Von den Zinsen leben – Entnahmestrategien unter der Lupe (Teil 1)


Anwaltskanzlei, Rechtsanwalt, Markus Kühn, Kanzlei, Rechtsanwälte, Anwalt, Anwälte, München, Grafing, Ebersberg, Amtsgericht, Landgericht, Rechtsberatung.

Jan schrieb am 3. Im Testament ist erwähnt, dass eine ledige Tochter vorhanden ist; diese ist aber nicht als Erbin eingesetzt. Ergibt die Günstigerprüfung, dass die Abgeltungssteuer günstiger ist, bleibt es bei der Aussage von der ersten Betrachtung: Nähere Informationen dazu finden Sie hier:

Bekanntmachung des Gold- und Silberpreises für das Kalenderjahr 2019

In dem zu versteuernden Einkommen i.H.v. € sind außerordentliche Einkünfte i.H.v. € enthalten. Die ESt ist nach der Grundtabelle zu ermitteln.

Wohlwissend, dass geringverdienende Soloselbständige mit ihren Beiträgen auch nach 50 Jahren nicht über die Grundsicherung kommen werden. Genau daswar auch mein erster Gedanke.

Es klingt erstmal gut, dass die Bemessungsgrenze abgesenkt wirkt, aber bei Leuten, die unter dem Existenzminimum verdienen wenn man zum Beispiel AE ist und für fast zwei verdienen muss, aber nur die halbe Zeit zur Verfügung hat , setzen die KK bereits eine reduzierte Bemessungsgrenze an, sofern kein Vermögen vorhanden ist.

Stattdessen gibt es noch die RV-Pflicht mit drauf. Für die Selbständigen, die bereits der RV unterliegen, ändert sich demnach nichts an dem existenzbedrohenden Zustand. Eine Anpassung an das reale Einkommen wäre das absolut Mindeste, das passieren müsste, um zu verhindern, dass Selbständige im unteren Einkommensbereich erstmal die Hälfte an die Sozialversicherungen abdrücken müssen und dann nicht mehr genug zum Leben haben oder Schulden machen müssen. Man sollte nicht vergessen, dass die Kleinunternehmerregelung in D auch einen sehr niedrigen Grenzbetrag erfordert in Österreich ca.

Zum Leben bleibt dann was, ein paar Hundert Euro im Monat? Und noch eine Frage: Was ist mit den weiteren Leistungen der GRV? Müssen diese auch abgesichert werden? Ich denke hier an Erwerbsunfähigkeit un Hinterbliebenenvorsorge. Das ist eine gute Frage. In den Sondierungsergebnissen wird darauf nicht Bezug genommen. Das geht auch mehr ins Detail, als es bei Sondierungen üblich ist.

Im Sinne einer vergleichbaren Absicherung würde aus Sicht der DRV sicher einiges für diese Forderung sprechen, zumal sich ja die Frage der durchgängigen Absicherung stellt, wenn man zwischen Selbstständigkeit und Anstellung wechselt. Für den Erwerbsminderungsschutz besteht bei der DRV eine fünfjährige Wartezeit, die dann immer wieder neu zu laufen anfangen würde. Wer keine Angehörigen hat, für den macht die private Absicherung von Hinterbliebenen auch wenig Sinn, so dass sich die Frage stellt, ob man das wirklich benötigt.

Eine Kombination mit einer Erwerbsminderungs- oder Berufsunfhähigkeitsrente ist mir nicht bekannt. Das müsste dann also erst mal entwickelt werden. Was, wenn man schon Vorerkrankungen hat und diese Zusatzabsicherung verweigert wird oder nur sehr teuer angeboten wird? Es darf ja nicht sein, dass daran ein Opt-out scheitern würde. Entweder wird man sich also mit einer Basisrente begnügen oder die Versicherungsindustrie müsste neue kombinierte Produkte anbieten, die möglichst ohne Gesundheitsprüfung auskommen.

Generell wäre die Frage, wie teuer der Erwerbsminderungsschutz ist, denn es soll ja ausreichend Geld übrig bleiben, um einen Altersrenten-Anspruch aufzubauen. Das ist ja bisher immer das Dilemma: Selbst wenn man jetzt zur DRV hingehen wollte, um freiwillig Mitglied zu werden, prüft sie die Vergangenheit und setzt alles daran, möglichst viel Geld abzuschöpfen.

Wir sollten versuchen, eine solche Amnestie zu fordern. Richtig, das ist ein zusätzlicher Grund, warum dringend zeitgleich mit der Einführung Rechtssicherheit geschaffen werden muss. Ich würde eine Lösung befürworten, wo nur die laufenden Altersvorsorge-Zahlungen geprüft werden, die zum Opt-out berechtigen und diese reicht man bei der steuerbegünstigten Basisrente ohnehin jedes Jahr beim Finanzamt ein.

Ich verstehe es auch nicht so, dass man sich dauerhaft von der Rentenversicherungspflicht befreien lässt lassen kann , sondern man weist die privaten Beitragszahlungen nach und wird in gleichem Umfang von der Rentenpflicht befreit. Wenn man in einem Jahr weniger als den vorgeschriebenen prozentualen Anteil vom Gewinn privat angelegt hat, müsste man den Rest dann halt in die DRV einzahlen. Bin 52, GF einer kleinen eigenen GmbH.

Ausserdem habe ich vor bis ins hohe Alter zu arbeiten. Soll ich also jetzt in die RV einzahlen — obwohl bereits festgestellt ist, dass ich diese Lücke niemals schliessen werde? Häuser oder Aktien versilbern, um in eine Rentenversicherung einzuzahlen erscheint auch wenig zielführend. Du kannst es also frei entscheiden…. Das mit den fehlenden Monaten bzw.

Normalerweise muss man mindestens fünf Jahre einbezahlen um einen ersten kleinen Anspruch auf Altersrente zu haben.

Danach erhöht sich der Rentenanspruch mit den Einzahlungen, aber eine weitere zeitliche Hürde war mir bisher nicht bekannt. Wenn wir uns mit unseren Forderungen durchsetzen sollten, würdest du nicht von der Altersvorsorgepflicht betroffen sein.

Ich habe meine Altersvorsorge über Immobilien sowie Aktienabgesichert. Mit einer Rentenversicherungspflicht könnte ich leben, wenn es ein Opt-Out gibt d. Es wird interessant wie die Details aussehen. Ich verstehe warum die Parteien eine Absicherung jedes im Alter sicherstellen wollen, aber ich hätte gerne eine Wahlmöglichkeit wie ich vorsorge und in welcher Höhe.

Wenn durch eine Rentenversicherung die Prüfung auf Scheinselbständigkeit entschärft würde, wäre es eine gute Entwicklung. Das gilt auch für eine Reduzierung der Rechtsunsicherheit in Bezug auf das Thema Scheinselbstständigkeit. Wir würden aber eine Definition der Betroffenen vorziehen, bei der auf Millionen von Einzelfallprüfungen verzichtet werden kann. Wegen der Scheinselbständigkeit sollte auf jeden Fall geklagt werden.

Ist nur eine Erfindung von Rentenkasse und Finanzamt um ihre eigenen Interessen durchzusetzen, aber keinesfalls grundgesetzkonform. Dieser Spuk sollte ein für alle mal beendet werden. Sonst könnte man die Vertragfreiheit ja gleich komplett abschaffen und alle Aufträge erst vom Finanzamt oder der Rentenbehörde absegnen lassen müssen, damit auch ja überhaupt keine Zweifel aufkommen könnten.

Nö, Oskar Lafontaine ist einer der Namensschöpfer der Überregulierung. Vielleicht gleich an die EU wenden, die ist doch ein gutes Stück freier als die GroKo die uns jetzt droht. Mir bislang der Alexandra Graf Lambsdorff auf meien Anfrage nicht geantwortet.

Ist hierzu etwas in den Sondierungsverhandlungen zu finden? Das betrifft vor allem die Zielgruppe über 50, die nicht mehr viel Zeit hat, Altersvorsorge zu betreiben. Ich denke hier ist es nicht anders als beim Arbeitnehmer, nur dass der Selbstständige die Möglichkeit hat auch im Rentenalter weiter zu arbeiten. Reicht die Altervorsorge nicht aus muss mit Sozialhilfe aufgestockt werden….

Dank der geringen Zinsen und der sonstigen Rahmenbedingungen kam ich oft zu dem Ergebnis, dass Rürup die weniger gute Wahl gewesen wäre. Es ist immer ein Blick in die Glaskugel. Man sollte sich nie von möglichen Gewinnbeteiligungen blenden lassen. Nur die garantierten Leistungen sollten betrachtet werden. Ab einem gewissen Alter scheint Rürup noch weniger interessant wegen der aktuellen Steuerregelungen. Oft kamen Tester Finanztest etc. Es gibt mMn aktuell kein wirklich gutes, vernünftiges Angebot.

Die Möglichkeit insolvenzsicher, verzinst, anerkannt, vererbbar, mit wenig Gebühren für die Altersvorsorge anzusparen gibt es scheinbar nicht. Falls doch freue ich mich über Infos und Tipps! Hallo Rene, ich hatte die Rürup 2 Jahre aktive.

Da stellt ich nach 2 Jahren leider erst fest, das die Versicherung mein gezahltes Kapital halbiert hat. Der Unterschied ist, ich möchte das das Geld für mein Alter später da ist.

Der Versicherung ist es egal. Sie kassiert an der Provision und sicher auch noch an den Fonds welche sie vermarkten. Die Versicherung hat kein Interesse daran, dem Kunden das Geld zu vermehren. Und bin auch gar nicht sicher, aber mich würde nicht wundern wenn mal wieder ein Lobbyist bei der Entscheidung der Vorsorgepflicht beigetragen hat.

Das wäre nicht verwunderlich. Wenn entweder ein Politiker oder die Industrie dies gefördert hat. Ging es nicht mal rum, das die Lebensversicherungen ein Krise aufgrund der niedrig Zinsen haben. Die Entscheidung wäre ja wieder ein neuer Frühling für die Versicherungen.

Hallo Rene, noch zu ergänzen. Die Rürup reduziert zwar jährlich die Steuerschuld aber wird am Ende der Laufzeit steuerpflichtig. Erhält man Euro Rürup. So fallen für die Rürup entsprechend der persönlich Steuersatz an, unabhängig davon was von der Euro der eigentliche Gewinn war. Dann ist diese nicht Vererbbar und wird auch nur anteilig ausbezahlt.

Daher wird vermutlich auch eine Lebensversicherung nie anerkannt, weil das würde für die Regierung mal wieder ein Steuernachteil bedeuten. Durch eine Rürup kassiert der Staat immer mit. Früher waren die Renten steuerfrei. Man sollte mal darüber nachdenken das mal wieder einzuführen. Dann hätte man auch wieder das Rentenniveau was mal gewesen ist, aber wenn man Euro oder Euro versteuern muss was bleibt dann noch.

Hallo Rene, hallo Daniel,. Vereinsmitglieder haben auch Zugriff auf unsere Mitschnitte. Bei allen Anlageprodukten ist wichtig auf eine mögichst niedrige Kostenbelastung zu achten. Die Rendite ist oft unsicher, sicher ist aber die Höhe der Kosten. Aufgrund der Niedrigzinsphase sind klassische Lebensversicherungen zurzeit wenig rentabel, zumal nach Kosten.

Aktien haben langfristig ein höheres Wertentwicklungspotenzial, allerdings sind diese zurzeit auch historisch hoch bewertet was nichts über ihre künftige Entwicklung aussagt.

Bei Versicherungsprodukten mit Steuervorteil ist zu bedenken, dass von diesem vor allem Leute profitiern die über ein hohes Einkommen verfügen und entsprechend hohe Steuern bezahlen.

Wer nichts fürs Alter zurücklegt und sei es zurzeit wenig rentabel der wird später auch keine Rente bekommen und auf Grundsicherung angewiesen sein — und das wollte ich persönlich nicht! Ich kann hier herzlich das Produkt von Cosmos Direkt empfehlen!!! Bin seit der Krise stätig bei Wachstum. War und ist alles bekannt. Und wurde wie Andreas schreibt schon mehrfach in Telkos besprochen. Dass man in den letzten Jahren an der Börse gute Gewinne machen konnte ist bekannt; genauso, dass die Börse keine Einbahnstrasse ist.

Ansonsten hätte man auch letztes Jahr BitCoins kaufen können und hätte seinen Einsatz verxfacht. Im weiteren Verlauf des Jahres nehmen wir Änderungen unserer Website vor, vielleicht bieten wir dann so etwas an.

Müssen wir mal schauen. Ich muss das erst mal sacken lassen. Ich tendiere oft dazu, den worst case auszumalen, und der ist für mich: Dann hab ich aber kein Geld mehr, um das vor vier Jahren als Teil der Altersversorgung angeschaffte Mietshaus bis zum Ende meiner Berufstätigkeit abgezahlt zu haben, und die Sondertilgung für mein privat bewohntes Haus kann ich vermutlich auch nicht mehr bezahlen. Ich werde nächstes Jahr 50 und hatte gehofft, das mich das — ganz persönlich — schützt.

Das scheint jetzt nicht der Fall zu sein, und ich stehe mal wieder auf der Verliererseite. Danke, FDP, für nichts. Ihr wart meine letzte Hoffnung. Lieber gar nicht regieren und zulassen dass andere die Selbständigen kaputt machen anstelle ein bisschen falsch zu regieren. Als Kleinst-Selbständiger werde ich schlichtweg nicht in der Lage sein, zusätzliche Beiträge für eine Renten-Pflicht-Versicherung aufzubringen. Diese Gefahr besteht nicht nur für Selbstständige mit niedrigem Einkommen, sondern erst recht für solche mit mittlerem Einkommen, denn die bezahlen ja auch noch die vollen Beiträgen, aber oft schon fast den Spitzensteuersatz.

Deshalb gilt es genau nachzurechnen und es kommt es auf jeden einzelnen Prozentpunkt an. Die Euro Mindestbeitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung, die ja bei Teilzeitselbstständigen und Geringverdienern bis zu 41 Prozent des Einkommens ausmachen können, werden sich durch den Wegfall der Mindestbeiträge deutlich reduzieren. In Summe hättest du rund 37 Prozent Belastung.

Der Rentenversicherungsbeitrag würde dann 15,5 statt 18,6 Prozent betragen. Dafür, dass auch die Kranken- und Pflegeversicherung von max. Das wird schwierig, obwohl alles andere eine Benachteiligung gegenüber den Angestellten ist! Die Sozialbeiträge sind zum Teil steuerlich absetzbar, mindern also die Einkommensteuerschuld, deshalb kann man die Prozentpunkte nicht einfach addieren. Unsere Forderung ist, dass dass die Grenzbelastung auch bei Selbstständigen 50 Prozent nicht übersteigt!

