Globalisierung


Kanada, das in den Hauptsprachen des Landes, also Englisch und Französisch, Canada heißt, ist ein Staat in Nordamerika, der zwischen dem Atlantik im Osten und dem Pazifik im Westen liegt, was in der kanadischen Nationalflagge, der „Ahornblattflagge“, durch die roten Streifen links und rechts zum Ausdruck gebracht wird.

Der im Zuge der Weltausstellung Expo 86 eröffnete, vollautomatische SkyTrain in Vancouver war bis das längste automatische Transportsystem der Welt. Kanadische Monarchie , Wahlen in Kanada. Denkmal für Glenn Gould in Toronto.

Der Ökologische Fußabdruck von Lebensmitteln: Ressourcenverbrauch sichtbar machen

Myanmar, amtlich Republik der Union Myanmar (, Pyidaunzu Thanmăda Myăma Nainngandaw, [pjìdàʊɴzṵ θàɴməda̰ mjəmà nàɪɴŋàɴdɔ]), allgemeinsprachlich Birma oder Burma, ist ein Staat in Südostasien und grenzt an Thailand, Laos, die Volksrepublik China, den Nordosten Indiens, Bangladesch und den Golf von Bengalen.

Mein Kompliment, dass durch diese heroische Tat tüchtige syrische Soldaten vom sicheren Tod gerettet wurden. Ich bin überzeugt, dass noch viele solcher Siege bevorstehen. General Wesley Clark, der ehemalige Oberkommandierende der Alliierten in Europa, enthüllte, dass die westlichen Länder seit dem Jahre Pläne entwickelt hatten, um Syrien zu überfallen.

Sechs Tage nach den verheerenden Anschlägen von Paris haben alle politischen und journalistischen Meinungsführer ihre persönliche Anteilnahme ausgedrückt und sich im gleichen Atemzug gewohnt urteilssicher zu den Ereignissen positioniert. Diesem Reflex entsprechend fühlten sich auch Frankreichs Politiker verpflichtet, ihren Schnellanalysen unmittelbar Taten folgen zu lassen.

Wie viele syrische Zivilisten bei diesem ersten Vergeltungsschlag getötet wurden, ist nicht bekannt. Wir wissen aber, dass der Krieg in Syrien in den letzten vier Jahren mindestens Inwiefern dieser Vergleich sinnvoll ist, wird sich in naher Zukunft weisen — eines ist aber ganz sicher richtig: Schon der Respekt vor den Toten in Paris gebietet es, Trauer nicht postwendend durch Aktionismus zu ersetzen. Viel konstruktiver könnte es sein, einmal inne zu halten und sich vor Augen zu führen, welche Entwicklung sich seit dem September vollzogen hat.

Einwanderungsgesetze ändern, Grenzen besser sichern — und von Israel lernen. Er hatte recht, auch wenn die Erkenntnis etwas spät kommt. Denn die Dschihadisten führen seit Jahren Krieg gegen den Westen. Es muss vereint vorgehen, um den IS und sein sogenanntes Kalifat mit allen nötigen Mitteln zu zerstören. Allerdings würde auch die Vernichtung des IS den islamischen Extremismus nicht beseitigen. Wenn überhaupt, würde die Zerstörung des IS den religiösen Eifer derjenigen nur verstärken, die sich nach einem Kalifat sehnen.

Schützt die Muslime im Westen! Diese Idee, dass Israel als Erfolgsmodell für Europa dienen könnte, ist ein echtes Highlight in der an Verrücktheiten nicht armen Mediendebatte nach den Pariser Anschlägen. Wir bauen eine Mauer um den Wedding und rücken militärisch in Köln-Mühlheim ein?

Wer drauf verzichten kann, sollte dankbar sein. Seit den Massakern in Paris werden von europäischen Politikern und Behörden abwechselnd Edward Snowden, Verschlüsselung, PlayStations und andere Kommunikationsmittel für das Gelingen der Anschläge verantwortlich gemacht. Und wieder waren die meisten Attentäter den französischen Diensten seit Jahren als notorische Extremisten bekannt.

