Forum zum Thema Zwangsstörungen



Ich mixe Indizes, keine konkreten ETFs. Dass iShares ahnungslose Anleger in die Falle locken möchte, würde ich nicht gerade behaupten wollen. Würde mich über eine Antwort freuen.

Fragen, Antworten, Diskussionen und Hilfe


Ihre Anmerkung zur möglichen Wirtschafts-Situation in der Zukunft ist natürlich hochinteressant. Ich möchte noch etwas hinzufügen: Wenn es weitgehend egal ist, welchen Index ich benutze um "Welt" oder "Europa" abzudecken, dann kann man auch einen auswählen, dessen Kostenquote nicht so hoch ist. Kaufe das am stärksten gefallene Zeug und trenne Dich von den Top-Performern , dann los".

Das ist ja im Moment das Problem vieler Anleger, mich eingeschlossen: Man schaut auf die immer neuen Allzeithochs, und kann nicht so richtig glauben, dass Market-Timing nicht funktioniert, weil jetzt ja nun wirklich kein guter Zeitpunkt mehr ist einzusteigen.

Gerade bei US Werten traue ich mich im Moment nicht ran Allzeithoch plus Euro-Schwäche , obwohl ich da eigentlich in die Vollen gehen müsste, um mein Depot vernünftig zu diversifizieren. Vermutlich ist das auch der Grund, weshalb in den Grafiken z. Könntest du hier ggf. Zur Korrektur wäre z. Für FM hingegen gibt's generell keine Daten vor die man da nehmen könnte.

Auf dem Blog von Chemstudent gibt es hierzu diesen Artikel: Mein Investor steigt einfach ein, sobald die Produkte verfügbar sind. Ich denke aber, das ist ein Thema für die Profis des Wertpapier-Forums. Deshalb ist es auch gut, das Du die Links mitgeliefert hast. Für die Aussagen, die ich hier machen will, nämlich: Ich bin bereit zu vereinfachen, wenn es dadurch verständlicher wird. Meine Rendite liefert das Tagesgeld, müssen wir nicht darüber reden, ob man jetzt mit Small Caps und oder Value mehr Rendite macht.

Ich will den Menschen erklären, dass Sie es als Alleinentscheider schaffen können. Das sie keine Experten brauchen. Ich möchte gerne die Menschen erreichen, die sich zwar ernsthaft um ihre Finanzen kümmern möchten, die aber nur bedingt optimieren möchten. Ich sehe mich produktnäher als beispielsweise Holger Grethes Zendepot, aber im Vergleich zum Weertpapier-Forum bin ich sicher nur populärwissenschaftlich. Ich will den Menschen Mut machen und ihnen zeigen: Wenn ich mich um meine Finanzen kümmern kann, dann schafft ihr das auch.

So habe ich es ja auch auf der "Über mich"-Seite geschrieben. Wer es ganz genau wissen will und bereit ist auch einmal mit harten Bandagen zu kämpfen "Lies gefälligt erst einmal die Dokumente für Anfänger!

Ich freue mich für jeden Leser, der sagt: Ich finde Ihre Art zu schreiben unglaublich sympathisch und man hat als Anfänger wirklich da Gefühl, dass man etwas lernt. Gäbe es einen Button, um das Buch vorzubestellen - ich würde es tun.

Hallo Einstein, danke für das Lob. So soll es auch sein. Wenn Sie als engagierter Anfänger hier etwas mitnehmen können, habe ich mein Ziel erreicht. Was das Buch angeht: Der Vorbestell-Button kommt demnächst. Ich muss noch das Inhaltsverzeichnis fertig bekommen und dann live stellen, damit ich nicht die totale Katze im Sack verkaufe.

Hallo Finanzwesir, ich habe da meine Bedenken welchen ETF ich nehmen soll da für mich nicht klar ersichtlich ist welcher Index nachgebildet wird. Das Anlageziel des Fonds besteht darin, ein Exposure auf dem Aktienmarkt der Schwellenländer einzugehen Ich möchte ja in einem Performanceindex anlegen der auch die Dividende berücksichtigt und nicht einen Preisindex oder sehe ich das falsch?

Hallo Neuling, mein Tipp: Nicht lange rumsuchen und vermuten, sondern einfach eine Mail an den Support schicken. Die Anbieter haben die amtliche Info. Macht es nicht Sinn statt dem gross Wert den Net Wert zu nehmen? Und dann noch eine Frage: Nein, es spielt schlichtweg keine Rolle, in welcher Währung der Fonds notiert: Ich hatte versucht, den Artikel um eine weitere Beispielrechnung zu bereichern, bin aber vermutlich an der Längenprüfung des Wesirs gescheitert ;-!

Vorrangig geht's aber um Prinzip, dass sich ein Anleger aus der Eurozone zur Senkung des Währungsrisikos auch eines Indexes aus seinem eigenen Währungsraum bedienen sollte. Die Kommentare dürfen beliebig lang werden.

Ich vermute, dass es daran liegt, das meine Netzwerkverbindung im Urlaub so miserabel war und da irgendetwas verloren ging. Das tut mir leid. Hast Du das Beispiel noch? Dann würde ich es gerne veröffentlichen. Mir ging es um den breitesten Index. Ich habe schon so oft in Gesprächen festgestellt, dass Euro mit Europa gleichgesetzt wird. Aber wer erst einmal "nur" in Europa bleiben will, sollte meiner Meinung nach in den breitesten Index investieren, den man bekommen kann.

Ich bekomme immer wieder Mails von Lesern, die sagen, dass sie nichts von "internationaler Wirtschaft" verstehen und deshalb erst einmal auf ihrem vertrauten Kontinent bleiben möchen. Das finde ich gut. Aber bevor ich die Menschen verschrecke, weil ich mit Ihnen wegen ihres Home Bias schimpfe, arbeite ich mit dem, was ich habe. Ich speichere meine Kommentare üblicherweise nicht nochmal irgendwo ab, sondern praktiziere das "gute" Fire-and-Forget-Vorgehen. Aber vielleicht kann ich mich ja nochmal aufraffen - war halt etwas länglich: Du legst nur Wert auf die Rendite, vergisst aber die Standardabweichung.

Wenn Du den Fokus auf die Sharpe Ratio legen würdest, käme eventuell eine andere Schlussfolgerung heraus. Dann sollte sich eine breitere Streuung auszahlen, d. Was die Sharpe Ratio angeht: Da hast Du recht, aber eigentlich wollte ich ja mit meinem Artikel auf folgendes Fazit heraus:.

Es ist - zumindest für die Zielgruppe, die ich ansprechen möchte - egal was Sharpe und andere Faktoren so aussagen. Das kann die Sharpe-Ratio noch so scharf sein. Die Rendite wird nicht durch schwankende Börsen oder eine suboptimale Asset-Allokation ruiniert, sondern durch das, was man Leben nennt Schatz ich bin schwanger ;-.

Ich entschuldige mich bereits im Voraus für meine Begriffsstutzigkeit. Das mit den Emerging Markets verstehe ich nicht. Das ist die Tabelle aus dem Produktfinder Fonds bei Finanztest. Warum sollen solche Renditen den Wums bringen? Alle diese ETF haben nur 3 von 5 Punkten für durchschnittlich. Warum genau soll man jetzt noch einmal in EM investieren? Nur wegen des Begriffs "Diversivikation"? Vielen Dank im Voraus für Eure erhellenden Antworten.

Und Entschuldigung für die doofe Frage. Dass die EM's mal für ein paar Jahre unterperformen, ist da vielleicht ärgerlich aber auch normal, und auf diese lange Sicht wird sich davon auch wieder einiges relativieren. Man kann vielleicht versuchen, Prognosen abzugeben und zwischen den Regionen hin und her zu traden, oder passiv-agnostisch sich einfach so breit wie möglich alle ins Depot holen, und so "von allem ein bischen" sich entspannter durchzuwurschteln.

Man wird damit vielleicht nie die bestmögliche Rendite erreichen, wenn man sich nur vorher die "richtigen" Regionen vorhergesehen ausgesucht hat - aber auch eben nicht die schlechteste Rendite, wenn man sich mit seinen Vorhersagen eher doch mal geirrt hat.

Vielen Dank für Deine Antwort. Leider beträgt mein Anlagehorizont nicht Jahre. Es sind eher Jahre. Vielen Dank auch Dir. Das Depot möchte ich demnächst aufstocken und überlege, ob ich eine weitere Region wie Emerging Markets dazu nehme oder vielleicht "irgendwas mit Small Caps" ;- oder ob ich das bestehende Depot einfach erhöhe. Aber einige Frage bleiben für mich noch: Was mir logisch erscheint und sich auch mit "In Euro und Cent: Insgesamt zeigt sich, dass die Beimischung von SC eine Überrendite bringen kann.

Ist das nicht ein Zeichen dafür, dass man eine höhere Beimischung untersuchen soll? Wie kommt es zu der aktuellen Beimischung von ca. Auch wenn der Artikel schon relativ alt 1 Jahr ist, hoffe ich auf eine Antwort. Vielen Dank schon im vorraus. Ich vermute keins von beidem sondern eher eine zufällige Wahl auf "ein Viertel". Vielleicht trinkt der Finanzwesir einfach gerne mal "ein Viertele Wein" und tendiert daher zu dem Wert ;-?

Entscheidend für mich ist: Da jetzt genauere Untersuchungen für einen optimalen Mix zu machen, mag akademisch interessant sein, man wird aber nur feststellen, was in der Vergangenheit der beste Mix war. Wie sich das in der Zukunft darstellt, ist leider oder zum Glück?!

Daher würde ich auch keine andere Beimischung "untersuchen". Dass SC eine Überrendite bringen kann wie auch Value ist ja nicht wirklich neu. Einen eigenen Artikel zum Thema SC gibt es hier übrigens schon: Chris und meine Wenigkeit haben u. Vielleicht sind da auch für Dich ganz interessante Aspekte dabei. Nachdem ich einige Jahre mehr oder weniger erfolgreich in Einzelaktien investiert und immer auf den richtigen Moment gelauert habe, fühle ich mich nun seit einiger Zeit durch die Lektüre "des Kommers" erleuchtet.

Natürlich ist im Anschluss das Bedürfnis nach weiteren Informationen und einem Forum, in dem sich Gleichgesinnte treffen, sehr ausgeprägt und ich habe nur sehr wenige Seiten gefunden, auf denen man als Anfänger so kompetent und sympahtisch in diese Materie eingeführt wird. Ich habe mir lange und intensiv das Gehirn zermartert, eine einschlägige ETF-Plattform bis in die letzten Ecken durchforstet und war immer noch sehr unsicher, wie komplex mein Portfolio sein soll.

Auf der einen Seite wollte ich jede Ästelung des Kommer-Portfolios nachbilden, damit mir auch ja nichts entgeht. Andererseits möchte ich es übersichtlich und pflegeleicht haben.

Vielen Dank, lieber Finanzwesir, dass Du das in Deinem Blog so detailliert und vor allem auch für den Normalverbaucher nachvollziehbar durchgekaut hast. Ich habe mich jetzt mit einem guten Bauchgefühl für einen 3er-ETF-Mix entschieden, denn Ich finde, dass man sich mit seinem Portfolio wohlfühlen muss.

Ich freue mich auf die kommende Zeit mit meiner Investition, auf viele weitere Berichte von Dir und lebhafte, konstruktive Diskussionen in den Kommentaren. Macht ihr das dann mit Festgeld oder werden doch Anleihen beigemischt oder gar nicht.

Entscheidend ist doch, dass Du einen für Dich passenden Anteil findest. Wie hoch Du den Aktienanteil dann im Endeffekt anheben willst, hängt vor allem davon ab, wie viel Risiko Du Dir antun willst. Du solltest Dir überlegen, bei welchem Gesamtvermögensrückgang Du noch gut schlafen kannst.

Denk daran - entscheidend ist nicht, was Du Dir hier jetzt fest vornimmst, sondern was Du im Crash wirklich auch erträgst.

Mehr ist daher nicht automatisch auch besser. Wenn Du also z. So gut kann ich den Finanzwesir dann vermutlich schon einschätzen. Aber ob das besser als Anleihen ist? Ich würde bei Anleihen nur auf Ultrasicher setzen und da ist im Moment nur extrem wenig Rendite drin. Vielleicht wäre der dann für Dich auch ganz interessant. Selten einen unpasserenden Namen gehört: Hast vollkomen recht ist eine eine sehr persönliche Sache. Ich selbst bin da relativ radikal, enweder man glaubt langfristig an den Markt, vor allem auch in schlechten Zeiten oder man glaubt nicht daran.

Wenn man daran nicht glaubt und eher zu einem wirtschaftlichen Weltuntergang tendiert ist es eh schwierig zu investieren, denn was ist dann schon eine sichere Anlage. Zum einen sind es die psychologischen Gründe und dabei vor allem auch die Fähigkeit und nicht nur der Wille einen Börsencrash durchzustehen, ohne in Panik zu verfallen.

In der Praxis fühlt sich das anders an als in der Theorie! Zum anderen sehe ich auch noch den Aspekt, mehrere Anlagen mit geringer Korrelation zu haben. Wenn der nächste Crash passieren wird, werde ich aus dem Bereich des "sicheren Hafens" im Zuge des Rebalancings kräftig bei gefallenen Kursen nachkaufen können. Dem bleibt nur das Nachkaufen aus den aktuellen Monatsüberschüssen. Weiterhin wird der eine oder andere mit zunehmendem Alter die Aktienquote auch deshalb absenken wollen, weil er nicht möchte, dass sein Depot beim Eintritt in die Entsparphase im Falle eines gleichzeitigen Crashs in voller Stärke getroffen wird.