Was ist eigentlich mit Aufstockern, die vom Jobcenter abhängig sind und eine monatliche Zahlung erhalten, weil der Gewinn noch nicht zum Lebensunterhalt reicht? Die kommenden Rentenversicherungspflicht führt nun zu mehreren komplizierten Fragen.

Muss der dann zwingend für die verpflichtende Altersvorsorge verwendet werden? Kann der Staat Aufstocker zu einem Rürup-Vertrag zwingen? Dort wurden doch erst kürzlich durch eine Rechtsänderung gewisse Freibeträge eingeführt. Aus meiner Sicht ein heilloses, bürokratisiertes Ducheinander. Beim Thema Altersvorsorge für aufstockende Selbständige blickt schon heute kaum ein Aufstocker durch. Nicht mal Rechtsanwälte können im Dickicht der Regelungen einen Rat geben. Nochzumal alles unter dem ständigen Vorbehalt erneuter Gesetzesänderungen steht, so dass keinerlei Planungssicherheit für die kommenden Jahrzehnte bis zur Rente herrscht.

Ich kann nur spekulieren und bin kein ALG2-Experte. Er wird es vielmehr gerne sehen, wenn das Geld an die DRV geht. Wer sich trotz geringen Einkommens nicht auf die Grundsicherung verlässt, sondern zusätzlich vorsorgt, sollte dafür belohnt, nicht bestraft werden. Die Pflicht muss unbedingt für zukünftige Selbsständige gelten bzw.

Andernfalls führt das — wie hier einige Kommentare deutlich machen — zu aberwitzigen Schäden und Härtefällen. Für eine Rente von 1. Davon wird man im Alter vermutlich kaum leben können.

Kann man altersbedingt nur noch 15 Jahre einzahlen, ist es keine Absicherung mehr, sondern eine Steuer, die einem eine bereits laufende Geldanlage kaputt machen kann.

Ich werde meine Sach- und Geldanlagen nicht auflösen, nur um in ein für mich völig wirkungsloses Sicherungssystem einzuzahlen, denn dann erreiche ich meine Vorsorgeziele nicht mehr. Das wäre keine Absicherung, sondern Sabotage. Ich bin kein Fan der CDU, aber hoffe doch sehr, die werden solche ideologisch motivierten Rundumschläge zu verhindern wissen.

Wenn das so bleibt, wird es de facto auf eine Zwangsmitgliedschaft ins staatliche GRV oder halbstaatliche Rürup System hinauslaufen. Es ist nun akut zu befürchten, dass all das nix mehr zählt, sollte die Regierung wirklich zustande kommen.

Darauf zu hoffen, dass die Neuregelung nur für künftige, aber nicht für bestehende Selbstständige gilt, halte ich für ziemlich naiv. Zu wünschen wäre es natürlich, weil man den bestehenden Selbstständigen dadurch nicht in den Rücken fallen würde, doch es ist doch ein offenes Geheimnis, dass die meisten Parteien händeringend nach Möglichkeiten suchen, die Einnahmebasis der GRV zu verbreitern.

Ansonsten kann ich jedem nur empfehlen, sich anderweitig auf den Worst Case vorzubereiten: Dank der EU muss der Firmensitz nicht mehr unbedingt in Deutschland liegen. Wir haben uns hier jahrelang gegen eine Rentenversicherungspflicht gewehrt. Wenn nun aber in beiden Koalitionssondierungen heraus kommt, dass man eine Altersvorsorgepflicht umsetzen möchte, dann müssen wir uns darauf einstellen, dass das auch erfolgt und überlegen, wie wir das Beste daraus machen.

Deine Bedenken und Sorgen teile ich durchaus. Deshalb sind wir dabei, Bedingungen und Forderungen zu formulieren, die erfüllbar sind und gegeben sein müssen, damit eine Altersvorsorgepflicht für uns akzeptabel ist. Dazu gehört, dass in diesem Zug auch Rechtssicherheit für Selbstständige und ihre Auftraggeber geschaffen wird, dass diejenigen, die bereits für ihr Alter vorgesorgt haben, Bestandsschutz erhalten, dass die Beiträge fair berechnet werden usw.

Genau diese Forderungen diskutieren wir hier. Dafür brauchen wir dann aber viele aktive Mitglieder, die bereit sind Zeit zu investieren, um Proteste zu organsieren.

Stehst du dafür bereit? Wenn man da bestehende Selbstständige nicht rausnimmt, haben wir das befürchtete Worst-Case-Szenario. Allerdings fehlt mir einfach der Glaube, dass bestehende Selbstständige verschont werden. Dafür dürfte allein schon die ideologisch in dieser Hinsicht völlig verbohrte SPD sorgen. Die Prüfung der unzähligen privaten Anlageformen, die wohl die meisten von uns gewählt haben, würde andererseits ein Bürokratiemonster erschaffen.

Es müsste eine Stelle geben, die das unabhängig bewertet, ob das eigene Vorsorgen bereits ausreichend ist oder nicht. Ich glaube kaum, dass sich die Politik darauf einlässt.

Was meine Aktivität angeht, so habe ich schon Kontakt zu den örtlichen Bundestagsabgeordneten gesucht und das will ich — so denn die GroKo wirklich zustande kommt mir sind Neuwahlen mit Spahn als Kanzlerkandidat im Herbst lieber — weiter so handhaben. Viele Abgeordnete haben leider keinen blassen Schimmer von unseren Geschäftsmodellen, von unserem tagtäglichen Kampf, den Belastungen und Verordnungen.

Guten Tag, sehr lebhafte und vielseitige Diskussion hier…. Ich denke, der Handlungsbedarf wird kaum bestreitbar sein. Also muss man sich auf die Diskussion einlassen und mitarbeiten. Wir sollten uns jedoch darauf konzentrieren, konkrete Vorschläge zu entwickeln. Es wäre misslich, sich die Dinge nachher vor Gericht erstreiten zu müssen.

Zum einen sollten wir Vorschläge machen, was alles als Altersvorsorge anzuerkennen ist. Investitionen in Immobilien sollten unbedingt anerkannt werden. Schwieriger wird es wohl, für volatile Werte zu argumentieren. Aber auch hier sind bestimmte Anlageformen denkbar.

Derivate aller Art können wir uns jedoch abschminken. Zum anderen ist es dringend erforderlich, über eine Altersgrenze und über das Bewertungsverfahren für bestehende Altersvorsorgen nachzudenken. Es wird schwierig werden, hierzu Vorschläge zu unterbreiten, die nicht in einem bürokratischen Monster enden.

Mir fällt ad hoc auch kein Verfahren ein. Deshalb möchte ich eine geordnete und moderierte Diskussion anregen, wie so ein Verfahren aussehen könnte. Wäre es möglich, hier im Forum ein moderiertes Brainstorming zu gestalten? Alle können Vorschläge einreichen, Eine Gruppe von Experten, z. Das Thema ist wichtig und zeitkritisch!! Deshalb müssen wir es schnellstens konstruktiv anpacken.

Offensichtlich gibt es Selbständige erster mit ein bisschen mehr Freiheit und zweiter Klasse die man gleich bis zum Geht-nicht-mehr abzockt, und die auf Hartz4 besser dran wären.

Ganz wichtig erscheint mir, dass Scheinselbständigkeit und Statusfeststellungsverfahren endlich rechtlich sauber definiert und unbürokratisch einfach organisiert werden. Die Altersvorsorgepflicht hat ja unausgesprochen schon immer existiert.

Auch wenn sie jetzt vielfach als Eingriff in unsere Selbständigkeit empfunden wird, spricht rational eine Menge für einen gewissen Anteil Rente im Rahmen der gesamten Altersvorsorge. Geldanlagen im Ausland, Optionen, selbst Immobilien als einzige Altersvorsorge sind neben erheblichen Chancen nun mal auch mit umfangreichen Risiken behaftet — von Scheidung bis zu Finanzkrise usw..

Entscheidend ist, wie dies organisiert wird. Zwangsweise in die Deutsche RV einzuzahlen — bitte nein! Eine private Rentenversicherung — bis zu einer gewissen Höhe — ja, durchaus! Ich persönlich könnte mir eine Orientierung an der zukünftigen Höhe der Solidarrente als akzeptabel vorstellen.

Da würden dann auch bereits erworbene Rentenansprüche eingerechnet. Wir sollten vor allem dafür kämpfen, dass die ohnehin kommende Regelung einfach und transparent zu handhaben ist. Fürs Alter vorsorgen sollte natürlich jeder von uns. Und dafür sind im Zweifelsfall mehr als 18,6 Prozent vom Bruttogehalt bzw. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass die alternativen Anlagemöglichkeiten breit genug sind. Deshalb sollten wir möglichst unbürokratische Verfahren vorschlagen.

Dem Finanzamt, das über die meisten dazu nötigen Informationen schon jetzt verfügt, könnte dabei eine Rolle zukommen. Ein bürokratischer Alptraum wären Einzelfallprüfungen, bei denen die Altersvorsorge bzw. Deshalb wäre es pragmatisch, nur künftige Selbstständige einzubeziehen. Wenn ich — mit 49 — eine insolvenzsichere Rente nachweisen muss, die mit 67 zur Höhe der Solidarrente führt, kann ich mein Mietshaus morgen verkaufen und den Erlös direkt in meinen Rürup-Vertrag stecken.

Es ist nicht geplant, dass du mit 49 eine insolvenzsichere Rente nachweisen musst und alles in eine Basis- oder Sofortrente stecken musst. Das lese ich nicht aus der Passage in den Sondierungsergebnissen und ich habe es auch nicht behauptet. Unter dem Strich sind die Ergebnisse der GroKo-Sondierungen für uns Selbständige negativ zu werten, wie einige der vorstehenden Kommentare bereits deutlich gemacht haben.

Dass im Gegenzug zur Einführung einer Altersvorsorgepflicht die Mindestbeiträge für Selbstständige in der GKV gesenkt werden, ist nur ein schwacher Trost, denn erstens wird die daraus resultierende Ersparnis nicht ausreichen, um die Mehrblastung durch die obligatorische Rentenvorsorge zu kompensieren.

Die Betroffenen stehen also schlechter da als vorher, viele werden ihre Selbständigkeit aufgeben müssen. Und zweitens profitieren davon allein die gesetzlich versicherten Selbständigen. Die privat versicherten Selbständigen mit geringem Einkommen, deren Krankenversicherungsbeiträge teilweise über den Mindestbeiträgen in der GKV liegen, schauen in die Röhre. Ihr monatlicher Obolus an die PKV bleibt derselbe, obwohl sie zukünftig ebenfalls zur Altersvorsorge verpflichtet werden sollen.

Der Vorschlag des VGSD, privat versicherten Selbständigen die Möglichkeit zu eröffnen, wieder in die GKV zurückzukehren, um ebenfalls von den reduzierten Mindestbeiträgen profitieren zu können, ist soweit ersichtlich in den Sondierungen nicht aufgegriffen worden. Auch wenn sie das Problem erkennen, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Poltiker so umfangreiche Änderungen an der Krankenversicherung vornehmen, wenn sie doch eigentlich an der Rentenversicherung etwas verändern wollen.

Viel eher definieren sie wahrscheinlich den Kreis der Betroffenen anders. Allerdings wollten weder von der Leyen Rentenpaket von noch Nahles Gesamtkonzept Alterssicherung vom Januar diesen Weg beschreiten. Von der Leyen wollte Selbständige ab 50 von der Altersvorsorgepflicht ausnehmen, bei Nahles betrug die Altersgrenze 40 Jahre. Und ein finanzieller Lastenausgleich für betroffene Privatversicherte durch den Staat ist politisch erst recht nicht durchsetzbar.

Allerdings sehe ich keine andere realistische Alternative. So ein Gesetz wird nicht von heute auf morgen beschlossen. Ist denn eine Umsetzung in realistisch? Bei Jamaika, hatten wir uns viele Gedanken gemacht und es kam ganz anders. Und was nützt uns das? Einige Stimmen hier hatten schon solche Gedanken. Wenn ich es richtig verstanden habe gibt es ein Wahlrecht.

Bei den jetzigen Zinsen sind mir die Gefahren einer kapitalgedeckten Versicherung bekannt. Ideal wären Wahlrechte, aber das wird es wohl mit der SPD nicht geben. Hallo oskar, hallo namenlos,. Auch dann halte ich ein Inkrafttreten in für ausgeschlossen. Ich würde eher auf den 1. Ich würde aber auch abraten, gar nix zu machen. Basisrentenverträge kann man auch als Einmalanlage durchführen. Und die Direktanlage in Fonds etc. Das könnte theoretisch auch eine Aktienfondsanlage im Mantel einer Basisrente sein.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass innerhalb des insolvenzsicheren Mantels auch dies möglich bleibt, denn für den Aufbau einer Altersvorsorge ist in der Aufbauphase auch ein gewisser Aktienanteil sinnvoll. Ich befürchte, dass prekäre Selbständige kräftig draufzahlen werden. Nicht jeder hat ein Miethaus, aus dem Erträge generiert werden. Nicht jeder hat selbst genutztes Wohneigentum, das im Alter für eine geringere Ausgabenlast sorgt.

Nicht jeder hat mit 18 gegründet und mit 25 ein hoch profitables Unternehmen geschaffen, aus dessen Gewinnen locker etliche Hundert Euro monatlich zur Seite gelegt werden können, und zwar unterbrechungsfrei und ohne Pause über Jahrzehnte. Für eine auskömmliche Rente müsste aber genau dies erfolgen.

Es müssten kontinuierlich hohe Einzahlungen erfolgen, damit ein Rentenniveau oberhalb der Grundsicherung erzielt wird. Sie hätten aber auch noch länger Zeit, eine Rente über Grundsicherungsniveau aufzubauen. Ältere Selbstständige würden ab einem bestimmten Alter oder weil sie schon selbstständig sind wahrscheinlich von der Altersvorsogepflicht verschont.

Die Höhe der Renteneinzahlung soll einkommensabhängig berechnet werden. Was ist beabsichtigt mit denjenigen — insb.

