesamtstaatliche Haushalt ausgeglichen bzw. Aus diesen Gründen und in Anbetracht der Tatsache, dass Belgien dem Euro-Gebiet angehört, sollte die Haushaltspolitik darauf ausgerichtet werden,. Auch müssen die Haushaltsmittel, die jährlich dem Altersfonds zugeführt werden sollen, genauer quantifiziert werden.

Der belgische Arbeitsmarkt litt unter dem schwächeren Wirtschaftswachstum des Jahres Das rasche Sinken der Arbeitslosenquote in den beiden letzten Jahren kam allmählich zum Stillstand. Nach wie vor sind beträchtliche regionale Unterschiede festzustellen. Dies spiegelt eine unzureichende Mobilität der Arbeitskräfte und eine unzulängliche Flexibilität der Löhne wider. Sprachbarrieren, Leistungssysteme, hohe Wohnungskosten infolge noch vorhandener hoher Registrierungsgebühren , zunehmende Verkehrsbelastung und ein unzureichender öffentlicher Personennahverkehr sind die stärksten Mobilitätsbremsen.

Zudem könnte eine bessere Nutzung der bestehenden Rechtsvorschriften, die eine Beteiligung der Beschäftigten an den finanziellen Ergebnissen ihres Unternehmens ermöglichen, zur Lohndifferenzierung beitragen. Oberste Priorität für Belgien sollte es bei gleichzeitiger energischer Umsetzung aller der vom Rat im Februar angenommenen beschäftigungspolitischen Empfehlungen deshalb sein,.

Die Offenheit der belgischen Wirtschaft fördert den Wettbewerb auf den Gütermärkten, was zu einer hohen Arbeitsproduktivität und zu Verbraucherpreisen entsprechend dem EU-Durchschnitt geführt hat. Obwohl auf lokaler Ebene ein wirksamer Wettbewerb fehlt, kommt die Liberalisierung des Telekommunikationssektors gut voran. Das Breitbandangebot nimmt dank günstiger Anschlussgebühren rasch zu. Allerdings sind die Verbindungen zwischen Kommunalbehörden und privaten Partnern immer noch wenig transparent, und die Liberalisierung in einigen Dienstleistungssektoren wie der Energiewirtschaft ist weniger weit gediehen.

Insbesondere die Verzögerung beim Etablieren eines unabhängigen Betreibers von Übertragungsnetzen für Elektrizität und das Fehlen einer behördlichen Genehmigung für Durchleitungsgebühren hat den Markteintritt behindert.

Deshalb bleibt der Wettbewerb in diesen Bereichen eingeschränkt, was zu hohen Preisen führt. Wichtige Reformen zur Reduzierung des bürokratischen Aufwands und zur Steigerung der Effizienz des öffentlichen Dienstes wurden eingeleitet und haben erste Ergebnisse erbracht.

Allerdings sind der Verwaltungsaufwand und das Niveau der staatlichen Beihilfen für das Eisenbahnwesen nach wie vor hoch.

Oberste Priorität für Belgien sollte es deshalb sein,. Die dänischen Ausfuhren dürften in etwa wie die Auslandsnachfrage wachsen, und wenn sich die Einfuhren der letzten Verwendung entsprechend entwickeln, dürfte der Wachstumsbeitrag der Nettoausfuhren in diesem Jahr wieder negativ sein.

Der Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Trotz der wirtschaftlichen Abschwächung verharrte die offiziell registrierte Arbeitslosigkeit auf einem sehr niedrigen Niveau und ein geringer Rückgang der Arbeitslosenquote wird für im Zuge der Wachstumsbeschleunigung erwartet. Die dänische Wirtschaft, die sich gegenwärtig am Rande ihrer Kapazitäten bewegt, muss ihr Produktionspotenzial verbessern.

Das Augenmerk muss dabei vor allem auf die folgenden Kernfragen gerichtet sein: Engpässe beim Arbeitskräfteangebot müssten abgebaut werden, wodurch auch die anhaltend hohen Lohnsteigerungen gedämpft würden. Ferner muss es nach wie vor zu einer effektiven Zurückhaltung beim Staatsverbrauch kommen. Nach Einführung des Steuerstopps ist dies besonders dringend, damit der gesamtstaatliche Haushalt auch mittelfristig weiter hohe Überschüsse erzielen kann.

Die Abnahme des Überschusses im Jahr ist im Wesentlichen auf die Tatsache zurückzuführen, dass eine vorgeschlagene Änderung des besonderen Rentensparplans bei der Vorausschätzung berücksichtigt wurde, wodurch der Überschuss aus technischen Gründen um etwa einen halben Prozentpunkt des BIP gesunken ist 1.

In der jüngsten Aktualisierung des dänischen Konvergenzprogramms wird an der Strategie einer langsamen Absenkung der Primärausgaben im Verhältnis zum BIP und der Abgabenquote festgehalten. Wie bereits häufig in der Vergangenheit lag der reale Anstieg des Staatsverbrauchs im Jahre weit über dem von der früheren Regierung gesetzten Ziel.

Neu ist, dass die seit November im Amt befindliche neue Regierung sich verpflichtet hat, keine direkten oder indirekten Steuern zu erhöhen. Ferner wurde eine Obergrenze für die Steuer auf Vermögenswerte festgesetzt.

Für diesen Steuerstopp wurde keine zeitliche Befristung festgelegt. In Anbetracht dessen sollte die Haushaltspolitik darauf ausgerichtet werden,. Die Arbeitsmarktsituation bleibt angespannt. Im Jahr gab es keine neuen Reformbemühungen.