Das hängt natürlich auch davon ab, wie man das Entsparen konkret gestalten will. Finanzwesir Mit was für einen Tool bastelst du denn diese Vergleiche zusammen? Bin zum zweiten mal auf dem Artikel gelandet und habe ihn wieder mit freude durchgelesen. Grandioser Artikel mit sattem Mehrwert - habe ihn direkt weiterempfohlen!. Hallo Rexdax, nimm den iShares eb. Das sind kurz- und mittellaufende deutsche Staatsanleihen, also eine ziemlich sichere Sache.

Deutschland wird nicht in den nächsten 2,5 Jahren pleite gehen. Wozu sich da mit Staatsanleihen rumschlagen? Es sei denn, Du willst mehr als Aktuell würde ich sagen: Hallo Mark, leider nein.

Diese Rohdaten sind so roh, dass ausser mir keiner daraus schlau wird ;-. Dann noch die Punktestände der Indizes in Prozentrenditen umrechnen, und schon kannst du dir Diagramme zur Portfolio-Entwicklung verschieden gemischter Allokationen machen. Bei allen "Backtests" aber eben auch immer beachten, dass Vergangenheitsergebnisse eben nur sehr eingeschränkt bis garkeine Aussagekraft für die Zukunft haben, und eine richtige Vergleichsanalyse schon etwas tiefer gehen sollte als einfach nur "naiv" drauf zu schauen welche Kombi am Ende die meisten Prozentpunkte gebracht hätte.

Folgendes habe ich mir nach sehr sehr viel Recderche, Literatur, Foren, etc selbst zusammengestellt. Letzeren finde ich besser weil ich einen Sparplan machen moechte.

Das müsste eigentlich überhaupt keinen Unterschied machen, da man bei einem Sparplan bzw das ist ja grad was "sparplanfähig" überhaupt erst bedeutet auch eh immer anteilige dh nicht zwingend nur ganzzahlige Stücke eines Wertpapiers kaufen kann.

Wenn du jeden Monat bspw. Sicher kann man sich damit Anregungen holen, am Ende ist es aber immer eine eigene! Sache wie und womit man sein Portfolio dann auch tatsächlich konkret aufbaut - siehe ja auch die Tatsache dass es noch nicht für alle Indexvarianten zB Value- und Small-ETFs für jede einzelne Weltregion ein ausreichendes Produktangebot gibt, so muss man in der Praxis eh immer Kompromisse und Abwägungen eingehen.

Sollte man auch, denn nicht jede auf dem Papier in der Theorie "perfekt" ausgeklügelte Allokation wird man in der Umsetzung genauso hinbekommen. Ob du die Regionen nun trennst ist vor allem eine operative Frage.

Trennen bedeutet zuerstmal natürlich mehr ETFs. Wenn du selbst meinst, kein Problem mit dem "Aufwand" zu haben, überleg dir halt welchen "Nutzen" du dir davon noch versprichst. In der Vergangenheit konnte man nach langen Zeiträumen noch etwas "Rebalancing-Renditepremium" dadurch rausschinden, ob und wie das für die Zukunft genauso gelten mag, obliegt allein dir einzuschätzen.

Vorteil der einfachen Variante wäre halt ihre Mehr hinzufügen kann man hinterher ja immer noch. Kann ich mit dem Portfolio starten? Oder ist das Kaese? Brauche irgendwie eine Bestaetigung bzw Arschtritt damit ich endlich starten kann.

Will sicher sein, dass ich alle Aspekte beruecksichtigt habe: Also "von mir aus" kannst du natürlich gerne mit dem Portfolio starten Nimm also deine Motivation um dein Vorhaben umzusetzen und bleibe auch langfristig damit dran! Ob das alles wirklich so nötig ist, halte ich aber für zweifelhaft. Dann hättest Du sie doppelt. Das solltest Du zumindest prüfen. Danke fuer deinen Beitrag.

Wo genau siehst du denn die Gefahr dass Firmen doppelt im Depot waeren? Erschliesst sich mir grade nicht so recht. Ohne dass wir Deine persönliche Situation, Deine persönlichen Ziele und das anzulegende Kapital kennen, kann die Sinnhaftigkeit Deines Vorhabens wohl nicht beurteilt werden. Für offenkundigen "Käse" halte ich es jedenfalls nicht.

Du wirst ganz sicher Firmen doppelt im Depot halten. Der schnibbelt sich auch den Value-Anteil aus dem World heraus und hat somit auch etliche Doppelungen: Das ist alles wenig überraschend, da es ja Unterkategorien des World sind: Alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich werde jetzt den Teufel tun, und Dir hier von Deiner Aufteilung abraten oder beherzt zustimmen. Wie ChrisS schon richtig schrieb: Geh nochmal in Dich und überlege, ob Du diese Übergewichtungen haben möchtest.

Im Zweifel würde ich für die einfachere Lösung plädieren, ansonsten mach Dein Ding. Glotze aus, ein gutes Buch lesen und die Welt sich weiterdrehen lassen. Hätte ein höherer Anteil an EM historisch besser abgeschnitten? Ja klar, wir behaupten alle von uns "langfristige" Anleger zu sein, selbst die die erst gestern angefangen haben, aber der Horizont der Gefühle ist immer kürzer und ungeduldiger als die Vernunft.

Dazu kommt halt die stetige Unsicherheit, gerade bei Anfängern und Einsteigern, bei der Allokation auch ja alles "richtig" und "korrekt" machen zu wollen, da sucht und nimmt man gerne Empfehlungen auf um sich an etwas festhalten zu können was nicht nur das eigene Bauchgefühl und Willkür ist.

Es beruhigt, wenn die eine oder andere Autoritätsperson oder was man dafür hält einem sagt wie's gemacht werden soll, weil die werden ja schon besser wissen von was sie reden, oder? Das Spannungsfeld dabei ist eigentlich immer das gleiche: Natürlich wollen wir renditeträchtigere Anlagen übergewichten ist ja trivial, denn wir wollen ja eine möglichst hohe Rendite , "leider" ist es aber auch auf der anderen Seite der Medaille immer so, dass renditeträchtigere Anlagen auch meist risikoreicher sind und Risiken wollen wir nun eigentlich nicht unbedingt maximieren.

Es wird also zwangsläufig immer dazwischen irgendwo ein jeweils individueller, dh. Man kann sich dem nun auch mit mehr oder weniger ausgeklügelten Methoden "systematisch" nähern, zB.

Grundsätzlich teile ich Deine Befürwortung des passives Investierens und halte auch ca. OK, von Rohstoffen halte ich auch nichts, aber ich habe auf Deiner Website nur einen Artikel über Anleihen gefunden http: Als weiteres Problem kommt hinzu, das aufgrund der österreichischen Steuersituation bei vor erworbenen Wertpapieren der Wertzuwachs steuerfrei ist.

Was genau meinst du mit Anti-Crash Strategie? Die grundlegende "Strategie" bei der Asset-Allokation nach Risikoklassen ist ja gerade, nur soviel in Kapital in risikoreiche Anlagen wie Aktien zu stecken, als dass man deren Crashs auch aushalten kann durch Bestimmung des Exposures eben begrenzt , und der Rest auf weniger risikoreichen Anlagen verteilen.

Alles andere ist mehr oder weniger Taktieren. Wer meint, selbst besser vorhersehen zu können wann es Zeit ist Aktien zu kaufen und wieder zu verkaufen oder diese Arbeit lieber an einen bezahlten Fondsmanager abtritt , kann das gern versuchen, am Ende sind wir alle ja eh nur selbst für unser eigenes Geld verantwortlich.

Du willst wahrscheinlich darauf hinaus, dass die aktuellen Zinsen und erreichbaren Renditen bei den verschiedenen "Sicherheits-Anlagen" grad eher mau sind. Ja, das stimmt und ja das ist vllt nicht besonders schön, aber das muss man halt so hinnehmen und ändert am grundlegenden Wirkprinzip der strategischen Risikoverteilung eigentlich überhaupt nichts. Die Risikoanlagen Aktien etc. Wir sind ja alles keine Anlageberater, aber ich kann dir viel eher mal eine Methode nahelegen, die ich benutzen würde um zu entscheiden welche Fondsprodukte besser oder schlechter sind.

Wenn du dort einen Mehrwert erkennst, kannst du die Produkte ja auch weiter halten, und wenn nicht dann passe eben dementsprechend an. Dritte können dir da nur bedingt von aussen sagen, welches Einzelprodukt davon für dich selbst besser oder schlechter ist, denn nur du kennst deine genauen persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse zB bzgl Risikotoleranzen, Rendite-Erwartungen etc. Auch ist, mal grundlegend betrachtet, die Frage eigentlich falsch herum gestellt.

Du solltest nicht denken "auf welches Produkt sollte ich am ehesten verzichten? Ein Portfolio sollte eine Struktur haben, eine Ausrichtung die schon vorher feststeht und dann erst hinterher nur mit exakt den Produkten befüllt werden, die eben diese Strategie benötigt - nicht mehr und nicht weniger.

Etwas Licht ins Dickicht kann auch einfach eine "tabula rasa"-Betrachtung bringen. Überleg dir einfach mal: Wenn das im wesentlichen die selben Produkte wären, dann lass es eben so, und wenn du aber heute zB. Achja und die Steuergedanken würde ich an dieser Stelle auch nicht überbewerten - ich selbst jedenfalls mache meine Investitionsentscheidungen nicht gerne von solchen Nebensachen abhängig, ich will für Jahrzehnte investieren was ja übrigens auch länger ist als die Halbwertszeit so mancher Steuergesetzgebungen und wenn ein Produkt an sich schon unpassend schlecht ist, wird es auch allein dadurch nicht besser, nur weil man da etwas mehr oder weniger Steuern bezahlt.

Hallo Börsengasse 1, lass uns mal von den Produkten Abstand nehmen und überlegen, warum wir das Ganze hier machen. Das Ganze ist kein Hobby. Wir wollen Geld verdienen. Unserere Euros sollen neue Euros rekrutieren und damit unser Vermögen mehren. Stellt sich die Frage: Mit welchen Investmentvehikel erreichen wir unser Ziel am besten?

Wenn man der Meinung ist, dass die Märkte hinreichend effizient sind, so dass niemand sich auf Dauer einen Vorsprung herausarbeiten kann. Dafür sorgt duiie Regression zumm Mittelwert. Deshalb sind Kostenmimierung und Erzielen der Marktrendite sind die Ziele. Je weniger ich zahle umso mehr bleibt für mich. Jede andere Strategie ist aufwändiger und muss deshalb langfristig und dauerhaft besser performen, sonst ist es kein Geldverdienen sondern Hobby und Hobby hatten wir oben ja bereits als Motivation ausgeschlossen.

Wenn man der Meinung ist, man kann durch Recherche, Geschwindigkeit oder Insiderhandel die Aktien herausfinden, die besser als der Markt performen werden. Man hat die Fähigkeiten den markt aktiv zu schlagen. Dann nutze Deine Fähigkeiten. Wenn man der Meinung ist, dass es möglich ist den Markt langfrisitig zu schlagen. Aber dafür braucht man Profis. Man selbst schafft das nicht.

Was man aber schafft: Die Menschen Fonds-Manager zu identifizieren, die das können. Wobei ich mich frage: Wie willst Du das schaffen? Und das bewegt man sich auf bekanntem Terrain und man sieht die Bewerber und spricht mit Ihnen. Beim Fonds-Manager ist man schon glücklich, wenn man ein Youtube-Video findet.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist Blödsinn in alle drei Assetklassen zu investieren. Es ist strategisch sinnlos ETFs und aktive Fonds zu halten. Es gibt zwar genug Leute, die das machen aber das sind Spielkälber, die sich einfach gerne mit Aktien beschäftigen. Wenn die einen ehrlichen Stundenlohn ausrechnen würden und sich ihre Ergebnisse ungebiast ansehen würden, dann würden sie es als das sehen, was es ist: Mehr Möglichkeiten sehe ich für den normalen Privatanleger nicht.

Natürlich kann man auch mit Optionen hedgen und leer verkaufen, aber das ist nicht die Zielgruppe dieses Blogs. Das Leben meiner Leser dreht sich nicht nur um die Börse und um die Altersvorsorge. Deine Antwort auf die Frage von Börsengasse 1 ist excellent und hat mir beim lesen Gänsehaut verschafft, weil Du es schaffst kurz und eindeutig Antwort und Orientierung zu geben damit jeder Leser eigenständig seine Entscheidung treffen kann.

Grund ist nicht, dass ich eine Überrendite erwirtschafte. Stichworte Wertpapierleihe, Swap, wie sieht es wirklich aus, wenn in einer Krise mein Fondsanbieter insolvent wird Ich möchte als Investor Anteile von Unternehmen in meinem Depot, kein abstraktes Finanzprodukt was mir diese irgendwie nachbildet. Bildlich gesprochen, wenn ich abends in eine Bar gehe und ein Bier bestelle möchte ich auch meine Biermarke trinken, und nicht ein Getränk was verspricht mich genauso betrunken zu machen wie eine Mischung der beliebtesten Biere weltweit, was durch eine Mischung aus Bier, Wein und anderen Alkoholen erreicht wird.

Werde ich damit den Markt übertreffen? Werde ich deutlich schlechter abschneiden? Bei einem Depot aus 25 internationalen Bluechips, gestreut über verschiedene Länder und Branchen, recht wahrscheinlich auch nicht.