Ü40 und noch nicht vorgesorgt haben? Wird von diesen kompensatorisch ein höherer Beitrag verlangt werden, da ihnen vergleichsweise nicht mehr so viele Jahre zur Einzahlung zur Verfügung stehen? Das muss unbedingt verhindert werden, sonst drängt man diese in Hartz IV. Ich finde auch, dass Menschen, wenn Sie denn in Ihrer Selbstständigkeit arbeiten können, besser arbeiten sollen, auch wenn es mit dem Geld knapp ist anstatt sie dem Staat auf der Tasche liegen, weil sie ansonsten länger die Sozialsystemen belasten.

Wenn der nicht reicht, müsste man als Selbstständiger entweder versuchen, zusätzlich noch privat vorzusorgen oder noch einige Jahre länger zu arbeiten, wenn man nicht auf Grundsicherung angewiesen sein möchte. Ergänzung zu meinem obigen Kommentar: Letztlich gibt es hier nur eine Lösung: Rückwirkend langjährige Selbstständige vor neue vollendete Tatsachen zu stellen, ist abzulehnen.

Denselben Vorschlag hat Andreas Lutz oben ja auch schon geliefert. Volle Unterstützung für die von euch formulierten Positionen von meiner Seite.

Auch die, die mich nicht selbst betreffen, leuchten mir ein. Wenn das mit der Pflicht nur für neue Selbstständige nicht klappt, solltet ihr vielleicht einen Plan B parat haben. Man sollte auch an die Reihenfolge denken, wenn es denn so kommt: Bitte auch nicht vergessen, dass die Senkung der Mindestbeiträge keinerlei Entlastung für Selbständige mit z.

So viel freies Budget hat nicht jeder. Wird die Groko verlangen können bestehende Altersvorsorge z. Wie würde das eigentlich ablaufen: Die DRV ist ja umlagefinanziert, sprich das was eingezahlt wird geht direkt wieder raus an die Rentner. Wenn die ersten Selbstständigen dann in Rente gehen, hätte man dann den umgekehrten Effekt: Es würde gleich viel in die Verteilung geht, die Zahl der Leistungsempfänger aber von Jahr zu Jahr zunehmen.

Das Rentenniveau würde zusätzlich unter Druck geraten — übrigens nicht nur für die vormals Selbstständigen, sondern auch für die Angstellten, die dann in Rente gehen bzw.

Ein Modell, bei dem nicht Millionen Selbstständige auf einen Schlag in die Rente einzuzahlen beginnen würde verbunden mit der alternativen Möglichkeit in kapitalbildende Anlagen zu investieren würde diese ungewollten Effekte zu einem erheblichen verhindern bzw. Das ist ein sehr gutes Argument, das die obigen Überlegungen auch von der Ergebnisseite her bestätigt.

Ungewollt von uns Selbständigen. Andere haben andere Begehrlichkeiten. Das wäre zweifellos die beste Lösung und würde auch dem Grundsatz des Vertrauensschutzes gerecht werden. Denn auch bei einer Altersvorsorgepflicht werden sich viele Selbständige für eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung entscheiden.

Dies erscheint uns nicht logisch, denn z. Doch, das ist logisch. Ältere Selbständige, die bislang nicht in die Rentenkasse oder einen Rürup-Vertrag eingezahlt haben, werden es in den verbleibenden Jahren bis zum Ruhestand kaum schaffen, genügend Rentenpunkte zu sammeln bzw. Bei dieser Personengruppe wirkt die Altersvorsorgepflicht wie eine zusätzliche Steuer. Der junge Handwerker hat dagegen genug Erwerbsjahre vor sich, um dieses Ziel zu erreichen. Die Verhandlungslinie muss also sein: Altersvorsorgepflicht ja, aber nur für diejenigen, die sich in Zukunft selbständig machen und nicht für solche, die es schon sind.

Kann man diese Position nicht durchsetzen, dann sollte sich der VGSD dafür einsetzen, dass wenigstens ältere Selbständige von der Pflicht ausgenommen bleiben jedenfalls alle ab 50, besser noch ab 40, was zuletzt auch Nahles wollte. Ich habe schon seit Beginn der Diskussion um eine Zwangsrentenversicherung reagiert und eine Betriebsrente abgeschlossen, die Insolvenzsicher in eine Pensionskasse einzahlt.

Und eine zusätzliche private Absicherung gibt es noch on top. Damit hoffe ich zumindest gut gerüstet zu sein. Für alle, die sich es nicht leisten können, so in das Rennen zu gehen, könnte ich mir vorstellen, das ein Ansatz so lauten könnte: Da schwanken die Stundenverrechnungssätze zwischen Industrie und Handwerk oder zwischen unterschiedlichen Gewerken. Und zusätzlich noch prüfen, wie der Selbständige am Markt auftritt.

Hat er ein eigenes Auftreten im Markt und wechselnde Kunden in einem Zeitraum von 24 Monaten ist das das Ausschlusskriterium für den Kreis der Scheinselbständigen. Diese dürfen nachweislich nicht mehr als vergleichbare Beiträge von Berufskollegen, die fest angestellt tätig sind, betragen.

Damit das ganze dann aber fair zugeht, muss der Arbeitgeberanteil bei dem oben genannten betrachtet werden, und der selbständige muss bei seiner Kalkulation bzw. Rechnungsstellung eine Change bekommen, diesen Betrag dem Kunden in Rechnung zu stellen Ich denke an eine extra ausgewiesene Position wie die Umsatzsteuer , bzw.

Dies ist nur Fair, da andere Betriebe diesen Anteil ja ebenfalls zu entrichten haben. Ich weis, das sich das jetzt relativ naiv und einfach gestrickt liest. Und das es viele Facetten gibt, die zu betrachten wären. Aber je einfacher die Betrachtung gestaltet wird, und je weniger Ausnahmeregelungen formuliert werden, desto kalkulierbarer, fairer und einfacher ist die Umsetzung und der vom Gesetzgeber zu installierende Verwaltungsapparat.

Das müssten wir noch mal getrennt diskutieren, es würde den Rahmen hier sprengen. Nachdem sich diese Form der Diskussion hier gut zu bewähren scheint, würde ich dann unsere Gedanken zum Thema Scheinselbstständigkeits-Kriterien wiederum genauer beschreiben und zur Diskussion stellen. Dein Feedback habe ich aufgenommen. Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung sollte in den Honoraren jetzt schon einkalkuliert sein, falls nicht müssten dies spätestens mit Einführung der AV-Pflicht alle tun, was deren Durchsetzung vereinfachen würde.

Genau dies ist ja auch eine Intention des Gesetzes. Den Ausweis des Arbeitgeberzuschusses zur Sozialversicherung auf Rechnungen sehe ich kritisch. Auf einer Rechnung ausweisen oder damit argumentieren darf natürlich jeder auf freiwilliger Basis dar natürlich jeder. Aber eine Verpflichtung dazu würde für viel Bürokratie sorgen. Was ist, wenn du Material verwendest oder freie Mitarbeiter? Auf diese könntest du ja den Aufschlag nicht anwenden.

Und sicher will nicht jeder den Anteil der eigenen Wertschöpfung an dem Gesamtwerk ausweisen, um darauf dann einen Aufschlag vorzunehmen… — In der Kalkulation natürlich, aber nicht gegenüber dem Kunden.

Deshab würden wir uns m. Das Ausweisen von Vorsorgebeiträgen auf Rechnungen war schon eine Idee der Grünen, von der ich nichts halte. Das macht aus Solo-Selbstständigen dann quasi Selbständige-light und erhöht den Bürokratieaufwand. Wer seine Altersvorsorge nicht in den Preis mit einkalkulieren kann oder nicht dauerhaft entsprechendes Einkommen erzielt sollte m. Hallo Andreas, die Kombi Rürup und BUV gibt es und sie kann sogar steuerlich interessant sein, weil bei diesem Kombiprodukt der Gesamtbetrag steuerlich geltend gemacht werden kann wie die Rürup-Rente selbst.

Hallo Martin, die Rürup klingt ja Steuerlich sehr interessant, hat man aber Familie und auch Kinder ist diese nicht praktikabel. Die Rürup kann weder an die Familie vererbt werden noch kann man diese sich auszahlen lassen. Man nehme an man die Frau und der Mann sind mit 65 verstorben.

So bleiben die gezahlten Beiträge bei der Versicherung. Die Kinder oder Enkelkinder haben davon nichts mehr. Zusätzlich ist die Rürup mit hohen Provisionen verbunden, der Versicherung verdient daher sehr gut an solch an einem Vertrag. Ich halte daher nichts an solchen Produkte wo nur der Versicherungsgeber und nicht der Versicherungsnehmer was davon hat.

Und wenn das mit der Beitragszwang kommt und man nicht entscheiden kann worin man investieren darf, dann gehöre ich wahrscheinlich zu denen. Die entweder das Land mit der Familie wechseln oder die Selbstständigkeit aufgeben, weil man wird Selbstständig und Selbständig arbeiten und handeln zu können. Und warum steht es nicht zur Debatte, das die Pension abgeschafft wird. Wenn die Vorsorgepflicht dann doch für alle. Man sucht hier im Grunde einfach nur ein Berufsgruppe die für die Kosten der Beamte aufkommen sollen.

Man sieht es ja wunderbar an der Diätenerhöhung! Wie finanziert man dies? Hallo Martin, hallo Daniel,. Besteht der Schutz darin, dass man im BU-Fall beitragsfrei gestellt wird und ab z.

Ich war von ersterem ausgegangen. Wie Daniel richtig anmerkt, ist es auch eine Kostenfrage. Bei solchen schlechter vergleichbaren Kombiprodukten langen die Versicherer ja gerne bei den Kosten ordentlich zu, deshalb sehe ich sie etwas kritisch. Frage wäre auch, ob man analog zur Rentenversicherung auch nur das Erwerbsunfähigkeitsrisiko absichern könnte, also dass man nicht nur seinem Beruf, sondern gar keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann. Vielleicht mit noch zu entwickelnden Produkten?

Meine Tendenz wäre, in jedem Fall zunächst einmal die Anerkennung der Basis-Renten zu fordern und Kombiprodukte frühestens — wenn überhaupt — dann zu fordern, wenn diese Produkte auch tatsächlich auf dem Markt sind. Daniel Deinen Ärger über die Privielgierung bestimmter Berufsgruppen kann ich nachvollziehen. Und natürlich auch deinen Wunsch, direkt in Immobilien, Aktien usw. Die Gegenseite wird uns allerdings entgegenhalten, dass Angstellte diese Option ja auch nicht haben direkt anzulegen und wir durch die zusätzliche Wahlmöglichkeit privilegiert wären.

Wir werden deshalb fordern, dass zum einen jede Form von geföderter Basisrente auch als Altersvorsorge anerkannt wird und kein Zwang besteht, in klassische Produkte anzulegen. So wäre auch eine mittelbare anteilige Anlage in z. Zum anderen werden wir fordern, dass eine Anlage auch in berufsständische Versorgungswerke ermöglicht wird, soweit diese bereit sind und gesetzgeberisch in die Lage versetzt werden, Selbstständige aus anderen Berufsgruppen aufzunehmen.

Von der Definition der Betroffenen künftige Gründer vs. Altersschwelle mit Einzelprüfung hängt ab, ob du überhaupt altersvorsorgepflichtig würdest. Wir Selbständigen zahlen bereits jetzt schon höhere Beiträge als Angestellte. Daher sollte man auch dem Selbständigen, die Möglichkeit geben, frei über die Produkte zu bestimmen. Das würde nicht nur uns sondern allen nutzen. Es ist ein Frechheit das man in der Rente nochmal versteuert wird.

Der Staat kann wegen mir ein Nachweis von mir verlange wieviel Kapital ich habe, wieviel Immobilien und wieviel Versicherung und kann beurteilen ob es ausreicht zur Altervorsorge. Aber mehr können die von mir nicht verlangen, ich sorge seit Jahren erfolgreich vor und nun soll man in Produkte investieren die von mehrere Zeitungen bereits als schlecht dargelegt worden ist.

Der Beamte sollte daher auch einzahlen und auch die selben Steuern begleichen, das wäre gerecht. Aber so haben Beamte priviligen und Selbständige nicht. Diese Forderung, die ich in der Diskussion an dieser Stelle zum ersten Mal lese, sollte unbedingt betont und weiterverfolgt werden. Die Frage ist aber immer ob einzelne Produkte da nicht beser sind. Die Krux bei staatlich geförderten Produkten ist ja dass die Versicherer die Kunden hier in teure Verträge locken und sich das dann vom Staat bezahlen lassen.

Man könnte anregen, die Altersvorsorgepflicht maximal auf das Erreichen der Grundsicherung zu beschränken. Das wäre für den Einzelnen wahrscheinlich mit relativ wenigen Mitteln zu erreichen, und der Staat muss später nicht für nicht abgesicherte Selbständige zahlen.

Darauf, und nur darauf, sollte es ihm ankommen. Wer darüber hinaus mehr tun möchte, dem sei das freigestellt. Zum anderen ist auch schwer zu sagen, wie viel man sparen muss und in welcher Form man es anlegen muss, um dann Jahrzente später mehr als Grundsicherung zu haben. Dies gilt aber nur bei ausreichend langer Beitragshistorie und wird sicher in Frage gestellt.

Eine Vermögensprüfung würden wir aber aus Bürokratiegründen eher vermeiden wollen. Wir kümmern uns um neue Kunden, um Bestandskunden, um Qualität bei der Arbeit, um Werbung und um die Steuer und sollten daher das Recht haben uns auch um die Altersvorsorge zu kümmern.

Der heutige Selbständige zahlt bereits jetzt schon so viele Steuern, mit diesen Steuern wird unter anderem die Bundesrepublik finanziell unterstützt. Diese Ausgaben ermöglicht Schulen usw. Was wäre das Land ohne die Selbständigen und den jenigen die Arbeiten und nicht vom Staat ihr Geld bekommen, also von uns zahlenden.

Die Rente in dem jetzigen Modell ist krank, und man sollte mal anfangen zu modernisieren bevor man andere zwingt in das Kranke System zu zahlen. Wieso gibt es zw. Ost und West andere Bemessungsgrenzen. Ist das überhaupt Verfasungswidrig. Wieso Krankenkassen, Wieso die Ausgaben für den Flughafen usw. Erst mal bei sich aufräumen und dann bei anderen versuchen aufzuräumen und nicht Mutti bei Selbstständigen spielen, die Leute bei der Politik sind soweit vom Volk entfernt wie der Mond von der Erde.

Wenn die Politiker rückrat hätten würde sie einstimmig für die Abschaffung der Pension, Reduzierung der Staatsdiener, Reduzierung der Krankenkassen und investieren in den Nachwuchs. Aber stattdesen Diätenerhöhung und anderen erzählen wie sie mit Geld um zugehen haben. Ich erkläre auch keinem Pilot wir er zu Fliegen hat. Echt schlimm diese Groko.