Allerdings wurden durch frühere Reformen weiterhin die Inanspruchnahme der Frühverrentung und der Erwerbsunfähigkeitsversicherung begrenzt, und leichte Steuersenkungen sollen im Jahr entsprechend dem Pfingstpaket von greifen. Die neue Regierung hat kürzlich einen Steuerstopp verkündet. Trotz früherer Reformen gab es einen eindeutigen Trend hin zur Aushandlung kürzerer Arbeitszeiten und einen relativ hohen Rückzug vom Arbeitsmarkt.

Oberste Priorität für Dänemark sollte es bei gleichzeitiger energischer Umsetzung aller der vom Rat im Februar angenommenen beschäftigungspolitischen Empfehlungen deshalb sein,.

Ad-hoc- und sektorale staatliche Beihilfen sind gering, und der Umsetzungsgrad der Binnenmarktrichtlinien ist hervorragend. Fortschritte gab es bei der Liberalisierung der Telekommunikations- und Strommärkte sowie im Bereich der Öffnung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.

Weniger Erfolg gab es bei der Öffnung der Gasmärkte für Wettbewerb. Allerdings kann Dänemark bei FuE nicht mit den anderen nordischen Mitgliedstaaten mithalten, was zum Teil auf die geringeren FuE-Ausgaben der Unternehmen und die geringeren Vermarktungserfolge zurückzuführen ist.

Oberste Priorität für Dänemark sollte es deshalb sein:. Im Hinblick auf den Privatkonsum begrenzten die im Januar des Jahres wirksam gewordenen Einkommensteuersenkungen den Rückgang der Wachstumsrate, der durch die gestiegenen Ölpreise sowie dadurch verursacht wurde, dass die Arbeitslosigkeit infolge der Verschlechterung der weltweiten Rahmenbedingungen im Verlauf des Jahres leicht zu steigen begann.

Hingegen gingen die Investitionen in einem Umfeld niedriger Wachstumserwartungen stark zurück. Ein weiterer Negativfaktor für die Wirtschaft war der erhebliche Abbau der Vorräte. Aufgrund dessen blieb die Inlandsnachfrage schwach.

Wachstumsfaktoren waren daher im Wesentlichen die Nettoausfuhren. Für weisen die Frühindikatoren auf eine Erholung zur Jahresmitte hin. Diese Entwicklung dürfte von einer Zunahme der Investitionen getragen werden, während sich der Verbrauch aufgrund der zunehmenden Arbeitslosigkeit vermutlich nach wie vor schwach entwickelt.

Die Beschäftigung begann sich rückläufig zu entwickeln und wird trotz der erwarteten Beschleunigung der Wirtschaftsaktivität im Jahresdurchschnitt unter dem Vorjahresniveau liegen. Folglich dürfte die Arbeitslosigkeit etwas höher sein als im Jahr In erster Linie kommt es daher darauf an, das Wachstumspotenzial zu steigern und voll zu nutzen.

In dieser Hinsicht wurden im Zuge der deutschen Steuer- und Rentenreform inzwischen Fortschritte erzielt. Die jüngste Rentenreform ist zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, es sind aber möglicherweise in Zukunft weitere Reformen erforderlich. Eine Verbesserung des allgemeinen Wirtschaftsumfelds, insbesondere durch weiter gehende Reformen der Produkt-, Kapital- und Arbeitsmärkte, dürfte ebenfalls dazu beitragen, das Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft zu stärken.

Allerdings waren auch Ausgabenüberschreitungen zu verzeichnen, und zwar bundesweit im Gesundheitssektor sowie bei den Haushalten einiger Länder. Im laufenden Jahr könnten das geringe BIP-Wachstum und der Anstieg einiger Sozialleistungen dazu führen, dass das Defizit gegenüber dem letzten Jahr nicht sinkt, obwohl einige Steuern angehoben wurden.

Auf der Tagung des Rates der Wirtschafts- und Finanzminister am März erzielten, bekräftigt worden. Aus diesen Gründen und in Anbetracht der Tatsache, dass Deutschland dem Euro-Gebiet angehört, sollte die Haushaltspolitik darauf ausgerichtet werden,.

Zu diesem Zweck müssen die Ausgaben weiter begrenzt und alle Haushaltsspielräume zur Senkung des Defizits genutzt werden;. März erzielt wurden, zu ermöglichen. Der deutsche Arbeitsmarkt litt unter dem wirtschaftlichen Abschwung. Die Beschäftigtenzahlen stagnierten, und die Arbeitslosigkeit nahm erneut zu. Die Jugendarbeitslosigkeit ist relativ niedrig. Regionale Arbeitslosenzahlen klaffen weiterhin weit auseinander.

Trotz flexiblerer Tarifverhandlungen reichen Lohndifferenzierung und Mobilität nicht aus, um zu einer deutlichen Verringerung der regionalen Unterschiede beitragen zu können.

Positive Schritte wurden unternommen, wie beispielsweise das "Job Aktiv"-Gesetz oder die Bezuschussung von Niedriglöhnen im Rahmen des so genannten "Mainzer Modells", doch obwohl neue Rechtsvorschriften darauf abzielen, aktive Arbeitsmarktprogramme zu rationalisieren, muss die Effizienz der breit angelegte Programme in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit weiter verbessert werden.

Ein weiterer Anstieg der Erwerbstätigenquote wird vor allem davon abhängen, ob im Hinblick auf die Arbeitsmarktaktivität von gering qualifizierten Arbeitnehmern, älteren Arbeitnehmern und Frauen Anreize geschaffen und Hindernisse beseitigt werden.

Oberste Priorität für Deutschland sollte es bei gleichzeitiger energischer Umsetzung aller der vom Rat im Februar angenommenen beschäftigungspolitischen Empfehlungen deshalb sein,.