Was gibt es transparenteres als einen ETF? Um zu wissen, in was Du bei Einzelwerten investierst, müsstest Du Dir die einzelnen Geschäftsberichte und Financial Statements anschauen, die Zusammensetzung der Kernpositionen im Unternehmen etc.

Mir ist gerade folgendes aufgefallen: Die allgemeine Überzeugung ist, ja dass die Finanzmärkte hinreichend effizient sind, daher sind ETF empfehlenswert.

Aber offenbar ist der Markt für Fonds nicht effizient wegen der Bankverkäufer, etc. In einem effizienten Markt dürfte es die nicht geben. Union Investment baut Volksbank Invest-Produktion ab http: Ich für mich, habe den Rat von ChrisS befolgt und habe meine aktiven Fonds bei morrningstar recherchiert http: Bei der Top-Liste der teuren habe ich gleich mehrfach zugeschlagen: Aber jetzt habe ich mich endlich aufgerafft, einige zu verkaufen - eine schwere Überwindung.

Hallo Börsengasse1, wenn Du Finanzmarkt als Werpapierhandel definierst, dann ist der Finanzmarkt hinreichend effizient. Der Verkauf an Privatleute ist mitnichten rational und effizient. Das ist in den allermeisten Fällen emotionsgetriebener Verkauf keine Branche arbeitet so mit Ängsten wie die Finanzbranche an - sagen wir mal - suboptional auf dieses Verkaufsgespräch vorbereitete Menschen.

Nach und nach nehmen immer mehr Menschen die rote Finanzpille, informieren sich unabhängig und nehmen ihre Finanzen selbst in die Hand. Die Finanzblogger und ihre Leser sind immer noch eine Insidergemeinschaft. Letztendlich wird mit den Fonds das passieren, was wir auch bei der Musik- und der Filmindustrie und bei der Telekommunikation gesehen haben: Die meisten aktiven Fonds werden einfach nicht mehr konkurrenzfähig sein.

Was auch zu berücksichtigen ist: Leider hat der Fonds-Manager alles versenkt. Die Investoren bekommen kein Geld, sondern einen schönen Verlustvortrag für die Steuer. Nachfolgend zu dem was schon Albert gut erklärt hat wie der "Lebenszyklus" vieler Fonds aussieht, würde ich nochmal bei deinem ersten Absatz einsteigen:.

Wenn für die Börse der doch recht akademische Begriff "effizienter Markt" benutzt wird, ist damit meist eher folgendes gemeint: In zahlreichen Untersuchungen zu dem Thema in der Praxis zB. Und selbst die höheren Kosten der Fonds können das nur zum Teil erklären selbst wenn man sie rausrechnen würde, tun immer noch die Mehrheit der Fonds auf lange Sicht unterperformen.

Dass der Verkauf von Fonds nicht "effizient" ist, nun, tja das hat am Ende wohl auch viel damit zu tun dass eben die Masse der Kunden auch nicht wirklich "effizient" sind, also im Rahmen der Wirtschaftstheorie ein vollkommen rationaler homo oeconomicus, der alle Informationen kennt und daraus abgewogen die beste Entscheidung zur Gewinnmaximierung trifft - das beschreibt ja nicht wirklich die Mehrheit der Menschen, zumal ja auch immer ein nicht unwesentlicher Zielkonflikt mit der Gegenseite in diesem Fall die Finanzindustrie besteht, die natürlich auch noch ganz andere Eigeninteressen als die Kunden haben.

Warum es denn noch so viele teure aktive Fonds gibt wird eigentlich schnell klar wenn man sich mal überlegt, dass ein Teil ihrer höheren Kosten ja auch gerade daher kommt, um wieder die vielen Produktverkäufer in den Banken und Finanzdienstleistern zu bezahlen, damit sie die Dinger auch schön bewerben und vertreiben.

Du wirst als Kunde in der Bankfiliale leider immer noch für viel zu viele Bürger der erste und einzige Anlaufpunkt wenn es um Anlage geht ja auch nicht von selbst darauf aufmerksam gemacht, dass es mittlerweile günstige ETFs gibt, denn da verdient man nicht soviel wie an den Fonds oder noch schlimmer verschachtelte Zwitterprodukte wie Fondsversicherungen etc.

Aber ja, langsam aber stetig scheinen sich die "effizienteren Produkte" auch irgendwann mal durchzusetzen - einige Zahlen zur Entwicklung des Anlagevolumens in ETFs vs Fonds kann man ja leicht ergoogeln, und das kann auch einen erfreulichen Kostendruck auf die Branche ausüben. Man kann davon ausgehen dass gerade die Informationsmöglichkeiten im Internet ihren Teil dazu beitragen, die bisher asymetrischen Vertriebsstrukturen der Branche etwas aufzubrechen, aber das ist noch ein langer work in progress.

Jetzt bin ich aufgrund des technischen Zeitalters und der historischen Kursentwicklung am Überlegen, ob ggf. Laut Backtest von 5 Jahren wäre hier ein Renditesprung von ca. Die Aussagekraft der Kursentwicklung der letzten 5 Jahre ist leider sehr begrenzt, daraus irgendwas für die nächsten 5 Jahre oder nächsten 25 Jahre, oder auch einfach nur die nächste Woche abzuleiten.

Wenn es so wäre, dass "Performance-Chasing" was dies ja im Kern wäre funktionierte, bräuchten wir uns ja alle nur die bestgelaufenen Werte aus einer Liste rausfiltern und sie kaufen, im naiven Glauben daran dass sie ihre Outperformance auch einfach so in Zukunft zuverlässig fortsetzen werden.

Klappt leider in der Realität nicht wirklich so ;-. Soviel erstmal zum Nutzen historischer Kurse. Da gibt es auch nicht viel zu diskutieren, weil eh jeder seine eigenen Schwerpunkte und Ansichten hat ich habe zum Beispiel keine besondere Meinung, ob der Nasdaq und der MDax auch die nächsten 5 Jahre outperformen wird, kann sein oder auch nicht, ist mir ehrlichgesagt auch eigentlich recht egal - seriöserweise kann das auch niemand wirklich wissen - je nachdem wie intensiv man die verfolgen will rutscht man dann eh ins Feld der Einzelwerte-Analysierer, -Picker und -Optimierer rein.

Eher das Gegenteil der hier vertretenen Philosophie, einfach mit einem allgemeinen passiven Weltportfolio erst überhaupt keine eigenen Meinungen zu einzelnen Branchen oder Regionen haben zu müssen.

Aber wenn man halt doch noch ins Asset-Detail gehen will: Wenn du die Chancen besonders im Technologiesektor siehst, wäre es ja noch eine Überlegung wert ob der Nasdaq dafür das geeignetste Vehikel ist. Sicher, er behinhaltet viel Technologie, aber eben nicht nur. Ein dezidierter weltweiter Technologie-Index würde vielleicht dem eigentlichen Grundgedanken eher entsprechen, aber klar, in der konkreten Umsetzung muss man sich ja auch nur danach richten welche Produkte wirklich verfügbar sind - der Nasdaq, obwohl vielleicht nicht die optimale Lösung zur Abdeckung von "Technologie", hat halt immer noch das meiste ETF-Angebot.

Was den MDax angeht, auch hier könnte man sagen, warum überhaupt nur Deutschland? Wenn du dir nicht gerade nur ausgerechnet von diesem Land und seinen Nebenwerten das besondere Potential erwartest, wäre es ja eine Überlegung wert, auch einfach gleich allgemein auf einen möglichst globalen oder zumindest über-regionalen Nebenwerte-Index zu setzen. Aber wie gesagt, dass sind alles Details, über die man eigentlich nicht noch zu diskutieren braucht, oder überhaupt kann - denn nur du selbst musst ja von dem, was du so machst, auch wirklich überzeugt sein denn nur du selbst musst ja auch mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen dann am Ende leben.

Wenn du dich mit dieser Aufteilung wohler fühlst als mit dem einfachen Normal-Portfolio, dann mach es so und investiere darin langfristig - denn DAS ist eigentlich das entscheidende, nicht so unbedingt in was genau und in welcher Aufteilung man jetzt speziell investiert ist, sondern dass man es lange genug durchhält und dranbleibt, um auch wirklich die Früchte daran erleben zu können. Oder anders herum, selbst die optimalst ausgeklügeltste Zusammenstellung nützt ja nichts, wenn man sie beim nächsten Börsenknick in kurzer Zeit schon wieder aufgibt.

Dazu wählt man einfach den gewünschten Zeitraum und irgendwann war das Portfolio Tipptopp ganz vorne mit dabei. Das habe ich mir in den ersten Jahren meines investieren auch bewiesen.

Ich hatte DEN einen Fonds gefunden, der einfach nur super war. Zumindest wenn man die passenden Kriterien in dem tollen Onlinetool eingestellt hat. Die Zukunft hat sich herzlich wenig für die Vergangenheit interessiert und mein Superfonds war maximal durchschnittlich. Warum schreib ich dir das? Als Begründung nennst du "aufgrund des technischen Zeitalters und der historischen Kursentwicklung".

Oder weil du glaubst, dass sich die Überrendite der Vergangenheit wiederholen wird? Ich finde leider gerade nicht den passenden Link, aber wenn du dir anschaust, welche Anlagen, Regionen, Länder in der Vergangenheit wie gut waren, wirst du feststellen, dass das munter hin und her wechselt. In einem Jahr sind Finanzwerte top und Energieversorger schwach und in einem anderen Jahr genau andersherum.

Falls deine Entscheidung tatsächlich über ein Portfoliooptimierungstool und nicht über eigene Berechnungen zustande gekommen ist, würde ich dir die Kommentare zu diesem Thema von ChrisS und meiner Wenigkeit zu dem Thema ans Herz legen https: Ich kenne die Zukunft nicht. Dafür gibts ne ganze Menge verschiedener Grafiken, einfach Stichworte wie "historical asset class return table" oder so ergoogeln. Wir erkennen den erwähnten Umstand, dass jede Assetklasse mal ganz oben mit dabei war, aber eben auch wann anders mal ganz unten, genau wie mit den Sektoren.

Was die "Annahmen" und "Einschätzungen" angeht, die man fähig! Je mehr es darüber hinaus aber noch weiter ins Detail geht zB. Klar, es erscheint auf den ersten Blick auch erstmal als ein "no-brainer", dass sich zB der Technologie-Sektor langfristig wohl stärker entwickeln wird als sagen wir mal der Utilities-Sektor, und man deswegen dies übergewichtet haben will - aber in gewisser Weise machen das ja schon die "normalen" Indizes ganz automatisch für uns!

Auch hier wieder spiegelt die "Marktmeinung" ganz automatisch die Zukunftsaussichten mit. IT ist schon ziemlich stark gewichtet, das relativiert also etwas die Notwendigkeit, sich jetzt noch einen extra-Technologiefonds mit dazuzunehmen, ein "Sinn" würde eher bestehen wenn du zB bei aktuell ungeliebten Sektoren wie Utilities eine vom Markt abweichende Meinung über deren Zukunftspotential hast und deshalb aufstocken willst.

Nachdem ich mich nun monatelang mit der Materie beschäftigt habe und zwischenzeitlich erschlagen war von den Dingen, die man beachten sollte, habe ich es nun einfach gehalten: Depot bei einer Bank mit Tagesgeldkonto - gedanklich als "Altersvorsorge" benannt. Der Anlagebetrag wird monatlich transferiert und 2 ETF bespart: Und der risikofreie Anteil verbleibt auf dem Tagesgeldkonto.

Sollten die Zinsen jemals wieder steigen, wird das sicher Thema werden. Wenn ich in einigen Jahren meine, das Depot ergänzen zu müssen, kann das ja immer noch geschehen. Zu der Umsetzung dieser Strategie hat es aber gedauert - ausschlaggebend war dann u. Dein Artikel hier und die neu gewonnene Erkenntnis "anfangen" ist wichtiger als das "optimieren von Beginn an". Damit vertrödelt man Zeit und ist ohnehin nie wirklich zufrieden.

Wenn ich nun noch weitere 7 suchen müsste - Mix 9 - ich würde nie fertig und somit nie anfangen. Und das bin ich mittlerweile. Wir sprechen uns in 20 Jahren. Hallo Sandra, sehr gut, so muss es laufen. Mach das ein paar Jahre, schau dann und justiere nach. Ich bin mir zielmich sicher: Du wirst im Nachhinhein sagen: Lehrgeld muss man immer zahlen. Aufmerksam geworden auf diese Homepage bin ich durch die Stuttgart Invest Ich habe seit gut 2 Jahren ein eigenes Depot u. Summa summarum läuft es wahrscheinlich wie hier auch "empfohlen" auf folgende Produkte hinaus: Ich bin bei der Consors Bank, deshalb erscheinen mir beide o.

ETFs am sinnvollsten wegen der geringsten zusätzlichen Gebühren. Anbei aber noch eine Frage an den Finanzwesir: Man kann auch ohne sonst Kunde zu sein alle X-trackers ETFs ohne jegliche Gebühr pro Einzahlungsrate erwerben, so oft pausieren wie man Lust hat und auch so viel auf einmal kostenfrei neu reinlegen wie man will Frei nach dem Motto: Ich bin zwar nicht der Finanzwesir, aber meine Meinung dazu ist: ETFs werden einmal am Tag auf ihren inneren Wert geeicht.

Man vergleicht somit die Fähigkeit der Gesamtheit der Akteure am Markt diesen zu bewerten mit der Fähigkeit einiger weniger Akteure die Fähigkeit eines Mannes und seiner Anhängerschaft den Markt zu bewerten. Somit wäre es auch tendenziell eine Wette für den alten Herrn und seine Vorliebe gegen die Vernunft und Einschätzung der restlichen Welt.