Hoffe es gibt Neuwahlen. Ist doch eine smarte Idee, die unabhängig von Lebensalter und Dauer der Selbständigkeit einen Ausweg aus dem Dilemma eröffnet. Als dann die DRV Prüfung kam, musste ich fast alle privaten Rentenversicherungen auflösen, um die rückwirkenden Beträge überhaupt stemmen zu können. Somit hätte ich wohl die Opt-Out Möglichkeit nicht mehr. Seither scheint es mir so, als ob man in Deutschland als Selbstständiger etwas kriminalisiert wird.

Aber, ich finde auch, das das Finanzamt einen ebenfalls extremst schlecht behandelt und man ständig auch mit Steuerberatern Seitenhiebe erwarten darf. Selbstständige brauchen seitens der Regierung, der Finanzämter etc viel mehr Unterstützung, Ideen, einen Willen den Selbstständigen zu helfen. Ich muss zugeben, dass wenn ich gefragt werde, ob es sich lohnt in Deutschland die Selbstständigkeit aufzunehmen, ich sehr sehr stark davon abrate. Ändert sich denn vielleicht irgendetwas für private Krankenversicherte?

Das ist bei mir der Fall. Vielleicht sehr mittelalterlich, aber könnte man nicht ähnlich wie die damaligen Gilden es wohl hatten, eine Rentenversicherung für Berufsgruppen aufbauen? Ich weiss, man sollte in der BRD deutsch sprechen, aber es bildet nicht die Realität ab.

VGSD könnte sicherlich auch hier Mitglieder gewinnen. Weder kommt eine Bürgerversicherung mit der Möglichkeit, wieder in die GKV zurückzukehren — aber auch mit der Gefahr, in einer PKV zu verbleiben, die viele Mitglieder verliert und dadurch ausgezehrt werden könnte noch sind m.

Die Absenkung der KV-Mindestbeiträge hilft ihm oder ihr ja nichts. Dies ist ein weiterer Grund, warum bereits Selbstständige Bestandsschutz erhalten sollten. Bisher hat der Gesetzgeber dafür die Angehörigen einer Berufsgruppe kammerpflichtig gemacht auch die den Beruf in Anstellung betreiben und dann eine Versicherungspflicht im Versorgungswerk eingeführt, die von einer eventuell bestehenden Rentenversicherungspflicht befreit.

Die Einzahlung in ein Versorgungswerk ist zwar attaktiver als in die DRV, aber die meisten der hier diskutierten Fragen und Probleme z. Zudem hängt die Attraktivität eines berufsständischen Versorgungswerks auch von der Struktur der anderen Versicherten ab.

Wir fänden es gut, wenn bestehende oder neue berufsständische Versorgungwerke für Selbstständige als Alternative zur DRV bzw. Dazu wäre aber eine Gesetzesänderung nötig. Eine zusätzliche Bürokratie mit Kammern müssen wir nicht unbedingt aufbauen…. Selbstständige Lehrer sind ja schon jetzt in vollem Umfang rentenversicherungspflichtig und das beste Beispiel für die Doppelbelastung aus hohen KV-Mindestbeiträgen, überhöhter Bemessungsgrundlage usw.

Hier wäre unsere Forderung mit den Lehrern zu diskutieren , ob für sie die Altersvorsorgepflicht nicht attraktiver wäre. Ich bin sicher, die Regionalgruppensprecher in Frankfurt oder Berlin wären offen für solche Veranstaltungen, so lange sie sie nicht selbst organisieren müssen. Wir bräuchten also jemand, der Lust hat, einige solcher Treffen zu organisieren. Dann bitte bei Max hilgart at vgsd. Sie wissen als Erstes, wer selbstständig ist und haben fast alle Infos, die zur Kontrolle der Altersvorsorgepflicht nötig sind.

Insbesondere kennen und prüfen Sie auch den Gewinn. Wobei es schon jetzt eine Vielzahl von Kontrollmitteilungen zwischen Finanzbehörden und Sozialversicherung gibt, so dass kaum noch Geheimnisse bestehen. Unsere Forderung wäre in diesem Fall, dass die Sozialversicherungsträger den vom Finanzamt beschiedenen Gewinn dann auch akzeptieren und nicht wie die Krankenkassen noch Mieten, Zinsen, Dividenden und ggf. Wenn man die Bedenken gegen eine Abwicklung über das Finanzamt überwinden kann, bestünde hier sicherlich ein erhelbiches Potenzial zur Entbürokratisierung.

Es diesen Leuten geht primär nur um mehr Geld. Vor allem die langen Rückzahlungsfristen sind abzuschaffen. Hierbei entsteht unnötige Insolvenzgefahr! Eine Umschichtung ist nur mit finanziellen Verlusten verbunden und daher eher kontraproduktiv. Vor allem ältere Personen, kurz vor Erreichen des Rentenalters dürfte dies hart treffen und zur Geschäftsaufgabe führen. Mit Nachhaltigkeit hat dies alles nicht viel zu tun, die Rentenversicherung ringt jedem ein paar schmerzvolle Euro aus der Tasche, der Staat wird auf wesentlich mehr Einkommensteuer in der Zukunft verzichten müssen weil sich diese Form der Arbeit für einzelne nicht mehr lohnt.

Richtig, neben mehr Rechtssicherheit braucht es in Deutschland eine neue, unabhängige Stelle, die die Statusfeststellungsverfahren durchführt. Die DRV ist nicht objektiv, weil sie ein finanzielles Interesse daran hat, möglichst viele Selbständige in die Beitragspflicht zu zwingen. Sich gegen eine fehlerhafte Statusfeststellung juristisch zur Wehr zu setzen, ist langwierig und kostspielig, der Ausgang ungewiss.

Mir hat einmal ein Rentenberater erzählt, dass jeder zukünftige Sozialrichter im Rahmen seiner Ausbildung ein halbes Jahr bei der DRV hospitiert und dort entsprechend gebrieft wird, weshalb die Sozialgerichte gerade in den unteren Instanzen häufig der Argumentation der Rentenversicherung folgen, die sie sozusagen verinnerlicht haben. Auch bei einem Opt-out könnte es noch Anreize geben, aus Selbstständigen Scheinselbständige zu machen, denn dann entfiele die Opt-out-Möglichkeit.

Wir werden deshalb die Forderung nach einer institutionellen Trennung aufrecht erhalten, die wir schon in unserem Positionspapier zum Thema Scheinselbstständigkeit erhoben haben. In der Schweiz funktioniert die Statusfeststellung durch die Rentenversicherung rechtssicher.

Allerdings gibt es dort keine entsprechenden Anreize für den Rentenversicherungsträger. Eine Unabhängigkeit würde in jedem Fall mehr Rechtssicherheit und Vertrauen schaffen.

Geschehen könnte dies z. Und jeder Tag den man vor Gericht verbringen muss ist ein Tag an dem man kein Geld verdient, dieser Schaden wird von niemandem ersetzt.

Mal ein ganz anderen Punkt. Dann wäre es vielleicht mal Sinnvoll den Punkt vorzubringen, das jeder der freiwillig oder Pflichtversichert in die gesetzliche Krankenkasse einzahlt im Grunde Krankenkassen in Deutschland finanziert. Wieso gibt es eigentlich immer noch Krankenkassen für die gleichen Belange. Ist doch ein Scherz, es gab zwar im mal Krankenkasse aber sind mindestens zuviel.

Wieso schaut man nicht mal darauf die Kosten dort zu senken als ständig die arbeitenden Bürger Beamte ausgeschlossen auszunehmen. Die Gesundheitsversorgung verschwendet Millionen von Gelder nur für die Verwaltung der Krankenkassenbeiträge. Das Geld würde dazu führen, das die Beiträge der Krankenkasse stark reduziert werden könnte und gleichzeitig könnte das gesparte Geld zur Finanzierung der Renten genutzt werden, nehme an das die Rente dann auch nicht mehr versteuert werden müsste so wäre genug Geld für die Rente da.

Aber wieso geht man die Punkte nicht an. Oder wieso muss ein Beamter kein Beitrag leisten, ist ja nicht selbständig und im Grunde nur ein Angestellter.

Da hätte ich eine Antwort drauf, wenn es dich interessiert, dann sag Bescheid und lass uns telefonieren. Bei der Betrachtung der bestehenden Absicherung müssen unbedingt auch bereits bestehende Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt werden. Viele Selbstständige haben aus früheren abhängigen Beschäftigungen bereits Rentenansprüche erarbeitet, so dass sie im Alter nicht völlig unversorgt sind. Ein gesetzlicher Rentenanspruch oberhalb der Grundsicherung sollte genügen, um den Staat von weiteren Leistungspflichten zu entbinden und eine zusätzliche Zwangsversicherung damit unnötig zu machen.

Auf diese Weise müsste keine Einzelfall- bzw. Bei denen, die nach einer Gründung erstmals altersvorsorgepflichtig werden, würde es ebenfalls keine Vermögensprüfung geben, sondern sie wären dann mit einem bestimmten Prozentsatz 15,5 Prozent altersvorsorgepflichtig.

Dabei sollten wie bereits schon erwähnt auch ALLE bisher noch nicht enthaltenen Gruppen mit einbezogen werden z. Mathematiker, unabhängige Vertreter der Versicherungswirtschaft, unabhängige Finanzberater usw.

Leider bin auch ich mittlerweile überzeugt, dass eine Bürgerversicherung aus den verschiedensten Gründen nicht mehr kommen wird. Dann wäre ich noch eher dafür, dass sich der VGSD kompromisslos dafür einsetzt, dass alles beim Alten bleibt, dass also z. Die Beratungsleistung könnte beispielsweise von der deutschen Rentenversicherung oder von der IHK oder zur Not von einer noch zu schaffenden Institution erbracht werden.

Dies bedeutet nicht notwendigerweise, Kosten nach dem Rasenmäherprinzip einzusparen, sondern ggf. Hier wäre ein möglichst objektiv gehaltenes, ehrliches Beratungsgespräch m. Als vormaliger Angestellter hatte ich lange Jahre in die gesetzliche RV einbezahlt und hatte, als das Thema Selbständigkeit immer konkreter wurde, insgesamt sogar 2 freiwillige Beratungsgespräche, wobei das erste schon ca.

Aus dem Erstgespräch hatte ich z. Nun sorge ich weiter privat vor u. Das Wissen dazu habe ich mir durch langjährige Lektüre von einschlägigen Büchern aber auch über das Internet angeeignet, so dass ich schnell von der anfangs bequemen Variante einer Kapitallebensversicherung und eines Sparbuches oder ggf.

So habe ich meine Kapital-LV zwar nicht gekündigt, aber doch auf einen Mindestbeitrag umgestellt etc. Anrechnung von bisher gezahlten Beiträgen in die private Altersvorsorge oder Gegenrechnung von Pensionsansprüchen etc. Erst dann wäre ich für eine Altersvorsorgepflicht, aber mit den Anmerkungen, die ich zu Bürgerversicherung gemacht habe. Es bringt einfach nichts, ein immer maroder werdendes System durch zusätzliche Beitragsquellen aufrecht zu erhalten — hier müssten dann tiefgreifende Reformen durchgeführt werden, z.

Das würde mein Vertrauen in ihre Entscheidungen erheblich erhöhen. Leider war die Einbeziehung von Beamten zu keinem Zeitpunkt ernsthaft geplant und zwar ausdrücklich auch nicht von der SPD, die einen sehr hohen Beamtenanteil unter ihren Wählern hat. Unter dieesen Bedingungen haben wir uns deshalb gegen eine reine Rentenversicherungspflicht nur für Selbstständige ausgesprochen.

Wie du halte ich für einen wichtigen Grundsatz, dass versicherungsfremde Leistungen transparent ausgewiesen und steuerfinanziert werden sollten. Eine Bewahrung des bisherigen Systems mit hoher Eigenverantwortung — ergänzt um eine freiwillige oder obligatorische Altersvorsorgeberatung — wäre am ehesten bei einer FDP-Beteiligung an der Regierung zu erreichen gewesen, wobei Union und Arbeitgeber sich klar für eine Altersvorsorgepflicht ausgesprochen und bei Jamaika mit FDP und Grünen ja auch eine Altersvorsorgepflicht beschlossen hatten.

Unter diesen Umständen müssen wir uns — insbesondere, wenn jetzt erneut eine GroKo zustande kommen sollte — die Frage stellen, wie eine Altersvorsorgepflicht auszugestalten wäre. Es ist besser, wir bringen uns an dieser Stelle konstruktiv ein und erreichen eine sachgerechte Lösung. Wir müssen aber m. Wir sehen auch den Bedarf nach einer besseren Information zum Thema Altersvorsorge. Staatliche Zwangsberatungen und -schulungen sehen wir eher kritisch in Bezug auf deren Qualität und die Motivation der Beteiligten.

Für mich sind die hier von Einigen aufgezeigten negativen Folgen bei einem abrupten Wechsel des Altersvorsorgemodells von privat auf staatlich bereits eingetreten.

Die Angst potentieller Auftraggeber vor dem Scheinselbständigkeits-Thema hat mich in die Festanstellung getrieben, bis auf Weiteres. Ob die Rückkehr in die Selbständigkeit je gelingen wird, hängt auch davon ab, wie lang und gründlich ich jetzt vom Selbständigenmarkt verschwinde. Daher habe ich auf eine Nebenbeschäftigungserlaubnis geachtet, nur um dann festzustellen, dass ich mich als angestellter Teilzeitler mit einer Nebenbeschäftigung schnell in Teufels Küche bei der Krankenversicherung begebe, obwohl ich ja auch im Angestelltenverhältnis schon Beiträge bezahle.

Wenn jetzt noch die volle Wucht von RV-Mindestbeiträgen dazukommt, zahle ich vermutlich bei allen lebenslauftechnisch nötigen Nebenjobs drauf. Bitte verliert auch die ehemaligen Selbständigen nicht aus dem Auge, die in die Festanstellung gezwungen wurden, aber gerne zur Selbständigkeit zurückkehren würden.

Dabei gibt es vermutlich ohnehin erhebliche Überschneidungen zu Neugründern, vor allem zu denen, die zunächst im Nebenerwerb probieren, ob ihre Gründeridee tragfähig ist. Alle, die temporär in Festanstellungen gezwungen werden bei Journalisten ja sogar tageweise , leiden besonders unter dem erzwungenen Mix an Altersvorsorgemodellen.

