Die Geschichte von Indien



Dieser Beitrag bietet einen geschichtlichen Überblick von den Besiedlungen der Frühzeit und den Hindu-Königreichen, der Herrschaft der muslimischen Mogul-Kaiser und der britischen Kolonialzeit bis zum Weg in die Unabhängigkeit. Die Wirtschaft wurde dabei in dirigistisch-planwirtschaftlicher Weise gelenkt und das Land wurde vom Weltmarkt durch hohe Zollschranken abgeschottet. Ich habe Edathy jun. Mehr zur Geschichte des Islams in Indien…. Die meistverzehrte Fleischsorte ist Huhn.

1. Die Anfänge seit der Steinzeit – Versunkene Hochkultur am Indus


Gleichzeitig hinterfragen sie traditionelle soziale Normen oder engagieren sich politisch. Hintergrund ist die rasante wirtschaftliche Entwicklung des Landes in den letzten 20 Jahren, die auch in der Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen hat.

Doch längst nicht alle jungen Inder haben die Chance, von Aufschwung und Aufbruch zu profitieren. Dieser Beitrag bietet einen geschichtlichen Überblick von den Besiedlungen der Frühzeit und den Hindu-Königreichen, der Herrschaft der muslimischen Mogul-Kaiser und der britischen Kolonialzeit bis zum Weg in die Unabhängigkeit.

Mahatma Gandhi war die bestimmende Figur der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Er hat der Welt gezeigt, dass soziale und politische Veränderungen nicht nur durch Gewalt und Terror, sondern auch durch Liebe und Mitleid erreicht werden können.

Obwohl ein enger Mitstreiter Nehrus auf dem linken Flügel des Indischen Nationalkongresses tut man sich bis heute schwer mit seinem Erbe. Das Ende der britischen Kolonialherrschaft besiegelte im August die Teilung des indischen Subkontinents in die unabhängigen Staaten Indien und Pakistan. Für mehr als zehn Millionen Menschen auf beiden Seiten der neuen Grenze war das gleichbedeutend mit Umsiedlung, Flucht und Vertreibung.

Der gigantische Bevölkerungsaustausch ging mit Gewaltexzessen einher, denen mehr als eine Million Menschen zum Opfer fielen. Bis heute sind die Wunden der Teilung in vielen Bereichen spürbar, bis heute prägt sie die Politik in Südasien. Zugleich fehlt es nicht an schockierenden Nachrichten von dort. Bernard Imhaslys Länderporträt möchte einen differenzierten Blick auf das riesige Land werfen.

Die Lage in Kaschmir ist angespannt wie schon lange nicht mehr. Von Pakistan unterstützte Terrorgruppen haben mehrfach indische Militärstützpunkte angegriffen. Im von Indien kontrollierten Teil Kaschmirs löste die Tötung eines Rebellenführers Unruhen aus, die von Sicherheitskräften massiv unterdrückt wurden. Die Naxaliten sind eine maoistische Gruppierung in Indien, die mittlerweile auf ca. Beginnt ein autoritäres Jahrhundert?

Zuflucht gesucht - Seeking Refuge Wahre Welle. Film-Highlights Bundestagswahlen Zahlen und Fakten: Ihr schrecklicher Ruf eilte ihnen weit voraus; Legenden ranken sich um sie, festgehalten in den heiligen Mythensammlungen des Rigveda s. Von Priestern niedergeschrieben, von Generation zu Generation weitergeführt, gibt das etwa In Scharen fielen sie in das Land ein, zogen umher in Trecks und rasteten in Wagenburgen.

Vom nomadischen Leben gingen die Arya jedoch bald zur Sesshaftigkeit über, gestützt durch den Reichtum, den sie durch ihre Beutezüge erlangt hatten. Zunächst wurden einfach Behausungen aus Lehm und Flechtwerk errichtet und Rinderzucht, Jagd, Fischerei und die räuberische Beutezüge bildeten ihre ökonomische Grundlage. Bald jedoch wurden feste Siedlungen errichtet; mit ihnen verbreitete sich auch der Ackerbau.

Dies führte zu einer Vermischung alter und neuer Traditionen und Bräuche. Besonderen Einfluss hatte dies auf die Entwicklung des Handwerks: Waren bei den Indo-Arya vor allem Töpferei und Stellmacherei für die Streitwagen bedeutend gewesen, kamen nun auch andere handwerkliche Erzeugnisse dazu. Vor allem die Metallverarbeitung erfuhr einen Aufschwung, indem erstmals Eisenerz zur Waffenherstellung genutzt wurde.