In der Vergangenheit hatte der gute Mann ein sehr gutes Händchen mit seinem Value Investing, ob seine Nachfolger das zukünftig ebenfalls so performant abliefern werden liegt in den Sternen. Ich glaube nicht daran, hatte aber tatsächlich auch mal Gedankengut daran verschwendet ob es eine Alternative wäre. Man könnte einen Teil auf das Pferdchen setzen, aber alles würde ich nicht dort investieren, da der Mehrwert nur in der One-Man-Show liegt und die in absehbarer Zukunft die biege machen wird.

Immerhin ist der gute Mann schon 87 Jahre alt. Sicher das ist zum Anfang erstmal noch der wichtigste Teil, aber eben auch nicht alles. So unwichtig sind die EMs auch nicht mehr, dass man sie, gerade langfristig für die Zukunft betrachtet, ignorieren könnte, aber klar - in welcher Höhe man sie nun anteilig hinzumischt, dafüber kann jeder wieder individuell diskutieren. Falls noch nicht bekannt, hier ein Artikel dazu https: Strategisches Argument dafür, einen Anteil Emerging Markets langfristig zu halten, ist einfach die absehbare Entwicklung der Weltgeschichte: Umgekehrt gesagt - es braucht ja nicht nur eine Begründung, die Schwellenländer hinzuzunehmen, sondern genauso auch eine Begründung dafür, sie nicht hinzuzunehmen, dass ist ja genauso auch eine "aktive Entscheidung" Abweichung vom Weltmarktportfolio.

Für die meisten Leute sind die Argumente dafür eben sinnvoller als die Argumente dagegen. Wenn dich das Pro und Contra dazu interessiert, einfach googeln. Dann kannst du dich mit den gegebenen Argumenten auseinandersetzen und entweder dafür oder dagegen sein. Kernfrage ist halt immer, wie soll man sie denn nun überhaupt gewichten? Gerade Anfänger suchen halt gern simple Regeln zur Orientierung, und das BIP-Modell, mit seinen Stärken und Schwächen, ist halt wenigstens eine, anstatt lari fari frei Schnauze irgendwelche Werte willkürlich aus der Luft zu greifen.

Wichtig ist halt nur, egal was man nun genau davon macht, das man versteht was man tut, warum man das tut, und das lange durchhalten kann also mit seinen Entscheidungen zufrieden ist. Abseits aller Zahlen geht es ja auch im Grunde eh nur darum, ob denn das Modell dahinter wie man auf die Zahlen gekommen ist, und warum man das so benutzt für einen persönlich Sinn macht oder nicht, und da wird es halt immer unterschiedliche Ansichten geben, und das ist ja auch legitim.

Das könnte man so sehen. Wenn man die Schwellenländer mit dazu nimmt, hat man natürlich eine deutlich breitere Streuung seiner Anlagen erreicht, denn im MSCI World sind ja nur die Industrienationen enthalten. Das Wort "World" ist hier leider irreführend. Der mögliche Vorteil einer breiteren Streuung ist hoffentlich klar: Muss man nicht unbedingt genau so mit den von Dir genannten ETFs machen, gilt aber als die komplettere Lösung.

Man bildet zwar immer noch nicht den ganzen Markt ab Frontier markets fehlen noch, sind aber im Vergleich nur noch eine homöopathische Zugabe und Small Caps fehlen im Prinzip auch noch , kommt damit dem passiven Mantra, möglichst breit zu streuen, näher.

Viel zu kompliziert für mich: Gut für den Start, aber wenn daraus eine solide Altersvorsorge werden soll, muss sich der Betrag verdrei. Damit bist Du diversifiziert genug und hälst die operativen Kosten niedrig. Rein rechnerisch kommt da womöglich raus: Kauf ein Drittel eines Anteils. Du betreibst dann Rebalancing im Cent-Bereich und nimmst dafür Transaktionskosten in Eurohöhe in kauf.

Das ist vollkommen unwirtschaftlich. Bei Dir geht es jetzt ums Anfangen. Du machst jetzt Erfahrungen und zahlst Lehrgeld. Mach es Dir nicht schwerer als nötig. Ich glaube, man sollte da erstmal ein grundlegendes Missverständnis auflösen. Aber ist das denn unbedingt ein Problem? Musst du das überhaupt kompliziert machen wollen? Ich mag das eigentlich nicht - es kommen ja immer wieder Leute, die schreiben hier einfach nur ihre Assetallokation hin und wollen das "wir mal was irgendwas dazu sagen So funktioniert das nicht.

Wir kennen dich nicht, weder deinen individuellen Typ noch deine Verhältnisse, wie könnten wir da von aussen jemals seriös irgendwelche passenden Erklärungen abgeben die dem Alter, Risikotoleranz, Börsenerfahrung, Aufwandsbereitschaft usw gerecht wird , und so einfach in den blauen Nebel hinein gestochert zu diskutieren geht meistens am Ziel vorbei.

Also eigentlich muss das immer genau andersrum laufen DU musst uns zuerst ein bischen was erklären, erstmal zu dir selbst, und dann was du dir bei jeder einzelnen Depotposition dabei gedacht hast. Die Frage muss eigentlich sein, Sinn für was, Sinn für wen? Dann kann man das ernsthafter beantworten und eher ja oder nein sagen. Wenns "einfach nur" um die RK1-Sicherheitskomponente ging Ein einfaches Tagesgeld bei einer soliden Bank erfüllt den gleichen Zweck schon billiger.

Ich würde eher mal so sagen, bei den Summen von den wir hier reden, ist es eigentlich relativ sch egal ob du nun ausschüttende oder thesaurierende ETFs nimmt. Das wird nicht unbedingt die entscheidene Hauptfrage langfristig sein. Mach einfach was dir mehr gefällt, nimm was das beste Angebot ist. Es gibt eigentlich nur einen "groben Fehler" für uns Passivanleger, den wir unbedingt vermeiden müssen. Nicht in der Krise mit Verlust zu verkaufen, sondern einfach stur durchhalten können.

Das wird dann auch deine Hauptaufgabe sein, also sich an die Schwankungen zu gewöhnen und ein souveränes Verhältnis im Umgang mit deiner Anlage zu entwickeln. Alles nötige dazu erfährst du zB hier in vielen guten Artikeln, also einfach noch ein bischen mitlesen da bekommst du zB auch die Infos die du brauchst um dir deine "technischen" Fragen selbst beantworten zu können, und viel wichtiger, wirst für die richtige psychologische Haltung sensibilisert , dann lernst du auch die wirklich wichtigen Aspekte von den eher unwichtigen unterscheiden zu können und zerbrichst dir um letztere nicht mehr so den Kopf sondern kannst dich ganz auf ersteres konzentrieren.

Ich habe das gemacht und eine komplett unsinnige Abrechnung erhalten. Die haben einen Gewinn berechnet, der vierzehnfach! Es nervt, dass man alles immer kontrollieren muss.

Vielen Dank für die Ausführungen. Dass der Betrag sich verdrei- oder vervierfacht ist ausgeschlossen. Zur Altersvorsorge im eigentlichen Sinne möchte ich das Geld gar nicht anlegen. Ich renne wie viele andere gerade aus in die Altersarmut, damit habe ich mich aber abfinden müssen. Um das verhindern zu können müsste ich erheblich mehr verdienen. Sollte man das Tagesgeldkonto jedes Jahr wechseln um die besten Konditionen mitzunehmen?

Denn die 0,01 die die Consorsbank beispielsweise nach Ablauf der Garantie gibt, bringt mein Girokonto auch. Und da meine Sparrate so niedrig ist, sollte ich dann einen thesaurierenden ETF auswählen? Ich habe dort gerade nochmal angerufen, da der versprochene Rückruf ausblieb. Daher sieht sich die Comdirect gezwungen, nicht den Gewinn zu versteuern, sondern den Verkaufserlös!

Weiterhin sagte sie mir, dass es mehrere Wochen! Nach einer Mail von mir und 24 h Samstags war das Geld vollständig da und am Montag kamen dann die korrekte Abrechnung und eine erklärende Mail. Da scheinen wohl einige Probleme zu haben. Ich hab mal eine Frage an die Kostenfüchse hier Gerade interessiere ich mich für den iShares StoxxEurope Wolf, die Antwort von findest Du hier: Solche Fragen kann nur der Anbieter beantworten. Die können das amtlich beantworten. Alles was Du hier hörst kann stimmen, muss es aber nicht.

Tobias Das Tagelsgeldhopping ist aus meiner Sicht sone Sache. Kann man schon machen, lohnt sich wegen den paar Prozentpunkten aber eher nicht und macht vor allem Arbeit. Insbesondere wenn deine Sparrate relativ niedrig ist. Hast du denn schon eine ausreichende Notreserve auf einem Tagesgeldkonto, falls mal unerwartete Ausgaben ins Haus flattern? Bevor du die nicht hast, würde ich dir gar nicht empfehlen in ETFs zu investieren.

Die Verwaltungsgebühr ist die von der Fondsgesellschaft angegebene Management Fee, also die Gebühr, die im Sondervermögen täglich abgegrenzt wird. Die Total Expense Ratio wird zum Geschäftsjahresende vom Wirtschaftsprüfer des Fonds berechnet sie umfasst dabei alle auf Fondsebene angefallenen Kosten, meist jedoch ex Transaktionskosten und wird dann bis zum nächsten Geschäftsjahresende ausgewiesen.

Warum die TER im genannten Fall höher ist als die Verwaltungsgebührt und welche weiteren Kosten neben der Management Fee hier eingeflossen sind, kann Dir nur die Fondsgesellschaft beantworten. Aber das reicht mir dann eigentlich auch. Zunächst hatte ich dieses dicke Buch zur Markttechnik von Michael Voigt gelesen, hab es aber nur bis zur Hälfte geschafft, weil mich das irgendwie nicht so recht überzeugte.

Nachdem ich dann das Buch vom Kommer durch hatte, wusste ich auch, warum. Hierbei denke ich an eine Verteilung von Das wäre meine erste Frage. Ist das für die Altersvorsorge sinnvoll? Wenn das für dich die optimale Zusammenstellung ist, okay! Du wirst kaum mehr Gewinne haben, hast aber viel mehr Komplexität im Depot.

Vielen Dank für eure Antworten! Also ist Tagesgeld sinnvoll. Ihr habt mich zum Nachdenken gebracht und ich habe weiterrecherchiert: Es wird wohl am Besten sein, wenn ich erstmal ganz simpel anfange mit dem. Ich habe mich für die Ausschuttüngsvariante entschieden, denn wenn ich dann in 20 Jahren von den Dividenden leben kann, muss ich nicht erst meine Thesaurierer verkaufen, um mir dann Ausschütter zu kaufen ; Aber es ist gar nicht so einfach, einen günstigen sparplanfähigen MSCI EM Dist zu finden.

Bei der DKB könnte ich mixen: Vielen Dank für die super Artikel! Ich hoffe ich bin hier richtig für einen Ratschlag: Ich belese mich nun schon seit einiger Zeit und meine auch schon viel verstanden zu haben. Trotzdem hab ich das Wichtigste noch nicht geschafft: Daher würde mich interessieren wie man als "Einsteiger" seinen Sparplan aufteilen sollte. Mir ist bewusst, dass dieser Artikel zeigt, dass andere Parameter wichtiger sind, als die genaue Aufteilung, z.

Ich würde also erst nach ein paar Jahren das Depot rebalancen, um bspw. Weltportfolios a la Kommer zu gelangen. Macht das bei der Sparrate soll gesteigert werden und bei einem vermutlich über ein paar Jahre kleinen Depot bereits Sinn ETFs zu besparen oder empfehlt ihr bei "keep it simple" zu bleiben und 2 ETFs zu besparen? Ich bin für jede Meinung dankbar.

Alles andere macht nur operativen Aufwand ohne Wirkung zu zeigen. Bleib dran, das wird was. Aber ich muss Dir leider auch sehr unbarmherzig vors Schienbein treten: Mit diesem Kleckerleskram kannst Du nicht sinnvoll in so viele Fonds investieren.

Bringt Dir nichts als Aufwand und Kosten. Wenn Sparpläne verfügbar sind und diese z. Kostenreduzierung sind, warum nicht. Das Argument mit den 5 Jahren ist m. Dann dürfte man überhaupt nicht in Fonds investieren, weil irgendwas ist immer.

Vielen Dank für deine schnelle, ehrliche aber auch mutmachende Antwort, Finanzwesir! Da kommt man tatsächlich dazu, den guten Plan endlich umzusetzen und nicht immer nur vom perfekten Plan zu träumen. Das sollte dann natürlich nicht jeden Monat für Euro sein aufgrund der - im Vergleich zu den Gebühren beim Sparplan - hohen Ordergebühren, oder?

Dann sollte man z. Hab ich das richtig verstanden? Wenn ein bestimmter ETF bei deinem bestimmten Broker nicht als sparplanfähig angeboten wird, bleibt nur wenn du ihn denn unbedingt willst die "normale" Order von Hand. Sparplanfähige ETFs bei Brokern sind immer nur eine mehr oder weniger verkleinert eingeschränkte Unterauswahl des gesamten ETF-Angebotes über tausend ETFs gibts am deutschen Markt, aber sparplanfähig sind davon nur, je nach Broker unterschiedlich, ein paar dutzend bis ein paar hundert.