Weil die Psyche mit den Bedingungen bei der Arbeit nicht zurecht kommt, beantragen immer mehr Deutsche eine vorzeitige Rente. Mittlerweile zählen seelische Leiden zu den Hauptgründen für den Antrag auf Frührente. Im Jahr traten Das Bundesarbeitsgericht hat ein Urteil gefällt, das für Rentner , die eine betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen haben, eine Rente erst ab 67 vorsieht. Normalerweise gelten die neuen Rentenregelungen einmal für die gesetzliche Rentenversicherungen, aber auch für private, wenn diese erst nach dem Dezember abgeschlossen wurden.

Bei den Betriebsrenten galt aber, wenn sie vor dem Jahr abgeschlossen waren, dass dann mit dem Lebensjahr diese ausbezahlt werden. Januar abgeschlossen wurden und auch die Rente mit 65 Jahren vereinbart wurde. Aber die einzelne Betriebe überprüfen nun die neue Urteilslage, die aber meistens für sie besser wäre. Doch viele der betrieblich Versicherten sind von dem Urteil nicht betroffen, wenn sie die Beiträge aus der eigenen Tasche bezahlen. Auch wer eine sogenannte Direktversicherung über eine Gehaltsumwandlung abgeschlossen hat, der erhält seine Rente mit 65 Jahren, wenn es der Vertrag vorsieht.

Im Normalfall wird der Eintritt in den Ruhestand durch das gesetzliche Renteneintrittsalter geregelt, aber Betriebe haben auch die Möglichkeit über Betriebsvereinbarung ihre Mitarbeiter früher in den Ruhestand zu schicken. Dies hat nun auch das Bundesarbeitsgericht in Erfurt entschieden. Doch dafür müssen die Grundsätze von "Recht und Billigkeit" beachtet werden, wie die Richter weiter erklärten, so dass die Altersgrenze auch vom Zeitpunkt abhängt, wo der Arbeitnehmer seine Regelaltersgrenze aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhält.

In Deutschland wurde vor ein paar Jahren die Altersgrenze von 65 auf 67 Jahre angehoben , doch geschieht dies für bestimmte Jahrgänge schrittweise. Dass sie es bis zu diesem Alter schaffen werden ihrem jetzigen Beruf nachzugehen, halten viele deutsche Arbeitnehmer allerdings für unrealistisch, wie eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes zeigt. Die Einstellung zu dieser Frage scheint besonders stark von der Branche abzuhängen, in der die Arbeitnehmer tätig sind.

Lediglich in einem Drittel der Branchen waren mehr als die Hälfte der befragten Arbeitnehmer der Überzeugung bis zum Rentenalter durchzuhalten. Frauen verabschiedeten sich mit 61 Jahren in den Ruhestand , im Jahr zuvor mit 60,8 Jahren. Männer gingen im Jahr mit durchschnittlich 61,2 Jahre in Rente im Vorjahr waren es noch 60,9 Jahre.

Noch lag der Durchschnitt bei den Frauen bei 60,5 Jahren, bei den Männern sogar nur bei 59,8 Jahren. Durch die längere Lebensarbeitszeit verkürzen sich die Abschläge wenn der Renteneintritt vorgezogen wird.

Die Rente verkürzt sich um 0,3 Prozent für jeden Monat früheren Rentenbeginn. Von wegen arbeiten bis 65 oder 67, die Hälfte der Deutschen hält von derartigen Plänen überhaupt nichts. So würden 53 Prozent der Deutschen bereits vor dem Lebensjahr in den Ruhestand gehen, wenn damit keine finanziellen Einbussen verbunden wären, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK zeigt. Die meisten Deutschen haben allerdings auch keine Unlust am Arbeiten, vor dem Lebensjahr möchte kaum einer der Befragten in Rente gehen.

Laut der Umfrage wünschen sich die meisten Menschen in Deutschland ein Renteneintrittsalter, das zwischen 55 und 64 Jahren liegt. Eine Meinung, die von der Politik nicht geteilt wird.

Bis zum Jahr steigt das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre, Wirtschaftsexperten fordern angesichts der Überalterung der Gesellschaft sogar die Rente ab Bei der Studie offenbaren sich auch geographische Unterschiede. Demnach wünschen sich die Menschen in Süddeutschland einen späteren Renteneintritt als die Norddeutschen. Die deutsche Bevölkerung wird immer älter. Eine Entwicklung, die allmählich auch bei der Deutschen Rentenversicherung zu spüren ist, denn durch die ältere Bevölkerung ist auch die durchschnittliche Rentenbezugsdauer über die Jahre deutlich angestiegen.

Im Vorjahr betrug die Rentenbezugsdauer noch 18,3 Jahre und ist damit innerhalb von nur einem Jahr um mehr als sechs Monate gestiegen, wie die Deutsche Rentenversicherung mitteilt. Nach wie vor sind es noch immer die Frauen, die am längsten Rente beziehen. In Ostdeutschland ist die Rentenbezugsdauer bei den Frauen mit 23 Jahren sogar noch höher. Freiberufler können ihre Arbeitszeit individuell einteilen. Das gilt auch für das Ende ihrer Berufstätigkeit. Unternehmen können freien Mitarbeitern im regulärem Rentenalter jedoch die Zusammenarbeit aufkündigen.

Verbotene Alsterdiskriminierung liegt dabei nicht vor, urteilt das Arbeitsgericht Bonn. Im konkreten Fall verlangte ein jähriger Journalist von einer Sendeanstalt Zuvor war er 30 Jahre von dem öffentlich-rechtlichen Unternehmen beschäftigt worden.

Wie in der Branche üblich, war das Beschäftigungsverhältnis über einen Tarifvertrag geregelt. Gerade wegen dieser langjährigen Bindung zwischen freiem Mitarbeiter und Sender lehnten die Arbeitsrichter eine Entschädigung ab. Wenn ein Unternehmen sich bei der Auftragsvergabe an der gesetzlichen Rentenaltersgrenze orientiere, entspreche das dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz AGG und sei keine Diskriminierung. Im Alter nimmt durch den allgemeinen körperlichen Abbau auch die Arbeitskraft ab.

Dieses Phänomen ist den meisten gut bekannt und nicht wenige Menschen beantragen aufgrund ihrer Gebrechen die Frührente. Die Statistiken zeigen jedoch, dass es nicht die körperlichen Krankheiten sind, die eine Mehrheit der Frührenten ausmacht.

Vielmehr ist es so, dass rund 50 Prozent der Frührentner diese Rente aufgrund seelischer Leiden benötigt haben. Psychische Krankheiten wie Depressionen , Burn-out oder auch Angststörungen lassen viele im Alltag nicht mehr funktionieren und der Rentenantrag ist die einzige Lösung. Dabei zeigen Statistiken einen klaren Trend: Die Zahl dieser Fälle nimmt immer mehr zu. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Frührentner aufgrund psychischer Probleme fast verdoppelt.

Waren es noch 26 Prozent aller Frührentner, so sind es jetzt rund 42 Prozent. Das Alter, in dem die Betroffenen aus dem aktiven Arbeitsalltag austreten, ist zudem sehr früh. Derzeit sind die Betroffenen im Schnitt gerade einmal 49 Jahre alt und hätten damit noch viele Arbeitsjahre vor sich. Ihnen droht nach dem Ausstieg aus den Beruf neben den seelischen Problemen dann oft auch noch die Altersarmut.

Der Anstieg der Fälle stellt auch ein Problem für das Gesundheitssystem da. Es fehlt derzeit an einer adäquaten Versorgung von physisch Kranken und daher müssen vor allen Dingen die psychotherapeutischen Einrichtungen dringend ausgebaut werden.

Bisher werden nur rund 30 Prozent aller erkrankten Arbeitnehmer auch wirklich ausreichend behandelt. Könnte man sie dagegen bereits während ihrer Erwerbszeit entsprechend abfangen und versorgen, wäre vermutlich auch die Zahl der Frührenten niedriger. Laut einer Stressstudie ist jeder sechste Krankentag eine Krankschreibung wegen Depression, Überbelastung oder Angststörung. Welche Anforderungen Arbeitnehmer erfüllen müssen, um in den Vorruhestand zu gehen, ist gesetzlich genau geregelt.

Ohne ärztliches Gutachten klappt nichts, und Antragsteller sollten mit kräftigen Abschlägen rechnen. Wer eine Rente wegen Erwerbsminderung beantragen möchte, muss generell eine medizinische Prüfung absolvieren. Attestiert der Arzt , dass der Betroffene weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten kann, hat er Anspruch auf vorgezogene Altersrente. Ist eine sechsstündige Berufstätigkeit möglich, kann man eine Teilerwerbsminderungsrente beantragen.

Voraussetzung für beide Rentenformen: Viele Beschäftigte werden dabei unfreiwillig in Frührente geschickt. Wenn die Krankenkasse sie auffordert einen Reha -Antrag zu stellen, müssen sie dies tun. Bescheinigt der Gutachter daraufhin, dass die Reha keinen Erfolg haben würde, gilt der Antrag automatisch für die Erwerbsminderungsrente. Jede zweite Frührente wird heute wegen psychischer Erkrankungen ausgezahlt. Seit dem Jahrtausendwechsel ist die Zahl der Neuanträge mit dieser Diagnose um rund 25 Prozent gestiegen.

Da die Frührentner durchschnittlich erst 49 Jahre alt sind, beziehen sie meist nur geringe Renten. Im Osten waren es Euro. Wer bislang vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden wollte, der konnte seine Rente auch schon vor dem Lebensjahr beziehen, wenn er bestimmte Abzüge bei der Rente in Kauf nahm.

Dabei war es aber auch erforderlich dass eine bestimmte Anzahl von Jahren bei der sogenannten Wartezeit durch Beitragszahlungen oder auch Ausfallzeiten erreicht wurde. Doch pro vorzeitigem Jahr wurden 3,6 Prozent bei der Rentenberechnung abgezogen. Mittlerweile wurde auch der Anstieg für den Eintritt in das Rentenalter auf 67 Jahre angehoben, was im Fazit für den Jahrgang voll zutrifft.

Nun sollen aber Arbeitnehmer , die 45 Jahre lang ihren Beitrag bezahlt haben, schon mit 63 Jahren vorzeitig ihre Rente ohne Abschläge beantragen können. Nach neuesten Berechnungen der Bundesregierung werden im ersten Jahr nach der Einführung etwa Aber nur etwa ein Viertel wäre ohne die neue Regelung auch länger beschäftigt gewesen, denn die übrigen wären auch mit Abschlägen früher in Rente gegangen, so dass im Fazit dann rund Die Einführung des neuen Rentenpakets der Bundesregierung soll am 1.

Zahlreiche Versicherte profitieren von einer Reihe neuer Leistungen. Auch wenn es sympathisch klingt, unterliegt gerade die Rente ab 63 gewissen Einschränkungen. Doch wer kann die neue Rente beantragen und welche Voraussetzungen müssen vorliegen? Das Herzstück des neuen Rentenpakets: Nach 45 Jahren Beitragzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung können sich Arbeitnehmer ohne Abschlag in den Ruhestand verabschieden.

Auch der Arbeitslosengeld-I-Bezug bis zum Selbständige , die freiwillig in die Rentenkasse eingezahlt haben und 18 Jahre Pflichtbeiträge nachweisen können, profitieren ebenfalls von der neuen Flexi-Rente.

Arbeitnehmer, die noch nicht aus dem Erwerbsleben ausscheiden wollen, haben durch das neue Rentenpaket die Möglichkeit, den Arbeitsvertrag befristet zu verlängern. Bei Anspruch auf Erwerbsminderungsrente können Arbeitnehmer bis zur Vollendung des Lebensjahr ihren Job ausüben und haben 40 Euro brutto pro Monat mehr im Portemonnaie. Frauen, deren Kinder vor geboren wurden, profitieren von zwei Jahren Anrechnung der Erziehungszeit pro Kind.

Um Anspruch auf die gesetzliche Rente zu haben, müssen Frauen mindestens fünf Jahre Versicherungszeit vorweisen, was oft nicht möglich ist. Dank des neuen Rentenpakets können auch Frauen ohne Rentenanspruch Mütterrente beantragen, indem sie freiwillige Beiträge leisten.

Laut Stiftung Warentest lohnt sich die freiwillige Beitragzahlung auf jeden Fall. Frauen, die schon im Rentenbezug sind, erhalten eine automatische Erhöhung, auch für Mütter , die bereits Kindererziehungszeiten geltend gemacht haben, ändert sich nichts. Alle Frauen, die erstmalig Rente beziehen, müssen im Zuge der Neuregelung einen Rentenantrag bei der Rentenversicherung stellen.

Die Bundesregierung hat ein neues Rentenmodell verabschiedet, das ab dem nächsten Monat in Kraft treten wird. So können dann Versicherte, die 45 Beitragsjahre zusammen bekommen, schon mit 63 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen.

Wie auch die Zeitung "Bild" berichtet, sind an dem neuen Modell sehr viele Frauen und Männer interessiert und wie auch die Deutsche Rentenversicherung Bund bestätigt, liegen schon knapp über 6. Auch bei den regionalen Rentenversicherungsträgern liegen schätzungsweise die gleiche Anzahl von Anträgen vor. Von der neuen "Rente mit 63" können alle Versicherte Gebrauch machen, die also 45 Beitragsjahre zur gesetzlichen Rentenversicherung nachweisen können, wobei auch Bezugszeiten des heutigen Arbeitslosengeldes I eingerechnet werden.

Dagegen werden die Zeiten, wo Arbeitslosenhilfe in Anspruch genommen wurde, nicht anerkannt. So könnte es dann bei diesen Rentnern zu einer Altersarmut kommen, denn wer statt mit 65 Jahren schon mit 60 Jahren in Rente gehen will, der muss dabei einen Abschlag von knapp 20 Prozent hinnehmen und zusätzlich gehen ihm noch zirka 12,5 Prozent für eine höhere Rente verloren. Diese 12,5 Prozent der zusätzlichen Zahlungen zwischen dem Lebensjahr machen ungefähr bei einem Durchschnittseinkommen Euro Rente monatlich aus.

Doch aufgrund von immer mehr älteren Menschen in Deutschland , müsste nach Willen der Union die Vollzeiterwerbstätigkeit über 63 bis 67 Jahre das Ziel sein. Auch sollten diejenigen, die länger arbeiten wollen und können auch dafür die Möglichkeit bekommen, wenn dies auch die Firma möchte. Viele Arbeitnehmer dürften sich bereits auf ihren Eintritt in das Rentenalter freuen; es gibt allerdings viele Formen, welche eine Absicherung und finanzielle Versorgung im Alter darstellen - wo liegt nun eigentlich der genaue Unterschied zwischen der Rente und einer Pension?