Die heiligen Schriften, die Veden, in dieser Sprache verfasst, bilden bis heute einen wichtigen Grundstock in der Weitergabe religiöser Bräuche. Sie umfassen vier Textgruppen: Diese vier Gattungen sind zeitlich aufeinander folgend entstanden. In der Frühzeit entstanden vor allem Mantras. Diese sind wiederum in vier Sammlungen sahita gebunden und geben über unterschiedlichste mythologische Vorstellungen, religiöse Praxen, Alltagsleben und die Gesellschaftsordnung der frühen Inder Auskunft.

Der bekannteste und älteste Teil der vedischen Mantras ist die Rigveda s. Die Entstehungszeit der Veden umfasste wissenschaftlichen Forschungen zufolge vermutlich etwa ein Jahrtausend, von der Mitte des 2. Die Sesshaftigkeit und das stetige Wachstum der neuen Kultur forderten jedoch auch immer mehr Weide-, Farm- und Bauland. Eine intensive Nutzung der Flächen, die bald zu Desertifikation führte und teilweise für die Wüsten im heutigen Indien und Pakistan verantwortlich ist.

Ende des zweiten Jahrtausends gab es deshalb immer wieder erbitterte Kämpfe um Weideland und Dürren bedrohten die Bevölkerung. Während des nomadischen Lebens war das Volk der Arya in verschiedene höchst mobile Stammesgemeinschaften unterteilt, die durch Häuptlinge raja angeführt wurden. Etwa um v. Sie nahmen relativ schnell eine höhere Stellung gegenüber den Gemeinfreien Vaishyas und der einheimischen Bevölkerung Shvdras ein: Die Sesshaftwerdung und die beginnende Agrarwissenschaft schwächte die Macht der ehemaligen Trekführer, die meist aus Varishyas Gemeinfreien bestanden hatten.

Dies führte zu starken sozialen Spannungen und Aufständen; in spätvedischer Zeit hatte sich eine klare Zwei-Klassen-Gesellschaft gebildet: Mit dieser Situation entstand das Janapada, das sowohl Stammesland als auch Bewohner bezeichnete und das von der Priesterkaste, den Brahmanen durch Rituale erst an Legitimation gewann. Der gesellschaftliche Aufstieg der Brahmanen ist also eng mit dem der Kshatriyas verbunden.

Forscher sehen in dieser sozialen Entwicklung die Ursprünge des Kastenwesens. Am Anfang waren diese Standesgrenzen wohl noch überbrückbar, liefen ineinander über und könnten überwunden werden — später sollte das Kastensystem unüberwindbar einbetoniert werden in das Fundament des indischen Gesellschaftssystems. So waren bald die Geburtszugehörigkeit jati und die Berufszugehörigkeit ausschlaggebend für die Kastenzugehörigkeit. Den nun unterdrückten Ureinwohnern der ehemaligen Hochkultur blieben nur die niedersten Stände: Die Angehörigen der Kasten unterschieden sich nicht nur durch ihren ethnischen oder beruflichen Hintergrund, sondern trugen wohl meist Merkmale am Körper zum Beispiel bestimmte Kleidungsfarben etc.

Auch territorial fand sich die Abgrenzung der höheren Kasten von den niederen wieder: Siedlungen wurden in Viertel unterteilt, in denen jeweils nur bestimmte Kastenangehörige wohnen durften, häufig gaben sie ihren Häusern einen eigenen typischen Farbanstrich. Den unberührbaren Namenlosen blieben meist nur die abgesonderten Randbezirke. Das Volk der Aryas sollte den indischen Subkontinent nachhaltig beeinflussen, nicht nur durch das Kastenwesen.

Sie sind es unter anderem, die dem Land ihren Namen gaben: Auch sie richten sich nach dem Fluss, der durch ihr Land floss und ihre Felder bewässerte. Sie nennen ihn Hindus oder Sindhu. Persische Kaufleute werden das Wort später Hindush aussprechen und das Land damit bezeichnen, die Griechen nennen es indike, die Römer india.

Der gesellschaftliche und ökonomische Wandel sollte etwas später zu einer erneuten Blütezeit und zur Etablierung eines Arya-Königreichs führen, das Grundstein für die weitere Entwicklung des Landes sein sollte.

Basierend auf dem Pinboard Theme. Anfänge, vedische Zeit und Kastensystem. Das vedische Zeitalter 2.