Ansatzpunkte für eine Reform der Leistungssysteme sind: Anspruchsberechtigung, Anspruchsbedingungen, Leistungsdauer und Lohnersatzquote sowie Beendigung der Zahlungen bei Arbeitsaufnahme. Die Sozialversicherungsbeiträge sollten gesenkt werden, insbesondere in den unteren Lohngruppen, wobei die Notwendigkeit gesunder öffentlicher Finanzen zu gewährleisten bleibt;. Die präzise Ausrichtung der aktiven Arbeitsmarktprogramme auf diejenigen Bevölkerungsgruppen, die am stärksten von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sind, und auf den Bedarf des Arbeitsmarktes ist zu verbessern;.

Die Zahl der staatlichen Beihilfen geht stetig zurück. Deutschland verfügt über eine starke Position in der wissensbasierten Wirtschaft, gemessen an den FuE-Ausgaben der Unternehmen, den Patentanmeldungen und dem Anteil der Erwerbstätigen mit mindestens Fachhochschulreife. Fortschritte in Bereichen des Binnenmarktes Umsetzung von Binnenmarktrichtlinien, Öffnung des öffentlichen Auftragswesens hielten sich in Grenzen.

Zwei Drittel der betroffenen Altersgruppe beginnt eine qualifizierte Berufsausbildung im Dualen System; dies wirkt sich positiv auf die Beschäftigungslage bei den Jugendlichen aus, so dass die Arbeitslosenquote in dieser Altersgruppe im Vergleich zu anderen Mitgliedstaaten relativ niedrig ist.

Oberste Priorität für Deutschland sollte es deshalb sein,. Infolge der Verschlechterung der Weltwirtschaft verlangsamte sich die Wirtschaftstätigkeit im Jahr etwas, wurde jedoch durch Inlandsfaktoren gestützt. Gleichzeitig förderten ein starker Anstieg der Verbraucherkredite und eine Erholung der real verfügbaren Einkommen die Verbraucherausgaben.

Das Wachstum dürfte auch diesem Muster entsprechen, während für eine Verbesserung aufgrund der wieder auflebenden Auslandsnachfrage abzusehen ist. Die Arbeitsmarktsituation verbesserte sich in den vergangenen Jahren langsam, die Beschäftigung stieg in der Wirtschaft insgesamt relativ geringfügig, obwohl im Dienstleistungs- und Bausektor viele Arbeitsplätze geschaffen wurden. Der aufgrund der sekundären Folgen des Ölpreisanstiegs im Jahr Anfang aufgetretene Inflationsdruck hat im zweiten Halbjahr allmählich nachgelassen.

Die Tarifverhandlungen im Privatsektor sind inzwischen abgeschlossen. Trotz der in den letzten Jahren erzielten Fortschritte erfordern die mittelfristigen Herausforderungen weitere Verbesserungen der griechischen Wirtschaft. Budgetäre Ungleichgewichte wurden in den letzten Jahren korrigiert, aber der öffentliche Schuldenstand bleibt nach wie vor auf sehr hohem Niveau und erfordert weitere deutliche Haushaltsanpassungen, wobei insbesondere das schwer wiegende Problem berücksichtigt werden muss, dass sich künftig aufgrund der alternden Bevölkerung Ungleichgewichte im Haushalt ergeben könnten.

Die derzeitige Wachstumsphase des realen BIP bietet die Gelegenheit zur Beschleunigung von Strukturreformen, zur Verbesserung der nach wie vor niedrigen Produktivität, zur Verbesserung der Effizienz der Arbeits- und Produktmärkte und zur Schaffung eines besseren Unternehmensumfelds. Im Mittelpunkt der Haushaltsstrategie steht weiterhin, einen hohen öffentlichen Primärüberschuss zu erzielen, dieser wird jedoch im Laufe der Zeit zurückgehen; die Verbesserung der Haushaltssalden ist vollständig auf den stetigen Rückgang der Zinszahlungen zurückzuführen, während dagegen bei den laufenden Primärausgaben nur eine geringe Rückführung erwartet wird.

Aus diesen Gründen und in Anbetracht der Tatsache, dass Griechenland dem Euro-Gebiet angehört, sollte die Haushaltspolitik darauf ausgerichtet werden,. Der wirtschaftliche Aufschwung der letzten Jahre in Griechenland wurde begleitet von Beschäftigungswachstum obwohl die Zahlen unterhalb des Durchschnitts des Euro-Gebiets liegen. Zwar nahm das Arbeitskräfteangebot ursprünglich stärker zu als die Zahl der neuen Arbeitsplätze, jedoch führte das Arbeitsplatzwachstum in den letzten ein, zwei Jahren zu einem leichten Rückgang der Arbeitslosenquote, insbesondere im Jahr Darüber hinaus ist der Arbeitsmarkt stark segmentiert, was durch die hohe Frauen- und Jugendarbeitslosigkeit und einen hohen Anteil von Langzeitarbeitslosigkeit zum Ausdruck kommt.

Letzteres bedeutet stark progressiv ansteigende persönliche Einkommensteuern und eine im Vergleich zu den Selbstständigen starke Abgabenbelastung der Angestellten, obwohl die durchschnittliche Abgabenbelastung niedrig ist. Oberste Priorität für Griechenland sollte es bei gleichzeitiger energischer Umsetzung aller der vom Rat im Februar angenommenen beschäftigungspolitischen Empfehlungen deshalb sein,. Das Niveau der Arbeitsproduktivität hat zwar in den letzten Jahren stark zugenommen, bleibt aber das zweitniedrigste in der EU.