Wenn du ansonsten lieber zB wegen Unabhängigkeit die Orders normal von Hand ausführst, ja da sollte man dann auch auf ein genügendes Transaktionsvolumen achten. Klar, das braucht dann aber wieder auch etwas mehr Disziplin als der bequemere Autopilot-Sparplan, da man sich jedesmal neu daran halten muss, die Raten dann auch immer zu investieren, und nicht auszusetzen oder anderweitig verkonsumieren.

Da muss man halt sture Routine aufbauen: Auch weil ich glaube dass uns China und co langfristig ziemlich überrennen könnten, aber das ist natürlich nur eine subjektive Meinung ;D Also habe ich das richtig verstanden, dass im Prinzip das Hauptargument gegen zu viele ETFs operative Kosten und Aufwand beim Kauf sind?

Daher macht es für mich ja auch keinen Unterschied, ob ich mehr vom All-World nachkaufe oder stattdessen den EM kaufe, kostet ja die gleichen Ordergebüren. Ich könnte höchtens bei zu vielen ETFs später ein Problem beim Rebalancing bekommen, nämlich dass ich nicht genügend Reserven habe um entsprechend nachzukaufen, um das festgelegte Verhältnis wieder herzustellen, oder? Vielen Dank auch dir für deine mutmachende Antwort!

Ich vergleiche gerade noch die Kosten, aber vermutlich macht es tatsächlich mehr Sinn erst einmal "einfach" zu starten und dann im Laufe der Zeit ggf, das Depot weiter aufzuteilen.

Hauptsache du ziehst das dann auch tatsächlich wie einen Sparplan durch. Ansonsten ist das eher besser formuliert, dass du eben "mehr" EMs dazu haben willst, bzw dir das noch zuwenig Gewichtung ist. Das kommt halt immer auf die Ausgangslage, also die Situation jedes Einzelnen an.

Das geht nämlich im Prinzip immer, ist aber halt mit Steuern verbunden weswegen ansonsten zuerst das Nachkauf-Rebalancing empfohlen wird, soweit es eben möglich ist. Wie der User "Micro-Investor" am April erwähnt hat, passt der Text mit dem Diagramm nicht überein. Über eine Aufklärung wäre ich sehr dankbar. In dem Textabschnitt ist der Fehler, dass statt ETF-Mix 7 und 8 gelb und grün tatsächlich eigentlich die Mixe 5 und 6 schwarz und rot, und der schwarze Mix 5 vesteckt sich tatsächlich hinter der roten Linie - wie man auch an den fast identischen Renditezahlen in der Tabelle sieht verwechselt gemeit waren.

Kann man ja nochmal editieren. Das Kernfazit des Artikels bleibt unabhängig von solchen Details ja trotzdem noch bestehen, also wie gesagt zB die relative Irrelevanz von so Optimierungsspielchen wie plus minus fünf Prozent mehr in den einen oder anderen ETF zu stecken. Ich hatte bei comdirect dasselbe Problem. Bei mir traten die Probleme aber mit Fonds der eigenen Fondsfamilie comstage auf. Nach einigem Hin und Her ist die Abrechnung bei mir mittlerweile korrigiert.

Möglicherweise hat auch der Hinweis geholfen, dass die Consorsbank bei der ich tatsächlich auch etwas von comstage verkauft hatte die Sache auf Anhieb ohne Fehler hinbekommen hat Eine Frage habe ich auch noch. Nach meinen Berechnungen, die höchstwahrscheinlich nicht stimmen, lande ich bei ungefähr Zweite Frage zur TER: Für andere Mischungsverhältnisse setze einfach deine gewählten Gewichtungen ein.

Wenn das schon Nicht-Akademiker wie ich hinkriegen, wird das kein Problem sein: Unsere gewichtete Gesamtportfolio-TER ist dann:. So darfst du halt nur rechnen, wenn du von beiden ETFs gleich viel im Depot hast. Hast du zusätzlich noch 2. Wie kommt man auf die Prozentwerte - indem man den Anteil durch das Ganze teilt, also 3.

Das Problem bei den Kosten ist vom Prinzip her das gleiche:. Versprich mir, dass du die Zahlen mit einem Taschenrechner überprüfst und dir das Grundprinzip merkst - Juristen müssen auch rechnen können. Zumindest wenn es um die eigenen Finanzen geht. Und alle Welt schimpft darüber, dass in der Schule kein Fach "Finanzen" unterrichtet wird was per se so ja nicht stimmt , wenn selbst die Bildungselite noch nicht mal die Prozentrechnung beherrscht In Ordnung der Fonds verfolgt eine aktive Anlagestrategie, jedoch bleibt die Kostenstruktur hierfür günstig.

Ich versuche es nochmals. Wegen der erhöhten Kosten verlieren aktive Strategien in der Regel gegenüber passivem Investieren. Ich bin mir manchmal nicht sicher, ob ich Depressionen habe.

Es ist nicht so als könnte ich keine Freude empfinden. Ich lache viel, ich fühle viel. Ich zieh mich nur mehr zurück. Ich will oft allein sein. Ich bin ständig müde, will ständig schlafen. Von Zeit zu Zeit tendiere ich auch zu Selbstverletztendem verhalten. Ein Hang zur Dramatik? Er hat sich andauernd und für viele Minuten die Hände gewaschen.

Allgemein Hygiene war für ihn ein extrem wichtiges Thema. Ist es vielleicht genetisch vererbt? Muss ich mir Hilfe suchen? Kann man das überhaupt schon eine Zwangsstörungen nennen? Vielen Dank fürs Lesen! Mir ist das persönlich recht unangenehm aber es fühlt sich gut an, es mal "ausszusprechen". Ich hoffe, ich finde den Beitrag später wieder bin ja nur Gast. Zuerst ein Hallo und Willkommen und Danke für deinen Beitrag: Es muss dir nicht unangenehm sein, wir alle sitzen in einem Bot.

Ich erzähle dir jetzt von meinen zwängen. Egal ob ich ins Bett gehe oder meine Wohnung verlasse, ich muss kontrollieren ob, die sicherungen aus sind und danach der herd. Dies alles mache ich bis zu 20 minuten lang. Wenn ich mir also, vorgenommen habe früh ins bett zu gehen, wird das wohl nichts - humor hilft auch gegen zwänge, auch wenn sie nicht wirklich zum lachen sind-.

Wenn es dir also so vor kommt oder du das gefühl bei den zwängen hast, dass es wie ein gummiband zwischen dir und den sachen sind , die du kontrollieren musst, dich da immer hinzieht, mit deinen gedanken und handlungen, dann hast du zwangshandlungen.

Zwangshandlungen können dich auslaugen, dich zu depressionen hinführen, ich sage " es kann sein" muss nicht, viele leiden auch nur daran, dass die zwänge dich körperlich und psychisch auslaugen, man aber nicht wirklich eine depression hat. Ich habe mich auch gefragt: Eine davon, Teste ich gerade und finde die sehr gut. Viel Glück und alles gute und danke für deinen Beitrag.

Hallo ich bin neu hier und wollt mich mal vorstellen. Ich bin weiblich und bin Mama. Ich habe so einige Probleme die ich jetzt aber nicht alle schreiben möchte sonst wird es zu lang. Ich schreibe Mal einiges in Stichpunkten auf. Angst vor Kontrollverlust, 2 Angst vor Erbrechen, 3. Ich bin in therapeutischer Behandlung. Was mich im Moment am meisten runterzieht sind meine Zwänge. Ich habe einen Kontrollzwang aber nicht der klassische wie zb. Ich nenne mal Beispiele. Zuhause was auf dem Boden liegt und ich sehe es und denke mir was liegt da rum so und möchte es eigentlich dann aufheben laufe aber dann dran vorbei.

Dann mache ich mir darüber immer Gedanken warum ich das jetzt nicht aufgehoben habe oder warum ich dies und das nicht so gemacht wie früher. Versteht ihr was ich meine? Ich muss alle gefährlichen Gedanken kontrollieren oder auch Gespräche wie wer was gemeint hat oder was alles besprochen wurde.

Ich bekomme sonst Panik. Kennt das jemand von euch? Würde mich über Antworten freuen. Ich beschreibe dass immer so, wenn ich von meinen Zwängen und Ängste erzähle. Versuche Ich es zu Ignorieren und gehe der Sache aus dem weg, merke ich förmlich, wie meine gedanken mich wieder zu dieser Sache hinzieht, biss ich es nicht mehr ausshalte.

Ja ich glaube wir alle kennen das hier. Aber eins ist sicher, du bist hier gut aufgehoben und findest immer jemand, hier der dir zuhört. Hallo, ich wollte mal von meinen Macken erzählen und schauen was ihr darüber denkt. Dass kenne ich alles so ähnlich von mir. Was ich da schon alles hab mir einfallen lasse um diese Zwänge, mir zu erleichtern, würde ein Buch füllen, aber eins weiss ich dank den Zwängen jetzt, ih habe ne rege Fantasie XD: Es gibt übrigens sehr gute Apps und Bücher, die dir helfen können, im Moment probiere ich, die nOCD aus, was nicht schlecht ist.

Ich bin seit 11Jahren mehr oder weniger glücklich verheiratet. Am Anfang als ich meine Frau kennengelernt habe waren wir verliebt über beide Ohren dadurch haben wir sehr schnell geheiratet. Es war auch alles super, wir haben drei Söhne bekommen und sind nach Hamburg gezogen ,da ich da ein super Jobangebot bekommen habe aber in denn 11Jahren Ehe hat sich meine Frau stark verändert. Es scheint oft so als ob sie nur noch eine Sache im Kopf hat und das ist "Kontrolle". In den letzten 7Jahren musste ich mitansehen wie aus meiner damals noch lebensfrohen Frau immer mehr eine Art "Puppe" wird.

Sie tut wirklich alles dafür das andere denken wir wären eine perfekte Familie. Unser ältester Sohn ist vor kurzem 10 geworden und man bemerkt immer mehr eine gewisse Trotzhaltung gegenüber seiner Mutter, mir und anderen Erwachsen wie zum Beispiel: Lehrern, Trainern und anderen Verwandten.

Das macht sich in seinem Verhalten dadurch bemerkbar das er meist nur noch freche Antworten gibt, nicht auf Anweisung reagiert, einfach raus geht bis Ich habe oft versucht mit meiner Frau zu reden aber sie lässt dieses Thema garnicht erst an sich rankommen.

Nun will sie aber wie schon erwähnt strikt nicht mit mir über dieses Thema reden und jetzt kommen meine Fragen: Vorallem mit unserm ältesten? Hey Johannes, Natürlich kann man dies heilen, allerdings muss deine Frau Einsicht zeigen und es selber wollen. Hat man eine Zwangsstörung, kann es einem ganz schön Angst machen. Ich bin 18 Jahre alt und führe ein ganz normales Leben. Diese entstehen oft, wenn man unterbewusste Ängste hat und sich durch die Handlung davon ablenken möchte.

Dies wissen die meisten nicht und bei deiner Frau wird es vielleicht der Fall sein, dass sie das Gefühl hat in einem anderen Bereich ihres Lebens keine Kontrolle mehr zu besitzen. Nun versucht sie wahrscheinlich durch die Kontrolle im Haushalt, auch wieder Kontrolle in ihrem Kopf zu schaffen.

Bei deinem Sohn kann es einfach nur die Pubertät sein. Vielleicht versucht er aber auch aus der Kontrolle seiner Mutter auszubrechen. Häufig möchten Kinder sich in eine ganz andere Richtung wie ihre Eltern entwickeln.

Weist die Mutter ein extrem auf, kann das Kind auch ins andere extrem ausbrechen. Eine Zwangsstörung überwindet man, indem man sich bewusst werden lässt, dass nichts schlimmes passiert wenn man dem Zwang nicht nachgeht. Man muss sich zwingen es nicht zu tun. Die ersten Male sind schwer aber es wird immer leichter. Dennoch wird man sehr schnell rückfällig und die einzige sinnvolle Möglichkeit ist, einen Therapeuten aufzusuchen. In eurem Fall später vielleicht auch mal eine Familientherapie.

Denn die Ursachen bei deiner Frau müssen erst behoben werden, da die Zwänge nur die Symptome sind. Ich persönlich würde sagen,das die beste Hilfe ein Therapeut ist. Du könntest auch mit ihr reden und,sie dazu bringen dir mehr darüber zuerzählen. Jedoch sollte sie das so früh wie möglich behandeln lassen,da es dazu kommen kann das sie mehr Zwänge entwickelt.

Ich habe so lange nichts dagenden getan,das ich inzwischen schon einen Waschzwang,Kontrollzwang, Ordnungszwang und einen Zählzwang habe.

Hallo liebe Leute, nach langem hin und her überlegen ob ich schreibe oder nicht, habe ich die Entscheidung getroffen es zu tun. Ich habe vor knapp zwei Monaten eine Hypnosetherapie angefangen, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Seitdem geht es mit mir bergab. Anstatt, dass es mir besser geht, bin ich Retraumatisiert worden. Was zur Folge hatte, dass ich eine ganz schlimme Angststörung und Panikattacken entwickelt habe. Und Zack, klebten regelrecht die Zwangsgedanken in meinem Kopf. Es hört nicht auf. Ich habe Angst vor diesen Gedanken, weil ich das von mir nicht kenne.

Es ist alles so fern von mir und meinem Wesen, aber ich werde die Gedanken nicht los. Ich hatte diese Art von Angst nie zuvor und solche komischen Gedanken erst recht nicht.