Die Rente wird Arbeitern und Angestellten ausgezahlt. Das Wort "Rente" leitet sich dabei vom lateinischen Ausdruck "rendere" ab. Rendere ist ein Verb und bedeutet soviel wie "zurückgeben". Bereits die Übersetzung deutet bereits an, dass die Rentenhöhe vom Entgelt des gesamten Arbeitslebens abhängt.

Wie hoch die Rente ausfällt, hängt demnach davon ab, wie lange man als Arbeitnehmer und Angestellter gearbeitet hat und wie hoch dabei stets der Verdienst war. Der Zahlungsträger ist dabei die gesetzliche Rentenkasse. Diese basiert wiederum auf dem Prinzip des Generationenvertrages. So sorgten diese zwei Rentenarten beziehungsweise Anstalten früher für eine Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten.

Im Zuge dieser Reform wurden auch diese Kategorien abgeschafft und durch neue Strukturen ersetzt, welche unter dem Namen "Deutsche Rentenversicherung" zusammengefasst werden. Diese neue Institution sorgt nun für die Umverteilung des Geldes , indem die Rentenbeiträge von derzeit etwa 30 Millionen Arbeitnehmern eingenommen und an circa 20 Millionen Rentenempfänger ausgeschüttet werden.

Sie besteht dabei aus zwei Hauptanstalten, welche durch 17 regionale Anstalten ergänzt werden. Dabei macht es keinen Unterschied, welcher Anstalt der Versicherte zugeordnet wird, da stets die gleichen Rentenansprüche bestehen.

Insgesamt wurde durch die Reform im Jahre eine Vereinfachung des Systems erreicht, von welcher auch die Versicherten profitieren. Allerdings vollziehen sich die Prozesse der Neustrukturierung bis heute. So ist es beispielsweise noch immer nicht klar, welches Kürzel für diese Anstalt stehen soll, da das naheliegende DRV bereits vergeben ist.

Da die Pensionen von Beamten vom Staat organisiert werden, muss diese Berufsgruppe nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Ersten Schätzungen zufolge wird es so ähnlich auch weitergehen, sodass sich die Kosten für Beamtenpensionen in den kommenden Jahrzehnten auf stolze ,85 Milliarden summieren werden.

Die Pension wird wiederum nur Beamten seitens des Staates ausgezahlt. Der Begriff "Pension" stammt dabei vom lateinischen "pendere", was übersetzt etwa soviel wie "etwas bezahlen" bedeutet. Die Höhe der Pension orientiert sich allerdings nicht am gesamten Entgelt, welches im Laufe des Berufslebens geleistet wurde.

Stattdessen hängt die Höhe der Pension lediglich von der letzten Verdiensthöhe ab. Für einen Beamten ist es hinsichtlich der Rentenhöhe lediglich wichtig, wie viel er vor dem Eintritt in das Rentenalter verdient hat. Im Falle der Pension tragen spezielle Pensionskassen die Kosten, welche durch die Steuerzahler finanziert werden.

Pensionen sind damit ein Teil der Staatsausgaben für den Beamtenapparat und werden auch als solche gewertet. Insgesamt unterscheiden sich die Rente und Pension hinsichtlich einiger Feinheiten. Eine rechtzeitige und frühe Auseinandersetzung mit der eigenen finanziellen Absicherung im Alter kann sich deshalb lohnen.

Die Rente ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Doch wie verhält es sich überhaupt mit der Entwicklung der Rentenhöhe und des Renteneintrittsalters, welche sich stetig an die Veränderungen innerhalb der Gesellschaft anpassen?

So betrug die damalige Rente anfangs noch umgerechnet durchschnittlich Euro. Daraufhin kam es zu einem starken Aufwärtstrend innerhalb der nächsten Jahre, welche im Wert von Euro im Jahre resultierte. Von da an stiegen die Rentenbeiträge nur langsam weiter an. Dennoch ist im Zeitraum von bis bemerkenswert, dass es nichtsdestotrotz zu einer konstanten Steigerung der durchschnittlichen Rentenauszahlung kam. Dieser Trend änderte sich erst im Jahre Nun sank der Rentenbetrag erstmals von 1.

Seit ist wieder ein leichter Aufwärtstrend erkennbar, welcher im absoluten Hoch von 1. Diese Entwicklung der nominalen Rentenhöhe täuscht allerdings.

Wendet man sich der preisbereinigten Entwicklung der Rentenhöhe zu, lässt sich ein anderer Trend feststellen. Bei der preisbereinigten Rente handelt es sich um jenen Wert, welcher der tatsächlichen Kaufkraft des Geldes entspricht.

Dieser verändert sich aufgrund der Inflation, weshalb diese ein wichtiger Faktor ist, welcher in diesem Zusammenhang bedacht werden muss. Geht man von der preisbereinigten Rentenhöhe aus, lässt sich zunächst ein relativ konstantes Niveau zwischen und feststellen.

Ab dem Jahre kommt es allerdings zu einem regelrechten Absturz, welcher im bis dahin niedrigstem Realwert der Rentenhöhe endet. Es kann deshalb zu Recht behauptet werden, dass Rentner derzeit bedeutend weniger Rentenzahlungen erhalten als vor 20 Jahren. Formell wird als Rentenniveau die jeweilige Relation zwischen einer statistischen Standardrente und dem Jahresdurchschnittseinkommen der Erwerbstätigen bezeichnet.

Der Bürger definiert das Rentenniveau als die prozentuale Differenz zwischen aktuellem Arbeits- und zukünftigem Renteneinkommen.

Die Standardrente, kurz Eckrente genannt, ist eine statistische, also eher theoretische Regelaltersrente mit fünfundvierzig Entgeltpunkten. Sie sind, zusammen mit dem Zugangsfaktor, dem Rentenartfaktor sowie dem aktuellen Rentenwert, die mathematische Grundlage für die Rentenformel. Gesetzgeber und Rentenversicherungsträger unterscheiden in das Brutto- sowie in das Nettorentenniveau. Das Standardrentenniveau aus den er Jahren hat sich in den folgenden Jahrzehnten mehrfach verändert - es ist kontinuierlich gesunken.

Der Rentenbezieher erhält also zunehmend weniger Rente. Das gilt sowohl absolut in DM und Euro als auch relativ im Verhältnis zu seinem bis zum Renteneintritt erzielten Brutto- sowie Nettoeinkommen.

Die verschiedenen Bundesregierungen haben seit Ende der er Jahre mehrere Rentenreformen beschlossen. Zu denen gehören das Altersvermögensergänzungsgesetz sowie das Rentenversicherungs-Nachhaltigkeitsgesetz.

Dessen gesetzlich festgeschriebenes Mindestniveau beträgt bis zum Jahre 46 Prozent, bis zum Jahre 43 Prozent. Wenn diese Prozentsätze nicht erreichbar sind, dann muss der Gesetzgeber eingreifen.

Um dieses Mindestziel zu gewährleisten, wurde Mitte der er Jahre beschlossen, bis zum Jahre die Regelaltersgrenze für die Altersrente auf 67 Jahre anzuheben. Über den Nachhaltigkeitsfaktor wirkt sich diese Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf die Rentenformel und somit auf die Rentenberechnung aus.

Das Rentenniveaus wird verringert, und nur so konnte das gesetzlich vorgegebene rechnerische Mindestsicherungsziel erreicht werden. Ein für die Betroffenen erfreulicher Grund ist deren zunehmend höhere Lebenserwartung. Ein längeres Rentnerleben kostet die Rentenversicherung und somit indirekt auch den Staat mehr Geld. Hier hat die Bundesregierung mit einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit um zwei Jahre gegengesteuert.

Eine nochmalige Erhöhung um zwei weitere Jahre auf das neunundsechzigste Lebensjahr ist hier und da ansatzweise diskutiert worden. Eine Umsetzung wäre zurzeit weder politisch noch gesellschaftlich denkbar. Die Balance zwischen den sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern als Rentenbeitragszahlern einerseits und der steigenden Zahl an Rentnern andererseits ist seit längerer Zeit ungleich. Die Beitragszahlungen in die Rentenkassen sind nicht ausreichend hoch. Die Zahl der Beitragszahler sinkt, ebenso wie die Summe der gezahlten Beiträge.

Grund dafür ist die Beschäftigungssituation mit einer Vielzahl von Arbeitnehmern ohne, oder mit nur sehr geringen Rentenbeitragszahlungen. Gesetzgeber und Bundesregierung können noch so viel an der Rentenformel oder am Mindestsicherungsziel "herum rechnen" - dadurch verändert sich die finanzielle Situation für den einzelnen Rentner nicht. Mit Mindereinnahmen in der so genannten Rentenkasse bei indirekten Mehrausgaben durch Kaufkraftverlust erhöht sich für den Rentner die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben.

Aus seiner Sicht sinkt das Rentenniveau. Unterm Strich erhält er weniger Rente, beziehungsweise er bekommt weniger Ware für seine Rente. Hinzu kommt, dass sich auch für Rentner die Steuern und Sozialabgaben erhöhen. Die Renten werden schrittweise immer höher besteuert.

Beitragserhöhungen in der Kranken- und in der Pflegeversicherung sind auch von Rentnern zu bezahlen. Wie dem Arbeitnehmer von seinem Lohn oder Gehalt, so wird dem Rentner der Versicherungsbeitrag von der Rente einbehalten und direkt an die Krankenkasse überwiesen. Der Rentner erhält somit immer weniger Netto.

Die Rentenerhöhungen fallen jährlich unterschiedlich aus - sie reichen von Null bis hin zu einigen Prozent der Vorjahresrente. Vielfach wird der Kaufkraftverlust, die umgangssprachliche Inflationsrate , dadurch nicht ausgeglichen. Krankenkassen reduzieren kontinuierlich ihre Leistungen für Medikamente. Die muss der Erkrankte von seiner Monatsrente bezahlen. Das schmälert die Verfügbarkeit für andere, ebenfalls notwendige Ausgaben.

Der Rentner muss mehr und mehr rechnen, so manches kann er sich nicht mehr leisten. Sowohl gefühlt als auch rechnerisch sowie pekuniär in Euro und Cent gelangt der Rentner zu der Überzeugung, dass das Rentenniveau von Jahr zu Jahr sinkt.

Das tut es auch, ohne dass eine Besserung abzusehen ist. Prinzipiell können sich Eltern eine Kindererziehungszeit auf die Rente anrechnen lassen, was wiederum eine Erhöhung des späteren Rentenbetrags bedeutet Viele Eltern wollen ihre Kinder selbst erziehen und vor allem in den ersten Lebensjahren vollständig begleiten.

Es ist demnach nicht verwunderlich, dass sich viele Eltern eine Erziehungszeit nehmen, um sich diesen Wunsch zu erfüllen. Doch inwiefern können Kindererziehungszeiten eigentlich angerechnet werden und welche Auswirkungen hat dies auf die Rente? Bezüglich der maximalen Kindererziehungszeit wird zwischen Kindern unterschieden, welche vor und nach dem Bei Kindern, welche vor diesem Datum geboren wurden, wird eine Kindererziehungszeit von einem Jahr veranschlagt.

Kinder, welche erst im Jahre oder später geboren wurden, können dagegen mit einer dreijährigen Kindererziehungszeit angerechnet werden. Die konkreten Auswirkungen auf die Rente lassen sich nur annähernd beziffern, da sich dieser Betrag je nach persönlicher Situation unterscheidet. Es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass sich der monatliche Rentenbetrag um etwa 70 Euro erhöht, sobald eine dreijährige Kindererziehungszeit anerkannt wurde.

Des Weiteren ist es wichtig zu wissen, dass das Elternteil seinen Anspruch auf eine Kindererziehungszeit nicht verliert, selbst wenn während dieser Phase in Voll- oder Teilzeit gearbeitet wurde. So kann der persönliche spätere Rentenbetrag noch weiter bis zur Beitragsbemessungsgrenze aufgebessert werden.

Insgesamt ist die Kindererziehungszeit ein sinnvolles Instrument des deutschen Staates, Eltern für die Erziehungsleistungen zu entschädigen und zumindest ein Stück weit finanziell im Alter abzusichern. Aus diesem Grund lohnt es sich auch, eine Kindererziehungszeit zu beantragen, welche sich dann positiv auf die Rentenhöhe auswirkt.

Wer freiwillige Beträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen will, muss sich beeilen. Noch besteht dafür die Möglichkeit, und zwar bis zum Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung in Berlin hin.

Mitglieder können dadurch Wartezeiten abkürzen und Rentenanwartschaften erhöhen sich eventuell. Insbesondere Versicherte, deren Erwerbsfähigkeit vermindert ist, könnten so durch freiwillig geleistete Beiträge einen Rentenanspruch erwerben. Jeder, der vor schon fünf Jahre lang in die Kasse eingezahlt hat und seitdem lückenlos versichert ist, kann damit zusätzliche Ansprüche erwerben. Die Beitragshöhe kann individuell gewählt werden, nämlich zwischen 88,20 Euro und Euro für jeden Monat im Jahr Abbuchung, oder Überweisung für Monats- oder Jahresbeiträge können individuell festgelegt werden.

Für alte und neue Bundesländer gelten dieselben Beiträge. Die Frist zur Nachzahlung läuft am Sonst kann nur noch für das laufende Jahr eingezahlt werden. Eine freiwillige Versicherung ist ab dem Da die Einzahlung auf die Gesamtrente Auswirkungen haben kann, sollte am besten mit einem Rentenberater gesprochen werden.

Seit haben Arbeitnehmer das Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge , seit Dezember dürfen Versicherer nur noch Unisex-Verträge verkaufen. Bislang erhielten Frauen für denselben Beitrag jedoch weniger Rente garantiert als Männer, da sie im Schnitt eine längere Lebenserwartung haben. Mit der Ungleichbehandlung sollte mit den neuen Tarifen auch bei der Betriebsrente Schluss sein. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass es zu neuen Ungerechtigkeiten gekommen ist.

Während die garantierten Renten für Männer um 6,23 Prozent gesunken sind, sind sie für Frauen aber nur um 3,44 Prozent gestiegen. Erhielt ein männlicher Versicherter etwa vorher etwa Euro und eine Frau Euro, so bekommen beide jetzt Euro heraus. Sie rechnen auch bei der betrieblichen Rente mit einer Mann-Frau-Verteilung von Allerdings überwiegt bei der Betriebsrente der Anteil der Männer.