Zwar werden Anstrengungen unternommen, das Unternehmensumfeld und die Leistung der öffentlichen Verwaltung zu verbessern, die Kosten für eine Unternehmensneugründung bleiben jedoch nach wie vor hoch. Aufgrund der erst in letzter Zeit vollzogenen Liberalisierung bleibt die Marktposition der etablierten Unternehmen in den netzgebundenen Industrien stark.

Oberste Priorität für Griechenland sollte es deshalb sein:. Das BIP-Wachstum dürfte im Jahresdurchschnitt unter dem kräftigen Einfluss der in der zweiten Hälfte des Vorjahres eingetretenen Verlangsamung weiter nachlassen, sich im Laufe des Jahres jedoch wieder erholen.

Gründe hierfür sind eine allmähliche Verbesserung der Komponenten der Inlandsnachfrage und eine wieder auflebende Dynamik der Ausfuhren. Diese Abnahme des Inflationsdrucks dürfte unterstützt werden durch das im letzten Jahr zur Wahrung einer zurückhaltenden Lohnentwicklung unterzeichnete nationaleTarifabkommen und durch moderate Einfuhrpreise. Obwohl Spanien bei der Umsetzung der Empfehlungen der Grundzüge der Wirtschaftspolitik von Fortschritte erzielt hat und die Aussichten für die spanische Wirtschaft gut sind, bleiben einige Probleme ungelöst.

Vor allem im Hinblick auf die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen bedarf es einer umfassenden Reform des Rentensystems, da das Abkommen vom April zwischen der Regierung und den Sozialpartnern nicht wesentlich dazu beigetragen hat, die zugrunde liegenden Ungleichgewichte zu beseitigen. Überdies weist die zugrunde liegende Inflation trotz der Abnahme des Inflationsdrucks weiterhin relativ hohe Steigerungsraten auf, während der ausgewiesene Zuwachs an Arbeitsproduktivität nach wie vor gering ist.

Trotz der Wachstumsabschwächung setzte sich der Konsolidierungsprozess fort. Die im aktualisierten Stabilitätsprogramm dargelegte haushaltspolitische Strategie ist gegenüber den Vorgängerprogrammen unverändert. Sie beruht auf Zurückhaltung bei den laufenden Primärausgaben und wird unterstützt durch abnehmende Zinszahlungen, was einen Anstieg der Investitionsausgaben erlaubt.

Gleichzeitig sieht das Programm eine neue Einkommensteuerreform vor, mit Wirkung ab , die mit einer fortgesetzten Konsolidierung im Einklang stehen soll. Das Programm beinhaltet das neue Finanzsystem für die regionalen Gebietskörperschaften, das auch die Dezentralisierung von Steuererhebungs- und Ausgabenbefugnissen umfasst.

Parallel zum Start dieses neuen Systems wurde das Haushaltsstabilitätsgesetz verabschiedet, dessen Ziel es ist, sicherzustellen, dass alle Untergliederungen des Gesamtstaats sich verpflichten, einen nahezu ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Dies ist ein weiterer Beitrag zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen in Spanien. Dies könnte angesichts der laut Eurostat besonders nachteiligen demografischen Prognosen für Spanien Anlass zur Sorge geben. Anfang April kündigten die spanischen Behörden an, dass dieses Ziel bereits erreicht werde.

Insgesamt sollte die Haushaltspolitik Spaniens, auch angesichts der Tatsache, dass das Land dem Euro-Gebiet angehört, darauf ausgerichtet sein,.

Dabei kommt es vorrangig darauf an, Anreize zur Anhebung des tatsächlichen Renteneintrittsalters einzuführen und die Überschüsse im Bereich der Sozialversicherung für die weitere Aufstockung des Rentenreservefonds zu verwenden. Eine deutliche Verbesserung der Arbeitsmarktentwicklung in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass Spanien bei der Erwerbstätigenquote rasch gegenüber den anderen EU-Mitgliedstaaten aufholt.

Die Arbeitslosigkeit der Frauen bleibt doppelt so hoch wie bei den Männern. Zentrale Strukturprobleme sind unter anderem die mangelnde Anpassung der Arbeitskosten an die Produktivität und die lokalen Arbeitsmarktbedingungen sowie die geringe Mobilität der Arbeitskräfte, die zum Teil auf Verkrustungen des Wohnungsmarktes und einzelne regionale Sozialleistungsregelungen zurückzuführen ist. Die Reformen vom März scheinen die Verkrustungen im Bereich der Beschäftigungsverträge etwas aufzubrechen.

Zusätzliche Bemühungen zur Förderung einer stärkeren Erwerbsbeteiligung sind notwendig, um die beeindruckende Leistung der letzten Jahre beizubehalten. Oberste Priorität für Spanien sollte es bei gleichzeitiger energischer Umsetzung aller der vom Rat im Februar angenommenen beschäftigungspolitischen Empfehlungen deshalb sein,. Die Offenheit der spanischen Wirtschaft hat in den letzten Jahren beständig zugenommen. Bei der Umsetzung der Binnenmarktvorschriften liegt Spanien ganz vorn.

Allerdings wird die Verlangsamung des Produktivitätszuwachses als Problem für die aufholende spanische Wirtschaft angesehen. Ferner gibt es in einigen nicht handelbaren Bereichen wie Verbrauchermärkten nach wie vor sektorspezifische Regelungen mit wettbewerbseinschränkenden Auswirkungen.

Das Bildungsniveau ist niedrig. Oberste Priorität für Spanien sollte es deshalb sein,. Nach drei Jahren robusten Wirtschaftswachstums und einer deutlichen Zunahme der Beschäftigung schwächte sich die Konjunktur seit Anfang merklich ab und spiegelte damit die Auswirkungen des weltweiten Konjunkturabschwungs wider.