Und nun denke ich und habe Angst davor verrückt zu werden. Ich habe eine Psychotherapie begonnen Und meine Therapeutin ist der Überzeugung, dass das durch die Retraumatisierung entstanden ist. Sie wendet auch Hynose an, aber angenehmer als der verrückte Hypnosefreak, dem ich den Zustand zu verdanken habe. Aber, mir geht es einfach garnicht mehr gut. Ich bin ein absoluter Freigeist gewesen. Und dieser Zustand ist für mich unerträglich.

Was kann ich tun, damit es mir besser geht? Habt ihr Erfahrungen mit Hypnose gemacht? Hallo Fee, wir alle haben ein Lebenskraftfeld, genannt Aura, das uns umgibt und den Körper vollständig durchdringt. Dies hat nichts mit Esoterik zu tun, es ist die Realität. Alle Funktionen unseres Körpers, unsere Gedanken, Gefühle unsere geistigen Fähigkeiten, alles wird von der Aura gesteuert.

Wenn wir uns auf eventuell hochmanipulative Eingriffe in unsere Psyche ich spreche mehr von unserem Energiesystem einlassen, kann es dazu kommen, dass Abspaltungen darin entstehen. Einfach ausgedrückt, ein Raum der Angst entsteht, in den man "hineinfällt".

Die Folge sind Panikattacken und dergleichen. Diese Abspaltungen kann man lösen und die Angst vergeht. Ein Auraseher und davon gibt es viele die mit mir die langjährige Ausbildung gemacht haben, kann Dir wirklich helfen. Die Entscheidung liegt letztlich bei Dir, aber es ist ganz leicht.

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg. Mein Zustand fühlt sich an, wie die Hölle. Die Angst davor zu haben, dass ich verrückt werden kannn, halte ich kaum aus. Ich bin sowas von verängstigt vor dem Gedanken, dass ich da einfach, wie versteinert sitze und versuche, diesen Gedanken zu kontrollieren.

Hallo, nach ca zwei Jahren habe ich meine Zwänge überwunden. Jetzt sind sie vor ca drei Tagen wieder so schlimm wie zuvor. Zurück zur Therapie möchte ich erstmal nicht. Ich sage mir immer wieder dass ich das schaffe. Nach langem Überlegen suchte ich nach einer Community und fand diese hier. Ich fände es schön, wenn wir uns hier unter diesem Post etwas Mut zusprechen können. Der Zwang wohnt in uns allen und wir alle hassen ihn.

Hey ich bin auch neu hier und erhoffe mir Regen Austausch. Was hast du denn für Zwänge wenn ich fragen darf. Vorab, ich habe kein Problem mit homosexuellen, aber für mich selber möchte ich es einfach nicht. Der Gedanke kam von heute auf morgen, urplötzlich die Frage - was ist wenn du lesbisch bist?

Ich hatte sehr lange eine sehr unschöne Beziehung zu einem Mann und habe mich innerhalb der Beziehung schon lange nach einem Mann gesehent, der mich einfach glücklich macht. Jetzt habe ich Angst, dass dieser Traum kaputt geht, weil ich lesbisch bin. Ich bilde mir schon ein Frauen erregend zu finden.

Ich wöllte es aber nicht ausprobieren eine Frau zu küssen oder mehr. Ich könnte mir auch keine Beziehung zu einer Frau vorstellen denke ich würde dann nicht glücklich werden. Ich habe den Gedanken fast den ganzen Tag im Kopf und wenn ich Frauen sehe löst das fast direk ein ungute so Gefühl bei mir aus.

Ich fand bis jetzt bin 21 immer nur Männer gut, in echt, in Filmen, Ging dann irgendwann von selbst weg. Und muss mehrere Male hinschauen um zu glauben, dass sie zu ist Bitte sagt mir nicht, was wäre schlimm daran lesbisch zu sein? Vielen Dank an alle, die mir Tipps geben können.

Hallo Sara , gut das du dein Alter angegeben hast erklär ich noch! Deshalb könnte man hier eigentlich schon sagen, dass hier keine homosexuelle Richtung vorliegt!

Du hast angesprochen, dass du dich nach einem Mann sehnst, der dich im Leben glücklich machen soll und du hast angesprochen, dass du eine lesbische Beziehung im Grunde ablehnst.

Ergo hast du dir als Jährige Frau schon selbst die Antwort gegeben. Die seelische und körperliche Entwicklung zur Frau beginnt im Durchschnitt mit dem Lebensjahr und ist mit dem Das ist die Zeit der Pubertät. Sollte alles nach Plan ablaufen und keine seelischen Schocks z. Missbrauch-Vergewaltigung-Todesfall von Geschwistern die Entwicklung beeinflussen, dann beginnt die Periode mit dem Die weibliche Entwicklung ist dann mit 18 abgeschlossen.

Jährige Frau kann man nicht so einfach Homosexuell werden. Homosexualität wird nicht vererbt, sondern sie wird durch Konfliktschocks verursacht. Hallo ich haben einen guten Freund der meiner Meinung nach unter Zwängen leidet. Er wäscht sich am Tag so oft die Hände ohne sie danach abzutrocknen das sie schon ganz wund sind. Wenn er auf die Toilette geht dann zieht er sich vorher seine Schuhe an. Meistens schaut er fern im stehen Bzw eigentlich verbringt er den ganzen Tag im stehen wenn es möglich ist.

Einem Monat hat er an Gewicht verloren da er kaum was isst. Ich wäre euch sehr dankbar wenn mir jemand einen Rat geben könnte. Hallo Sam, Das klingt in der Tat nicht gut was dein Freund da veranstaltet. Dazu müsste dein Freund einsehen, dass er ein Problem hat und sich helfen lassen. Wie ist er denn sozial aufgestellt? Bekommen das noch mehr Leute mit? Wenn ja solltet ihr euch zusammentun und ihn direkt darauf ansprechen. Keine Vorwürfe, nur klar machen dass ihr euch sorgt. Solltet ihr nicht zu ihm durchdringen bleibt euch nichts anderes als das Ganze erstmal zu beobachten.

Sollte er sich noch mehr gefährden müsst ihr zusehen, dass er medizinische Hilfe bekommt. Das klingt hart aber es ist der einzige Weg zu helfen. Also ich habe folgendes Problem: Mir kommen immer wieder Gedanken wie: Wenn ich das jetzt berühre, komme ich mit Drogen in Kontakt und vergifte mich Hallo Mia, Ich bin absolut kein Experte auf diesem Gebiet aber, ich finde es klingt eher nach einer Phobie vor Keimen. Du solltest dir auf jeden Fall schnellstmöglich psychologische Hilfe suchen.

Also lieber Hilfe in Anspruch nehmen bevor der Zwang dein Leben kontrolliert. Wünsche dir viel Glück dabei! Und wüsste einer ob man das weg bekommt. Würde mich über eine Antwort freuen. Hi Ben, was fühlst du, wenn du den dran verspürst etwas zu zählen? Ist das zählen dann das einzige, was diese Gedanken verdrängen kann? Das geht mit therapie glaub nur weg hab auch einen zählzwang nur bei mir muss alles mit gerarden zahlen sein sobald ne ungerade zahl ist drehe ich am rad.

Wie ihr schon anhand meiner Überschrift erkennen könnt, leide ich unter einen Zählzwang. Auch wenn es sich vielleicht seltsam anhört, habe ich sehr starke Angst vor dem verlassen werden.

Ich hab vor 2 Jahren meine Oma und meinen Opa verloren und vor 1 Jahr meine Mutter, in der Zeit hab ich auch meine Freundin verloren, sie war sich ihrer Gefühle nicht mehr sicher. Ich habe immer Angst, sobald ich wenn neues kenne, sie zu verlieren. Ich kann mir das nicht erklären, auch wenn ich an Leute denke, die ich nicht mag, dann zähle ich ihre Namen, dass ich nicht so wie die werde.

Ich hab den Eindruck, dass sich alles auf mein wirkliches Leben aufwirkt und ich quasi das Pech somit anziehe Freundin einen verlässt oder man selber pech im Leben hat? Hi, was du da beschreibst sind Zwangsgedanken, die in Verbindung mit einer Zwangsstörung stehen. Du musstest in der Vergangenheit mit Verlusten umgehen, deshalb stehen bei dir die Verlustängste im Vordergrund. Das Gehirn einer anderen Person in deiner Situation könnte diese Verlustängste unterbewusst unterdrücken, sie würden sich gar nicht oder nur selten bemerkbar machen.

Der Zählzwang ist eine direkte Folge davon. Um den Gedanken an Verlust zu verdrängen, beginnst du, Dinge zu zählen. Dieses Ritual verdrängt den Gedanken kurzzeitig, aber er schleicht sich immer wieder ein. Um diese Störung loszuwerden musst du einen entscheidenden Schalter in deinem Gehirn umlegen: Sobald dich ein quälender Gedanke überkommt, verdräng ihn nicht durch das Zählen. Konfrontiere den Gedanken, mach dir klar, dass er aus deinem Kopf kommt und nichts mit der Realität zu tun hat.

Du musst den Mut haben, diese Gedanken zuzulassen, sie zu betrachten ohne sie fürchten zu müssen. Hast du das geschafft wirst du nie wieder zählen müssen um einen schlimmen Gedanken zu verdrängen.

Du wirst diese Zwänge los, in dem du dir immer vor Augen führst, dass sie nur aus deinem Kopf kommen und niemals real werden. Hey, Ich bin neu hier und dachte ich schildere euch hier einfach mal meine Situation. Ich bin 16 Jahre alt und leide seit ca. Zwei oder drei Jahren an einer Zwangsstörung. Mein erstes "Ritual", dass ich hatte war, dass eine Tür in unserem Haus immer zu sein musste.

Wenn sie dies nicht war, fühlte ich eine innere Unruhe und ich war sehr gereizt. Mit den Jahren vermehrten sich die Zwänge und es wurde unerträglich. Mittlerweile habe ich in jedem Raum irgendeine Angewohnheit und ich verbringe die meiste Zeit des Tages mit Zwängen.

Ich ertappe mich auch öfter dabei, dass ich viele Dinge, die ich eigentlich gerne tun würde aufschiebe, aus Angst mich psychisch fertig zu machen. Das was mich zur Zeit, aber am meisten belastet ist der Gedanke, dass mich Menschen, die mir viel bedeuten, hintergehen oder ein Spiel mit mir spielen.

Deshalb habe ich auch oft Probleme mich anderen voll und ganz anzuvertrauen. Dies ist aber auch nur ein Teil, der mich fertig macht. Ich habe so viele Ängste und lebe mittlerweile in einer Welt voller Bedrohungen. Die Therapie, die ich vor etwa einem halben Jahr angefangen habe, hilft irgendwie auch noch nicht. Ich will nicht für immer so weiterleben, wie ich es jetzt tue. Könnt ihr mir vielleicht erzählen, ob es eich genauso erging und ob ihr die Zwangsstörung dann am Ende besiegt habt?

Hi, was du hier schilderst hat ziemliche Ähnlichkeit mit dem, was ich auch eine ganze Zeit lang durchgemacht habe. Als ich ungefähr 14 war begann ich, einige solcher "Rituale" zu entwickeln. Zum Beispiel "musste" ich Abends mehrfach überall kontrollieren, ob das Licht aus ist. Die Badtür "musste" genau 2cm geöffnet sein, ich "musste" an jedem Fenster genau viermal rütteln um zu kontrollieren ob es auch wirklich zu ist.

Und erst dann konnte ich mich beruhigt ins Bett legen und schlafen. Und das war nur das "zu Bett geh" Ritual Das Wort musste habe ich bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn eigentlich hat mich ja niemand dazu gezwungen, nur meine eigenen Gedanken.

Ich war felsenfest davon überzeugt, dass, wenn ich dieses Ritual nicht genauso abhalte, ein Mitglied aus meiner Familie stirbt. Und diese Angst konnte ich auch über den ganzen Tag nicht ablegen, das einzige was half war, ein Ritual durchzuführen. Es gibt keine Garantie und es ist ganz sicher nicht einfach, aber ich hoffe es hilft dir! Im ersten Schritt musst du dir klar machen, dass deine Zwangsstörungen mit deinen Zwangsgedanken verbunden sind, sprich, irgendein grausamer oder quälender Gedanke ist plötzlich in deinem Kopf und macht dir Angst, und du versuchst diesen Gedanken mit allen Mitteln zu unterdrücken.

Dein Gehirn bzw du hat daraufhin eine Lösung gefunden den Gedanken zu verdrängen, nämlich ein Ritual, eine Zwangshandlung, nen es wie du willst. Führst du das Ritual durch, ist der Gedanke und die Angst erstmal weg, aber nicht lange.

Es ist wichtig, dir diesen Ablauf an deinem eigenen Beispiel vor Augen zu führen. Denn eine Sache ist wirklich entscheidend, wenn du Zwangsstörungen und Zwangsgedanken loswerden willst: Es muss dir klar werden das all diese Gedanken und daraus resultierenden Ängste nicht real sind.

Geh auf Internetseiten über Zwangsgedanken, informiere dich über die eigentlichen Ursachen dafür. Jetzt musst du den Gedanken die Macht über dich nehmen Wenn plötzlich ein Gedanke in deinem Kopf auftaucht, dich panisch macht und du nur willst das er verschwindet, dann verdräng ihn nicht.

Lass ihn zu und versuch, ihn mit deinem gewonnenen Wissen objektiv zu betrachten. Führe dir immer wieder vor Augen, dass der Gedanke lediglich aus deinem Kopf kommt und völlig unbegründet ist. Mit dieser Methode kannst du eine daraus resultierende, aufkommenden Angst sofort neutralisieren, ganz ohne Rituale und Zwangshandlungen.