Aktuell liegt die Verteilung bei Das ist für die Versicherer von Vorteil, da Männer im Schnitt kürzer leben. Experten fordern die Unternehmen daher auf, die Tarifkalkulation analog zur Verteilung des Kundenpotenzials durchzuführen.

Die Verfasser der Studie verweisen darauf, dass einige Versicherer bei der Umstellung auf Unisex-Tarife die Verteilung optimiert hätten.

Wer das Rentenkonto ins Plus bringen möchte, kann dies mit freiwilligen Beiträgen tun. Das sichert die Anwartschaft auf eine gesetzliche Rente und hilft Rentenabschläge aufgrund von Erwerbsminderung auszugleichen. Obwohl sie Pflichtbeiträge geleistet haben, gehen sie im Pensionsalter leer aus.

Um die Rente zu sichern, sollten sie deshalb unbedingt freiwillig Beiträge entrichten. Für jeden fehlenden Monat werden mindestens 85,05 Euro fällig, höchstens können es ,55 Euro sein. Im Falle einer Mutter, die lediglich Kindererziehung szeiten von drei Jahren nachweisen kann, errechnen sich daraus ein Mindestbeitrag in Höhe von ,20 Euro.

Bei Renteneintritt hat sie dann Ansprüche von rund 90 Euro monatlich. Nach dem gleichen Prinzip können Beschäftigte die Wartezeit von 35 Jahren bis zur regulären Altersrente auffüllen. Wer schon mit 63 in Ruhestand gehen möchte, zahlt Beiträge für die verpassten Monate freiwillig ein und erhält dadurch die ungekürzten Bezüge für langjährig Versicherte.

Ob sich Zahlungen in die gesetzliche Rentenkasse auch für Freiberufler oder Beamte lohnen, sollte man individuell berechnen. Wenn die Mindestbeitragszeit erfüllt ist, kann eine private Versicherung lukrativer sein.

Niedrige Zinsen und unsichere Märkte haben die gesetzliche Rente wieder aufgewertet. Wer jetzt noch freiwillige Beiträge in die Rentenkasse einzahlen möchte, muss sich aber beeilen. Die Frist für läuft am Interessant sind freiwillige Zahlungen für alle, die noch Rentenansprüche erfüllen müssen oder ihre Anwartschaft aufrechterhalten wollen.

Um mit freiwilligen Leistungen die Anwartschaft für eine Rente aufrechtzuerhalten, reicht bereits der monatliche Mindestbeitrag. Wer im Alter mehr Rente kassieren möchte, kann bis zum Höchstsatz nachzahlen - er sollte aber auch private Anlagemöglichkeiten prüfen.

Diese Berechnung basiert einerseits auf konkreten Zahlen und andererseits auf vorausschauenden Kalkulationen. Der Betroffene kennt sein aktuelles Nettoentgelt und kann mit einem Blick auf diese Rentenmitteilung vergleichen, wie hoch seine momentane Versorgungslücke ist.

Ergänzend muss einerseits inflationsbereinigt berechnet werden, wie hoch das Nettoeinkommen beim Renteneintritt sein wird. Andererseits erhöht sich bis dahin auch das Renteneinkommen. Ein Vergleich dieser beiden Zahlen zeigt die zu erwartende Versorgungslücke. In vielen Fällen ist diese Differenz erschreckend hoch. Die lassen sich im Einzelnen nicht genau berechnen. Fest steht, dass der Bürger mit diesen Ausgaben nicht geringer, sondern zunehmend höher belastet wird.

Beiträge zur Kranken- und zur Pflegeversicherung werden eher steigen als sinken. Dasselbe gilt für die Besteuerung der Renten. Sie werden unter bestimmten Voraussetzungen mit staatlichen Zuschüssen gefördert.

Im Internet kann mit kostenlosen Renten- oder Vorsorgerechnern der so genannte Vorsorgebedarf ermittelt werden. Vorsorgen wollen und können ist zweierlei.

Ungeachtet dessen ist es hilfreich bis hin zu notwendig, sich immer wieder aktuell über die bestehende Versorgungslücke zu informieren. Ob diese Versorgungslücke ganz oder teilweise geschlossen werden soll, entscheidet der zukünftige Rentner selbst. Die Entscheidung wird in vielen Fällen von seinen finanziellen Möglichkeiten beeinflusst. Der Wechsel vom Erwerbsleben hin zum Rentner muss auch finanziell vorbereitet werden.

Für Hauseigentümer muss die Fremdfinanzierung abgeschlossen sein - Wohnungsmieter sollten frühzeitig in eine kleinere Mietwohnung mit einer niedrigeren Kaltmiete wechseln.

Die Reduzierung solcher Ausgaben verringert die bestehende Versorgungslücke. Es braucht dementsprechend weniger vorgesorgt, also weniger Geld für eine private Rentenzusatzversicherung, aufgewendet zu werden. Berechnet und überdacht werden muss immer wieder die Differenz zwischen dem vorhandenen Monatseinkommen und der zu erwartenden Monatsrente.

Ergänzend zu den Onlineportalen im Internet sind dabei die Versicherungsgesellschaften mit ihren Rechenprogrammen behilflich. Empfehlenswert ist ein Rentenversicherungsvergleich. Er beinhaltet das Einholen mehrerer unterschiedlicher Berechnungen für die private Rentenzusatzversicherung. Jeder Versicherer möchte seine Versicherung verkaufen, buchstäblich an den Mann bringen.

Für den späteren Rentner ist der private Rentenversicherungsvertrag eine Bindung für die kommenden Jahre oder Jahrzehnte. Ein Wechsel ist schwierig, oftmals kaum möglich und vielfach mit Kosten oder Verlusten verbunden. Insofern sollte die endgültige Entscheidung mehr als einmal überdacht und nachgerechnet werden, bevor die Versorgungslücke bei der Altersvorsorge mit einer privaten Rentenzusatzversicherung ganz oder teilweise geschlossen wird.

Die Deutsche Rentenversicherung hat die neuen Zahlen für das Jahr bekanntgegeben. Weiterhin wurde festgestellt, das die Renten in den neuen Bundesländern durchschnittlich Euro, in den alten nur Euro beträgt. Dies liegt daran, dass es in der ehemaligen DDR offiziell keine Arbeitslosen gab und somit die Anzahl der Beschäftigungsjahre höher ist. Eine Sprecherin der Rentenversicherung, Frau Renate Thiemann, sagt auch, dass vor allem die Frauen länger und durchgehender beschäftigt waren als die im Westen und die Frauen, die ihre Arbeit wegen ihres Kindes aufgegeben haben, mit in die Berechnung eingeflossen sind.

Auch führen die Beamten und Selbstständigen zu diesen Zahlen, weil sie nur wenige Jahre Beiträge bezahlt haben. Auch eine entsprechende Betriebsvereinbarung kann diese Ungleichbehandlung nicht rechtfertigen, wobei aber Ausnahmen möglich seien. Ist eine schlechtere Behandlung von Arbeitern nicht zu rechtfertigen, so haben diese einen Anspruch auf eine Angleichung ab einer Beschäftigung nach dem 1. Betroffen von dieser Regelung sind auch Unterstützungskassen, die nicht nur für einen Konzern gelten.

Doch wie wirkt sich das dann auf die Rente aus? Bei der Rente gibt es einmal die gesetzliche Rente, wo man in der Zeit des Arbeitslebens in die Rentenversicherung einzahlt und was zur Bezahlung der anfallenden Renten dient. Bei einer Inflation, wenn die Löhne und Gehälter steigen, nimmt auch die Rentenversicherung mehr ein, so dass sie dies an die Rentenempfänger weitergeben kann.

Aber das Geld ist, wenn die Inflation länger dauert, auch weniger wert, so dass man sich weniger kaufen kann. Deshalb sollte man, damit man auch im Alter seinen bisherigen Lebensstandard erhalten kann, für diese Zeit vorsorgen, also sparen. Zusätzlich zu der gesetzlichen Rente gibt es noch die private Rente, wozu seit ein paar Jahren die sogenannte Riester- und Rürup-Rente zählen, die beide vom Staat finanziell gefördert werden.

Diese Rentenversicherungen errechnen eine Garantiezahlung, die sich durch eine Überschussbeteiligung erhöht, aber bei schlechter Anlagenentwicklung eventuell geringer ausfallen können. Aber bei den Riester-Verträgen gibt es eine gesetzliche Garantie, so dass hier Sparer sich keine Sorgen machen müssen. Doch wer denkt, dass man jetzt unbedingt und schnell eine Immobilie erwerben muss, davon raten Experten ab, denn man sollte sich einmal über die Lage des Objekts und die Wertentwicklung für die Jahre im Klaren sein.

Doch im Prinzip ist es richtig beim Thema Inflation auch die persönliche Vermögensbildung im Auge zu haben, so also das Geld sinnvoll in Sachwerten und Anlagewerte zu investieren, wie auch die Experten raten. Gewöhnlich bekommt man - je nach Einkommen und Arbeitszeit - bei einer gesetzlichen Rentenversicherung sogenannte Entgeldpunkte gutgeschrieben.

Auch für Kinder werden diese Punkte gutgeschrieben, denn Kinder nützen dem Staat mit ihrer Arbeitskraft und den Steuern , die sie später zahlen werden. Für jedes Kind, das nach geboren wurde, werden einem Elternteil drei Entgeltpunkte zugesprochen, die einen Gegenwert von 81,60 Euro monatlicher Rentenauszahlung entsprechen.

Eltern sollten strategisch vorgehen, wenn es um die Entscheidung geht, wer die Erziehungszeit beantragt. Experten zufolge sollten das Elternteil die Punkte gutgeschrieben bekommen, das in der diesem Zeitraum weniger verdient hat.

Auch sogenannte Kinderberücksichtungszeiten können die Rente erhöhen, aber nur, wenn der Arbeitnehmer zu Beginn der Rente schon mehr als 25 Jahre gearbeitet hat. Nach den neuesten Prognosen sollen die Renten in Deutschland bis zum Jahre um satte 35 Prozent steigen, so die Aussagen aus dem Bericht der Rentenversicherung der Bundesregierung. Dies entspräche einer Durchschnittserhöhung von rund zwei Prozent jährlich. Laut den Aussagen eines Mitglieds des Bundesarbeitsministeriums sei dies allerdings kein Versprechen, sondern lediglich eine Modellrechnung.

Das wären schöne Aussichten für Rentner, die in den letzten sechs Jahren keinerlei Erhöhung erhielten. Nur dieses Jahr wurden die Renten um einen Prozent nach oben angepasst. Ob es zu einer Steigung kommt, hängt stets von der Entwickelung der Löhne im vorherigen Jahr ab.

Der Rentenversicherungsbericht, der von dem Bundeskabinett gebilligt wurde, gibt mittels einer Modellrechnung Auskunft darüber, wie sich die Rentenhöhe in Zukunft entwickelt. Die Annahmen, die für diese Berechnung zugrunde gelegt wurden, sind beispielsweise die Annahme, dass die deutschen Löhne von bis zum Jahre pro Jahr um 2,9 Prozent steigen, sowie eine mittlere Beschäftigungsrate.

Sollte es anders kommen, ändert dies auch etwas an den berechneten Rentenerhöhungen. Für sieht es gut aus. Genaue Aussagen dazu können aber erst im nächsten Frühjahr gemacht werden. Wird dies bestätigt, kann der durchschnittliche West-Rentner mit 45 Beitragsjahren mit einem monatlichen Zuschlag von fast 28,50 Euro rechnen. Wer im Osten Rente bezieht, darf sich sogar über 35 Euro mehr im Monat freuen. Juli dieses Jahres werden die Altersbezüge wieder steigen.

Der Grund für die Erhöhung ist die niedrige Arbeitslosigkeit sowie gestiegene Löhne. Da weniger neue Rentner hinzugekommen sind als neue Beitragszahler, war der Beschäftigungsaufbau im vergangenen Jahr extrem rasant.

Für viele gesetzlich Versicherte reicht die Rente im Ruhestand nicht aus, weshalb ihnen eine Versorgungslücke droht und damit zu wenig Geld für ihren Lebensstandard vorhanden ist. In erster Linie liegt dies an der aktuellen Bevölkerungsentwicklung, da die Berufstätigen für immer mehr Rentner zahlen müssen. Momentan bekommt ein Rentner im bundesweiten Durchschnitt 47 Prozent seines letzten Bruttogehalts, während die Durchschnittsrente in 20 Jahren auf rund 40 Prozent schrumpfen wird.

Aus diesem Grund müssen immer mehr Menschen zusätzlich sparen, da die gesetzliche Rente quasi nur noch als Grundversorgung im hohen Alter angesehen werden kann. Den entsprechenden Betrag der persönlichen Rentenlücke kann man schon vorab berechnen, sodass man seinen gewohnten Lebensstandard auch im Ruhestand halten kann.

Aktuellen Medienberichten zufolge lebt in Deutschland jeder zweite Rentner von nicht mehr als Euro Rente im Monat. Im Jahre soll die Quote bei 48,22 Prozent gelegen haben.

Bei Senioren , die erst in diesem Jahr in Rente gingen, erhalten sogar etwa 55 Prozent maximal diesen Betrag. So erlaube die Höhe der Rente noch lange keine Rückschlüsse auf das tatsächliche Haushaltseinkommen, teilte ein Vertreter der Rentenversicherung mit.

Hat ein Beamter oder Selbstständiger auch mal kurzzeitig in die gesetzliche Rentenkasse einbezahlt, erhält er letztlich nur eine kleine gesetzliche Rente.

Die Statistik zeigt jedoch nicht, wie hoch seine Pension oder seine private Altersvorsorge ausfällt. Dies gilt auch für Beschäftigte, die selbst privat mit einer Riesterrente oder Lebensversicherung zusätzlich vorgesorgt haben.

Auch betriebliche Altersversorgungssysteme sorgen für ein höheres Einkommen von Ruheständlern. Das Risiko, in Altersarmut zu rutschen, sei erheblich niedriger als vielfach angenommen, erklärte die Deutsche Rentenversicherung. So liege das durchschnittliche Nettoeinkommen eines Ehepaares in Westdeutschland bei etwa 2. Lediglich etwa jeder fünfzigste Rentner über 65 Jahre benötige eine Grundsicherung, mit der er seine Rente aufstocken muss.

Profitabel werden die Verträge oft erst ab dem Auf Dauer werden die Einnahmen also von der Inflation aufgefressen. Seit sind für sie die Renten zwischen 6 und 16 Prozent gesunken.