Die deutliche Abschwächung der Exporte hatte Anpassungen der Lagerbestände zur Folge; Investitionsvorhaben wurden aufgeschoben. Demgegenüber blieb der private Verbrauch, dem ein kräftiger Anstieg der verfügbaren Einkommen und ein widerstandsfähiger Arbeitsmarkt zugute kam, dynamisch, so dass eine noch stärkere Konjunkturabschwächung verhindert werden konnte.

Die Aussichten für und sind günstiger. Die seit Mai festzustellende leichte Verschlechterung der Arbeitsmarktlage dürfte im Verlauf des Jahres zum Stillstand kommen, und auch die Arbeitslosenquote dürfte sich dann wieder abwärts bewegen. Im Vergleich zu anderen Ländern des Euro-Gebiets hat sich die französische Wirtschaft bei dem jüngsten Schock bei der Auslandsnachfrage als relativ widerstandsfähig erwiesen.

Zum Teil kann dies auf den starken Arbeitsmarkt und die niedrigere Inflationsrate sowie die positiven Auswirkungen bereits zuvor geplanter Steuersenkungen zurückgeführt werden. Allerdings sind weitere Fortschritte erforderlich. Am Arbeitsmarkt besteht die Hauptaufgabe nach wie vor darin, die Erwerbsbeteiligung zu erhöhen und die hohe strukturelle Arbeitslosigkeit abzubauen. Darüber hinaus sollten die Gesundheits- und die Rentenreform in Angriff genommen werden, um die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen zu gewährleisten.

Es sollten Anstrengungen unternommen werden, um die öffentlichen Ausgaben, insbesondere im Gesundheitswesen, unter Kontrolle zu halten. Um die mittelfristige Entwicklung der Wirtschaft zu stärken, sollten die Strukturreformen, insbesondere die Liberalisierung der netzgebundenen Wirtschaftszweige, beschleunigt werden.

Die neue französische Regierung hat unlängst eine Überprüfung der öffentlichen Finanzen vorgenommen. Auch muss die Steuerbelastung insgesamt gesenkt werden, um das Wachstum zu stützen; dabei darf die Haushaltskonsolidierung allerdings nicht gefährdet werden. Aus diesen Gründen und in Anbetracht der Tatsache, dass Frankreich dem Euro-Gebiet angehört, sollte die Haushaltspolitik darauf ausgerichtet werden,. Nach mehreren Jahren einer eindrucksvollen Arbeitsmarktentwicklung verlangsamte sich der Beschäftigungszuwachs parallel zu einer Abschwächung der Konjunktur; der Trend des allmählichen Rückgangs der Arbeitslosenquote kam zum Stillstand.

Zudem hat die längere, gestaffelte Einführungsphase der kürzeren Arbeitswoche zu mehreren Kategorien von Mindestlöhnen geführt hat, von denen einige aufgrund der Wechselwirkungen zwischen dem Indexierungsmechanismus für Mindestlöhne und automatischen Erhöhungen der Stundenlöhne rasch ansteigen.

Darüber hinaus ist unklar, wie sich die jüngste weitere Stärkung der Kündigungsschutzvorschriften auf die Dynamik des Arbeitsmarkts auswirken wird. Oberste Priorität für Frankreich sollte es bei gleichzeitiger energischer Umsetzung aller der vom Rat im Februar angenommenen beschäftigungspolitischen Empfehlungen deshalb sein,. Zum einen sollten mehr Anreize für ältere Arbeitnehmer geschaffen werden, im Erwerbsleben zu verbleiben; dies sollte insbesondere durch Reduzierung der Möglichkeiten des Vorruhestands und durch eine Reform des gesamten Rentensystems erfolgen; zum anderen sollte Geringverdienern, Hemmnissen für die Annahme einer Teilzeitarbeit und Systemen des garantierten Mindesteinkommens besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden;.

Es sollte verhindert werden, dass sich die jüngsten arbeitsrechtlichen Änderungen negativ auf die Arbeitsmarktdynamik auswirken. Die französische Wirtschaft ist offen für den internationalen Wettbewerb und gut in die europäischen Produktmärkte integriert.

Die Arbeitsproduktivität ist vergleichsweise hoch, das Preisniveau ist auf den europäischen Durchschnitt zurückgegangen. Bei der Umsetzung der Binnenmarktrichtlinien wurden in den vergangenen zwei Jahren Fortschritte erzielt, und die spezifischen staatlichen Beihilfen wurden deutlich reduziert.

Oberste Priorität für Frankreich sollte es deshalb sein,. Die Vertrauensindikatoren und der "Purchasing Managers"-Index deuten darauf hin, dass sich nach dem Tiefpunkt Ende eine Wende ankündigt und ab etwa Mitte eine kräftige Erholung erwartet werden kann. Obwohl sich der Arbeitsmarkt im Jahr als bemerkenswert robust erwiesen hat, scheint ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit auf ca. Dennoch bleibt die Lage auf dem Arbeitsmarkt ziemlich angespannt. Dies dürfte zu einer gewissen Drift bei den Löhnen auf Werte über der landesweiten Tarifvereinbarung führen und der binnenwirtschaftlich induzierte Inflationsdruck wird wahrscheinlich nicht abklingen.

Die soziale Partnerschaft bildet seit einen Eckpfeiler der irischen Wirtschaftspolitik. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, das gegenwärtige Lohnbildungsverfahren und die Steuer- und Ausgabenverpflichtungen in den nationalen Vereinbarungen an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen, die durch nahezu erreichte Vollbeschäftigung und stärker begrenzte Haushaltsmittel geprägt sind.

Die diskretionären durch Abstimmungen beschlossene Ausgaben stiegen in den letzten Jahren mit zweistelligen Raten, was vor dem Hintergrund eines abgeschwächten mittelfristigen Wirtschaftswachstums nicht haltbar ist, auch wenn derzeit in Irland eine niedrige Ausgabequote zu verzeichnen ist.