Auch mich überkommen gelegentlich noch irrationale Gedanken, die mir Angst machen. Diese Angst ist nicht begründet, der Gedanke ist nicht echt, es ist ein Zwangsgedanke, der durch eine zu geringe Menge eines Botenstoffs in meinem Gehirn ausgelöst wird.

Ich muss ihn also nicht fürchten oder verdrängen, ich kann ihn einfach zulassen. So habe ich meine Zwangsgedanken und Ängste am Ende besiegt und ich hoffe wirklich, dass du es auch schaffst!! Zwangsgedanken kann man ablegen. Ich hatte das erst in der späten Jugendzeit dazubekommen und kenne inzwischen die Lösung dafür. Es hat zwei Seiten, positiv und negativ. Im Negativbereich sind es halbverdrängte Sachen die nicht richtig verkopft werden konnten, da steht einem dann psychisch der Spitz heraus.

Ich in meinem Fall nutze es um anderen zu helfen denn so ist der Rückfluss der Energie abgesichert. Bei Zwangsgedanken fehlen Lebenserfahrungen und das macht Angst und macht aufmerksam auf die Themen wo nachgelernt werden darf.

Als Busfahrer wäre das: Wenn jemand eine Frage stellt wo man eine Denkpause braucht klopfe ich drei mal, komme dadurch in den Rhythmus also ins Lebendige zurück und antworte dann nicht nach Programm sondern lebendig.

Als Beispiel dafür wie man es machen kann. Man löst sich damit vom Zwang, führt es über in eine angenehme Freiwilligkeit indem man die Formen selbst wählt innerhalb derer man kleine Rituale macht die im Unterschied zu den zwanghaften der ersten Generation eine Freude sind. Hallo, ich habe die Vermutung dass mein Freund einen Putzzwang hat. Die Therapie hat auch geholfen, allerdings ist mir jetzt wo wir seit ein paar Monate zusammen wohnen aufgefallen, dass er ständig z.

Türenklinken abwischt; am liebsten wäre ihm, wenn ich Hände wasche bevor ich z. Wäsche aufhänge; er schafft es nicht einen Tag mal nicht zu duschen, ab und zu duscht er sogar 2x; er putzt seinen Schlüssel ab wenn er nach Hause kommt; ich werde kritisch angeguckt wenn ich mit Schuhen in die Wohnung komme etc..

Mittlerweile kommt er mit Ausreden für sein Verhalten an und er putzt oder räumt zurzeit lieber auf, anstatt Zeit mit mir zu verbringen. Ich habe mehrmals versucht mit ihm zu reden und ihm gesagt, dass ich sein Verhalten nicht mehr aushalte und ob wir nicht zusammen zum Arzt können.

Ihn selber stört es laut Aussagen nicht, aber unsere Beziehung und ich selber leiden darunter. Würde es etwas bringen die Wohnung bewusst unordentlich zu lassen und ihn daran hintern das zu ändern? Ich hatte überlegt zusammen mit ihm Regeln aufzustellen, aber bezweifel, dass er sich überhaupt daran hält. Was kann ich tun? Hallo ich selber habe mit Sauberkeitszwängen zu kämpfen. Habe schon lange eine Zwangsstörung. Neue Situationen im Leben oder viel Stress können die Zwänge verschlimmern.

Du kannst mit ihm mal ausprobieren das er Unordnung aushält - ob es klappt ist eine andere Sache. Am besten mit kleinen Übungen anfangen also nicht die ganze Wohnung gleich unordentlich machen. Am besten aber du überzeugst ihm dass er eine Therapie macht. Bei diesen Zwängen würde ich eine Tiefenpsychologische mit Verhaltentherapeutischen Ansätzen empfehlen. Wenn man die Ursache dieser Zwänge herausfindet kann man Sie besser behandeln. Meistens hilft eine Kombination von Medikamenten und Therapie.

Wünsche dir viel Erfolg. Mein sohn ist der 1. Es ist egal was er macht , ob er in der schule ist oder ob er im zimmer spielt oder fernseh guckt. Ich bekomme ständig Whatsapp nachrichten mit Ängsten.

B Ich habe Angst weil jemand was gesagt das er was verkauft was verboten ist und das es jetzt rauskommt das ich dir das gesagt habe!! Wir reden mit ihm Aber es hört einfach nicht auf. Wenn man nicht antwortet dann schreibt er solange bis er endlich eine antwort hat. Was kann ich noch tun?? Ich kann einfach nicht mehrund hoffe das ich hier vielleicht noch tipps bekommen kann was ich noch machen kann.

Hallo Sonja, das ist schlimm und in so einer Situation ist man selbstverständlich überfordert. Ich denke nicht, dass ihr ihm als Familie alleine da raushelfen könnt. Du schreibst zwar was von einer Tagesklinik, aber vielleicht solltest du dich mal zu verschiedenen Therapeuten informieren, die sich auf Ängste und Zwänge spezialisieren? Ruf sie an oder schreib ihnen eine E-Mail. Leider wirst du wahrscheinlich mit langen Wartezeiten rechnen müssen, deswegen ist es besser je früher du das machst.

Wenn die überhaupt niemanden neuen aufnehmen können, verweisen sie dich manchmal auch an Kollegen, d. Versuch, so gut wie möglich noch durchzuhalten. Wenn es dir hilft die Zeit zu überbrücken bis ihr vielleicht einen geeigneten Therapeuten gefunden habt, es gibt viele Bücher zu solchen Störungen, auch dazu, wie die Familie damit umgehen sollte.

Ich drück euch dir Daumen! Hallo ich bin 20 Jahre alt und leide unter ständigen kontrollzwang der Atmung. Es fing alles damit an das ich starken Vitamin d Mangel hatte und mir ständig schwindelig und komisch im Körper war.

Eines Abend war es so schlimm das ich so eine Panik hatte weil ich nicht wusste was mit mir los war ich habe dadurch verstärkt auf meine Atmung geachtet und seit dem Tage an kontrolliere ich meine Atmung weil ich Angst habe was totaler Quatsch ist das wenn ich meine Atmung nicht kontrolliere es nicht mehr von alleine geht bin seit 3 Wochen in einer Tagesklinik.

Mein Beileid, du arme tust mir leid gut dass du dich behandeln lässt nicht jeder hat das Mut mit nen phychater darüber zu reden alles gute und hoffentlich wird es dir später besser gejen. Hallo, Ich bin vor kurzem 17 geworden und hab jetzt ungefähr seit 2 Jahren Zwangsstörungen.

Ich hab erst später herausgefunden das es welche sind, aber ich kann wirklich nicht gut damit Leben. Ich muss in einem Raum nochmal rein gehen, oder mich auf einem Stuhl nochmal hinsetzten oder so oft nochmal vorbei gehen bis es sich richtig angefühlt hat. Auch heute ist es mir aufgefallen, das ich beim duschen wenn ich den Wasserhahn wieder abdrehe, ihn immer wieder anmache und ausmache bis es sich richtig anfühlt, genau wie beim essenstisch mit Besteck und gläsern. Ich habe auch das Gefühl das ich verfolgt werde oder mich jemand beobachtet, und wenn ich an orten bin oder egal wo, kommen immer die Gedanken auf was schlimmes passieren könnte , oder im allgemeinen was schreckliches passieren kann zB.

Ich kann dir zwar nicht wirklich helfen, aber ich bin 15 und ich habe das selbe Problem, nnur mit etwas anderen Zwangsgedanken und handlungen. Ich glaube, das hat was mit Ängsten tief in dir drin zu Tun. Ich kann es auch niemanden erzählen. Du tust mir Leid dass du auch drunter leiden musst. Es ist so lästig. Hallo, Ich leide an Zwangsgedanken seit ich 16 Jahre alt bin, das sind jetzt 11 Jahre. Dabei handelt es sich wirklich nur um Gedanken die sich immer auf das beziehen was mir momentan am wichtigsten ist.

Es wurde öfters schon so schlimm dass ich mich so leer und gedankenlos gefühlt habe das ich nicht mehr in der Lage war mich auf wichtige Dinge im Leben zu konzentrieren. Das ist wirklich nur etwas das mir selber aufgefallen ist und ich kann nicht garantieren dass es jedem hilft aber mir gehts seitdem einfach super muss ich sagen. Hab im Internet gelesen das Zwangsstörungen auch etwas mit dem Gehirnstoffwechsel zu tun haben also denke ich mal dass die Milch meinem Gehirn eine Zufuhr von irgendwas gegeben hat das vorher einfach gefehlt hatte.

Des weiteren ist mir aufgefallen das viele Menschen mit Zwangsstörungen denken es seien familiäre Probleme oder dergleichen was eine Zwangsstörung auslöst aber ich glaube das nicht. Ich hatte nie das Gefühl dass wirklich ein persönliches Problem die Ursache dafür war denn ich kann mich immer noch erinnern wann es bei mir dass erste Mal ungefähr aufgetaucht ist und da habe ich mich auch nicht viel anders gefühlt als vorher.

Ich will euch wirklich ans Herz legen nicht damit anzufangen zu glauben es hätte einen Zusammenhang mit solchen Dingen. Es geht nur um den Stoffwechsel des Gehirns oder vielleicht auch des ganzen Körpers, da bin ich mir jetzt absolut sicher auch weil ich das schon vorher öfters vermutet hatte. Probiert dreimal ein Glas pure Milch am Tag, einmal morgens, nachmittags und abends, das sollte euch genauso helfen wie es mir geholfen hat.

Macht euch des weiteren schlau welche Nährstoffe noch für das Gehirn wichtig sind. Ich werde das jetzt auch machen. Alles Gute euch allen und ich hoffe sehr das dieser bescheidene Beitrag von mir weiterhilft.

Hallo, immer wenn ich nervös bin fange ich an mir dem Daumen über die Fingerkuppen zu streichen. Oft ganz unbewusst, kennt das jemand? Ich kenne das auch. Bei mir kommt jedoch noch dazu, dass meine Hand, meine Finger und mein Unterarm währenddessen unkontrolliert anfangen zu zucken. Hallo ihr Lieben, ich leide seit vielen Jahren unter einer Zwangsstörung v. Mein Gefühl sagt mir ständig dass ich was falsch gemacht habe bzw.

Ich bin mir erst todsicher, dann fange ich an zu zweifeln und gehe das mehrmals durch, fange dann an komplett zu verzweifeln und schaue nach ob ich etwas vergessen habe, weil ich die Vergewisserung brauche. Ich hab gehört, dass einige Leute, die ähnliche Probleme haben Fotos von Dingen machen über die sie sich Gedanken machen, zB wenn man ständig zweifelt, ob man den Ofen ausgemacht hat, dass man bevor man das Haus verlässt ein Bild von diesem macht und immer, wenn Zweifel aufkommen sich das Bild anschaut.

Der Zwang ernährt sich aus deiner Kontrollhandlung. Jedes mal wenn du NICHT nachkontrollierst ich bin mir bewusst das dies sehr sehr schwer für dich ist wird dein Zwang schwächer.

Mit dieser Taktik bekommt man nach und nach das Problem in den Griff. Natürlich ist meine Antwort sehr allgemein und vereinfacht, aber im Grunde funktioniert es so.

Ich kann dir nur empfehlen mal ein Buch zu dem Thema zu lesen. Also nur Mut, auch du kannst es schaffen - oder zumindest dein Leiden verbessern! Hallo, ich bin mittlerweile 29 Jahre jung und habe seit meinem Wenn ich Duschen war, spiele ich mir danach im Kopf ab, was ich als erstes abtrockne, aber so Kleinigkeiten wie zb.

Oder ich mache Budenschwung, da ist es genauso und wenn ich fertig bin laufe ich die Wohnung ab und sage mir im Kopf zb.

So der Boden ist gewischt und gesaugt, es ist staubgewischt usw. Oder ich erstelle ein Facebook Account und wenn ich da ausversehen einen Rechtschreibfehler mache, lösche ich den Account und erstelle einen neuen. Ich habe immer versucht es zu unterdrücken, aber langsam belastet es mich sehr.

Einen Leistungsregler für hyperaktive Denkapparate gibt es leider noch nicht. Liebe Leute ich leide seit einiger Zeit unter einer angststörung Danke und alles liebe. Hallo, ich kenn das Gefühl ganz genau. Allerdings habe ich keine Angst vor Infektionen hatte ich , sondern ich habe starke Angst vor Knopfzellen, also diesen kleinen Batterien.

Sobald mich jemand berührt, habe ich das Gefühl ich hätte jetzt eine an mir kleben. Nicht mal meine Eltern können mich mehr umarmen. Bei meinem Mann und meinen Kindern geht es, solange ich die Kontrolle habe, wo sie waren.

Würde mich gerne austauschen. Meine Freundin leidet meiner Meinung nach unter einem starken Waschzwang. Sie war nicht beim Arzt oder so, weil sie meint, dass sie es eben nur nicht leiden kann, wenn etwas "schmutzig" ist. Möchte sie auch nicht nur damit belästigen. Wie geht ihr damit um? Habt ihr Erfahrungen in dem Bereich gemacht, die helfen könnten? Ich kann dir konkret keine Tipps geben. Ich habe da einen ganz interessanten Artikel gelesen: Tja, schon möglich, dass Nicis Freundin unter einer Zwangserkrankung leidet.