Die Gründe dafür seien keineswegs technischer Natur, sondern auf selbst gemachten Datenoverkill, schlechte Koordination sowie Defizite bei Fremdsprachen und Analyse zurückzuführen. Religionskritik — Meinungsfreiheit oder Schmähung? Anmerkung unseres Lesers S. Parallel dazu, in wie vielen Ländern selbige nicht erst seit militärisch interveniert haben bzw.

Die Geister, die ich rief… Brief an Obama: Geschrieben haben ihn vier ehemalige Drohnenpiloten der US-Luftwaffe. Einer der vier Unterzeichner des Briefes ist Brandon Bryant. Fünf Jahre lang steuerte er Kampfdrohnen aus der Ferne, tötete Dutzende Menschen — bis er eines Tages nicht mehr so weitermachen wollte, hinschmiss und öffentlich über Details seiner Arbeit sprach.

Seitdem ist der Whistleblower auf der Flucht. Der Jährige denkt offenbar darüber nach, in Deutschland politisches Asyl zu beantragen. Aber würden wir dem Impuls zur Vergeltung widerstehen? Die Frage drängt sich auf. Frankreich wurde verwundet und will jetzt Genugtuung, so wie seinerzeit die USA, als sie sich am September angegriffen sahen. Die Wirkung wird im wahrsten Wortsinne verheerend sein: Mehr Leid zeugt nur mehr Hass.

Sondern eben auf Rache. Würden wir diesem Impuls widerstehen? Dies dürfte mithin für beinahe jeden Flüchtling aus Kriegsgebieten gelten, der ohne Papiere reisen muss. Manche meinen, rechte und linke EU-Kritik könne man schnell verwechseln Für die europäische Linke sind die Geschehnisse im Sommer niederschmetternd.

Es gelang ihr nicht, auch nur den Hauch eines Einflusses auf die Verhandlungen zwischen den Gläubigern und der griechischen Regierung zu nehmen. Linke, die die Institutionen der EU ablehnen, müssen sich vonseiten des medialen Mainstreams, der offiziellen Politik sowie von linksliberaler und sozialdemokratischer Seite den Vorwurf anhören, nationalistisch zu argumentieren, weil auch Konservative und extrem Rechte die EU und den Euro ablehnen.

Das Spektrum der rechten Parteien, die der EU ablehnend gegenüberstehen, ist breit. Es reicht von nationalneoliberalen bis zu neonazistischen Parteien. Beide Parteien konnten bei den Wahlen zum Europaparlament im Mai in ihren Ländern die meisten Stimmen auf sich vereinen.

Zugleich stehen beide Parteien für unterschiedliche Strömungen innerhalb der parteienförmig organisierten extremen Rechten: Um diese Tatsachen zu verschleiern und eine Zulassung für seinen Wirkstoff zu erhalten, habe Monsanto bewusst Studien manipuliert. Einer der Autoren hatte bei der EPA nach dem Informationsfreiheitsgesetz detaillierte Informationen zu den ersten Studien über Glyphosat erhalten — Studien, die Monsanto selbst angefertigt hatte.

Umweltinstitut München Stevia Stevia soll der neue Zuckerersatz sein. Immer mehr steviagesüsste Produkte kommen auf den Markt. Die Schattenseite der Erfolgsgeschichte: Doch noch kann sich das ändern.

Die aus der Pflanze extrahierten Süssstoffe sind bis zu mal süsser als Zucker und fördern weder Diabetes noch Karies. Softdrinks, Schokolade, Bonbons — ständig kommen neue steviagesüsste Produkte auf den Markt.

Im Jahr werden weltweit schätzungsweise bereits acht bis elf Milliarden Franken mit ihnen umgesetzt, Tendenz stark steigend. Eine natürlich süsse Pflanze, die Indigene seit Jahrhunderten nutzen, erobert als gesunde Zuckeralternative den Lebensmittelmarkt. Was für eine Erfolgsgeschichte! Die Kommerzialisierung von Stevia ist ein klassischer Fall von Biopiraterie: Eigentlich sollte die Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen, die seit besteht, genau dies verhindern: Die Realität sieht anders aus.

Aber das südamerikanische Volk geht leer aus. Nun soll Fracking auch in Deutschland erlaubt werden. Anmerkung unseres Lesers U. Die Briten waren durch die Kriegsfolgen in eine ausgeprägte Schuldnerposition mit starkem Handelsdefizit geraten. Daher waren sie an einem supranationalen Währungssystem, das durch keine nationale Währung dominiert war, interessiert.