Eine weitere Herausforderung besteht folglich darin, eine Politik zu entwickeln, mit der die öffentlichen Ausgaben mittelfristig der Ressourcenentwicklung angepasst und die Ausgabenkontrolle verbessert werden kann, und dabei gleichzeitig wichtige Infrastrukturvorhaben und andere prioritäre Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in Angriff zu nehmen.

So könnte beispielsweise der Wettbewerb bei freiberuflichen Dienstleistungen, im Einzelhandel und in den netzgebundenen Wirtschaftszweigen intensiviert werden. Dies ist der niedrigste Überschuss seit Das Stabilitätsprogramm für die Jahre bis peilt für einen geringen Überschuss an und prognostiziert ein Rückgleiten zu geringen Defiziten für die Jahre und Sollten jedoch die umfangreichen Rückstellungen für unvorhergesehene Entwicklungen, die in die Zielvorgaben für die Jahre und einbezogen wurden, nicht in Anspruch genommen werden, würde sich jedes Jahr ein geringer Überschuss ergeben und das im Stabilitäts- und Wachstumspakt festgelegte Erfordernis eines nahezu ausgeglichenen Haushalts weitgehend eingehalten.

In Anbetracht dessen und da Irland dem Euro-Gebiet angehört, sollte die Haushaltspolitik darauf ausgerichtet werden,.

Trotz der Konjunkturabschwächung nahm die Beschäftigung im Jahresdurchschnitt um ca. Die Erwerbstätigenquote liegt über dem EU-Durchschnitt, wobei die Frauenbeschäftigung stärker steigt als die Erwerbsbeteiligung der Männer; dennoch könnte die Erwerbstätigenquote der Frauen weiter verbessert werden. Wenngleich für ein leichter Anstieg wahrscheinlich ist, dürfte weiterhin nahezu Vollbeschäftigung herrschen.

Die Herausforderungen eines angespannten Arbeitsmarktes liegen in der Mobilisierung der Arbeitskräfte und dem künftigen Lohnbildungsverfahren. In Anbetracht dessen sollte sich Irland bei gleichzeitiger energischer Umsetzung aller der vom Rat im Februar angenommenen beschäftigungspolitischen Empfehlungen vor allem auf folgende Prioritäten konzentrieren:.

Irland ist dem internationalen Wettbewerb stark ausgesetzt und die Arbeitsproduktivität liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt. Zwar schreitet die Liberalisierung netzgebundener Wirtschaftszweige voran, doch halten etablierte staatliche Unternehmen immer noch einen hohen Marktanteil. Wenngleich der Wettbewerb in bestimmten Dienstleistungsbranchen wie den freien Berufen und dem Einzelhandel durch administrative Auflagen beeinträchtigt wird, ist die regulatorische Belastung der Unternehmen generell gering.

In Anbetracht dessen sollte sich Irland vor allem auf folgende Prioritäten konzentrieren:. Nachdem der Tiefpunkt im November erreicht war, dürfte sich die Wirtschaft Anfang angesichts der verbesserten globalen Perspektiven und der Wiederherstellung des Vertrauens allmählich erholen. Gegen Mitte des Jahres dürfte der Aufschwung an Fahrt gewinnen.

Projiziert wird vor allem eine Beschleunigung der Investitionsausgaben, da eine befristete Steueranreizregelung Ende des Jahres auslaufen soll. Das Beschäftigungswachstum wird sich in Anbetracht des verzögerten Durchschlagens der Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Produktion wahrscheinlich abschwächen.

Da kein signifikanter Druck von den Importpreisen und Löhnen ausgeht und bis zum Ende des Jahres die Produktionslücke immer noch negativ ist, wird ein Rückgang der Inflation erwartet.

Die Finanzpolitik ist in den kommenden Jahren darauf ausgerichtet, die Abgabenlast spürbar zu verringern und gleichzeitig das mittelfristige Ziel eines ausgeglichenen oder einen Überschuss aufweisenden Haushalts zu erreichen. Daher kommt einer besseren Kontrolle und Qualität der Staatsausgaben weiterhin entscheidende Bedeutung zu. Damit verbunden sind die restriktiven Kündigungsschutzvorschriften und das unzureichende Sicherungsnetz bei Arbeitslosigkeit. Mit Blick auf dasselbe politische Ziel muss auch das unternehmerische Umfeld verbessert und für mehr Wettbewerb auf den Produktmärkten gesorgt werden.

Die Verlangsamung geht hauptsächlich auf mit der Marktentwicklung verbundene Schwierigkeiten bei der Erfuellung der Zielvorgaben für die Privatisierung und ein schwächer als erwartet ausgefallenes Wachstum zurück.

Die italienische Regierung sieht sich der Herausforderung gegenüber, die Primärausgaben im Verhältnis zum BIP weiter und dauerhaft zurückzuführen und gleichzeitig die Qualität der Ausgaben zu verbessern, die Abgabenbelastung zu verringern und einen nahezu ausgeglichenen Haushalt zu erreichen und sodann aufrechtzuerhalten, wie dies im Stabilitäts- und Wachstumspakt gefordert wird. In Anbetracht dessen und da Italien dem Euro-Gebiet angehört, sollte die Haushaltspolitik darauf ausgerichtet werden,.

Dennoch weist der italienische Arbeitsmarkt noch immer zahlreiche Schwachstellen auf, insbesondere eine anhaltend niedrige Erwerbstätigenquote, vor allem bei Frauen ca. Das System der Leistungen bei Arbeitslosigkeit mit seinen verschiedenen Programmen und Leistungsbedingungen Höhe, Dauer und Anspruchskriterien ist nach wie vor zersplittert und der Leistungsumfang begrenzt.