Aber sie kann nicht mehr tun, als ihrer Freundin ihren Eindruck mitzuteilen und sie zu fragen, ob sie nicht einmal einen Psychiater aufsuchen möchte. Wenn man im Bekanntenkreis einen Arzt hat, könnte man den "zufällig" dazuholen, wenn die Freundin gerade mal zu Besuch ist. Vielleicht wird dann zumindest klar, ob es sich wirklich um einen krankhaften Waschzwang handelt oder ob Nici25 das nur so empfindet, weil sie selbst vielleicht gerne Fünfe gerade sein lässt.

Hallo, ich habe ein kleines Problem. Ich grüble dauernd über ein Thema. Und zwar versuche ich durch nachdenken herauszufinden, ob ich verliebt bin. Zum Beispiel hatte ich noch nie diese "Schmetterlinge im Bauch" oder Glücksgefühle. Ich hatte auch noch nie eine Beziehung. Mich interessiert das Thema. Das ist vielleicht das Problem. Ich teste mich dauernd, ob ich verliebt bin.

Ich mache immer Gedanken-Experimente und versuche Gefühle zu erzeugen. Diese Prozedur ist leider nur frustrierend, weil ich auf diesem Wege mehr negative als positive Gefühle bekommen habe. Ich mache es dennoch immer wieder. Ich mach mich sozusagen absichtlich immer wieder unglücklich. Deshalb rede ich auch von Zwang. Ich komme zu keiner Erkenntnis.

Es sind immer die gleichen Gedanken. Seit zwei Jahren kenne ich eine Frau, die ich sehr attraktiv finde. Es gibt im Moment keine vergleichbare.

Im Prinzip stehe ich schon seit zwei Jahren auf sie. Mehr wird daraus in Zukunft wahrscheinlich auch nicht. Sie interessiert sich nicht so sehr für mich. Ich allerdings quäle mich mit meinen Zwangsgedanken an sie. Ok, sie ist hübsch, mehr aber auch nicht. Sie haut mich nicht um. Sie ist nicht so gesprächig wie ich und teilt auch nicht die selben Interessen. Ich habe wegen ihr angefangen eine Sprache zu lernen. Ich glaube, ich wollte sie nur beeindrucken.

Ich bin nunmal etwas obsessiv. Ich versuche auch dauernd ihre non-verbale Kommunikation zu analysieren und suche nach Hinweisen, die zeigen was sie von mir hält. Wenn ich denke sie mag mich, bin ich zeitweise gut gelaunt. Es schlägt dann aber später um in etwas belastendes. Und wenn ich denke, sie kann mich nicht leiden, hab ich entweder leichte Wut oder ich bin traurig. Und so schwankt auch meine Stimmung dauernd.

Kurz zusammengefasst belastet mich das Ganze schon. Es geht mir, salopp gesagt, auf die Nerven. Manchmal habe ich erhebliche Schlafprobleme deswegen.

Ich habe mal mit dem Gedanken gespielt die ganze Angelegenheit einem Psychologen zu erzählen. Die Idee hab ich dann aber wieder verworfen wegen des Aufwandes. Das einzige was ich möchte ist herausfinden, ob ich verliebt bin oder nicht. Ich habe schon viel im Internet recherchiert und mit Leuten gesprochen. Mein Problem scheint es jedoch nur sehr selten zu geben, weil ich noch keinen ähnlichen Fall gefunden habe. Kennt sich jemand hier aus mit solchen Störungen? Was kann man dagegen tun?

Muss ich zum Psychologen? Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Ich würde mich über eure Meinung freuen. Hallo lieber Leser, Ich bin gerade echt total überrascht und perplex das es anderen genau wie mir geht. Zum Glück würde ich bei diesen Tick alles doppelt zu machen noch nie erwischt.

Ich habe viele Freunde, aber nie hatte ich den Drang dazu das wen zu erzählen, weil die das ja nicht verstehen würden, aber gestern kam das einfach von selber, es war komisch sich laut darüber zu unterhalten, was man da überhaupt genau tut, wo sie mich fragte konnte ich ihr nur paar Beispiele nennen, obwohl ich voll viele Sachen doppelt mache, die so lächerlich sind.

Es ist so unglaublich das es anderen auch so geht. Bei mir hat das etwa mit 8 Jahren angefangen, zusammen mit meiner Schwester, wir haben immer alles doppelt oder vierfach gemacht, weil sonst ja eins ausgeschlossen wäre. Und so ging das bei mir weiter, keine Ahnung ob das meine Schwester auch noch hat, aber bei mir ging das nie weg. Manchmal ist es so heftig, dass ich sogar 8 mal in die Küche laufe und die Schritte zähle und dann wieder zurück und erst dann wenn dieses Gefühl im Bauch weg ist, schliesse ich damit ab und bin dann erleichtert das es vorbei ist.

Oder ich schaue oft auf die Uhr 10 mal hintereinander oder schalte das Licht mehrmals an und aus. Manche Texte oder Seiten lesen ich sogar mehrmals. Oder räume die Waschmaschine 2 mal ein und aus. Es nervt mich so sehr, dass ich kurz vorm ausrasten bin. Selber meine tastensperre vom Handy schalte ich 16 Male ist immer verschieden, bis das Gefühl weg geht ein und aus. Ich bin 26 Jahre und kenne das Leben ohne Zwang garnicht, als würde das zu mir gehören. Manchmal wenn ich was anfange kochen, putzen, Ich denke auch immer etwas schlimmes passiert wenn ich das nicht mache, und ich wäre dann dran schuld, meistens denke ich dann meiner Familie passiert was.

Es ist doch total gestört? Kann mir jemand erklären, wieso ich das tue? Und woher dieser Drang und das Gefühl kommt? Bin zumindestens schonmal beruhigt das ich nicht die einzige bin.

Bei mir ist es echt heftig, weil ich wirklich alles mögliche doppelt und dreifach mache, auch Lieder Spule ich manchmal genau zu einer bestimmten Stelle immer wieder zurück, nur weil ich in dieser Stelle den Gedanken hatte es zu tun.

Ich hatte jetzt überlegt ob ich es in der Klinik wo ich bin ansprechen soll. Aber ich komme immer mit einer neuen Sachen an, hab schon Depression, panikstörungen, Angststörungen, schlafparalyse und jetzt diesen Tick.

Mach dir keine Sorgen, frag deine Eltern ob du zu einem Therapeuten kannst, Therapeuten helfen bei sowas und nehmen dir vielleicht die Angst, dass etwas schlimmes passiert, wenn du es nicht tust. Ich bin ein Mädchen und 15 Jahre alt. Ich habe seit ich klein bin Zwangsgedanken. Es sind eher so magische Gedanken. Also ich denk immer wenn ich das mache dann passiert das oder wenn ich das mache dann passiert irgendwas nicht. Also ich habe immer Angst, vor irgendwas schlimmen, vor dem ich eben Angst habe.

Möbel an einem bestimmten Ort in meinem Zimmer sein. Ich darf auch manche Lebensmittel nicht essen bzw. Das ist echt lästig. Genauso muss ich viele Sachen in einer bestimmten Routine oder nach bestimmter Uhrzeit machen.

Zum Beispiel wenn ich mich schminke, dann muss ich das immer nach einer bestimmten Reihenfolge machen, also erst Mascara dann Concealer dann nochmal Concealer dann das usw. Ich will das einfach los haben, weil es so lästig ist, das ist unglaublich. Ich musste schon so viel drunter leiden usw. Ich kann es niemanden erzählen. Also auch nicht meinen Eltern und ich will endlich was dagegen unternehmen und zu einem Psycho gehen.

Aber was soll ich da meinen Eltern sagen, wenn ich da immer bin? Könnt ihr vll auch schreiben wie das bei euch so war?

Ich habe im Internet gelesen, dass die Zwänge aus tiefsitzenden Ängsten kommen und so fühlt es sich auch an. Gibt es auch Bachblüten, die wirklich dagegen helfen? Dankeschön fürs lesen und ich bin jedem so dankbar, der mir hilft.

Auch muss ich gewisse Dinge "richtig" machen, sonst fange ich an zu zucken und kriege ein sehr schlechtes Gewissen, das mich plagt bis ich nachgebe. Ich versuche was das angeht "workarounds" zu finden, vielleicht findest du eine Art gewisse Dinge auf eine andere Art zu erledigen, ohne dass dein Zwang auslöst: Meine Mutter hatte Verständnis dafür und hilft mir wo sie kann und ich denke, dass gute Eltern dir in jedem Fall helfen werden: Wenn du wirklich in Therapie gehen willst, dann überleg dir gut, ob du dich deinen Eltern anvertrauen willst, sie würden es sicher verstehen, aber du kennst deine Eltern sicherlich besser als ich.

Ohne Verhaltenstherapie kannst du sie nur schwer loswerden, ich bin daran gescheitert und die Therapie hilft mir sehr, weil man sich so viel von der Seele reden kann und gute Tipps bekommt. Ich kann nicht mehr Aber immer wieder kommen diese Gedanken auf.. Ich würde das vielleicht mal in einer Probestunde bei einem Therapeuten ansprechen Hallo Marv15, du bist nicht krank! Das geht uns allen so, dass wir unwillkürlich Sachen denken, für die wir uns schämen.

Es handelt sich dabei um Inhalte, die aus unserem Unterbewusstsein auftauchen. Am besten verhält man sich diesen Dingen gegenüber gelassen. Man nimmt bewusst wahr, okay, so denke ich jetzt gerade - aber dann kämpft man nicht dagegen an, sondern beobachtet, wie jeder Gedanke sich nach kurzer Zeit von allein auflöst und weiterzieht wie eine Wolke am Himmel. Wenn du versuchst, gegen die negativen Gedanken anzukämpfen, werden sie nur stärker, weil du ihnen Energie zuführst dadurch, dass du dich aktiv mit ihnen auseinandersetzt.

Probier doch mal aus, ob du damit was anfangen kannst. Wir wissen nicht, wie stark oder zwanghaft die fürchterlichen Gedanken sind, die Marv15 hat. Im Normalfall kann man so verfahren, wie Pforpf8 empfiehlt. Aber es gibt auch kranke Menschen, die unter Zwangsstörungen, Psychosen oder sonst was leiden und die sich mit solchen Phantasien besser einem Psychiater anvertrauen sollten. Seit einigen Monaten suche ich krampfhaft meine Haut nach Pickelchen ab, die ich dann aufkratze.

Es ist irgendwie wie eine Sucht. Erst wenn die Pickel auf sind, werde ich wieder ruhiger. Wie könnte ich mir diese lästige Sucht abgewöhnen?

Bin für jeden Tipp dankbar. Du hast bestimmt schon mal versucht dich zu zwingen dich nicht zu Kratzen, was genau bekamst du da für ein Gefühl? Worauf ich hinauswill, was ist der Grund dafür dass du es machst?

Haut aufkratzen deutet auf tiefe seelische Störungen hin. Das sollte unbedingt behandelt werden. Selbst wird man diese Art der Selbstzerstörung nicht in den Griff bekommen.

Das einzige, was man vielleicht tun kann, sich am Abend, wenn man ins Bett geht, Handschuhe anziehen. Menschen, die Ekzemen an den Händen haben, tragen solche Handschuhe auch. Das ist definitiv eine Zwangsstörung. Ständiges Waschen der Hände oder eben Kratzen auf der Haut gehört dazu. Ich habe ein Problem und möchte euch um Rat fragen.

Und zwar habe ich das Bedürfnis, mir ständig die Hände zu waschen. Wenn ich etwas angefasst habe, wasche ich sie mir auch gleich. Ich schrubbe sie nicht mit einer Bürste, sondern nehme nur einfache Seife. Am Tag mache ich das aber so Mal. Habe ich eine Zwangsstörung? Könnt ihr mir eine Antwort dazu schreiben? So extrem häufiges Händewaschen kann zu einer Zwangsstörung führen, wenn es bei dir nicht schon eine ist. Was war der Auslöser für diesen Waschzwang? Vielleicht hilft dier Psychotherapeutische Behandlung.

Frag mal deinen Hausarzt danach. Mein Freund muss alles immer wieder kontrollieren, ob die Tür zu ist, der Wasserhahn nicht mehr läuft, die Fenster zu sind usw. Ab wann ist das krankhafter Kontrollzwang und muss man damit in Therapie?

Ich denke, so ein bisschen zwanghaft sind die meisten von uns. Ich gehe auch erst einmal ums ganze Auto und überzeuge mich davon, dass die Türen auch wirklich zu sind. Bis man aber von krankhaftem Kontrollzwang reden kann, ist noch ein weiter Weg Ich denke, als krankhaft kann man etwas erst dann bezeichnen, wenn es den Betroffenen unter erheblichen Leidensdruck stellt.

Ein Tick, der nur die Freunde nervt aber nicht den Betroffenen selbst, ist sicher nicht krankhaft. Lernt einfach ein bisschen tolerant zu sein mit den Schwächen anderer. Jeder von uns spinnt auf irgendeine Weise. Es hört sich echt übernatürlich an, warum allerdings auf diese weise, ist unverständlich. Der Witz an der Sache ist, dass du einen Gegenbeweis bräuchtest den es nicht geben kann.

Ich mach ein Beispiel: Jemand gewinnt im Kasino Euro. Und was ist dann die Folge? Er spielt solange bis er alles verliert, weil er glaubt dass an diesen beiden Tagen etwas besonderes mit ihm passiert wäre. Er erinnert sich dann an eine bestimmte Handlung die er damals beim Gewinnen ausgeführt hat und versucht diese dann jedes mal nachzumachen. Und jedes mal wenn er verliert denkt er: Ich habe eben diese Handlung nicht perfekt genug nachgemacht, deshalb funktioniert sie nicht.