Auf die Amerikaner als Gläubigernation traf genau das Gegenteil zu. Die Zentralbanken der Mitgliedsstaaten verpflichteten sich im Vertrag von Bretton Woods dazu, durch Eingriffe an den Devisenmärkten die Kurse ihrer Währungen in festgelegten Grenzen zu halten. Sobald einer der Wechselkurse nicht mehr dem realen Austauschverhältnis entsprach, mussten sie Devisen kaufen beziehungsweise verkaufen, um das Verhältnis wiederherzustellen.

Dieser Devisenhandel musste zum vorher festgelegten Austauschverhältnis erfolgen. Die Beihilfe galt dabei den Mitgliedsländern, die in Devisennot geraten waren, in Form von Kreditvergabe bei vorübergehenden Zahlungsbilanzproblemen beziehungsweise -ungleichgewichten, verbunden mit schwerwiegenden Spar- und Stabilisierungsauflagen für das beliehene Land. Bis zur Weltwirtschaftskrise der er Jahre versuchten die meisten Länder, sich wieder am Goldstandard der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu orientieren.

Die während des Krieges aufgeblähte, nicht durch Gold oder werthaltige Devisen gedeckte Geldmenge und hohe Staatsschulden erschwerten dieses Ziel. Die eigentliche erforderliche, stark deflationäre Wirtschaftspolitik war zumal während des Abschwungs in der Weltwirtschaftskrise nicht durchzuhalten. Es lösten sich in der Folge fast alle Länder von dem Goldstandard, der — bei ausreichender Golddeckung — ein System fester Wechselkurse zur Folge hat. Es entstand faktisch ein System flexibler Wechselkurse.

Das Bretton-Woods-System basierte auf zwei Faktoren:. Feste-Wechselkurs-Systeme haben Vor- und Nachteile; welche Teilnehmer in welchen Phasen welche Vor- und Nachteile im Vergleich zu einem Regime flexibler Wechselkurse hatten, ist auch ex post nicht zu beweisen. Das sogenannte Trilemma der Währungspolitik beschreibt die Unvereinbarkeit der drei Ziele der Währungspolitik: Möglich ist es demnach maximal zwei Ziele gleichzeitig zu erreichen. Durch die festen Wechselkurse innerhalb des Bretton-Woods-Systems und durch die zunehmende Liberalisierung des internationalen Kapitalverkehrs — auch im Zuge der Globalisierung — schwanden die Möglichkeiten der Mitgliedstaaten, eine autonome Geldpolitik zu betreiben.

Der feste Wechselkurs der D-Mark gegenüber dem Dollar bedeutete für Westdeutschland zum Beispiel, dass die Bundesbank die starke Aufwertungstendenz der D-Mark immer wieder durch Dollarkäufe bremsen musste. Dies führte zu einer importierten Inflation , die die Bundesbank bremsen, aber nicht vollständig stoppen konnte. Insbesondere das Fehlen von Mechanismen der Zahlungsbilanzanpassung, die Dominanz des US-Dollars, die Divergenz struktureller weltwirtschaftlicher Entwicklungen und die grundlegenden Probleme eines Systems fester Wechselkurse gehörten zu den Mängeln.

Im System von Bretton Woods waren keine Deckungsvorschriften für den Geldumlauf vorgesehen, was einen wesentlichen Unterschied zum System der Goldwährung darstellt. Darüber hinaus gab es keine Verpflichtung, den Geldmengen-Preismechanismus ungehindert wirken zu lassen, um Zahlungsbilanzungleichgewichte zu beseitigen. Auf diese Weise war es den Ländern möglich, eine Geldpolitik ohne Rücksicht auf die eigenen Währungsreserven zu betreiben.

Zur Bekämpfung nationaler Beschäftigungsprobleme betrieben viele Länder daher eine expansive Geldpolitik. Immer mehr Länder gerieten in eine Situation anhaltender Zahlungsbilanzungleichgewichte, welche letztlich als fundamental eingestuft wurden.

Nationale Währungen wurden bei anhaltenden Zahlungsbilanzdefiziten autonom abgewertet. Dagegen wurden Währungen in Ländern mit Zahlungsbilanzüberschüssen aufgewertet.