Wenngleich in den letzten Jahren die auf den Lohnkosten lastenden Abgaben insbesondere für Niedriglohnempfänger verringert wurden, ist die Abgabenbelastung insgesamt immer noch relativ hoch. In Anbetracht dessen sollte sich Italien bei gleichzeitiger energischer Umsetzung aller der vom Rat im Februar angenommenen beschäftigungspolitischen Empfehlungen vor allem auf folgende Prioritäten konzentrieren:.

Die Arbeitsproduktivität liegt über dem EU-Durchschnitt, ist aber in letzter Zeit in relativen Werten leicht zurückgegangen. Zwar tragen die Anstrengungen zur Verbesserung des unternehmerischen Umfelds allmählich Früchte, doch bleiben die Verwaltungsverfahren relativ komplex und setzt sich der Wettbewerb im Dienstleistungssektor nur langsam durch. Der Übergang Italiens zur wissensbasierten Gesellschaft wird wohl auch durch das relativ niedrige Qualifikationsniveau der Bevölkerung sowie die niedrigen FuE-Ausgaben und die schwache Innovationsbasis der Wirtschaft gehemmt.

Die Entwicklung des E-Commerce ist relativ langsam. In Anbetracht dessen sollte sich Italien vor allem auf folgende Prioritäten konzentrieren:. Die Inlandsnachfrage blieb kräftig: Die geringe nationale Erwerbsbeteiligungs- und Erwerbstätigenquote, insbesondere bei älteren Arbeitnehmern, zu steigern, ist und bleibt eine zentrale Herausforderung.

Auch die Lohn- und Lohnkostenentwicklung müssen aufmerksam verfolgt und in den kommenden Jahren in einer Reihe mit dem übrigen Euro-Gebiet bleiben. Dazu ist eine Korrektur des Lohnbildungsprozesses erforderlich. Für wird aufgrund konjunktureller Faktoren und der zweiten Phase der Steuerreform ein weiterer Rückgang des Haushaltsüberschusses erwartet; darüber hinaus werden die öffentlichen Ausgaben auch weiter sehr rasch ansteigen.

Allerdings werden die laufenden Staatsausgaben auch weiterhin erheblich zunehmen. Aus diesen Gründen und in Anbetracht der Tatsache, dass Luxemburg dem Euro-Gebiet angehört, sollte die Haushaltspolitik darauf ausgerichtet werden,. Zu diesem Zweck sollte die mangelnde Flexibilität bei bestimmten Arten der laufenden Ausgaben überwunden werden.

Alles in allem hat sich der luxemburgische Arbeitsmarkt im Jahr gut entwickelt. Die nationale Erwerbstätigenquote ist jedoch nach wie vor niedrig und die Lage auf dem Arbeitsmarkt zunehmend angespannt, wie starke Nominallohnzuwächse beweisen.

All dies unterstreicht die Notwendigkeit, das eigene Arbeitskräftepotenzial besser auszuschöpfen. Die Regierung hat im Jahr einige Anstrengungen unternommen, um die Voraussetzungen für die Bewilligung einer Arbeitsunfähigkeitsrente zu verschärfen und die Anreize für einen Verbleib im Erwerbsleben durch Anhebung der Steigerungsrate für die nach dem Lebensjahr erworbenen Rentenansprüche zu erhöhen.

Darüber hinaus wurde Frauen die Teilnahme am Arbeitsleben erleichtert und die Arbeitszeitflexibilität erhöht, indem Vollzeitbeschäftigte die Möglichkeit erhielten, freiwillig zu Teilzeitarbeit überzugehen. Doch könnten die Anreize für einen Verbleib im Erwerbsleben über die genannten Reformen hinaus durch weitere Reformen bei Früh- und Vorruhestandsregelungen sowie bei Arbeitsunfähigkeitsrenten weiter erhöht werden.

Oberste Priorität für Luxemburg sollte es bei gleichzeitiger energischer Umsetzung aller der vom Rat im Februar angenommenen beschäftigungspolitischen Empfehlungen deshalb sein,. Der hohe Öffnungsgrad der luxemburgischen Wirtschaft belebt den Wettbewerb auf den Produktmärkten und bewirkt eine sehr hohe Produktivität sowie Preise unter dem EU-Durchschnitt.

Netzgestützte Wirtschaftszweige werden schrittweise liberalisiert, und die Verbreitung von IKT kommt gut voran. Doch stellen einige Elemente des Wettbewerbsrahmens wie das veraltete Preisrecht eine potenzielle Beschränkung des Wettbewerbs auf den Produktmärkten dar. Zudem machen die unzulänglichen Befugnisse der Wettbewerbsbehörde es schwierig, eine effektive Durchsetzung der EG-Wettbewerbsregeln zu gewährleisten.

Oberste Priorität für Luxemburg sollte es deshalb sein,. Exporte wie Importe verzeichneten infolge des nachlassenden internationalen Handels einen erheblichen Rückgang; auch die Inlandsnachfrage war gedämpft: Im Laufe des Jahres dürfte das reale BIP-Wachstum wieder anziehen, da der private Konsum wieder rascher steigen dürfte und - bedingt durch die Erholung im internationalen Handel - auch die Exporte erneut anziehen dürften: Die Beschäftigung nahm im Jahr weiter rasch zu, wenngleich sich diese Zunahme in der zweiten Jahreshälfte abschwächte.

Im Jahr dürfte sich der Beschäftigungszuwachs erheblich abschwächen und im Jahr nur allmählich wieder beleben, was in beiden Jahren einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit bewirken wird, wenngleich die Arbeitslosenquote weit unter dem Stand der Nachbarländer bleiben dürfte. Deshalb dürfte sich der gegenwärtig zu beobachtende Druck bei den Löhnen nicht rasch auflösen.