Bei Frauen sieht die Kalkulation etwas besser aus. Dank längerer Lebenserwartung profitieren sie von der Umstellung auf Unisex-Tarife. Aber auch weibliche Rentenempfänger mussten in den letzten Jahren durch sinkende Zinsen und Anlageverluste ein Minus hinnehmen.

Im aktuellen Vergleich von 36 Sofortrenten erhielten deshalb nur wenige Anbieter eine gute Bewertung. An der Spitze lag die Sofortrente der Europa-Versicherung, die sowohl beim Anlageerfolg als auch bei der dynamischen Anpassung der Rentenhöhe punkten konnte. Einmal im Jahr gibt es Post von der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Rentenbescheid zeigt, wie hoch die Altersversorgung einmal ausfallen wird. Doch der angegebene Betrag ist irreführend, denn viele Abgaben sind dort nicht erfasst.

So sind von der ausgewiesenen Bruttorente noch Steuern zu entrichten, und zwar die Einkommenssteuer sowie gegebenenfalls die Kirchensteuer. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag. Zusätzlich fallen Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung an.

Der Beitragssatz für gesetzlich Versicherte beträgt derzeit 15,5 Prozent, 7,3 Prozent davon übernimmt die Deutsche Rentenversicherung.

Es bleibt ein Eigenanteil von 8,2 Prozent. Des Weiteren wird eine zweiprozentige Abgabe zur Pflegeversicherung fällig. Zudem wird die jährliche Rentenanpassung meist von der Inflation gemindert. Frührentner, die mehr als Euro nebenbei verdienen, müssen überdies in die Renten- und Arbeitslosenversicherung einzahlen.

Noch höher fallen die Abzüge bei der Betriebsrente und anderen Versorgungsbezügen aus. Wer in seinem Arbeitsleben gar nicht oder privat krankenversichert war, etwa als Selbstständiger, und sich im Alter in einer gesetzlichen Kranken- und Pflegekasse freiwillig versichert, verliert noch mehr Geld. Von Einnahmen aus Vermietung oder Geldanlagen , etwa Zinsen oder Dividenden, müssen 14,9 Prozent an die Sozialversicherung abgeben werden. Dies gilt auch für Auszahlungen aus Kapitallebensversicherungen sowie Riester- und Rüruprente.

Pflichtversicherte dürfen diese Einnahmen vollständig behalten. Seit wird die Rente mit 67 schrittweise eingeführt. Wer eher in Ruhestand gehen möchte, kann dies abschlagsfrei tun, wenn er bis zum Geburtstag wenigstens 45 Jahre lang Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt hat. Zeiten mit dem Bezug. Wenn mindestens 35 Beitragsjahre zur Rentenversicherung vorliegen, ist es auch möglich, eine vorgezogene Altersrente zu beziehen.

Doch dann müssen Rentenabschläge in Kauf genommen werden. Arbeitnehmer , die vorzeitig in Rente gehen möchten, sollten daher ihre finanzielle Situation genau durchrechnen.

Dabei sollten sie bedenken, dass auch auf die Rente Steuern und Abgaben fällig sind, auch Kranken- und Pflegeversicherung wollen bezahlt werden. Bei Kinderlosen beläuft sich der Krankenversicherungsbeitrag insgesamt auf immerhin 17,2 Prozent plus Zusatzbeitrag. Im Alter sollten 80 Prozent des früheren Nettoverdienstes zur Verfügung stehen. Ob man diesen Wert erreicht, sollte man daher vorzeitig ausrechnen. Helfen, die Differenz zu überwinden, können. Berücksichtigen sollte man dabei jedoch, wann das Geld zur Verfügung steht.

Mit ausreichend Vermögen lässt sich gegen eine Einmalzahlung auch eine Sofortrente beziehen. So erhält man sich eine Rente bis zum Lebensende. Ein finanzielles Polster als Notgroschen sollten Rentner ebenfalls einkalkulieren. Am Ende ihres Arbeitslebens erhalten gesetzlich Rentenversicherte von ihrem Rentenversicherungsträger den sogenannten Rentenbescheid.

Darin informiert der zuständige Rentenversicherungsträger über die Höhe der Rentenzahlungen. Zudem bekommt jeder Versicherte ab dem Lebensjahr von seinem Rentenversicherungsträger jährlich eine Information, ab dem Lebensjahr alle drei Jahre eine Rentenauskunft mit noch genaueren Angaben. Bei der Renteninformation lohnt sich ein prüfender Blick auf die genannten Daten. Wer rechtzeitig Fehler findet und diese meldet, erspart sich beim Übergang zum Rentner-Dasein den zeit- und nervenraubenden Briefwechsel mit seinem Versicherungsträger.

Rechtsverbindlich ist die Renteninformation jedoch nicht, sie ist lediglich ein Service der Rentenversicherungsträger. Die darin berechnete Höhe der künftigen Regelaltersrente ist nur bedingt aussagekräftig , da sie abhängig ist von der Entwicklung der Durchschnittsgehälter und damit der Rechenwerte der Rentenversicherung. Diese Entwicklung lässt sich jedoch nicht genau vorhersagen.

Auch der Rentenbescheid sollte einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden. Dies betrifft sowohl den Versicherungsverlauf als auch mögliche Fehlzeiten. Der Verlauf lässt sich mit den Versicherungsbescheinigungen des Arbeitgebers abgleichen. Fehlzeiten, etwa wegen Arbeitslosigkeit oder Studium , sollten genau kontrolliert werden. Bei zeitlichen Lücken lohnt es sich nachzuprüfen, ob es sich um eine rentenrechtliche Zeit handelt.

Neurentner bekommen mit dem Rentenbescheid auch ihre persönlichen Hinzuverdienstgrenzen mitgeteilt. Ein Widerspruch gegen den Rentenbescheid ist innerhalb eines Monats möglich.

Es genügt, ein formloses Schreiben bei der Deutschen Rentenversicherung mit Angabe der Versicherungsnummer einzureichen. Wird der Widerspruch abgelehnt, besteht die Möglichkeit einer Klage vor dem Sozialgericht. Das Thema Rente ist ein sehr komplexes mit zahlreichen Fachbegriffen, die man zum Verständnis benötigt - die folgende Übersicht soll dabei helfen Doch bleiben die Finanzen weiterhin wichtig, denn im Regelfall wird die zu beziehende Rente nicht den Standard ausgleichen können, der bei voller Erwerbstätigkeit vorlag.

Grundsätzlich zu klären ist vorab, für wie viele Jahre eine Person die Beiträge eingezahlt hat. Je länger sie das tut, desto höher ist ihr Anspruch. Sie kann zudem auf einen Teil der Rente verzichten und nebenbei einer geringfügigen oder sogar teilzeitumfassenden Arbeit nachgehen. Das mag zunächst zwar die Rente schmälern, sorgt aber für ein eigenes Einkommen.

Der Eintritt in das Rentenalter ist somit kein Zwang zum Nichtstun. Wem es gelingt, der darf die eigenen finanziellen Mittel gerne noch ein wenig anheben. Allerdings ergibt sich bei jeder Form der Einnahme bereits die Frage, welche Summen letztlich denn eigentlich übrig bleiben. So wird es im Zuge des Alterseinkünftegesetzes künftig so sein, dass zwar die Leistung der Rentenbeiträge steuerlich vorteilhaft gestaltet ist, der Bezug der Rente selbst aber versteuert werden muss.

Auch die Einnahmen unterfallen ab einem bestimmten Freibetrag dieser Verpflichtung. Stets empfiehlt es sich somit, einen Rentenfachmann hinsichtlich der eigenen Möglichkeiten zu befragen und somit das Optimum der Rente zu erreichen.

Die Rente ist endlich da - doch was tun mit der neu gewonnenen Freizeit? Eine mögliche Lösung, die sich unter den Senioren mittlerweile wachsender Beliebtheit erfreut, ist die Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Dafür gibt es neben der Rente zwar kein zusätzliches Gehalt , dafür tut man jedoch etwas Sinnvolles und man bleibt in Kontakt mit seinen Mitmenschen und sitzt nicht alleine zuhause.

Helfen können hier sogenannte Seniorenbüros, die als Kontaktstelle zwischen den arbeitswilligen Senioren und den potentiellen Arbeitgebern dienen. Kaum ist man in dem Alter endlich in Pension gehen zu können, machen sich oft die ersten Wehwehchen bemerkbar.

Doch wenn die Schmerzen chronisch werden, können sie einem den wohlverdienten Ruhestand zum Albtraum machen. Wie eine Umfrage des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber" unter 2. Vor allem rheumatische Schmerzen sind unter den Pensionären weit verbreitet.

Doch hingegen vieler Meinungen lässt sich auch gegen chronische Schmerzen etwas unternehmen. Eine Mischung aus Bewegungs- und Entspannungsübungen mit zusätzlicher Physiotherapie und Medikamenten ist in diesen Fällen am wirkungsvollsten. Die meisten Arbeitnehmer freuen sich auf die Rente.

Viele würden sogar gern eher in Ruhestand gehen. Der Abschied vom Job fällt den meisten jedoch schwerer als gedacht. Wer nicht in ein dunkles Loch fallen möchte, sollte sich für den Start in die Zukunft vorbereiten. Wer keine Verpflichtungen mehr hat, fühlt sich leicht nutzlos. Gerade Menschen, die im Beruf viel Verantwortung getragen haben, werden mit Renteneintritt oft von Selbstzweifeln befallen.

Reisen oder Hobbys können den Verlust an Wertschätzung nur teilweise ersetzen. Mit den Kollegen arbeiten wir nicht nur zusammen, der Beruf bietet auch vielseitige Gelegenheiten zum Austausch.

Ideal ist es natürlich, wenn Neurentner bereits verschiedene Kontakte pflegen, ob im Verein , im Hobbyclub oder im Freundeskreis. Für Senioren gibt es aber auch viele Angebote, um neue Menschen kennenzulernen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Bewegung hält fit und schützt vor Depressionen.

Mit Mitte 60 ist man auch noch nicht zu alt, um eine neue Sportart zu erlernen. Selbst, wenn Sie noch nie vom "Retires Husband Syndrom" gehört haben sollten, den Effekt kennen Sie mit Sicherheit aus dem Freundes- oder Familienkreis - oder vielleicht auch aus eigener Erfahrung: Gemeint ist hiermit das Phänomen, dass pensionierte Ehemänner ihren Frauen, Verzeihung, gehörig auf den Keks gehen können. Was auf den ersten Blick ganz schön merkwürdig klingt: Statt Idylle pur erleben gerade Ehefrauen die Rente an der Seite ihres Mannes aber oft als ziemlich stressig.

Dieses Phänomen wurde bereits in verschiedenen Studien weltweit erkundet und jetzt nochmal durch ein italienisches Forscherteam der Universität in Padua belegt: Marco Bertoni und Giorgio Brunello werteten die Daten einer japanischen Mikrostudie aus, die bereits im Jahr durchgeführt worden war.

Dabei konzentrierten sie sich auf das oben beschriebene Phänomen - Japan gilt hier als besonders spannendes Feld, weil die Geschlechterrollen oft noch sehr traditionell sind und es somit viele Vergleichspaare gibt, bei denen die Frau ihr Leben lang zu Hause geblieben war.

Interessanter Weise nahmen gerade jene Hausfrauen die Anwesenheit ihres pensionierten Ehemannes als weniger stressig wahr als jene Frauen, die selber berufstätig waren. Insgesamt aber zeigte sich: In besonders schweren Fällen wurde die plötzliche Dauer-Anwesenheit des Ehemannes sogar mit Erkrankungen wie Depressionen in Zusammenhang gebracht. Wer sich selbst in das Thema einlesen möchte, dem können die folgenden Erklärungen als erste Hilfestellung dienen. Nach dem aktiven Arbeitsleben möchten viele Menschen ihre Rentenjahre möglichst ohne umfassende Einschnitte verbringen.

Aber das wird immer schwieriger, reichen die Renten doch jetzt bereits kaum aus, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Entsprechend werden die Bürger folglich privat vorsorgen müssen. Durch das im Jahre in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz ist es ab diesem Zeitpunkt möglich, jährlich zwei Prozentpunkte mehr aller gezahlten Beiträge steuerfrei deklarieren zu lassen.

Beginnend bei 50 Prozent soll es im Jahre gewährleistet sein, dass auf alle der Rente zugutekommenden Zahlungen keine Steuern mehr abgeführt werden müssen.

Demgegenüber steigen die Steuerabgaben auf alle Renten. Ebenfalls mit Eintritt des Jahres , in dem eine Besteuerung mit 50 Prozent angegeben wird, steigert sich dieser Wert in den kommenden Jahrzehnten. Notwendig wurde die gesetzliche Grundlage, weil ab dem Jahr eine Gleichstellung hinsichtlich der Besteuerung zwischen Pensionen und Renten sichergestellt werden muss, diese bislang aber nicht vorlag.

Der Vorteil des Alterseinkünftegesetztes liegt zudem darin, dass die Menschen in jener Zeit entlastet werden, da sie vorsorgen. Im Gegenzug werden sie verstärkt zur Kasse gebeten, wenn sie ihre Rente beziehen. Es lohnt sich also, die Renten selbst zu sichern, statt deren Zahlungen einzig dem Staat zu überlassen. Es gibt unterschiedliche Gründe, eine Rente zu beziehen. So kann ein Arbeitnehmer durch eine Krankheit oder einen Unfall in seiner Erwerbsfähigkeit eingeschränkt sein.

Er wäre auf eine Zahlung der Rentenkasse angewiesen. Diese gleicht ebenfalls den wirtschaftlichen Schaden eines Todes aus. Also immer dann, wenn ein Ehepartner verstirbt und der Unterhalt des Hinterbliebenen weiterhin gesichert werden muss.

Die dritte Form einer Zahlung liegt in der Altersrente. Sie greift stets, wenn der Bürger ein bestimmtes Alter erreicht hat. Kann er seiner Tätigkeit nach vielen Jahrzehnten der Arbeit nicht mehr nachgehen, so soll er am Lebensabend nicht finanziell schlecht gestellt werden.

Er bezieht nun zwar keinen Lohn mehr, besitzt durch seine vorherigen Einzahlungen aber einen Anspruch auf die Rente. Sie wird ihm monatlich ausgezahlt.

Seit dem Juni hat sich diese Form der sozialen Absicherung in Deutschland etabliert. Die Beitragszahler sollen darauf vertrauen können, dass ihr Standard auch nach der aktiven Leistungsfähigkeit noch gewährleistet ist.