Daher erwies sich ein System mit festen Wechselkursen als nicht durchsetzbar. Der wachsende Welthandel führte zu einem steigenden Bedarf an Dollar-Währungsreserven. Diese Währungsreserven konnten aber nur durch konstante Leistungsbilanzüberschüsse gegenüber den USA erwirtschaftet werden. Die USA als Reservewährungsland unterlagen dabei nicht dem Leistungsbilanzanpassungszwang anderer Länder, weil die Verschuldung in eigener Währung vom Ausland finanziert wurde, solange ausländische Staaten ein Interesse daran hatten, Währungsreserven anzulegen.

Ständige US- Leistungsbilanzdefizite mussten jedoch früher oder später das Vertrauen in den Dollar untergraben. Wenn alle Bretton-Woods-Mitglieder gleichzeitig auf der im Bretton-Woods-System vorgesehenen Goldeinlösepflicht bestanden hätten, hätten die USA dem nicht vollumfänglich nachkommen können.

Das Vertrauen in den Dollar wurde durch die hohen Auslandsreserven belastet, obwohl — aus politischen Gründen — kein Staat den Umtausch der eigenen Dollarreserven in Gold forderte. Durch die nur unzulängliche Golddeckung des Dollars nur etwa die Hälfte der Reservewährungs-Dollar hätte in Gold umgetauscht werden können löste dies eine politische Krise aus. Exporte wurden steuerlich um vier Prozent belastet, Importe dafür um vier Prozent entlastet. Die Meinungen innerhalb der deutschen Bundesregierung waren geteilt, als im Frühjahr erneut eine Aufwertung der D-Mark zur Debatte stand.

Eine 8,5-prozentige Aufwertung wurde am Oktober durch die sozialliberale Regierung unter Willy Brandt dennoch beschlossen.

Durch die hohen US-Militärausgaben für den Vietnamkrieg bei immer stärker werdenden Volkswirtschaften insbesondere in Japan und Deutschland geriet der Dollar immer weiter unter Druck. Insbesondere der Zufluss von Dollarkapital nach Westdeutschland riss nicht ab.

Obwohl die Bundesbank die Zinsen kontinuierlich senkte, floss weiterhin spekulatives Kapital in die Bundesrepublik, das die bundesdeutsche Inflationsrate zu erhöhen drohte. Februar ein sogenanntes Stabilitätsprogramm zur Dämpfung der Konjunktur und Begrenzung der Inflation, welches zur Jahresmitte in Kraft trat. Der Dollarpreis am freien Goldmarkt hatte schon über längere Zeit Druck auf den offiziellen Goldpreis ausgeübt.

März wurden die Devisenbörsen in vielen Ländern Europas geschlossen, da das System von Bretton Woods zusammenzubrechen drohte. März beschlossen mehrere europäische Länder den endgültigen Ausstieg aus dem System fester Wechselkurse. Bereits vor führten Ökonomen Argumente zugunsten flexibler Wechselkurse an.

Sie gaben an, dass bei der makroökonomischen Steuerung der Volkswirtschaft flexible Kurse die geldpolitische Autonomie der Entscheidungsträger erhöhen würden. Sie würden die Asymmetrien des Bretton-Woods-Systems beseitigen. Auch würden flexible Wechselkurse die fundamentalen Zahlungsbilanzungleichgewichte verringern.

Feste Wechselkurse bewirkten Änderungen der Paritäten und ermöglichten spekulative Angriffe. Kritiker der flexiblen Wechselkurse fürchteten, dass diese Exzesse der Geld- und Fiskalpolitik begünstigen. Der Meinung der Kritiker nach würden flexible Wechselkurse ein eigenständiges Objekt in der makroökonomischen Politik abgeben.

Die Erfahrungen mit flexiblen Wechselkursen bestätigen weder die Meinung der Befürworter noch die der Gegner in vollem Umfang. Klar ist jedoch, dass ohne internationale wirtschaftspolitische Zusammenarbeit kein Wechselkurssystem gut funktioniert. Kein Wechselkurssystem funktioniert, wenn einzelne Länder im Alleingang handeln und nur eigene Interessen verfolgen.