Für die kommenden Jahre wird eine nur allmähliche Verlangsamung des Preisanstiegs erwartet. Die weitere Anhebung der Erwerbsbeteiligung durch die Eingliederung von gegenwärtig nicht am Erwerbsleben teilnehmenden Personen in den Arbeitsmarkt ist und bleibt eine zentrale Herausforderung. Darüber hinaus machte das kräftige Anziehen der Lohnzuwächse in den vergangenen Jahren die in fast 15 Jahren erworbenen sehr bedeutenden Zugewinne in der Wettbewerbsfähigkeit z.

Dies könnte den Nutzen, den die niederländische Wirtschaft aus der weltweiten Konjunkturerholung zieht, mindern und die weiteren Wachstumsaussichten dämpfen. Die zweite zentrale Herausforderung besteht deshalb darin, so bald wie möglich für erneute Lohnzurückhaltung zu sorgen und die relativ langsam wachsende Arbeitsproduktivität zu steigern, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu erhalten. Diese Situation spitzte sich Ende des Jahres durch die Auswirkungen der Konjunkturabschwächung auf die Steuereinnahmen weiter zu.

Diese Übernahme ist Teil des Liberalisierungsprozesses des niederländischen Gasmarktes. Obgleich im Frühjahr die Ausgaben zum Teil neu auf vorrangige Ziele in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung und Sicherheit ausgerichtet wurden, konnten die Ausgabenobergrenzen dank geringerer als erwarteter Zinszahlungen und Ausgaben der Sozialversicherung eingehalten werden.

Aus diesen Gründen und in Anbetracht der Tatsache, dass die Niederlande dem Euro-Gebiet angehören, sollte die Haushaltspolitik darauf ausgerichtet werden,.

Mit der EU-weit niedrigsten Arbeitslosenquote und einer Erwerbstätigenquote oberhalb der Lissabonner Zielvorgaben für die gesamte EU hat sich der niederländische Arbeitsmarkt auch weiterhin sehr gut entwickelt. Trotz der Konjunkturabschwächung und des ungebrochen kräftigen Beschäftigungszuwachses im Jahr war die angespannte Arbeitsmarktlage nach wie vor ein Hauptgrund für starke Lohnzuwächse.

Darüber hinaus existiert eine weitgehend unerschlossene Arbeitskräftereserve bei den Leistungsempfängern: Oberste Priorität der Niederlande sollte es bei gleichzeitiger energischer Umsetzung aller der vom Rat im Februar angenommenen beschäftigungspolitischen Empfehlungen deshalb sein,.

Darüber hinaus sollte eine Reform der Erwerbsunfähigkeitsrenten vorgenommen und umgesetzt werden, wobei im Hinblick auf die Anzahl der Empfänger sowohl auf die Zugänge als auch auf die Rückkehr derzeitiger Leistungsempfänger auf den Arbeitsmarkt geachtet werden sollte.

Die Liberalisierung des Telekommunikations- und Elektrizitätsmarkts hat zu relativ niedrigen Telefon- und Strompreisen beigetragen. Allerdings nahm die Arbeitsproduktivität u. Oberste Priorität der Niederlande sollte es deshalb sein,. Eine schwache Nachfrage, das sinkende Unternehmervertrauen und Kapazitätsüberhänge haben zu einem Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen geführt, während die Bauinvestitionen zur gleichen Zeit schrumpften.

Die Inlandsnachfrage wurde durch die Haushaltskonsolidierung zusätzlich gedämpft. Wenngleich auch die Ausfuhren parallel zu der Konjunkturabschwächung bei den wichtigsten Handelspartnern zurückgingen, blieb doch der Wachstumsbeitrag der Nettoausfuhren infolge des stark nachlassenden Importwachstums eindeutig positiv.

Die Ölpreisentwicklung und Verbrauchsteuererhöhungen haben die Preisentwicklung bis Mai ansteigen lassen. Auch die höheren Wohnungskosten haben den Preisdruck verstärkt. Im Gegensatz dazu dürfte die Verbraucherpreisentwicklung im Jahr von dem erwarteten Nachgeben der Importpreise geprägt sein.

Das Wachstum der Gesamtbeschäftigung kam zum Stillstand. Für wird ein leichter Rückgang der Beschäftigung erwartet, doch dürfte sich das Beschäftigungswachstum wieder fortsetzen. Wenngleich sich die Haushaltslage erheblich verbessert hat, müssen Anstrengungen unternommen werden, um die längerfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen zu erhöhen, da mit einem starken Ausgabendruck infolge der alternden Gesellschaft zu rechnen ist.

So drücken insbesondere das niedrige tatsächliche Renteneintrittsalter und das hohe Rentenniveau die staatlichen Alterssicherungsaufwendungen stark nach oben. Auch steht eine schwache technologische Basis offenbar einem zügigen Übergang zu einer wissensbasierten Wirtschaft im Wege. Wenngleich in dieser Hinsicht manches getan wurde, z. Die Erfolge bei der Haushaltskonsolidierung waren eindrucksvoll. Da dies vor dem Hintergrund eines weit hinter dem Trend zurückbleibenden Wirtschaftswachstums erreicht wurde, fällt die Verbesserung bei konjunkturbereinigter Betrachtungsweise noch deutlicher aus.

Der Ausgabenanstieg wurde dank der Auswirkungen der Reform des Rentensystems und der öffentlichen Verwaltung im Zaum gehalten. Das günstige Ergebnis des Jahres ist jedoch hauptsächlich auf eine starke Zunahme der Steuereinnahmen zurückzuführen.